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Donnerstag, 16. Juli 2026

Playlist #454 vom 26.07.2026 - DANNY GLOVER Special

Vor allem als Mel Gibsons Partner in der erfolgreichen Action-Filmreihe „Lethal Weapon“ ist Danny Glover weltweit berühmt geworden, doch auch in Filmen wie Steven Spielbergs „Die Farbe Lila“ (1984), Peter Weirs „Der einzige Zeuge“ (1985), „Predator 2“ (1990), „Saw“ (2004) oder Roland Emmerichs Katastrophenfilm „2012“ (2009) hinterließ der politisch aktive schwarze Schauspieler, Regisseur und UNICEF-Sonderbotschafter einen bleibenden Eindruck. In der heutigen Sendung sind neben der Musik aus den genannten und weiteren Filmen von Komponisten wie Maurice Jarre, Michael Kamen, Christopher Young, James Newton Howard, Basil Poledouris, Charlie Clouser, Georges Delerue, James Horner und Rachel Portman auch welche aus Serien wie „Brothers & Sisters“ und „Leverage“ zu hören.
Danny Lebern Glover wurde am 22. Juli 1946 im kalifornischen San Francisco als Sohn von Postangestellten geboren, die sich auch für Bürgerrechte engagierten. Glover studierte an der San Francisco State University, machte aber keinen Abschluss. Stattdessen war er in der Stadtverwaltung im Bereich der Gemeindeentwicklung tätig, bevor er zum Theater wechselte. „Ich empfand den Wechsel nicht als schwierig. Die Schauspielerei ist eine Plattform, die als Sprachrohr für Ideen dienen kann. Kunst ist eine Möglichkeit, Dinge zu verstehen sowie sich mit Problemen und den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen – all dies im Rahmen der Möglichkeiten, die sie bietet“, rekapitulierte Glover in einem Interview mit dem "Ability Magazine". „Für mich war es vielleicht ein Sprung ins Ungewisse, nicht nur wegen meiner Lernschwäche (Legasthenie), sondern auch, weil ich mich oft unbeholfen fühlte. Ich erlebte all das, was jemand empfindet, der gut 1,90 Meter groß ist, gepaart mit meinen eigenen, eher bescheidenen Vorstellungen davon, wer ich sein könnte und wie ich mich fühlen würde. Ganz gleich, ob ich mich der Kunst, der Schauspielerei oder dem Theater widme: ​​Ich bringe dabei stets besonders viel Leidenschaft und Energie ein.“ Seine ersten Erfahrungen im Theaterbereich sammelte er am American Conservatory Theatre, einem regionalen Ausbildungsinstitut in San Francisco. 
Es war sein Broadway-Debüt in Fugards „Master Harold... and the Boys“, das ihm nationale Anerkennung einbrachte und Regisseur Robert Benton veranlasste, Glover 1984 in seiner für den Oscar nominierten Film „Ein Platz im Herzen“ zu spielen. Im darauffolgenden Jahr spielte Glover in zwei weiteren Nominierungen für den besten Film mit: Er spielte den Ehemann von Whoopi Goldbergs Figur Celie in der gefeierten Literaturverfilmung „Die Farbe Lila“ und Lieutenant James McFee in Peter Weirs Krimi-Drama „Der einzige Zeuge“
Am bekanntesten ist Glover für seine Darstellung des Police-Sergeants Roger Murtaugh aus Los Angeles im Actionfilm „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ (1987) sowie in den Fortsetzungen der Filmreihe aus den Jahren 1989, 1992 und 1998, in denen er an der Seite von Mel Gibson spielte. Er erhielt Nominierungen für den Primetime Emmy Award für seine Rollen als Nelson Mandela im HBO-Fernsehfilm „Mandela“ (1987) und als Joshua Deets in der CBS-Western-Miniserie „Lonesome Dove“ (1989). 1990 übernahm er die Hauptrolle in dem Blockbuster „Predator 2“ (an der Seite von Gary Busey), der Fortsetzung des Science-Fiction-Actionfilms „Predator“
Im selben Jahr spielte er in Charles Burnetts „To Sleep with Anger“ die Hauptrolle, wofür er mit dem Independent Spirit Award als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Zudem wirkte er in Filmen wie „Grand Canyon – Im Herzen der Stadt“ (1991) und „Bopha!“ (1993) mit. 1994 gründete Glover gemeinsam mit dem Schauspieler Ben Guillory die Robey Theatre Company in Los Angeles zu Ehren des Schauspielers und Konzertsängers Paul Robeson. Ziel der Gründung war es, den Fokus auf Theaterstücke von und über schwarze Menschen zu legen. Ebenfalls 1994 gab Glover sein Regiedebüt mit dem Kurzfilm „Override“ für den Sender Showtime und spielte die Rolle des Baseball-Managers George Knox in dem Disney-Film „Angels in the Outfield“. Wie zuvor Humphrey Bogart, Elliott Gould und Robert Mitchum, die Raymond Chandlers Privatdetektiv Philip Marlowe verkörpert hatten, übernahm auch Glover diese Rolle in der Episode „Red Wind“ der Showtime-Serie „Fallen Angels“ (1995), wofür er eine Nominierung für den Primetime Emmy Award erhielt. 
Im selben Jahr spielte Glover die Rolle des Captain Sam Cahill in dem Kriegsfilm „Operation Dumbo Drop“. 1997 fungierte Glover über seine damalige Produktionsfirma Carrie Films als ausführender Produzent für zahlreiche Filme von Regisseuren, die ihr Debüt gaben; dazu gehörte unter anderem Pamm Malveaux’ Neo-Noir-Kurzfilm „Final Act“ mit Joe Morton in der Hauptrolle, der auf dem Independent Film Channel ausgestrahlt wurde. 1998 spielte er die Rolle des Paul D. in dem Filmdrama „Beloved“, das auf dem Roman von Toni Morrison basiert. Darüber hinaus war Glover als Synchronsprecher an vielen Kinderfilmen beteiligt, darunter „Der Prinz von Ägypten“ (1998), „Antz“ (1998) und „Our Friend, Martin“(1999). 
Im Jahr 2000 verkörperte er Will Walker in dem für den Sender TNT produzierten Biopic „Freedom Song“, was ihm eine weitere Nominierung für einen Primetime Emmy Award einbrachte. An der Seite von Gwyneth Paltrow, Anjelica Huston, Ben Stiller und Owen Wilson war Glover 2001 in Wes Andersons „The Royal Tenenbaums“ zu sehen. Er spielte in dem von der Kritik hochgelobten Spielfilm „Dreamgirls“ unter der Regie von Bill Condon und in „Po' Boy's Game“ für Regisseur Clement Virgo mit. Er trat in dem Spielfilmhit „Shooter“ von Antoine Fuqua, „Honeydripper“ von John Sayles und „Abgedreht“ von Michel Gondry auf. Glover hat auch Anerkennung für seinen weitreichenden gemeinnützigen Aktivismus und seine philanthropischen Bemühungen erlangt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Eintreten für wirtschaftliche Gerechtigkeit und dem Zugang zu Gesundheits- und Bildungsprogrammen in den Vereinigten Staaten und Afrika liegt. 
Auf internationaler Ebene war Glover von 1998-2004 als Botschafter des guten Willens für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen tätig, wobei er sich auf Themen wie Armut, Krankheit und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und der Karibik konzentrierte. Außerdem ist er UNICEF-Botschafter. 2005 war Glover Mitbegründer von Louverture Films, das sich der Entwicklung und Produktion von Filmen von historischer Relevanz, sozialem Zweck, kommerziellem Wert und künstlerischer Integrität widmete. 
Das in New York ansässige Unternehmen hat eine Reihe progressiver Spiel- und Dokumentarfilme veröffentlicht, darunter „Trouble the Water“, der 2008 beim Sundance Film Festival mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, „Africa Unite“, der preisgekrönte Spielfilm „Bamako“ und die jüngsten Projekte „Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives“ und „The Disappearance of McKinley Nolan“. 
Glover beteiligte sich 2008 neben anderen als Produzent an dem palästinensischen Spielfilm „Das Salz des Meeres“. 2020 fungierte er gemeinsam mit Regisseur Oliver Stone als Executive Producer der dreiteiligen Reportage-Reihe „The War on Cuba“ der unabhängigen Dokumentarfilmfirma Belly of the Beast. Am 5. November 2021 startete die zweite Staffel der Serie über Kuba und die Beziehungen zwischen Kuba und den USA, die erneut drei Folgen umfassen soll. 
Im Jahr 2009 wirkte Glover in „The People Speak“ mit, einem Dokumentarfilm, der auf Howard Zinns Werk „A People's History of the United States“ basiert und Briefe, Tagebucheinträge sowie Reden gewöhnlicher Amerikaner in Form dramatischer und musikalischer Darbietungen präsentiert. Zudem übernahm er wiederkehrende Rollen in den Serien „ER“ und „Brothers & Sisters“.  
Glover spielte Präsident Thomas Wilson in dem Katastrophenfilm „2012“ unter der Regie von Roland Emmerich. 2010 war er in der schwarzen Komödie „Death at a Funeral“ sowie in dem spanischen Film „I Want to Be a Soldier“ zu sehen. 2012 spielte er eine Hauptrolle in dem Film „Donovan's Echo“. Glover spielte eine Rolle in der Science-Fiction-Komödie „Sorry to Bother You“ (2018). Außerdem wirkte er in dem Film „The Last Black Man in San Francisco“ (2019) mit. 
Im Dezember 2019 verkörperte er Milo Walker in der Actionkomödie „Jumanji: The Next Level“ an der Seite von Dwayne Johnson, Kevin Hart, Jack Black und Karen Gillan. Glover spielte Mark Walker in dem Indie-Drama „The Drummer“ (2020). Im Jahr 2020 trat er als Uncle Norman in einer Folge der ABC-Sitcom „Black-ish“ (2014–2022) auf. Er spielte Jerry in der Komödie „American Dreamer“ (2022) und Cooper in dem Liebesdrama „Press Play“ (2022). Zudem verkörperte er den Weihnachtsmann im Disney+-Film „The Naughty Nine“ (2023) sowie Michael Tedeschi im Film „Double Soul“ (2023). Zuletzt war Glover in den beiden Kurzfilmen „Newbies“ und „Grizzly Peak“ (beide 2025) zu sehen. 

Filmografie: 

1979: B.J. und der Bär (B.J. and the Bear, Fernsehserie, Folge 1x03 A Coffin with a View) 
1979: Flucht von Alcatraz (Escape from Alcatraz) 
1979: Lou Grant (Fernsehserie, Folge 3x03 Slammer) 
1979: Paris (Fernsehserie, Folge 1x02 Dear John) 
1981: Palmerstown, U.S.A. (Fernsehserie, Folge 2x06 The Threat) 
1981: The Greatest American Hero (Fernsehserie, Folge 1x07 Fire Man) 
1981: Crazy Street Life (Chu Chu and the Philly Flash) 
1981: Polizeirevier Hill Street (Hill Street Blues, Fernsehserie, 4 Folgen) 
1981: Gimme a Break! (Fernsehserie, Folge 1x06 A Man in Nell’s Room) 
1982: Out 
1983: The Face of Rage (Fernsehfilm) 
1983: Die Polizei-Chiefs von Delano (Chiefs, Fernsehdreiteiler, Folge 1x02 Part 2) 
1983: Die Schuld der Helden (Memorial Day, Fernsehfilm) 
1984: The Stand-In 
1984: Ein Platz im Herzen (Places in the Heart) 
1984: Rückkehr aus einer anderen Welt (Iceman) 
1985: Die Farbe Lila (The Color Purple) 
1985: Der einzige Zeuge (Witness) 
1985: Silverado 
1987: Mandela (Fernsehfilm) 
1987: Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis (Lethal Weapon) 
1988: A Place at the Table (Fernsehfilm) 
1988: BAT-21 – Mitten im Feuer (BAT21) 
1989: Weg in die Wildnis (Lonesome Dove) (Vierteilige TV-Serie) 
1989: Brennpunkt L.A. (Lethal Weapon 2) 
1989: Der Henker muss warten (Dead Man Out, Fernsehfilm) 1990: Predator 2 
1990: Zorniger Schlaf (To Sleep With Anger) 
1991: Flug durch die Hölle (Flight of the Intruder) 
1991: Reine Glückssache (Pure Luck) 
1991: Harlem Action 
1991: Grand Canyon – Im Herzen der Stadt (Grand Canyon) 
1992: Brennpunkt L.A. – Die Profis sind zurück (Lethal Weapon 3) 
1993: Queen (Miniserie, 3 Folgen) 
1993: Bopha! 
1993: Streets of New York (The Saint of Fort Washington) 
1994: Angels – Engel gibt es wirklich! (Angels in the Outfield) 
1994: Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel (Maverick) 
1995: Operation: Dumbo (Operation Dumbo Drop) 
1997: Buffalo Soldiers (Fernsehfilm) 
1997: Wild America 
1997: Switchback – Gnadenlose Flucht (Switchback) 
1997: Der 100.000 $ Fisch (Gone Fishin’) 
1997: Der Regenmacher (The Rainmaker) 
1998: Lethal Weapon 4 
1998: Antz (Synchronisation) 
1998: Menschenkind (Beloved) 
1998: Der Prinz von Ägypten (The Prince of Egypt, Synchronisation) 
1999: The Monster 
2000: Freedom Song (Fernsehfilm) 
2000: Bàttu 
2000: Boesman and Lena 
2000: 3 A.M. – Drei Stunden nach Mitternacht (3 A.M.) 
2001: Die Royal Tenenbaums (The Royal Tenenbaums) 
2003: Good Fences (Fernsehfilm) 
2003: The Law and Mr. Lee (Fernsehfilm) 
2004: Earthsea – Die Saga von Erdsee (Fernsehzweiteiler, alle Folgen) 
2004: Saw 
2004: The Cookout 
2005: Emergency Room – Die Notaufnahme (ER, Fernsehserie, 4 Folgen) 
2005: Manderlay 
2005: The Exonerated (Fernsehfilm) 
2005: Missing in America 
2006: Dreamgirls 
2006: Poor Boy’s Game 
2006: Das Weltgericht von Bamako (Bamako) 
2006: Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt (The Shaggy Dog) 
2007: Shooter 
2007: Poor Boy’s Game 
2007: Terra (Battle for Terra) 
2007: Honeydripper 
2007: Namibia – Der Kampf um die Freiheit (Namibia: The Struggle for Liberation) 
2007–2008: Brothers & Sisters (Fernsehserie, 6 Folgen) 
2008: Abgedreht (Be Kind Rewind) 
2008: Die Stadt der Blinden (Blindness) 
2008: Gospel Hill 
2009: Night Train 
2009: The Harimaya Bridge 
2009: Down for Life 
2009: 2012 
2009: My Name Is Earl (Fernsehserie, Folge 4x19) 
2010: Legendary – In jedem steckt ein Held (Legendary) 
2010: Fünf Minarette in New York (Five Minarets in New York) 
2010: Sterben will gelernt sein (Death at a Funeral) 
2010: Alpha und Omega (Alpha and Omega, Synchronisation) 
2010: I’m Still Here 
2010: Mooz-Lum 
2010: Ich möchte Soldat werden (De mayor quiero ser soldado) 
2011: Age of the Dragons 2011: Mysteria 
2011: Leverage (Fernsehserie, Folge 4x04 The Van Gogh Job) 
2011: Psych (Fernsehserie, Folge 6x05) 
2012: Touch (Fernsehserie, 7 Folgen) 
2013: Muhammad Alis größter Kampf (Muhammad Ali's Greatest Fight) 
2013: Extraction 
2013: The Shift 2013: Chasing Shakespeare 
2013: Highland Park 
2013: The Bouquet 
2013: A Timeless Love Story – Die Liebe meines Lebens (Chasing Shakespeare) 
2013: Space Warriors – Das verrückte Weltraumcamp (Space Warriors) 
2014: Tokarev – Die Vergangenheit stirbt niemals (Rage) 
2014: Bad Ass 2: Bad Asses (Bad Asses) 
2014: Supremacy 
2014: Mumie des Grauens (Day of the Mummy) 
2015: Bad Ass 3 (Bad Asses on the Bayou) 
2015: Schachmatt – Spiel ohne Ausweg 
2015: Waffle Street 
2015: Andròn: The Black Labyrinth (Das schwarze Labyrinth) 
2015: Diablo 
2015: Gridlocked – In der Schusslinie (Gridlocked) 
2016: Almost Christmas 
2016: Dirty Grandpa 
2016: Complete Unknown 
2016: Darkweb 
2016: Mr. Pig 
2016: Criminal Minds (Fernsehserie, Folge 11x16 Derek) 
2016: Monster Trucks 
2016: Back in the Day 
2016: Pushing Dead 
2016: Mozart in the Jungle (TV-Serie, 1 Folge) 
2016: 93 Days 
2017: Erpressung – Wie viel ist deine Familie wert? (Extortion) 
2017: Locke & Key (Fernsehfilm) 
2017: The Christmas Train (Fernsehfilm) 
2017: Buckout Road 
2017: Vagabonds (Kurzfilm) 
2017: Tour de Pharmacy (Fernsehfilm) 
2017: Cold Case Files (TV-Serie, 9 Folgen) 
2017: The Good Catholic 
2018: Proud Mary 
2018: Sorry to Bother You 
2018: Come Sunday 
2018: Ulysses: A Dark Odyssey 
2018: Ein Gauner & Gentleman (The Old Man & the Gun) 
2018: Death Race: Anarchy 
2018: Izzy gegen die Weihnachtsräuber (Christmas Break-In) 
2019: The Last Black Man in San Francisco 
2019: The Dead Don’t Die 
2019: Strive 
2019: Jumanji: The Next Level 
2020: The Drummer 
2020: Black-ish (Fernsehserie, Folge 7x06 Our Wedding Dre) 
2021: Saint Paul 
2022: Raus aus dem Haus – Living the American Dream (American Dreamer) 
2022: Press Play and Love Again (Press Play) 
2023: Double Soul 
2023: Andy’s 8 – Der Weihnachtsraub (The Naughty Nine) 
2025: Newbies (Kurzfilm) 
2025: Grizzly Peak (Kurzfilm)

Playlist: 

01. Bruce Smeaton - Main Title (Iceman) - 03:31 
02. Maurice Jarre - Witness / Journey to Baltimore (Witness) - 06:22 
03. Bruce Broughton - On to Silverado (Silverado) - 06:26 
04. Quincy Jones - Reunion / Finale (The Color Purple) - 04:33 
05. Michael Kamen & Eric Clapton - Amanda (Lethal Weapon) - 03:07 
06. Michael Kamen, Eric Clapton & David Sanborn - Goodnight Rika (Lethal Weapon 2) - 04:04 
07. Christopher Young - North Passage (BAT 21) - 05:06 
08. Basil Poledouris - Captain Call's Journey (Lonesome Dove) - 07:18 
09. Basil Poledouris - Morg's Death (Flight of the Intruder) - 06:40 
10. Alan Silvestri - Swinging Rude Boys (Predator 2) - 05:33 
11. Jonathan Sheffer - Getting Close (Pure Luck) - 03:37 
12. James Newton Howard - Don't Want Out (Grand Canyon) - 06:49 
13. James Newton Howard - Matthew Takes A Picture (The Saint of Fort Washington) - 03:22 
14. James Horner - Theme From Bopha! / Amandla! (Bopha!) - 06:02 
15. Randy Edelman - Man of the Hour (Angels in the Outfield) - 03:52 
16. Randy Edelman - Sleepwalking (Gone Fishin') - 03:34 
17. Uakti - Minimal 13 (Blindness) - 03:31 
18. David Newman - Cahill and Lihn / The Temple (Operation Dumbo Drop) - 06:13 
19. Rachel Portman - Beloved (Beloved) - 03:35 
20. Charlie Clouser - Hello Zepp (Saw) - 03:03 
21. Jeff Rona - If Not Us (Earthsea) - 03:22 
22. Daniel Hart - You're Doing A Great Job (The Old Man and the Gun) - 03:35 
23. Fil Eisler - I'm Mary (Proud Mary) - 03:39  
24. Basil Poledouris - Spreader Fight (Switchback) - 10:54

Freitag, 3. Juli 2026

Playlist #453 vom 12.07.2026 - J. PETER ROBINSON Special

Vor allem durch seine Arbeit an John Schlesingers Okkult-Thriller „Das Ritual“ (1987) und seine Zusammenarbeit mit Jackie Chan an Filmen wie „Mr. Nice Guy“ und „Rumble in the Bronx“ ist der in Los Angeles ansässige britische Komponist und Arrangeur J. Peter Robinson bekannt geworden. Darüber hinaus hat er mit Künstlern wie Phil Collins, David Bowie, Eric Clapton, Al Jarreau und Frank Zappa zusammengearbeitet. Neben Arbeiten für Serien wie „Charmed“ und „The Outer Limits“ ist er mit der Musik zu Roger Donaldsons Filmen „Bank Job“ und „Pakt der Rache“ aufgefallen.
John Peter Robinson ist am 16. September 1945 im englischen Fulmer, Buckingshire, geboren und studierte Klavier und Komposition an der Royal Academy of Music. Seine Karriere als Musiker und Pianist begann er bei der Originalaufnahme von Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices „Jesus Christ Superstar“. In den 1970er Jahren arbeitete Robinson als Session-Keyboarder mit Künstlern wie Brand X, Phil Collins, Mike Rutherford, Shawn Phillips, Quatermass, Sun Treader/Morris Pert, Carly Simon, Bryan Ferry, Stealers Wheel, The Hollies, Stanley Clarke und anderen zusammen.
Als Filmkomponist verdiente Robinson seine ersten Credits an der Seite von Michael Hoenig, mit dem er die beiden Horrorfilme „The Wraith“ (1986) und „The Gate“ (1987) sowie die englischsprachige Fassung von „Godzilla 2000“ vertonte. Seinen Durchbruch als eigenständiger Komponist feierte Robinson mit dem Score zu John Schlesingers Horror-Thriller „Das Ritual“ (1987).
Kurz darauf komponierte er den Soundtrack für den Action-Thriller „Blinde Wut“ von Philip Noyce und „Cocktail“ (1988), seiner ersten Zusammenarbeit mit dem neuseeländischen Regisseur Roger Donaldson.
Auf diese Filme folgten die überaus erfolgreichen Komödien „Wayne’s World“ (1992) und „Steinzeit Junior“ (1992). Robinsons Musik zur Action-Komödie „Mr. Nice Guy“ (1997) bildete den Abschluss eines Drei-Filme-Vertrags mit New Line Cinema und Jackie Chan, der mit dem Überraschungserfolg „Rumble in the Bronx“ (1995) begonnen hatte.
Seine langjährige Verbindung zu New Line vertiefte sich durch mehrere Projekte mit dem Horror-Spezialisten Wes Craven, darunter „Wes Craven’s New Nightmare“ (1994), „Vampire in Brooklyn“ (1995), „Nightmare Café“ (1992) und „Don’t Look Down“ (1998). Robinson komponierte zudem die Musik für John Herzfelds Film „15 Minuten Ruhm“ (2001) und arbeitete mit dem Regisseur mehrfach an Fernsehprojekten zusammen.
Nach „Cocktail“ vertonte Robinson vier weitere Filme von Roger Donaldson: „Cadillac Man“, „Mit Hand und Herz“ (2005), „Bank Job“ (2008) und zuletzt „Pakt der Rache“. Zu seinen weiteren bekannten Produktionen zählen „Der Kuss“ (1988), „Highlander III – Die Legende“ (1994) und zuletzt „R.I.P.D. 2: Rise of the Damned“ (2022)
Robinson komponierte die Musik für zahlreiche Fernsehfilme, darunter die CBS-Miniserie „Covert One: The Hades Factor“. Deren Regisseur, Mick Jackson, engagierte ihn später auch für die Serie „The Handler“. Darüber hinaus arbeitete er an „Der gefährlichste Job Alaskas“, an der langlebigen Serie „Charmed“ – die 2006 nach acht Staffeln im US-Fernsehen endete – sowie an der beliebten Reality-Serie „The Deadliest Catch“.
Robinson war durch seine Arbeit als Komponist für Film und Fernsehen so stark beansprucht, dass er schweren Herzens seine Karriere als Rock’n’Roll-Musiker aufgab – eine Laufbahn, die sich über mehr als zwei Jahrzehnte erstreckte und unter anderem eine achtjährige Tätigkeit als Keyboarder für Phil Collins umfasste. Zuvor hatte er als Songwriter, Arrangeur, Koproduzent oder Co-Songwriter mit Collins sowie mit Eric Clapton, David Bowie, Al Stewart, Quatermass, Stanley Clarke (bei dessen Album „School Days“), Brand X, Al Jarreau, Frank Zappa, Berlin und Shawn Phillips zusammengearbeitet. Obwohl er durch und durch Brite ist, lebt Robinson schon seit Langem in Los Angeles.

Filmografie: 

1985: Police Story (警察故事, Jǐngchá Gùshì) 
1986: Interceptor (The Wraith) 
1986: Heißhunger (Kate’s Secret, Fernsehfilm) 
1987: J. Edgar Hoover (Fernsehfilm) 
1987: Full House (Rags to Riches, Fernsehserie, 4 Episoden) 
1987: Gate – Die Unterirdischen (The Gate) 
1987: Das Ritual (The Believers) 
1987: Bates Motel (Fernsehfilm) 
1988: Toll treiben es die wilden Zombies (Return of the Living Dead Part II) 
1988: Cocktail 
1988: Sheriff gesucht (Desert Rats, Fernsehfilm) 
1988: Police Story 2 (警察故事 II, Jǐngchá Gùshì II) 
1988: Der Kuss (The Kiss) 
1989: Der Junge aus dem Weltall (The Gifted One, Fernsehfilm) 
1989: Klassiker der unheimlichen Art (Nightmare Classics, Fernsehserie, Episode 1x01) 
1989: Blinde Wut (Blind Fury) 
1989: Joy Stick Heroes (The Wizard) 
1990: Cadillac Man 
1990: Leben um jeden Preis (When You Remember Me, Fernsehfilm) 
1990–1991: Wunderbare Jahre (The Wonder Years, Fernsehserie, 16 Episoden) 
1990–1991, 1996: Geschichten aus der Gruft (Tales from the Crypt, Fernsehserie, 4 Episoden) 
1991: Frauen hinter Gittern (Prison Stories: Women on the Inside, Fernsehfilm) 
1991: Tödliche Absichten (Deadly Intentions… Again?, Fernsehfilm) 
1991: Höllenwut (Hell Hath No Fury, Fernsehfilm) 
1991: Im Teufelssturm (Lightning Field, Fernsehfilm) 
1991–1992: Eerie, Indiana (Fernsehserie, 5 Episoden) 
1992: Flirt mit dem Tod – Eine gnadenlose Affäre (Are You Lonesome Tonight, Fernsehfilm) 
1992: Wayne’s World 
1992: Nightmare Cafe (Fernsehserie, 6 Episoden) 
1992: Steinzeit Junior (Encino Man) 
1992: Blutspur in die Vergangenheit (With a Vengeance, Fernsehfilm) 1992: Spiel der Patrioten (The President’s Child, Fernsehfilm) 
1993: Cool! – Endlich sind die Eltern weg (The Day My Parents Ran Away, Fernsehfilm) 
1994: Freddy’s New Nightmare (Wes Craven’s New Nightmare) 
1994: Highlander III – Die Legende (Highlander III: The Sorcerer) 
1995: Rumble in the Bronx (紅番區, Hóngfān qū) 
1995: The Omen (Fernsehfilm) 
1995: Mindripper (The Outpost) 
1995: Vampire in Brooklyn (Wes Craven’s Vampire in Brooklyn) 
1995–1999: Outer Limits – Die unbekannte Dimension (The Outer Limits, Fernsehserie, 7 Episoden) 1996: Jackie Chans Erstschlag (警察故事 IV:簡單任務, Jǐngchá Gùshì IV: Jiǎndān Rènwu) 
1996: Generation X (Fernsehfilm) 
1996: Embraced – Clan der Vampire (Kindred: The Embraced, Fernsehserie, 6 Episoden) 
1996: Hilfeschreie aus dem Jenseits (Buried Secrets, Fernsehfilm) 
1997: Deadly Speed – Todesrennen auf dem Highway (Runaway Car, Fernsehfilm) 
1997: Mr. Nice Guy (一個好人, Yī Gè Hǎo Rén) 
1997: Perversions of Science (Fernsehserie, 2 Episoden) 
1998: Firestorm – Brennendes Inferno (Firestorm) 
1998: Gargantua – Das Monster aus der Tiefe (Gargantua, Fernsehfilm) 
1998: Soulskater – Vier Freunde auf Rollen (Brink!, Fernsehfilm) 
1998: Schau nie nach unten! Die Angst am Abgrund (Don’t Look Down, Fernsehfilm) 
1999: Todd McFarlane’s Spawn (Fernsehserie, 9 Episoden) 
1999: Detroit Rock City 
1999–2006: Charmed – Zauberhafte Hexen (Charmed, Fernsehserie, 73 Episoden) 
2000: Die Linda McCartney Story (The Linda McCartney Story, Fernsehfilm) 
2000: Waterproof 
2001: 15 Minuten Ruhm (15 Minutes) 
2001: Black River (Fernsehfilm) 
2001: WW3 (Fernsehfilm) 
2002: Wishcraft 
2002: Beeper 
2003: Air Terror – Killerjagd über dem Pazifik (Code 11–14, Fernsehfilm) 
2003–2004: The Handler (Fernsehserie, 8 Episoden) 
2004: 12 Days of Terror (Fernsehfilm) 
2004: Identity Theft: The Michelle Brown Story (Fernsehfilm) 
2005: Mit Herz und Hand (The World’s Fastest Indian) 
2006: Echo Park L.A. (Quinceañera) 
2006: Der Hades-Faktor (Covert One: The Hades Factor, Fernsehfilm) 
2007: Shelter 
2008: Bank Job (The Bank Job) 
2008: SIS (Fernsehfilm) 
2009–2011: Der gefährlichste Job Alaskas (Deadliest Catch, Dokuserie, 45 Episoden) 
2011: Blue Crush 2 – No Limits (Blue Crush 2) 
2011: Pakt der Rache (Seeking Justice) 
2013–2014: Cleaners (Fernsehserie, 18 Episoden) 
2016: Political Animals (Dokumentarfilm) 
2016: Heaven’s Floor 
2017: Mad Families 
2022: R.I.P.D. 2: Rise of the Damned

Playlist:

01. J. Peter Robinson & Michael Hoenig - End Credits (The Gate) - 03:08 
02. J. Peter Robinson & Michael Hoenig - Final Race (The Wraith) - 06:02 
03. J. Peter Robinson - Track 2 (The Kiss) - 02:55
04. J. Peter Robinson - End Credits (The Believers) - 05:33 
05. J. Peter Robinson - Main Theme & End Credits (Blind Fury) - 04:33 
06. J. Peter Robinson - Resolution (Nightmare Cafe) - 03:31 
07. J. Peter Robinson - Revolution Highlander - The Final Dimension (Highlander III) - 05:33 
08. J. Peter Robinson - The Park (Wes Craven's New Nightmare) - 03:38 
09. J. Peter Robinson - Chasing Julius (Vampire In Brooklyn) - 03:43 
10. J. Peter Robinson - Back to Stalking (Jackie Chan's First Strike) - 04:33 
11. J. Peter Robinson - Escape / Conclusion (Rumble In the Bronx) - 04:37 
12. J. Peter Robinson - Up and Down (Mr. Nice Guy) - 03:51 
13. J. Peter Robinson - Water Demon Suite (Charmed) - 07:35 
14. J. Peter Robinson - End Credits (Firestorm) - 04:26 
15. J. Peter Robinson - Main Title (Godzilla 2000) - 03:47 
16. J. Peter Robinson - The Dead Return (Return of the Living Dead II) - 04:03 
17. J. Peter Robinson - Memories (The World's Fastest Indian) - 03:16 
18. J. Peter Robinson - Baker Street (The Bank Job) - 04:16 
19. J. Peter Robinson - Toyland / Remembering Lisa / Strange Worship (The Believers) - 05:08 
20. J. Peter Robinson - Proposal (Seeking Justice) - 03:12 
21. J. Peter Robinson - End Titles (The Day My Parents Ran Away) - 03:47 
22. J. Peter Robinson - The Incident at Snake Gully (R.I.P.D. 2) - 04:55 
23. J. Peter Robinson - Bread Crumbs (Wes Craven's New Nightmare) - 03:28 
24. J. Peter Robinson - Stadium (Seeking Justice) - 03:27 
25. J. Peter Robinson - Conclusions (The Bank Job) - 03:24 
26. J. Peter Robinson - Forever Charmed (Charmed) - 04:13 
27. J. Peter Robinson - New York Bar [Source] (The Believers) - 07:46

Sonntag, 21. Juni 2026

Playlist #452 vom 28.06.2026 - Neuheiten 2026 (3)

Auf den Mattscheiben und Leinwänden kehrt Altbekanntes zurück. Hier ein Themenpark zur „Drachenzähmen leicht gemacht“-Reihe, dort das Sequel zu „Der Teufel trägt Prada“ und schließlich ein Remake des einst gefloppten Superhelden-Spektakels „Masters of the Universe“. In der heutigen Sendung gibt es neben den Soundtracks zu diesen Filmen auch Serien-Highlights neuer Staffeln von „Euphoria“, „Citadel“ und „Good Omens“ sowie den neuen Serien „Watson“ und „Dutton Ranch“. Freut euch auf Musik von Daniel Pemberton, Hans Zimmer, John Powell, Jeff Russo, John Williams, Volker Bertelmann, Christopher Young und vielen anderen.
In Orlando hat Universal mit „How to Train Your Dragon – Isle of Berk“ einen neuen Themenpark (nach „The Wizarding World of Harry Potter – Ministry of Magic“, „Super Nintendo World“ und „Dark Universe“ mit klassischen Monstern) eröffnet. Zu den Highlights der Ankündigung gehören neben den vielen interaktiven Drachen-Erlebnissen und der „Hiccup’s Wing Gliders“-Achterbahn die orchestrale Musik von John Powell, der bereits die Scores zu den Filmen der „Drachenzähmen leicht gemacht“-Reihe komponierte.
David Oyelowo spielt in Nate Parkers Thriller-Drama „Newborn“ die Titelfigur, die nach sieben Jahren in Einzelhaft versucht, sich ein neues Leben aufzubauen und wieder eine Bindung zu seiner Familie herzustellen – doch er muss feststellen, dass die Freiheit zu einem beängstigenden psychologischen Schlachtfeld geworden ist.
„Musikalisch ist die Welt der Einzelhaft zutiefst psychologisch geprägt und unerbittlich. Sie wirkt einerseits karg und gedämpft, andererseits aber auch weitläufig und intensiv, um die erschütternde Tiefe echter Isolation zu veranschaulichen. Schon früh im Produktionsprozess ließ Regisseur Nate Parker uns Originalaufnahmen aus Einzelhaftzellen hören – etwa das Schlagen von Häftlingen gegen Türen und Fenster. Dies wollten wir in der Filmmusik durch aggressive Metallklänge nachempfinden, die zwar rhythmisch die Konturen des Familienthemas nachzeichnen, dies jedoch in einem Ton der Verzweiflung tun. Während Chris versucht, diese Welt hinter sich zu lassen, unternimmt die Familie einen Ausflug nach Windor Peak – gedreht im stimmungsvollen Vancouver“, erzählt Komponist Anthony Willis. In Stücken wie ‚Looking for Peace‘ und ‚The Perfect Day‘ baut er eine Bindung zu seinem Sohn Jake auf; die Musik spiegelt dabei die Wärme und Intimität des Familienlebens wider – ein Gefühl der Wiederannäherung und des Nachhausekommens. Doch immer wieder wird er durch seine Umgebung und quälende Halluzinationen – etwa in ‚Visions of Prison‘ und ‚Build, Cell, Run‘ – aus der Bahn geworfen und beginnt, alles um sich herum infrage zu stellen.“
Volker Bertelmann hat bereits mit seiner Oscar-prämierten Musik zur Neuverfilmung des Klassikers „Im Westen nichts Neues“ Erfahrungen mit Kriegsfilmen machen können. Nun vertonte er mit „Pressure“ die britisch-französische Filmproduktion des australischen Filmemachers Anthony Maras, die wiederum auf dem gleichnamigen Theaterstück von David Haig basiert, das erstmals im Jahr 2014 uraufgeführt wurde. Der Film spielt in den 72 Stunden vor der geplanten alliierten Invasion in die Normandie, die von einem entscheidenden Element abhängt: das englische Wetter. Der britische Chefmeteorologe James Stagg steht vor der Aufgabe, die wichtigste Wettervorhersage der Geschichte zu liefern, was ihn in eine angespannte Pattsituation mit der gesamten alliierten Führung bringt. Falsche Bedingungen könnten die größte Seeinvasion aller Zeiten zum Scheitern bringen, während jede Verzögerung die Gefahr birgt, dass der deutsche Geheimdienst Wind von der Sache bekommt. Nur seinem vertrauten Adjutanten Captain Kay Summersby kann er sich anvertrauen, und die katastrophale Generalprobe für den D-Day verfolgt ihn, so liegt die endgültige Entscheidung beim Oberbefehlshaber der Alliierten, General Dwight D. Eisenhower…
Deborah Correa hat mit „The War Between“ Western-Drama inszeniert, das 1862 im Arizona-Territorium spielt. In den ersten Monaten des Bürgerkriegs müssen hier zwei feindliche Soldaten zusammenarbeiten, um zu überleben, nachdem sie in der Sonora-Wüste gestrandet sind.

„Schon seit meiner Kindheit liebe ich Geschichten über den Wilden Westen und den Bürgerkrieg. Als Kind schlich ich mich sogar heimlich ins örtliche Kino, um den neuesten John-Wayne-Film zu sehen – ein kleines, aber feines Vergnügen für mich. Dort wurde mir erstmals bewusst, welche Wirkung Filmmusik hat; ich war fasziniert und wollte unbedingt wissen, wie diese Art von Filmmagie entsteht“, erzählt Filmkomponist Dennis Dreith. „Als mich Ron Yungul – Autor und Produzent von ‚The War Between‘ – anfragte, ob ich die Musik für seinen im Arizona-Territorium spielenden Bürgerkriegsfilm komponieren wolle, ergriff ich sofort die Gelegenheit. Die Zusammenarbeit mit Filmemachern, die ihr erstes Projekt realisieren, kann durchaus eine Herausforderung sein, ist aber auch sehr bereichernd, da man ihnen zeigen kann, was Musik für einen Film bewirken kann. In diesem Fall hatten die Filmemacher eine klare Vorstellung von ihrem Projekt, die sich wunderbar mit meiner eigenen Vision deckte. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war eine Mischung aus Aaron Copland und Earl Klugh, gepaart mit einer Hommage an die klassischen Soundtracks der Westernfilme vergangener Zeiten.“

Einst komponierte Genre-Spezialist Christopher Young die Musik zu großartigen Horror-Werken wie Clive Barkers „Hellraiser“, dessen Fortsetzung „Hellraiser II“, George A. Romeros „The Dark Half“ oder Sam Raimis „The Gift“. Mittlerweile wird der Altmeister nur noch für B-Movie-Produktionen wie dem verpatzten Remake von „Friedhof der Kuscheltiere“, dem Okkult-Horror „The Offering“ oder dem Mystery-Horror „The Piper“ engagiert. In diese Reihe gehört auch „Passenger“. Für die moderne „Jeepers Creepers“-Variante komponierte Young zwei verschiedene Arten von Musik. Während die „Passenger“-Cues gruselige Horror-Klänge präsentieren, bieten die „St. Christopher“-Stücke sakrale Chöre ohne instrumentale Begleitung. 

„Als ich die CD mit der Filmmusik zusammenstellte, beschloss ich, das eigentliche Material aus dem Film als Ausgangspunkt für eine Suite von Ideen zu nutzen, die zu einer eigenen musikalischen Erzählung weiterentwickelt wurden. Angelehnt an den Ablauf eines Gottesdienstes beginnt das Werk mit einem Vorspiel für Streichorchester (anstelle des üblichen Orgelvorspiels). Darauf folgen drei Abschnitte: Im ersten Teil singen ein Knaben- und ein Männerchor einen eigens komponierten Hymnus im Stil traditioneller episkopaler Chormusik; dieser steht für die Figur des Heiligen Christophorus. Es schließt sich eine Prozession von Geistlichen an, die Trommeln und Glocken spielen. Schließlich folgt auf diesen Abschnitt das düstere Material – jene Musik, die „The Passenger“ (den Passagier) repräsentiert. Die beiden verbleibenden Teile der Partitur sind nach demselben Prinzip aufgebaut.“

Damit gelingt Christopher Young einmal mehr das Kunststück, unauffällige Horror-Produktionen mit seiner versierten Musik extrem aufzuwerten.
1987 inszenierte Gary Goddard mit „Masters of the Universe“ mit Dolph Lundgren in der Hauptrolle ein trashiges-Action-Science-Fiction-Abenteuer, das seinen Ursprung in einer Spielzeugreihe aus dem Jahr 1982 hatte und in dem der heroische Krieger He-Man gegen den bösen Lord Skeletor und seine Armeen der Dunkelheit um die Kontrolle über Castle Grayskull kämpfte. Fast vierzig Jahre später versucht sich nun Regisseur Travis Knight („Kubo: Der tapfere Samurai“, „Bumblebee“) an einer Wiederbelebung, bewahrt in seiner Interpretation der Geschichte den skurrilen Ton der 80er-Jahre-Realverfilmung. Der gerade einmal zehn Jahre alte Prinz Adam stürzt mit seinem Raumschiff auf dem Planeten Erde ab und wird dabei von seinem mächtigen magischen Schwert getrennt, das ihn mit seiner Heimat Eternia verbindet. Erst fast zwei Jahrzehnte später findet er die kraftvolle Klinge wieder und wird durch ihre magischen Kräfte durch das All zurück auf seinen mittlerweile ziemlich anders aussehenden Heimatplaneten gewirbelt. Der wurde nämlich während seiner Abwesenheit von Skeletor übernommen und während dieser Schreckensherrschaft regelrecht in Schutt und Asche gelegt. Um Skeletor also besiegen zu können, muss Prinz Adam erst einmal die Geheimnisse seiner eigenen Vergangenheit aufdecken und zu He-Man, dem mächtigsten Mann des Universums, werden. Zum Glück kann er dabei auch auf seine engsten und treuesten Verbündeten zählen: Teela und Duncan aka Man-at-Arms.
Um He-Mans Verwandlung vom durchschnittlichen jungen Mann zu einem allmächtigen Wesen – jemandem, der ein Schwert führt, das sonst niemand handhaben kann – musikalisch zu untermalen, arbeitete Komponist Daniel Pemberton mit dem Queen-Mitbegründer Brian May gemeinsam an dem Titelsong „Electrica“. Dabei handelt es sich um eine dreiminütige Ballade, die einen 100-köpfigen Chor, ein 80-köpfiges Orchester, eine Rockband und zahlreiche Synthesizer vereint.

„Ich wollte, dass sich ein erwachsener Mann wieder wie ein kleiner Junge fühlt und ein kleiner Junge wie ein erwachsener Mann“, sagt Pemberton im Interview mit "Variety". „Ich wollte etwas, das die Wucht und Ernsthaftigkeit eines Hard-Rock-Songs besitzt, gepaart mit der Farbigkeit, dem Camp-Faktor und dem leicht Kitschigen eines eingängigen Euro-Pop-Songs. Die Einflüsse jener Zeit waren stark vom Pop geprägt. Der Song sollte genau diese Stimmung vermitteln: Sobald der Film beginnt, weiß man, dass einen etwas Unterhaltsames erwartet. Das ist das Wichtigste an diesem Film – er macht einfach ungeniert Spaß.“

In Ricardo de Montreuils Drama „Mistura“ gerät das Leben einer Frau aus den Fugen, als sie durch den Verrat ihres Mannes aus der Welt der High Society verstoßen wird. Sie wendet sich Randgruppen zu und begibt sich auf eine Reise der Wandlung; mit einem gewagten kulinarischen Unterfangen stellt sie gesellschaftliche Normen infrage und definiert ihr Leben völlig neu.
„Als Regisseur Ricardo de Montreuil mir erstmals Standbilder vom Set von ,Mistura‘ zeigte, war ich sofort fasziniert. Die Bilder besaßen eine leuchtende, zeitlose Qualität, die an ein Meisterwerk mit Sophia Loren erinnerte – eine Rückkehr zu einer Art von exquisiter Filmkunst, wie ich sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte. Doch als ich den fertigen Film sah, entfaltete sich eine tiefere, emotional unmittelbarere Geschichte. Wir begleiten Norma, eine Frau aus privilegierten Verhältnissen, der plötzlich ihre Welt genommen wird; sie steht vor dem Nichts und ist von jener Elite-Gesellschaft isoliert, die einst ihr Leben bestimmt hatte. Ihre Reise ist geprägt von radikalem Wandel: Sie öffnet sich für Gemeinschaften, die zuvor keine Rolle für sie spielten, und fordert den Status quo durch ein gewagtes kulinarisches Projekt heraus, das schließlich ihre Seele neu definiert. Die größte Herausforderung bei der Komposition für ,Mistura‘ bestand darin, eine Klangsprache zu finden, die sowohl die äußere Schönheit von Normas Träumen als auch den inneren Kampf um ihr Überleben einfangen konnte“, berichtet Komponist Timothy Williams von der Arbeit an „Mistura“. „Die Musik musste einerseits so kultiviert wirken wie ihre Vergangenheit, andererseits aber auch so ungefiltert und rau wie ihre Gegenwart. Während Normas Themen oft durch elegante Klavier- und Streicherarrangements getragen werden, bildet die Figur des Oscar einen essenziellen Gegenpol. Um seine Welt musikalisch darzustellen, integrierte ich ein lebendiges ‚Street-Flair‘, bei dem der legendäre Alex Acuña am Schlagwerk mitwirkte. Seine rhythmischen Texturen bilden den Herzschlag der lokalen Kultur und fungieren als Katalysator, der Normas Entwicklung vorantreibt. Ganz im Sinne des Filmtitels ist auch die Filmmusik eine ‚Mistura‘ – eine bewusste Mischung. Wir verbanden klassische Strukturen mit traditionellen rhythmischen Wurzeln, um Normas Weg aus den Salons der High Society hinein in das pulsierende Herz der Gemeinschaft widerzuspiegeln.“ 
„Disclosure Day“ stellt die 30. Zusammenarbeit zwischen Regisseur Steven Spielberg und Maestro John Williams dar. Obwohl Williams dem Filmemacher vier andere Komponisten vorschlug, konnte sich Spielberg am Ende durchsetzen und den versierten Komponisten zu einem melodischen, sehr ruhigen Score zu dem Science-Fiction-Film überreden, der zwar etwas an Spielbergs Meisterwerk „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ erinnert, sich aber in einem entscheidenden Punkt von „Disclosure Day“ unterscheidet.
„Die Filmmusik zu ,Unheimliche Begegnung der dritten Art‘ hat fast opernhaften Charakter, sie führt den Film an – sie ist dem Film gewissermaßen voraus“, meinte Spielberg in einem Interview. „Bei ,Disclosure Day‘ wollte ich hingegen, dass Johns Musik hinter dem Film steht, ihn gleichsam unterfüttert. Sie sollte den Film tragen, aber nicht zu sehr abheben lassen; sie sollte ihn lenken und stützen, sich aber niemals in den Vordergrund drängen.“

Playlist: 

01. John Powell - Fate of the Hidden World (How to Train Your Dragon - Isle of Berk) - 03:22 
02. Anthony Willis - Solitary Suite (Newborn) - 06:08 
03. Volker Bertelmann - Pressure Ending Credits (Pressure) - 06:22 
04. Dennis Dreith - Reunion and Loss (The War Between) - 03:27 
05. Christopher Young - St. Christopher #1 (Passenger) - 04:25 
06. Hans Zimmer - Rue Romance (Euphoria - Season 3) - 08:47 
07. Nick Cave & Warren Ellis - Shootout (Detective Hole) - 03:41 
08. Dickon Hinchliffe - Remarkable Bright Creatures (Remarkable Bright Creatures) - 03:04 
09. John Williams - Memory... (Disclosure Day) - 04:07 
10. Kris Bowers & Michael Dean Parsons - You Loved Me at My Worst (Spider-Noir) - 03:13 
11. Volker Bertelmann - Singing Together (La Bataille de Gaulle - L’Âge de fer) - 03:30 
12. Brian Tyler & Breton Vivian - Texas Train Station (Dutton Ranch - Season 1) - 03:22 
13. Arturo Cardelùs - Misericordia (Terra Alta) - 02:39 
14. Nick Foster & Sam Thompson - Landing (The Balloonists) - 04:01 
15. Max Aruj - She Needs You (Man on Fire) - 03:41 
16. Daniel Pemberton - Young Adam (Masters of the Universe) - 03:46 
17. Rupert Gregson-Williams - Crawl (Prisoner) - 03:48 
18. Paul Leonard-Morgan - Take Care of the Babies (Watson - Seasons 1 & 2) - 03:04 
19. Timothy Williams - If I Lost You (Mistura) - 04:10 
20. David Arnold - Jesus Is Confused (Good Omens 3) - 03:06 
21. Theodore Shapiro - Timeless (The Devils Wear Prada 2) - 04:03 
22. Siddhartha Khosla - She's Gone (Swapped) - 04:27 
23. Federico Jusid - A Message From Home (Star City) - 03:16 
24. Mike Forst - We Gotta Move (Seven Snipers) - 03:26 
25. Will Bates - Lonely Boy Absolved (Tuner) - 04:04 
26. Austin Wintory - Happy Birthday Little Buddy (SWAPMEAT) - 06:57
27. Randy Newman - Tech Boom (Toy Story 5) - 03:05
28. Jeff Russo - Citadel Redux [Broken] (Citadel - Season 2) - 08:04

Freitag, 5. Juni 2026

Playlist #451 vom 14.06.2026 - TAYLOR HACKFORD Special

Seit seinem Erfolg mit dem romantischen Drama „Ein Offizier und Gentleman“ (1982) hat sich Taylor Hackford zu einem der namhaftesten Regisseure und Produzenten in Hollywood entwickelt. Zu seinen Credits zählen neben dem Oscar-prämierten Kurzfilm „Teenage Father“ (1978) auch die erfolgreiche Stephen-King-Verfilmung „Dolores“, der Okkult-Thriller „Im Auftrag des Teufels“, die Thriller „Lebenszeichen - Proof of Life“ und „Gegen jede Chance“ sowie die Biopics „Chuck Berry: Hail! Hail! Rock’n‘Roll“ und „Ray“. Musikalisch bietet die Sendung Kompositionen von Jack Nitzsche, Danny Elfman, James Newton Howard, Craig Armstrong, Michel Colombier und David Buckley
Hackford wurde am 31. Dezember 1944 im kalifornischen Santa Barbara geboren, besuchte die Santa Barbara High School und studierte an der University of Southern California Rechtswissenschaften im Vorstudium mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Wirtschaftswissenschaften.
Nach seinem Abschluss leistete er Freiwilligendienst beim Peace Corps in Bolivien, wo er in seiner Freizeit begann, mit Super-8-Filmen zu arbeiten. Er entschied, dass er keine juristische Laufbahn einschlagen wollte, und nahm stattdessen eine Stelle in der Poststelle des in Los Angeles ansässigen öffentlichen Senders KCET an. Bei KCET fungierte er 1970 als Associate Producer für das Leon-Russell-Special „Homewood“. Im Jahr 1973 produzierte er bei KCET das einstündige Special „Bukowski“ (über den Dichter Charles Bukowski) unter der Regie von Richard Davies. Hackford war er einer der Ersten, der Rock’n’Roll-Sendungen ins amerikanische Fernsehen brachte und dort etablierte.
Er erschuf auch etliche preisgekrönte Dokumentarfilme für die Kulturredaktion des Senders und fungierte außerdem als investigativer Reporter für die Nachrichtenredaktion. 1979 wurde ihm für seinen ersten Film, „Teenage Father“, bei dem er Regie führte, das Drehbuch schrieb und sein eigener Produzent war, ein Oscar in der Kategorie Bester Live-Action Kurzfilm verliehen. Sein Spielfilmdebüt gab er dann 1980 mit „Alle meine Stars“ mit Ray Sharkey und Peter Gallagher in den Hauptrollen.
Sowohl für seine Dokumentarfilme als auch für seine journalistischen Beiträge erhielt er einen Associate Press Award sowie zwei Emmy Awards. 
Sein zweiter Spielfilm, „Ein Offizier und Gentleman“, mit Richard Gere und Debra Winger in den Hauptrollen, wurde 1982 zu einem großen Publikumserfolg und erhielt auch von den Kritikern viel Lob. Bei fünf Nominierungen gewann der Film in zwei Kategorien: Louis Gosset, Jr. wurde als Bester Nebendarsteller und „Up Where We Belong“ als Bester Originalsong ausgezeichnet. Zusätzlich bekam Hackford für seine herausragende Leistung eine Nominierung vom Verband der Regisseure, der Directors Guild of America.
Bei all seinen weiteren Filmen betätigte sich Taylor Hackford gleichzeitig als Regisseur und Produzent, darunter das Neo-Noir-Drama „Gegen jede Chance“ (1984) mit Jeff Bridges, Rachel Ward und James Woods, „White Nights – Nacht der Entscheidung“ (1985) mit Mikhail Baryshnikov, Gregory Hines, Helen Mirren und Isabella Rossellini, „Ein Leben voll Leidenschaft“ (1988) mit Dennis Quaid, Jessica Lange und John Goodman sowie der gefeierte Dokumentarfilm „Chuck Berry: Hail! Hail! Rock ’n’ Roll“ (1987) mit Chuck Berry und Keith Richards. 
Hackford gründete die Produktionsfirma New Visions Pictures, um mit anderen Regisseuren qualitativ hochwertige Filme mit bescheideneren Budgets zu realisieren. Zu seinen Produktionen gehören u.a. der hoch gelobte „Der lange Weg“ mit Sissy Spacek und Whoopi Goldberg, „Queens Logic“ mit einem Ensemble-Cast, darunter John Malkovich, Kevin Bacon, Joe Mantegna, Jamie Lee Curtis und Linda Fiorentino, „Tödliche Gedanken“ mit Demi Moore, Glenn Headley und Bruce Willis sowie „Wehrlos“ mit Barbara Hershey, Mary Beth Hurt und Sam Shepard.
Seit seiner Zeit als freiwilliges Mitglied des Friedenscorps in Südamerika (1968-69) ist Hackford von der lateinamerikanischen Kultur in all ihren Facetten fasziniert. So entwickelte und produzierte er mit „La Bamba“ das Biopic über Ritchie Valens, durch den Lou Diamond Phillips in seiner Filmkarriere durchstartete. Mit einem Drehbuch und unter der Regie von Luis Valdez wurde „La Bamba“ zu einem Überraschungserfolg und eröffnete vielen Latino-Künstlern in Hollywood neue Möglichkeiten.
Fünf Jahre später kehrte Taylor Hackford hinter die Kamera zurück und realisierte mit „Blood In, Blood Out – Verschworen auf Leben und Tod“, für den er 1993 auf dem Filmfestival in Tokio mit dem Preis für die Beste Regie ausgezeichnet wurde, ein episches Drama über East L.A. Zu einem Publikums- und Kritikererfolg avancierte sein darauffolgender Spielfilm, die Adaption von Stephen Kings Bestseller „Dolores Claiborne“ (1995) mit Kathy Bates und Jennifer Jason Lee in den Hauptrollen.
1996 entdeckte Hackford unveröffentlichtes Dokumentarfilm-Material zum legendären Boxkampf und die Titelverteidigung zwischen Muhammed Ali und George Foreman in Zaire, Afrika. Das Original-Material war 1974 vom Filmemacher Leon Gast gedreht worden; Hackford setzte es zu einem Dokumentarfilm ganz neu zusammen, wozu er auch aktuelle Interviews mit u.a. Spike Lee, Norman Mailer, George Plimpton führte. Er ließ so im Schneideraum in Ergänzung des historischen Materials den ganzen Hype, die Politik und die Figuren um jenes legendäre Ereignis wieder lebendig werden. Der vollendete Film, „When We Were Kings – Einst waren wir Könige“, war 1996 auf dem Sundance Film Festival ein großer Hit und wurde 1997 mit einem Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
1998 führte Hackford bei dem weltweit erfolgreichen und von der Kritik gefeierten Film „Im Auftrag des Teufels“ Regie. In dieser zeitgenössischen Fabel, die in der Welt der mächtigen New Yorker Juristen spielt, verkörpern Al Pacino und Keanu Reeves die Hauptrollen. 2001 realisierte Hackford den spannungsgeladenen Thriller „Lebenszeichen — Proof of Life“ mit Meg Ryan, Russell Crowe und David Morse, basierend auf William Prochnaus „Vanity Fair“-Artikel „Adventures in the Ransom Trade“, in dem über den wahren Fall der Entführung des amerikanischen Geschäftsmannes Thomas Hargrove berichtet wurde.
2004 drehte Hackford mit „Ray“ eine Biografie des Musikers Ray Charles. Der Film erhielt zahlreiche Oscar-Nominierungen. Hauptdarsteller Jamie Foxx wurde schließlich als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
„Meine stolzesten Momente bei ,Ray‘ waren jene in den sogenannten ‚Chitlin‘ Clubs‘. Ray Charles beendete sein Leben in Konzertsälen, in die die Leute im Smoking gingen, um einem Genie schweigend bei seinem Auftritt zuzuhören. Doch in diesen Clubs musste er die Leute dazu bringen, aufzustehen und zu tanzen“, blickte Hackford auf die Arbeit an dem Film zurück. „Ich versuchte, ein wenig von dieser Energie und dieser Ausgelassenheit auszudrücken. Das Großartige an der Musik ist, wenn man die Leute von den Sitzen reißen kann.“
Für Hackford, der nie eine Filmhochschule besucht hat, spielte Musik immer eine große Rolle in seinem Leben.
„Ich fühle mich beim Inszenieren von Musik sehr wohl, und ich glaube, das sieht man dem Ergebnis auch an.“ Hackford führte zudem bei Musikvideos Regie, darunter bei „Against All Odds (Take a Look at Me Now)“ von Phil Collins und „Say You, Say Me“ von Lionel Richie.
Am 25. Juli 2009 wurde Hackford zum Präsidenten der Directors Guild of America gewählt und zwei Jahre später für eine zweite, zweijährige Amtszeit als Präsident wiedergewählt.
Zu seinen letzten Filmen zählte der Jason-Statham-Action-Film „Parker“ (2013) und die romantische Komödie „The Comedian – Wer zuletzt lacht“ (2016) mit Robert De Niro.

Filmografie: 

1973: Economic Love-In (Fernsehfilm) 
1973: Bukowski 
1978: Teenage Father (Kurzfilm) 
1980: Alle meine Stars oder Idolmaker – Das schmutzige Geschäft des Showbusiness (The Idolmaker) 
1982: Ein Offizier und Gentleman (An Officer and a Gentleman) 
1984: Gegen jede Chance (Against All Odds) 
1985: White Nights – Die Nacht der Entscheidung (White Nights) 
1986: A Tribute to Rick Nelson (Fernsehfilm) 
1987: Chuck Berry – Hail! Hail! Rock 'n' Roll 
1987: La Bamba (Produzent) 
1988: Ein Leben voller Leidenschaft (Everybody’s All-American) 
1989: Rooftops – Dächer des Todes (Rooftops) 
1991: Geboren in Queens (Queens Logic) 
1993: Blood in, Blood out – Verschworen auf Leben und Tod (Bound by Honor) 
1995: Dolores (Dolores Claiborne) 
1996: When We Were Kings (Produktion und Schnitt) 
1997: Im Auftrag des Teufels (The Devil’s Advocate) 
1999: Greenwich Mean Time (Produzent) 
2000: Lebenszeichen – Proof of Life (Proof of Life) 
2004: Ray 2010: Love Ranch 
2013: Parker 
2013: Company Town (Fernsehfilm) 
2014: Dangerous Liaisons (Fernsehfilm) 
2016: The Comedian 

Playlist:

01. Jack Nitzsche - The Morning After Love Theme (An Officer and a Gentleman) - 03:10 
02. Larry Carlton & Michel Colombier - The Job (Against All Odds) - 06:11 
03. Michel Colombier - Suite (White Nights) - 07:14 
04. Bill Conti - Miklo Goes Home (Blood In Blood Out) - 03:44 
05. Danny Elfman - The Old Well (Dolores Claiborne) - 05:29 
06. Danny Elfman - Main Title (Proof of Life) - 05:52 
07. James Newton Howard - Lovemaking (Devil's Advocate) - 03:32 
08. Craig Armstrong - Dreams of Ray III (Ray) - 04:55 
09. Bill Conti - Prison (Blood In Blood Out) - 05:55 
10. Terence Blanchard - Jackie's Lament (The Comedian) - 05:34 
11. Virgil Fox - Air On the G String (Devil's Advocate) - 04:28 
12. David Buckley - Seed Money (Parker) - 03:53 
13. Lee Ritenour - Love Theme (An Officer and a Gentleman) - 05:20 
14. Michael Lang - Rendez-vous (Devil's Advocate) - 03:40 
15. Craig Armstrong - Della's Theme (Ray) - 04:46 
16. Terence Blanchard - Tit For Tat Nocturne (The Comedian) - 06:49 
17. Bill Conti - End Credits (Blood In Blood Out) - 05:28 
18. David Buckley - Peeping Leslie (Parker) - 07:14 
19. Danny Elfman - The Inquest (Dolores Claiborne) - 06:14 
20. Craig Armstrong - Dreams of Ray II (Ray) - 03:51 
21. Danny Elfman - The Rescue (Proof of Life) - 03:37 
22. James Newton Howard - Weaver (Devil's Advocate) - 04:05 
23. Larry Carlton & Michel Colombier - Love and Murder of a Friend (Against All Odds) - 09:27

Sonntag, 24. Mai 2026

Playlist #450 vom 31.05.2026 - TIM ROBBINS Special

Als Schauspieler in Meisterwerken wie Robert Altmans „The Player“, Clint Eastwoods „Mystic River“ und Frank Darabonts Stephen-King-Verfilmung „Die Verurteilten“, aber auch als Regisseur des Gefängnis-Dramas „Dead Man Walking“ hat sich Tim Robbins seinen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood redlich verdient. Der heutige Rückblick auf Leben und Wirken des charismatischen, politisch engagierten Mannes, der 21 Jahre lang mit der Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon liiert war, präsentiert Musik von Komponisten wie Thomas Newman, Carter Burwell, James Newton Howard, Jerry Goldsmith, John Williams, Maurice Jarre und Ennio Morricone.

Tim Robbins wurde am 16. Oktober 1958 in West Covina, Kalifornien, als Sohn der Musikerin Mary Cecelia und des Sängers, Schauspielers Gilbert Lee Robbins geboren, der auch als Manager des „Gaslight Café“ fungierte. Robbins wuchs mit seinen zwei Schwestern und seinem Bruder David in New York City auf und besuchte die Stuyvesant High School. Bereits in jungen Jahren zog Robbins mit seiner Familie nach Greenwich Village, während sein Vater eine Karriere als Mitglied der Folk-Gruppe The Highwaymen verfolgte. Nachdem er im Alter von zwölf Jahren angefangen hatte, Theater zu spielen, trat Robbins dem Theaterclub der Stuyvesant High School bei, verbrachte zwei Jahre an der SUNY Plattsburgh und kehrte anschließend nach Kalifornien zurück, um an der UCLA Film School zu studieren. 1981 schloss er sein Studium mit einem Bachelor of Arts in Theaterwissenschaften ab.
Robbins’ Schauspielkarriere begann am Theater for the New City, wo er während seiner Teenagerjahre im Rahmen des jährlichen „Summer Street Theater“-Programms auftrat und zudem die Titelrolle in einer Musical-Adaption von Antoine de Saint-Exupérys „Der kleine Prinz“ spielte. Nach seinem College-Abschluss im Jahr 1981 gründete Robbins gemeinsam mit befreundeten Schauspielern aus seinem College-Softballteam – darunter auch John Cusack – in Los Angeles die Actors’ Gang, eine experimentelle Theatergruppe.
Im Jahr 1982 trat er in drei Episoden der Fernsehserie „St. Elsewhere“ in der Rolle des inländischen Terroristen Andrew Reinhardt auf. Zudem übernahm er eine kleine Rolle in dem Film „No Small Affair“ (1984), in dem Demi Moore die Hauptrolle spielte. Nach einem Gastauftritt in der zweiten Folge der Fernsehserie „Moonlighting“ (1985) und ersten Rollen in Spielfilmen, wie etwa die eines wilden Studentenverbindungsmitglieds in „American Eiskrem“ (1985) und die des Lt. Sam „Merlin“ Wells in dem Kampfpilotenfilm „Top Gun“ (1986), feierte Robbins seinen Durchbruch als Pitchers Ebby Calvin „Nuke“ LaLoosh in dem Baseballfilm „Annies Männer“ (1988), in dem er an der Seite von Susan Sarandon und Kevin Costner spielte.
Robbins’ Darstellung eines amoralischen Filmmanagers in Robert Altmans Film „The Player“ (1992) brachte ihm bei den Filmfestspielen von Cannes eine Auszeichnung als bester Darsteller ein. Sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor gab er mit „Bob Roberts“ (ebenfalls 1992), einer Mockumentary über einen rechten Senatskandidaten. Anschließend spielte Robbins an der Seite von Morgan Freeman in Frank Darabonts Drama „Die Verurteilten“ (1994), das auf einer Novelle von Stephen King basierte.
Robbins hat mehrere Filme mit starkem gesellschaftskritischem Gehalt geschrieben, produziert und inszeniert – darunter das Drama über die Todesstrafe „Dead Man Walking“ (1995) mit Susan Sarandon und Sean Penn. Der Film brachte ihm eine Oscar-Nominierung für die Beste Regie ein. Laut
Seine nächste Regiearbeit war das im Zeitalter der Weltwirtschaftskrise angesiedelte Musical „Cradle Will Rock“ (1999). Robbins trat zudem in kommerziellen Hollywood-Thrillern auf – etwa in „Arlington Road“ (ebenfalls 1999) als mutmaßlicher Terrorist und in „Antitrust“ (2001) als skrupelloser Computer-Tycoon – sowie in Komödien wie „Hudsucker – Der große Sprung“ (1994), „Nichts zu verlieren“ (1997) und „High Fidelity“ (2000). Darüber hinaus wirkte Robbins als Schauspieler und Regisseur an mehreren Theaterproduktionen der Actors' Gang mit.
Robbins gewann den Oscar als Bester Nebendarsteller sowie den SAG Award für seine Leistung in „Mystic River“ (2003), in dem er einen Mann verkörperte, der durch eine Entführung und Vergewaltigung in seiner Kindheit schwer traumatisiert ist. Auf seinen Oscar-Gewinn folgten Rollen als vorübergehend erblindeter Mann, der von einer psychisch verwundeten jungen Frau gesund gepflegt wird („The Secret Life of Words“, 2005), sowie als Folterer aus der Apartheid-Ära („Catch a Fire“, 2006).
Anfang 2006 führte Robbins Regie bei einer Bühnenadaption von George Orwells Roman „1984“, verfasst von Michael Gene Sullivan, einem Mitglied der mit dem Tony Award ausgezeichneten San Francisco Mime Troupe. Die Inszenierung feierte ihre Premiere bei der Actors' Gang an deren neuem Spielort, der Ivy Substation in Culver City, Kalifornien. Neben Auftritten an Spielstätten in den gesamten Vereinigten Staaten gastierte die Produktion auch in Athen (Griechenland), beim Melbourne International Festival in Australien sowie beim Hong Kong Arts Festival.
Robbins wirkte in den Filmen „The Lucky Ones“ – an der Seite seiner Schauspielkollegin Rachel McAdams – sowie in „City of Ember“ (beide 2008) mit. Seine nächste Filmrolle übernahm Robbins als Senator Hammond in dem Superheldenfilm „Green Lantern“ (2011).
Im Jahr 2010 veröffentlichte Robbins das Album „Tim Robbins & The Rogues Gallery Band“ – eine Sammlung von Liedern, die er im Laufe von 25 Jahren geschrieben hatte und mit der er schließlich auf Welttournee ging. Bereits 1992, nach dem Erfolg seines Films „Bob Roberts“, war ihm ursprünglich die Gelegenheit geboten worden, ein Album aufzunehmen; er lehnte jedoch ab, da er „zu großen Respekt vor dem Prozess“ hatte – nicht zuletzt, weil er miterlebt hatte, wie hart sein Vater als Musiker gearbeitet hatte – und weil er das Gefühl hatte, zu jenem Zeitpunkt noch nichts wirklich Wichtiges zu sagen zu haben. Robbins führte von 1988 bis 2009 eine langjährige Beziehung mit der Schauspielerin Susan Sarandon, mit der er einen gemeinsamen Sohn hat. Von 2017 bis 2022 war er mit der Schauspielerin Gratiela Brancusi verheiratet. Er ist bekannt für sein umfangreiches politisches Engagement auf liberaler Seite, wozu auch sein Widerstand gegen den Irakkrieg zählt.
Zuletzt war Tim Robbins in den Serien „Castle Rock“ (2019) und „Silo“ (seit 2023) zu sehen. 

Filmografie:

1979: Buck Rogers (Buck Rogers in the 25th Century, Fernsehserie) 
1982: Chefarzt Dr. Westphall (St. Elsewhere, Fernsehserie) 
1983: Die Football-Prinzessin (Quarterback Princess)
1983: Love Boat (The Love Boat, Fernsehserie, Folge 8x02) 
1984: Legmen (Fernsehserie) 
1984: Hardcastle & McCormick (Fernsehserie) 
1984: California Clan (Santa Barbara, Fernsehserie) 
1984: Polizeirevier Hill Street (Hill Street Blues, Fernsehserie) 
1984: Schnitzeljagd – Teenage Apocalypse (Toy Soldiers) 
1984: Eine starke Nummer (No Small Affair) 
1985: American Eiskrem (Fraternity Vacation) 
1985: Der Volltreffer (The Sure Thing) 
1985: Das Model und der Schnüffler (Moonlighting, Fernsehserie) 
1985: Verrücktes Hollywood (Malice in Wonderland, Fernsehfilm) 
1986: Unglaubliche Geschichten (Amazing Stories, Fernsehserie) 
1986: Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel (Top Gun) 
1986: Howard – Ein tierischer Held (Howard the Duck) 
1987: Pinguine in der Bronx (Five Corners) 
1988: Annies Männer (Bull Durham) 
1988: Tapeheads – Verrückt auf Video (Tapeheads) 
1989: Miss Firecracker 
1989: Twister – Keine ganz normale Familie (Twister) 
1989: Erik der Wikinger (Erik the Viking) 
1990: Cadillac Man 
1990: Jacob’s Ladder – In der Gewalt des Jenseits (Jacob’s Ladder) 
1991: Jungle Fever 
1992: The Player 
1992: Bob Roberts (auch Regie) 
1986–1992: Saturday Night Live (Fernsehshow, als Ensemblemitglied) 
1993: Short Cuts 
1994: Hudsucker – Der große Sprung (The Hudsucker Proxy) 
1994: Die Verurteilten (The Shawshank Redemption) 
1994: Prêt-à-Porter 
1994: I.Q. – Liebe ist relativ (I.Q.) 
1995: Dead Man Walking – Sein letzter Gang (Dead Man Walking, nur Regie) 
1997: Nix zu verlieren (Nothing to Lose) 
1999: Arlington Road 
1999: Austin Powers – Spion in geheimer Missionarsstellung (Austin Powers: The Spy Who Shagged Me) 1999: Das schwankende Schiff (Cradle Will Rock, nur Regie) 
2000: Mission to Mars 
2000: High Fidelity 
2001: Startup (Antitrust) 
2001: Human Nature – Die Krone der Schöpfung (Human Nature) 
2002: The Truth About Charlie 
2003: Freedom: A History of Us (Fernsehserie) 
2003: Mystic River 
2003: Code 46 
2004: Anchorman – Die Legende von Ron Burgundy (Anchorman: The Legend of Ron Burgundy) 
2005: Krieg der Welten (War of the Worlds) 
2005: Das geheime Leben der Worte (The Secret Life of Words) 
2005: Embedded (auch Regie) 
2005: Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum (Zathura: A Space Adventure) 
2006: Catch a Fire 
2006: Kings of Rock – Tenacious D (Tenacious D in The Pick of Destiny) 
2006: Tim Robbins: The Punk Gets Responsible (Kurzfilm) 
2007: Noise – Lärm! (Noise) 
2008: The Lucky Ones 
2008: Possible Side Efects (Fernsehfilm, nur Regie) 
2008: City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit (City of Ember) 
2011: Green Lantern 
2011: Cinema Verite – Das wahre Leben (Cinema Verite) 
2012: Thanks for Sharing – Süchtig nach Sex (Thanks for Sharing) 
2012: Empire of War – Der letzte Widerstand (Yi jiu si er) 
2013: Life of Crime 
2015: A Perfect Day 
2015: The Brink – Die Welt am Abgrund (The Brink, Fernsehserie, 10 Folgen) 
2017: Marjorie Prime 
2018: Here and Now (Fernsehserie, 10 Folgen) 
2019: Vergiftete Wahrheit (Dark Waters) 
2019: 45 Seconds of Laughter (Dokumentarfilm, Regie) 
2019: Castle Rock (Fernsehserie, 10 Folgen) 
seit 2023: Silo (Fernsehserie)

Playlist:

01. Atli Örvarsson - Spoken Request (SILO - Season 1) - 04:24 
02. Harold Faltermeyer - Love Scene (Top Gun) - 03:42 
03. James Newton Howard - Penguin (Five Corners) - 03:13 
04. Thomas Newman - Good Dog's Water (The Player) - 02:39 
05. Thomas Newman - Compass and Guns (The Shawshank Redemption) - 05:36 
06. Carter Burwell - Norville Suite (The Hudsucker Proxy) - 03:54 
07. Jerry Goldsmith - End Credits (I.Q.) - 04:05 
08. Marcelo Zarvos - End Credits (Dark Waters) - 03:27 
09. John Barry - Jenning As Dark Overload (Howard the Duck) - 07:21 
10. Angelo Badalamenti - The Truth Is Out There (Arlington Road) - 03:11 
11. Ennio Morricone - A Heart Beats In Space (Mission to Mars) - 07:58 
12. Rachel Portman - Lola Is Killed (The Truth About Charlie) - 03:06 
13. Thomas Newman - Hey Killer (Castle Rock) - 04:14 
14. John Debney - Aftermath (Zathura) - 02:59 
15. Clint Eastwood - Orchestral Variation #1 (Mystic River) - 07:36 
16. The Free Association - Dreaming On A Train (Code 46) - 03:53 
17. Rolfe Kent - Driving Across Prairie (The Lucky Ones) - 01:58 
18. John Williams - Bodies In the Water / Ray and Rachel (War of the Worlds) - 03:46 
19. Andrew Lockington - Escape to Sunrise (City of Ember) - 04:57 
20. James Newton Howard - Prologue / Parallax Unbound (Green Lantern) - 03:09 
21. Robert Folk - Locked Up Tight (Nothing to Lose) - 03:10 
22. Angelo Badalamenti - Lament For Leah (Arlington Road) - 03:51 
23. David Robbins & Nusrat Fateh Ali Khan - The Execution (Dead Man Walking) - 04:22
24. Thomas Newman - Brooks Was Here (The Shawshank Redemption) - 05:17 
25. Graeme Revell - Parade (Human Nature) - 02:37 
26. Maurice Jarre - Sarah (Jacob's Ladder) - 07:17 
27. Harold Faltermeyer - Mav Reflects In Goose's Room / Mav Bugs Out (Top Gun) - 11:04

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