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Sonntag, 1. November 2026

Playlist #461 vom 01.11.2026 - Neuheiten 2026 (5)

In der heutigen Sendung gibt es nicht nur neue Soundtrack-Arbeiten von renommierten Komponisten wie Alexandre Dresplat, Harry Gregson-Williams, Marco Beltrami und Hanan Townshend zu hören, sondern auch Artverwandtes, so eine neue klassische Komposition von Marcel Barsotti und Instrumentaltracks aus den neuen Alben von Midge Ure und Aerial Ship of Flowers. 

Vor fünfzehn Jahren inszenierte Drehbuchautor und Regisseur Aaron Sorkin mit „The Social Network“ eine Geschichte über die Anfänge von Facebook. Mit seinem neuen Film „The Social Reckoning“ geht Sorkin nun einen Schritt weiter und geht der Unternehmenspolitik des Social-Media-Riesen auf den Grund, den Umsatz über die Sicherheit der Nutzer zu stellen. Bei ihren Recherchen fördern eine Facebook-Ingenieurin und ein Wall-Street-Journal-Journalist nach und nach bislang verborgene Vorgänge innerhalb des Unternehmens zutage und bringen sie auf die Spur von Informationen, die weitreichende Folgen haben könnten. Sorkin beruft sich dabei auf die Hintergründe zu den „Facebook Files“, die Jeff Horwitz im „Wall Street Journal“ im Oktober 2021 veröffentlichte. Die Musik stammt dazu von Oscar-Preisträger Alexandre Desplat („Shape of Water“, „The Curious Case of Benjamin Button“).
Marcel Barsotti, der vor allem durch seine Filmmusiken zu „Die Päpstin“ (2009), „Das Wunder von Bern“ (2003), „Deutschland. Ein Sommermärchen“ (2006) und „Jesus liebt mich“ (2012) bekannt geworden ist, hat in letzter Zeit vor allem als Regisseur der Filme „Imperia“ und „Transformation“ von sich reden gemacht, die mit künstlicher Intelligenz gedreht wurden. Nun tritt der umtriebige Mann wieder mit einer musikalischen Komposition in Erscheinung, dem Cello-Werk „Hope“. Es wurde mit der Cellistin Isabella Fink, Kammermusik-Aufnahmen und Klarinetten von Stefan Meusburger und dem Lumena Ensemble eingespielt. „HOPE steht für Frieden in einer Welt, die derzeit völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist, für eine bessere Umwelt, für eine bessere Kommunikation und dafür, einander wieder mehr zuzuhören. Es steht für all die Menschen, Tiere und Lebewesen auf dieser Welt, die dringend Hilfe benötigen, für die Hoffnung, dass wir wieder in Demokratien leben können – anstatt in Angst und Gewalt“, fasst Barsotti die Botschaft seines Stückes zusammen. „Jeder sollte die HOPE für eine bessere Welt in sich tragen. Genau deshalb habe ich dieses Musikstück geschrieben.“
Bevor die schwedische Band Twice A Man am 20. November ihr neues Album „Reveries Before Silence“ veröffentlicht, präsentiert Bandmitglied Karl Gasleben in Zusammenarbeit mit dem Maler und Gitarristen Peter Davidson das fünfte Album ihres Projekts Aerial Ship of Flowers. Auf „Secret Fields“ sind dreizehn instrumentale Kompositionen im weiten Feld des Ambient zu finden, wobei elektronische Soundscapes, flirrende Rhythmen und sanfte Gitarrenklänge eine hypnotische Symbiose eingehen.
Der neuseeländische Komponist Hanan Townshend hat durch seine jahrelange Zusammenarbeit mit dem renommierten Filmemacher Terrence Malick bei Projekten wie „The Tree of Life“ (2011), „To the Wonder“ (2014), „Knight of Cup“ (2015) und „Voyage of Time“ (2016) für Furore gesorgt. Mit „Clear Sky“ legt er nun die Musik zu dem Dokumentarfilm von Shawn Clear Sky Davies und Michael Del Monte vor.
Der Film folgt Shawn Clear Sky Davies auf seinem Kampf gegen Sucht und die Entfremdung von seiner Kultur – mithilfe psychedelischer Therapie und einer Reise quer durchs Land, um sich seiner Mutter zu stellen.
„Für ‚Clear Sky‘ wollten Regisseur Michael Del Monte und ich, dass die Musik eine tiefe Verbindung zu Shawns innerer Reise spürbar macht. Der Film durchläuft Themen wie Sucht, Identität, Langstreckenlauf, psychedelische Therapie und Shawns schrittweise Wiederannäherung an seine Anishinaabe-Kultur. Die Musik musste sowohl die Dunkelheit seiner Vergangenheit als auch die Hoffnung auf die Zukunft einfangen. Ein Großteil der Musik entstand aus einfachen Worten oder Ideen: Bewegung, Natur, Suche. Shawns Geschichte hat eine starke körperliche Komponente – vor allem durch seine Leidenschaft fürs Laufen –, aber auch eine spirituelle Dimension, während er beginnt, ein Gefühl für Kultur, Zugehörigkeit und die Verbindung zum Land wiederzufinden. Ich wollte, dass diese Welten miteinander verschmelzen, indem ich Klangfarben, Streicher, Klavier und Flöte mit eher atmosphärischen und impressionistischen Elementen kombinierte. Eine wichtige Frage war, wie sich Shawns indigene Identität musikalisch darstellen ließ; wir versuchten, uns diesem Aspekt des Films mit Zurückhaltung und Respekt zu nähern. Die Musik begleitet oft seine Sehnsucht nach seiner Kultur, anstatt zu versuchen, stellvertretend für sie zu sprechen; so behalten Momente der Zeremonie und der kulturellen Verbundenheit ihr eigenes Gewicht“, beschreibt Hanan Townshend die Arbeit an dem Film. „Im Verlauf des Films wandelt sich die Musik allmählich von einer rastlosen, kreisenden Unruhe hin zu etwas Offenerem und Aufgelösterem. Musikstücke wie ‚Running‘, ‚That’s in Me‘ und ‚Forgive Myself‘ spiegeln verschiedene Phasen dieser Wandlung wider. Letztlich wollte ich, dass die Musik wirkt, als würde sie gemeinsam mit Shawn suchen – und sich von Wut, Sucht und Entfremdung hin zu Vergebung, Identität und einem Gefühl der Zugehörigkeit bewegen.“
Außerdem komponierte Townshend noch den Score zum Neo-Western „Angel and the Badman“.
In ihrem Dokumentarfilm „Your Attention Please“ untersucht Sara Robin den Einfluss sozialer Medien auf die Sicherheit und psychische Gesundheit von Jugendlichen. Der Film blickt mit einer gewissen Nostalgie auf eine idealisierte Vergangenheit zurück und stellt Aktivistinnen wie Kristin Bride vor, die gegen Cybermobbing kämpfen, sowie Innovatoren, die Werkzeuge entwickeln, um Teenagern zu helfen, im Netz bessere Entscheidungen zu treffen.

„Die Filmmusik zu ,Your Attention Please‘ wurde für ein kleines Ensemble aus Streichern, Flöten und Klarinetten komponiert, untermalt von einer Ebene aus modularer Elektronik und Synthesizern, die wie ein Schleier über der Musik liegt – so wie die digitale Welt über unserem Leben schwebt“, beschreibt der französische Komponist Raphaël Dargent seine Arbeit an dem Film. „Das Dokumentarfilmformat verlangte nach Zurückhaltung: Die Musik bleibt eher im Hintergrund und gibt den Stimmen auf der Leinwand Raum zur Entfaltung, anstatt sie lediglich einzurahmen. Im Zentrum steht ein wiederkehrendes, synkopiertes Streichermotiv, das den rastlosen Puls einer Technologie nachzeichnet, die uns stets einen Schritt voraus ist und uns immer wieder ein wenig aus dem Gleichgewicht bringt. Dennoch ist die Musik keineswegs düster. Trotz des unterschwelligen Unbehagens findet die akustische Komposition immer wieder zu Wärme und Zärtlichkeit zurück und spiegelt so die stille Überzeugung des Films wider, dass all dies nicht zwangsläufig so sein muss.“

Mit „Monsieur“ hat Méliane Marcaggi einen Krimi inszeniert, der unmittelbar nach der sozialen und sexuellen Revolution vom Mai 1968 angesiedelt ist, die zwar Paris im Sturm erobert hatte, im tiefen französischen Hinterland aber weitgehend folgenlos blieb. In der nordfranzösischen Provinz besitzt Monsieur Demest ein riesiges Anwesen und regiert die Region mit eiserner Hand. Eines Abends wird Catherine, eine Küchenhilfe, gebeten, auf seine fünfjährige Enkelin Sylvie aufzupassen. Auf dem Rückweg zum Haus für das Abendessen wird sie von einem Landarbeiter schikaniert, und die anderen Männer stimmen in die Schikanen ein. Catherine gerät völlig durcheinander und verliert die Orientierung – und als sie wieder aufblickt, ist Sylvie verschwunden. Am nächsten Morgen trifft ein Erpresserbrief ein.
„Dieser Fernsehfilm ist ein reiner Krimi, ein Film noir, bei dem die Regisseurin die musikalische Atmosphäre nicht auf die reinen Konventionen des Thriller-Genres beschränken wollte“, erklärt Komponist Cyrille Aufort. „Sie wollte auch eine psychologische Ebene betonen, die die verschiedenen Protagonisten prägt: einerseits die Welt der Kindheit, andererseits das Leid, die Angst und das Schweigegebot, denen bestimmte Figuren unterworfen sind. Die Musik wechselt daher zwischen verschiedenen Stilen – von Fantasy über Krimi-Drama bis hin zu einer gewissen Romantik.“
Der französische Film- und Videospiel-Komponist Florian Bochkovsky präsentiert mit „Archdevil“ ein düsteres, episches Instrumentalstück, das zwar vom Teufel inspiriert ist, aber eher als Fantasiefigur, nicht von seiner biblischen Darstellung.
„Wuchtige, tiefe Blechbläser verkörpern das Böse, während die Streicher mit wiederkehrenden Ostinato-Motiven innere Unruhe und Zerrissenheit ausdrücken. Die brutalen, bewusst unregelmäßigen Schlagzeugrhythmen vermitteln eine infernalische Atmosphäre. Die Chorstimmen verleihen dem Ganzen zugleich etwas Dunkles und Göttliches“, beschreibt Bochkovsky, der Komponisten wie Howard Shore, John Powell, Paul Anthony Romero und Olivier Derivière schätzt, sein Stück, das über Youtube nun auch den Weg in diese Sendung gefunden hat.

Playlist:

01. Alexandre Desplat - 72 Hours (The Social Reckoning) - 03:54 
02. Marcel Barsotti - Hope - 03:57 
03. Aerial Ship of Flowers - Below the Rain (Secret Fields) - 04:58 
04. Hanan Townshend - Forgive Myself (Clear Sky) - 04:48 
05. Midge Ure - Hearing the Invisible (Man of Two Worlds) - 03:56 
06. Volker Bertelmann - Petitions (The Uprising) - 05:31 
07. Volker Bertelmann - Revelations (Verity) - 08:16 
08. Bear McCreary - Whatever the Gale Might Bring (Outlander: Blood of My Blood - Season 2) - 04:53 
09. Marco Beltrami - Echoes (Unabomber) - 03:51 
10. Rupert Gregson-Williams - Our Story (Practical Magic 2) - 04:40 
11. Raphaël Dargent - Fractals (Focal Point) - 02:16 
12. Raphaël Dargent - Enough Is Enough (Your Attention Please) - 03:26 
13. Harry Gregson-Williams - Heading to Grand Junction (The Dog Stars) - 03:15 
14. Harry Gregson-Williams - Explanations (Animals) - 05:16 
15. Hans Zimmer, Andrew Christie & Lebo M - Main Theme (LION) - 05:04 
16. Hans Zimmer, Kara Talve & Anze Rozman - Prehistoric Planet III Theme (Prehistoric Planet: Ice Age) - 04:38 
17. Armand Amar & Gregoire Korniluk - The Unspoken (The Eternal Song) - 05:09 
18. Fil Eisler - The Boy on the Beach (Outer Banks - Season 5) - 04:25 
19. Cyrille Aufort - Final Words (Monsieur) - 03:53 
20. Bryce Dessner - Real Mother (Monster - The Lizzie Borden Story) - 03:19 
21. Hanan Townshend - Confederate Gold (Angel and the Badman) - 03:01 
22. Uno Helmersson - Recovering (Ocean Dreams) - 03:24 
23. Laura Karpman - Salinas (East of Eden) - 03:43 
24. Ruth Barrett - Spirit in the Sky (Law & Order: Organized Crime - Seasons 3-5) - 03:16 
25. Terence Blanchard - The Original, Driving While Black (By Any Means) - 05:37 
26. Florian Bochkovsky - Archdevil - 02:54 
27. Daniel Hart - A Love That Will Cradle You (The Vampire Lestat) - 08:32

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Playlist #460 vom 18.10.2026 - DION BEEBE Special

Im Kreis prominenter Kameraleute zählt der australisch-südafrikanische Dion Beebe nicht zu den ganz Großen. Dabei hat er durch seine Oscar-prämierte Zusammenarbeit mit Regisseur Rob Marshall („Die Geisha“) und auch durch die erfolgreiche Kollaboration mit Michael Mann bei „Collateral“ und „Miami Vice“ ein gefragter Mann seiner Zunft geworden. Er arbeitete über die Jahre mit Ang Lee, Jane Campion, Michael Bay, Martin Campbell, Doug Liman und Niki Caro zusammen. In der heutigen Sendung gibt es deshalb Musik aus den Soundtracks zu seinen Arbeiten von Angelo Badalamenti, John Williams, Stephen Warbeck, James Newton Howard, Danny Elfman, Christophe Beck und anderen zu hören.
Dion Beebe wurde 1968 im australischen Brisbane, Queensland, geboren und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit in Kapstadt (Südafrika), bevor er nach Australien zurückkehrte und von 1988 bis 1990 die Australian Film Television and Radio School in Sydney besuchte, wo er als Student der Cinematography eingeschrieben war. Anschließend arbeitete er als Kameramann und Regisseur für Musikvideos. Er begleitete Projekte für Künstler wie INXS, Beyoncé, Rihanna, Lana Del Rey, Arctic Monkeys und Tony Bennett sowie preisgekrönte Werbespots für Marken wie Burberry, Guinness, Apple, Victoria’s Secret und BMW.
1992 gab er sein Filmdebüt als Kameramann mit dem Film „Crush“.
Für seine Kameraarbeit an Rob Marshalls „Chicago“ wurde er erstmals für einen Academy Award nominiert; später gewann er den Oscar für „Die Geisha“ (2005). Doch schon zuvor hat er bei Michael Manns „Collateral“ Großes geleistet, als er eine neue Art der filmischen Inszenierung der Nacht erfand, wobei er mehr oder weniger bewusst an eine fast hundertjährige Tradition anknüpfen musste: die des Film noir. Zwar hatte dieses stark reglementierte Genre bereits einige Wandlungen durchlaufen, doch nachdem digitale Bilder mittlerweile zunehmend unseren Alltag durchdrangen, hielt Michael Mann die Zeit für gekommen, dem nächtlichen Thriller eine neue Dimension zu verleihen. „Collateral“ wurde teilweise mit neuen Digitalkameras gedreht, was Dion Beebe die Möglichkeit bot, die weitaus lichtempfindlicheren Sensoren dieser neuen Technik voll auszuschöpfen. Der Kameramann nutzte das vorhandene Licht der Stadt optimal, um der Erzählung eine ausgeprägt urbane Atmosphäre zu verleihen. Die tausenden Lichter der Metropole Los Angeles tragen auf beinahe impressionistische Weise zur Ausleuchtung der Schauspieler und des Sets bei – ebenso sehr wie die im Kino üblichen gerichteten Scheinwerfer. Zudem verlieh Beebe dem Film jenen grau-blauen Farbton, der an einen vom Stadtlicht erhellten, rauchigen Himmel erinnert und zum Markenzeichen dieses mittlerweile zum Kultfilm avancierten Werks wurde.
Doch dies war nicht Beebes erste Bewährungsprobe. Als Australier hatte er sich bereits mehrfach mit dem gleißenden Sonnenlicht seiner Heimat auseinandersetzen müssen. Bei „Holy Smoke“ – seinem ersten Projekt für einen Film seiner Landsfrau Jane Campion – musste er beispielsweise durch Lichtreflexion eine Lösung finden, um die Kontraste zwischen den Gesichtern von Kate Winslet und Harvey Keitel in einer schattenlosen Wüste hervorzuheben, in der die unaufhörliche Sonne jeden Punkt des Bildes versengte. Beebe ist aber vielseitig genug, um sich auf natürliche Umgebungen einzustellen und komplexe Studiotechniken zu beherrschen. Im Studio ist der Kameramann wie ein Gott, der jedes gewünschte Bild erschaffen kann – „vorausgesetzt, man versteht das Licht wirklich“, erklärt Beebe. 
Dazu gehört etwa das Verständnis dafür, wie Licht je nach reflektierendem Material wirkt. Für „Die Geisha“, der fast vollständig im Studio gedreht wurde, errichtete man eine gewaltige Metallkonstruktion, um das Licht des Japans der Vorkriegszeit in Kalifornien nachzubilden. Ein Bild von reiner filmischer Qualität, der Gegenentwurf zum stilisierten Naturalismus von „Collateral“. Doch genau das ist die Aufgabe des Kameramanns, wie Dion Beebe bescheiden in Erinnerung ruft: „Im Dienste der Geschichte stehen.“
2019 kehrte Beebe nach Australien zurück, um gemeinsam mit seiner Frau, der Regisseurin Unjoo Moon, den Film „I Am Woman“ zu drehen; anschließend tauchte er in die Unterwasserwelt von Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ ein. Zuletzt wirkte er an „Michael“ mit, Antoine Fuquas Biopic über Michael Jackson. 

Filmografie:

1992: Crush
1993: The Journey
1994: Eternity
1995: Vacant Possession
1996: Fu sheng
1996: What Have I Written
1998: My Own Country (Fernsehfilm)
1998: Praise
1998: Sehnsucht und Erinnerung (Memory & Desire)
1999: Holy Smoke!
2000: Forever Lulu
2000: The Goddess of 1967
2001: Die Liebe der Charlotte Gray (Charlotte Gray)
2002: Equilibrium
2002: Chicago
2003: In the Cut
2004: Collateral
2005: Die Geisha (Memoirs of a Geisha)
2006: Miami Vice
2007: Machtlos (Rendition)
2009: Die fast vergessene Welt (Land of the Lost)
2009: Nine
2011: Green Lantern
2012: Gangster Squad
2012: The Zen of Bennett
2014: Edge of Tomorrow
2014: Into the Woods
2016: 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi
2017: Schneemann (The Snowman)
2018: Mary Poppins’ Rückkehr (Mary Poppins Returns)
2019: Gemini Man
2019: I Am Woman
2023: Arielle, die Meerjungfrau (The Little Mermaid)
2026: Michael
 
Playlist: 
01. Angelo Badalamenti - Love Journey (Holy Smoke!) - 03:27 
02. Stephen Warbeck - Waiting (Charlotte Gray) - 04:46 
03. Klaus Badelt - Dupont's Admonition/Partridge is Found Out (Equilibrium) - 05:05 
04. Danny Elfman - Roxie's Suite (Chicago) - 03:58 
05. James Newton Howard - Would Anyone Notice? (Collateral) - 03:53 
06. John Williams - The Journey to the Hanamachi (Memoirs of a Geisha) - 04:06 
07. John Murphy - Miami Vice Theme (Miami Vice) - 06:54 
08. Paul Hepker & Mark Kilian - Journal (Rendition) - 05:36 
09. Michael Giacchino - Enik the Altrusian (Land of the Lost) - 03:19 
10. Angelo Badalamenti - Waiting, Reaching, Seeking (Holy Smoke!) - 03:56 
11. James Newton Howard - The Origin of Parallax (Green Lantern) - 03:25 
12. Steve Jablonsky - The City of Angels (Gangster Squad) - 04:06 
13. Stephen Warbeck - The Village (Charlotte Gray) - 05:26 
14. John Williams - Sayuri's Theme and End Credits (Memoirs of a Geisha) - 05:06 
15. Christophe Beck - Live Die Repeat (Edge of Tomorrow) - 04:23 
16. Danny Elfman - After Midnight (Chicago) - 03:24 
17. John Murphy - Meet Fred (Miami Vice) - 03:53 
18. Klaus Badelt - Viviana/O'Brien Combustion/John Cries (Equilibrium) - 05:11 
19. Antonio Pinto - Requiem (Collateral) - 01:56 
20. Paul Hepker & Mark Kilian - Roundabout (Rendition) - 03:15 
21. Stephen Warbeck - Charlotte Gray (Charlotte Gray) - 05:43 
22. Lorne Balfe - Last Shot (Gemini Man) - 03:55 
23. Angelo Badalamenti - Montage Finale (Holy Smoke!) - 04:58 
24. Marco Beltrami - Main Titles (The Snowman) - 03:30 
25. John Williams - The Fire Scene and the Coming of War (Memoirs of a Geisha) - 06:48 
26. Lorne Balfe - Forgotten (13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi) - 09:09

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Playlist #459 vom 04.10.2026 - RACHEL McADAMS Special

Die kanadische Schauspielerin Rachel McAdams zählt mit ihren Hauptrollen in Komödien und Dramen wie „Wie ein einziger Tag“, „Die Hochzeits-Crasher“, „Die Frau des Zeitreisenden“, „To The Wonder“ und „Southpaw“ sowie ihrer Arbeit für Fernsehen und Theater zu den beliebtesten Darstellerinnen in Hollywood. Zu ihren Auszeichnungen zählen Nominierungen für einen Academy Award, einen British Academy Film Award und einen Tony Award. Im Jahr 2026 wurde sie mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Grund genug, die Höhepunkte aus den Soundtracks zu ihren Filmen zu präsentieren, darunter Musik von Hans Zimmer, Aaron Zigman, James Horner, Marco Beltrami, Hanan Townshend, Howard Shore und Pino Donaggio.
Rachel Anne McAdams wurde am 17. November 1978 in London, Ontario, als Tochter einer Krankenschwester und eines Lastwagenfahrers geboren. Sie wuchs in einem protestantischen Elternhaus in St. Thomas auf.
McAdams begann im Alter von vier Jahren mit dem Eiskunstlauf, lehnte jedoch mit neun Jahren das Angebot ab, für ein Training im Paarlauf nach Toronto zu ziehen. Sie betrieb den Sport bis zu ihrem 18. Lebensjahr wettkampfmäßig und gewann dabei regionale Auszeichnungen. Sie äußerte, dass das Eiskunstlaufen sie auf die Schauspielerei vorbereitet habe, da sie dabei gelernt habe, ein gutes Körpergefühl zu entwickeln.
McAdams besuchte die Myrtle Street Public School und das Central Elgin Collegiate Institute. Während der Sommerferien arbeitete sie drei Jahre lang in einer McDonald’s-Filiale.
Schon im Alter von sieben Jahren entwickelte sie ein Interesse an der Schauspielerei; ihre Eltern unterstützten sie zwar darin, suchten ihr jedoch nicht aktiv einen Agenten. Als Kind besuchte sie Sommercamps zu den Themen Disney und William Shakespeare. Ab ihrem zwölften Lebensjahr wirkte sie an Produktionen der „Original Kids Theatre Company“ in London mit und führte als Jugendliche Regie bei Kindertheaterstücken. Sie wirkte zudem an Theateraufführungen ihrer Schule mit und gewann beim Sears Ontario Drama Festival eine Auszeichnung für ihre schauspielerische Leistung. Ursprünglich wollte sie an der University of Western Ontario Kulturwissenschaften studieren, ließ sich jedoch von ihrem Theaterlehrer davon überzeugen, dass eine professionelle Schauspielkarriere eine realistische Option darstellte.
Sie begann ein vierjähriges Theaterstudium an der York University und schloss dieses 2001 mit einem Bachelor of Fine Arts (mit Auszeichnung) ab. Während ihrer Studienzeit arbeitete sie mit der in Toronto ansässigen Necessary Angel Theatre Company zusammen.
Im Jahr 2001 gab McAdams ihr Fernsehdebüt in dem MTV-Piloten „Shotgun Love Dolls“ in der Rolle der Beth Swanson; die Dreharbeiten fanden während der Semesterferien an der York University statt. Ebenfalls in diesem Jahr debütierte sie im kanadischen Film mit der Komödie „My Name Is Tanino“. Die italienisch-kanadische Koproduktion wurde auf Sizilien gedreht, als McAdams 22 Jahre alt war; für sie war es zudem das erste Mal, dass sie in einem Flugzeug saß. Später erhielt McAdams in Kanada eine Nominierung für den Genie Award für ihre Rolle in dem Drama „Perfect Pie“.
2002 gab sie an der Seite von Rob Schneider und Anna Faris ihr Hollywood-Debüt in der Komödie „The Hot Chick“ – ein Film, den McAdams als „großen Meilenstein“ ihrer Karriere bezeichnete. Sie spielte eine zickige Highschool-Schülerin, die ihren Körper mit der von Schneider verkörperten Figur – einem Kleinkriminellen – tauscht. Anschließend kehrte McAdams nach Kanada zurück, um die Rolle der Kate McNab in „Slings and Arrows“ zu übernehmen – einer Comedy-Miniserie über das Theaterleben hinter den Kulissen des fiktiven „New Burbage Shakespearean Festival“. Nach ihrem Erfolg in den Vereinigten Staaten wurde ihre Figur aus der zweiten Staffel der Serie herausgeschrieben. Für ihre Arbeit an der Serie erhielt sie zwei Nominierungen für den Gemini Award, von denen sie eine gewann.
Der Durchbruch gelang McAdams im Jahr 2004 mit der Komödie „Mean Girls – Girls Club“, in der sie an der Seite von Lindsay Lohan, Lacey Chabert und Amanda Seyfried spielte. McAdams war 24 Jahre alt, als sie für die Rolle der arroganten Highschool-Anführerin Regina George besetzt wurde; bei der Darstellung ihrer Figur orientierte sie sich an Alec Baldwins schauspielerischer Leistung in dem Drama „Glengarry Glen Ross“ (1992).
Der Film spielte weltweit 129 Millionen US-Dollar ein und brachte McAdams zwei MTV Movie Awards ein. 
Ebenfalls im Jahr 2004 spielte McAdams an der Seite ihres kanadischen Kollegen Ryan Gosling in dem romantischen Drama „Wie ein einziger Tag“, das auf dem gleichnamigen Roman von Nicholas Sparks basiert. Vor Drehbeginn verbrachte McAdams einige Zeit in Charleston, South Carolina, um sich mit dem Südstaaten-Akzent vertraut zu machen, und nahm Ballett- sowie Etikette-Unterricht. McAdams gewann einen MTV Movie Award und vier Teen Choice Awards.
Im Jahr 2005 spielte McAdams an der Seite von Owen Wilson, Vince Vaughn und Bradley Cooper in der romantischen Komödie „Die Hochzeits-Crasher“. Sie verkörperte die Tochter eines einflussreichen Politikers, die in ein Liebesdreieck mit den von Wilson und Cooper gespielten Figuren gerät. Zur Vorbereitung auf emotionale Szenen hörte sich McAdams wiederholt den Song „Landslide“ von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1975 an. Für eine Bootssequenz absolvierte sie ein Segeltraining, da ihre Figur als versierte Seglerin dargestellt wurde.
Anschließend spielte McAdams an der Seite von Cillian Murphy in Wes Cravens Psychothriller „Red Eye“ die Hauptrolle; sie verkörperte eine junge Hotelmanagerin, die während eines Nachtflugs von Murphys Figur als Geisel genommen wird. Ende 2005 stand McAdams gemeinsam mit Sarah Jessica Parker und Diane Keaton in der weihnachtlichen Familien-Dramödie „The Family Stone – Verloben verboten!“ vor der Kamera, die McAdams die Gelegenheit bot, eine zerzauste und sarkastische Schwester zu spielen, anstatt der üblichen Rollen als „offensichtliche“ Freundin oder Ehefrau.
Von 2006 bis 2007 legte McAdams eine Pause von ihrer Filmkarriere ein. In dieser Zeit lehnte sie Rollen in den Filmen „Der Teufel trägt Prada“ (2006), „Casino Royale“ (2006), „Mission: Impossible III“ (2006), „Iron Man“ (2008) und „Get Smart“ (2008) ab.
Im Jahr 2008 kehrte McAdams zu ihrer Filmkarriere zurück. Sie spielte an der Seite von Pierce Brosnan und Chris Cooper in dem im Stil des Film noir gehaltenen Drama „Married Life“ (angesiedelt in den 1940er Jahren) die Rolle der Kay Nesbitt, einer jungen Witwe, die das Herz der beiden älteren Männer erobert.
Anschließend war McAdams an der Seite von Tim Robbins und Michael Peña in der Roadmovie-Dramödie „The Lucky Ones“zu sehen; der Film erzählt die Geschichte dreier Soldaten aus dem Irakkrieg, die nach ihrer Rückkehr in die USA eine kurze Reise quer durchs Land unternehmen.
Im Jahr 2009 spielte McAdams an der Seite von Russell Crowe, Helen Mirren und Ben Affleck in dem Politthriller „State of Play – Stand der Dinge“, der auf der gleichnamigen BBC-Fernsehserie basiert. McAdams verkörperte Della Frye, eine Online-Reporterin, die gemeinsam mit Crowes Figur – einem erfahrenen Printjournalisten – einer möglichen Verschwörung nachgeht.
Ebenfalls 2009 spielte McAdams an der Seite von Eric Bana in dem romantischen Science-Fiction-Drama „Die Frau des Zeitreisenden“, das auf dem gleichnamigen Bestsellerroman von Audrey Niffenegger basiert.
Kurz darauf war sie als Irene Adler in der Neuverfilmung der Romanreihe des „Sherlock Holmes“ und 2012 in der Fortsetzung „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“ zu sehen. 2012 folgten Spielfilmarbeiten mit Terrence Malick und Brian De Palma. In Malicks Drama „To the Wonder“ ist sie als Geliebte von Ben Affleck zu sehen, während sie in De Palmas Thriller „Passion“ (eine Neuverfilmung von Alain Corneaus „Liebe und Intrigen“ aus dem Jahr 2010) an der Seite von Noomi Rapace agiert. Beide Filme erhielten Einladungen in den Wettbewerb der 69. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. 2015 war sie in einer Hauptrolle in der zweiten Staffel der HBO-Serie „True Detective“ neben Colin Farrell, Vince Vaughn und Taylor Kitsch zu sehen. 2015 übernahm sie eine größere Rolle in dem Film „Spotlight“, wofür sie eine Nominierung als Beste Nebendarstellerin bei der Oscarverleihung 2016 erhielt, sowie in dem Boxerdrama „Southpaw“ und in Wim Wenders‘ Drama „Every Thing Will Be Fine“. Zuletzt war sie in Sam Raimis Survival-Horror-Thriller „Send Help“ zu sehen.
 
Filmografie:
2000–2001: The Famous Jett Jackson (Fernsehserie, 2 Folgen)
2001: Shotgun Love Dolls
2002: My Name is Tanino
2002: Mission Erde – Sie sind unter uns (Earth: Final Conflict, Fernsehserie)
2002: Perfect Pie
2002: Guilt by Association (Coupable par Amour)
2002: Hot Chick – Verrückte Hühner (The Hot Chick)
2003–2005: Slings and Arrows (Fernsehserie, 7 Folgen)
2004: Girls Club – Vorsicht bissig! (Mean Girls)
2004: Wie ein einziger Tag (The Notebook)
2005: Die Hochzeits-Crasher (Wedding Crashers)
2005: Red Eye
2005: Die Familie Stone – Verloben verboten! (The Family Stone)
2007: Married Life
2008: The Lucky Ones
2009: State of Play – Stand der Dinge (State of Play)
2009: Die Frau des Zeitreisenden (The Time Traveler’s Wife)
2009: Sherlock Holmes
2010: Morning Glory
2011: Midnight in Paris
2011: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten (Sherlock Holmes: A Game of Shadows)
2012: Für immer Liebe (The Vow)
2012: To the Wonder
2012: Passion
2013: Alles eine Frage der Zeit (About Time)
2014: A Most Wanted Man
2015: Every Thing Will Be Fine
2015: Aloha – Die Chance auf Glück (Aloha)
2015: True Detective (Fernsehserie, 5 Folgen)
2015: Southpaw
2015: Spotlight
2015: Der kleine Prinz (The Little Prince)
2016: Doctor Strange
2017: Ungehorsam (Disobedience)
2018: Game Night
2020: Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga
2021: What If…? (Fernsehserie, Folge 1x04, Stimme)
2022: Doctor Strange in the Multiverse of Madness
2023: Are You There God? It’s Me, Margaret.
2023: Dave (Fernsehserie, 3 Folgen)
2026: Send Help 

Playlist: 

01. Danny Elfman - End Credits (Send Help) - 03:04 
02. Rolfe Kent - Regina's Revenge (Mean Girls) - 03:14 
03. Rolfe Kent - Claire, a Beach and John (Wedding Crashers) - 03:21 
04. Matthew Herbert - Goodbye (Disobedience) - 06:18 
05. Michael Giacchino - It's Snowing (The Family Stone) - 05:10 
06. Aaron Zigman - End Title (The Notebook) - 05:07 
07. Marco Beltrami - Arriving at the Airport (Red Eye) - 04:11 
08. Dickon Hinchliffe - He Decided to Kill Her/Photoshop (Married Life) - 03:07 
09. Rolfe Kent - Driving Across the Prairie (The Lucky Ones) - 01:58 
10. Alex Heffes - Cal Connects the Evidence (State of Play) - 04:34 
11. Mychael Danna - Meadow (The Time Traveler's Wife) - 03:19 
12. Rachel Portman & Michael Brook - A Good Life Again (The Vow) - 02:58 
13. Hanan Townshend - Marina's Theme - Overture (To the Wonder) - 06:28 
14. Pino Donaggio - Journey Through a Nightmare (Passion) - 07:46 
15. Herbert Grönemeyer - They're Closing In (A Most Wanted Man) - 03:14 
16. James Horner - The Funeral, Alone… (Southpaw) - 05:16 
17. Michael Giacchino - Ancient History (Doctor Strange) - 04:00 
18. Howard Shore - Delivering the News (Spotlight) - 03:40 
19. Matthew Herbert - For Love (Disobedience) - 04:14 
20. Rachel Portman & Michael Brook - Remember (The Vow) - 02:30 
21. Cliff Martinez - I Cheat at Everything (Game Night) - 03:19 
22. Alex Heffes - Research (State of Play) - 04:36 
23. Hans Zimmer - Catatonictes - End Titles (Sherlock Holmes) - 03:28 
24. James Horner - A Cry For Help (Southpaw) - 04:16 
25. Hans Zimmer - Score Suite (Are You There God? It's Me, Margaret.) - 05:38 
26. Hanan Townshend - Sweet Prospect (To the Wonder) - 05:17 
27. Michael Giacchino - The Family Stone Suite (The Family Stone) - 09:06

Mittwoch, 9. September 2026

Playlist #458 vom 20.09.2026 - TOM NOONAN Special

Tom Noonan war sicher kein Hollywood-Star, doch mit seinen bemerkenswerten Rollen als Francis Dollarhyde in Michael Manns „Manhunter“ (1986), Frankensteins Monster in „The Monster Squad“ (1987), Kain in „RoboCop 2“ (1990), der Ripper in „Last Action Hero“ (1993), Kelso in „Heat“ (1995), Sammy Barnathan in „Synecdoche, New York“ (2008) oder als Reverend Nathaniel in der Fernsehserie „Hell on Wheels“ (2011–2014), hat der 1,96 Meter große US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor durchaus nachhaltig Eindruck hinterlassen. Zudem war der am 14. Februar 2026 im Alter von 74 verstorbene Noonan als Autor und Regisseur für Theater und Film tätig. In der heutigen Sendung zu seinem Andenken gibt es Musik aus seinen Filmen von Elliot Goldenthal, Jon Brion, Carter Burwell, Thomas Newman, Harry Gregson-Williams, David Wingo, Graeme Revell und anderen zu hören.
Thomas Patrick Noonan wurde am 12. April 1951 als Sohn einer Mathematiklehrerin und eines Jazzmusikers und Zahnarztes in Greenwich, Connecticut, geboren. Sein älterer Bruder John Ford Noonan war Schauspieler, Dramatiker und Drehbuchautor, er selbst ein sehr talentierter Basketballspieler: „Basketballspielen hat mir in vielerlei Hinsicht das Performen beigebracht. Dadurch bin ich auf die Schauspielerei aufmerksam geworden … Als Kind habe ich nie Theater gespielt. Ich habe nie in Schultheaterstücken mitgewirkt. Ich habe erst mit 27 Jahren angefangen zu spielen … Man lernt unheimlich viel, wenn man vor Publikum steht, die Menge begeistert und man etwas tut, das man liebt. Viele der Fähigkeiten, die man für die Schauspielerei braucht, erwirbt man dabei … Es ist wie ein Kampf auf Leben und Tod vor Menschen, die man beeindrucken möchte.“
Noonan studierte Schauspiel an der Yale University. Nach seinem Abschluss 1983 gründete er in New York die Theatergruppe The Paradise Factory (ursprünglich: Paradise Theatre) und war als Schauspieler, Regisseur und Dramatiker tätig. Später betrieb er mit seiner Gruppe eine eigene Spielstätte im Manhattans East Village. Er spielte u.a. in der Off-Broadway-Uraufführung von Sam Shepards Stück „Buried Child“ mit, hatte Anfang der 80er Jahre aber schon seine ersten Filmrollen. So war er 1980 an der Seite von Michael Ontkean in der Komödie „Willie and Phil“ zu sehen, spielte im Thriller „Gloria, die Gangsterbraut“ (1980) von John Cassavetes neben Gena Rowlands, im Western „Heaven’s Gate“ (1980) an der Seite von Kris Kristofferson, Christopher Walken und John Hurt.
Mit einer Körpergröße von 1,96 m war Noonans imposante Erscheinung wohl der Grund dafür, dass er häufig als bedrohlicher Bösewicht besetzt wurde, wie beispielsweise in „RoboCop 2“, „Last Action Hero“, „Manhunter“ und „Das Versprechen“. Seine Größe wurde in „The Moving Finger“, dem Serienfinale der Horror-Anthologie „Monsters“ (bei der er auch bei mehreren Episoden Regie führte und das Drehbuch schrieb), komisch eingesetzt.
1986 spielte Noonan Francis Dollarhyde, einen Serienmörder, der ganze Familien auslöscht, in Michael Manns „Manhunter“, dem ersten Film mit Hannibal Lecter. Eine weitere Nebenrolle und eine weitere Zusammenarbeit mit Mann folgte 1995 als Kelso in „Heat“. Er spielte außerdem das Frankenstein-Monster in „The Monster Squad“ und den Drogenboss Cain in „RoboCop 2“. In den 1990er-Jahren verfasste er mehrere Theaterstücke. Für das Drehbuch zu „What Happened Was…“ (1994) wurde Noonan auf dem Sundance Film Festival 1994 mit dem Grand Jury Price und dem Waldo Salt Screenwriting Award ausgezeichnet. Auch bei seinen Filmen „The Wife“ (1995), „Wang Dang“ (1999) und „The Shape of Something Squashed“ (2014) war er zugleich als Darsteller, Regisseur und Drehbuchautor tätig. The Wife war 1995 für den Grand Jury Prize des Sundance Film Festivals nominiert. In den 2000er-Jahren wirkte Noonan in mehreren weiteren Filmen mit, darunter Charlie Kaufmans Regiedebüt „Synecdoche, New York“ als Sammy Barnathan.
Noonan hatte außerdem zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien, darunter „Akte X“ (in der vielgelobten Folge „Paper Hearts“ von 1996, die eigens für ihn geschrieben wurde), „Law & Order: Criminal Intent“, „Law & Order: Special Victims Unit“, „Tales from the Darkside“ und „CSI: Den Tätern auf der Spur“ sowie als Detective Victor Huntley in „Damages“. In „Blacklist“ war er als „The Stew Maker, Louie“ zu sehen, ein Arzt, der den jungen Louie in drastischen anatomischen Details durch die Kreuzigung führt. Außerdem spielte er Reverend Nathaniel Cole in der AMC-Originalserie „Hell on Wheels“.
Im Jahr 2015 sprach Noonan alle Nebenrollen in Duke Johnsons und Charlie Kaufmans Stop-Motion-Komödie „Anomalisa“, wofür er den San Diego Film Critics Society Award als Bester Nebendarsteller gewann.
Noonan starb am 14. Februar 2026 im Alter von 74 Jahren in einem Krankenhaus in Englewood, New Jersey.

Filmografie: 

1980: Willie and Phil 
1980: Gloria, die Gangsterbraut (Gloria) 
1980: Rage (Fernsehfilm) 
1980: Heaven’s Gate 
1981: Wolfen 
1983: Kopfjagd (Eddie Macon’s Run) 
1983: Monty, der Millionenerbe (Easy Money) 
1984: Angriff ist die beste Verteidigung (Best Defense) 
1984: Geschichten aus der Schattenwelt (Tales from the Darkside, TV-Serie, 1 Folge) 
1985: Der Verrückte mit dem Geigenkasten (The Man with One Red Shoe) 
1986: F/X – Tödliche Tricks (F/X) 
1986: Manhunter – Roter Drache (Manhunter) 
1987: Monster Busters (The Monster Squad) 
1989: Der Equalizer (The Equalizer, TV-Serie, 1 Folge) 
1989: Mystery Train 
1989: Detroit City – Ein irrer Job (Collision Course) 
1990: Robocop 2 
1991: Das 10 Millionen Ding (The 10 Million Dollar Getaway) 
1991: Monsters (TV-Serie, 1 Folge) 
1993: Last Action Hero 
1994: What Happened Was… (auch Regie und Drehbuch) 
1994: Fackeln im Sturm – Buch 3 (Heaven & Hell: North & South, Book III; TV-Miniserie) 
1995: The Wife (auch Regie und Drehbuch) 
1995: Heat 
1997: Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI (The X-Files, Fernsehserie, eine Folge) 
1998: Phoenix – Blutige Stadt (Phoenix) 
1999: Die Frau des Astronauten (The Astronaut’s Wife) 
1999: Sein letzter Coup (The Opportunists) 
2000: The Photographer 
2001: Das Versprechen (The Pledge) 
2001: Knockaround Guys 
2002: CSI: Den Tätern auf der Spur (CSI: Crime Scene Investigation, TV-Serie, eine Folge) 
2002: Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster (Eight Legged Freaks) 
2003: Criminal Intent – Verbrechen im Visier (Law & Order: Criminal Intent, TV-Serie, Folge 2x21) 
2003: Madness and Genius 
2003: The Egoists 
2005: The Roost 
2006: Seraphim Falls 
2007: Engel im Schnee (Snow Angels) 
2008: Alphabet Killer (The Alphabet Killer) 
2008: Synecdoche, New York 
2009: Law & Order: New York (Law & Order: Special Victims Unit, TV-Serie, eine Folge) 
2009: Follow the Prophet 
2009–2011: Damages – Im Netz der Macht (Damages, TV-Serie, 17 Folgen) 
2009: The House of the Devil 
2011: The Cape (TV-Serie, 2 Folgen) 
2011: Bad Karma (TV-Serie, 1 Folge) 
2011–2014: Hell on Wheels (TV-Serie, 18 Folgen) 
2014: The Leftovers (TV-Serie, 1 Folge) 
2014: Late Phases 
2013: The Blacklist (TV-Serie, eine Folge) 
2014: How and Why (Fernsehfilm) 
2014: The Shape of Something Squashed (auch Regie und Drehbuch) 
2015: Anomalisa 
2015–2018: 12 Monkeys /TV-Serie, 18 Folgen) 
2016: Deckname Quarry (Quarry, TV-Serie, 3 Folgen) 
2016: Horace and Pete (TV-Serie, 3 Folgen) 
2017: Wonderstruck

Playlist:

01. Bill Conti - On the Run (Gloria) - 03:04 
02. David Mansfield - Long Road (Heaven's Gate) - 03:48 
03. James Horner - Indian Bar (Wolfen) - 06:57 
04. Thomas Newman - Strange Beginning (The Man With One Red Shoe) - 04:20 
05. Bill Conti - Hi Rollie, I'm Leo (F/X) - 04:15 
06. Shriekback - Coelocanth (Manhunter) - 04:20 
07. Klaus Schulze - Freeze (Manhunter) - 06:42 
08. Kitaro - Hikari no Sono (Manhunter) - 04:33 
09. Moby - God Moving Over the Face of the Waters (Heat) - 06:59 
10. Lisa Gerrard - Gloradin (Heat) - 03:56 
11. Mark Snow - El Camino [Paper Hearts] (The X-Files) - 06:38 
12. George S. Clinton - Post Coital/Positive/Fried (The Astronaut's Wife) - 03:00 
13. Graeme Revell - Getting Things Sorted Out/Doing the Right (Phoenix) - 04:22 
14. Hans Zimmer & Klaus Badelt - Opening Salvation (The Pledge) - 05:44 
15. Harry Gregson-Williams - Forgive Me (Seraphim Falls) - 05:03 
16. Kevin Kiner - Ruth Goes to the Fight (Hell on Wheels) - 02:57 
17. Shriekback - Evaporation (Manhunter) - 03:20 
18. Michael Brook - Ultramarine (Heat) - 04:34 
19. Leonard Rosenman - Robo Finds Hob (Robocp 2) - 03:20 
20. Stephen Barton - The Right Thing, The Right Way (12 Monkeys) - 03:02 
21. David Wingo & Jeff McIllwain - Credits (Snow Angels) - 03:41 
22. Jon Brion - Piano Three (Synecdoche, New York) - 04:02 
23. Carter Burwell - Mementos (Wonderstruck) - 04:24 
24. Max Richter - De Profundis (The Leftovers - Season 1) - 05:05
25. Bear McCreary - The Faraday Family (The Cape) - 02:00 
26. Elliot Goldenthal - Heat (Heat) - 08:32

Dienstag, 1. September 2026

Playlist #457 vom 06.09.2026 - VILMOS ZSIGMOND Special

Der ungarisch-amerikanischer Kameramann Vilmos Zsigmond prägte mit seinen Arbeiten für namhafte Regisseure wie Robert Altman, Steven Spielberg, Brian De Palma, Michael Cimino und Woody Allen maßgeblich den Look des „New Hollywood“-Kinos und wurde von den Mitgliedern der International Cinematographers Guild zu einem der zehn einflussreichsten Kameramänner der Geschichte gewählt. Der am 1. Januar 2016 im Alter von 85 Jahren verstorbene Zsigmond gewann den Oscar für die Beste Kamera für „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ und den BAFTA Award für die Beste Kamera für „Die durch die Hölle gehen“. In der heutigen Sendung gibt es Highlights aus den Soundtracks zu seinen Arbeiten zu hören, von Philip Glass über Bernard Herrmann, Stanley Myers und Mark Isham bis zu Jerry Goldsmith, James Newton Howard, Ennio Morricone und John Williams.

Vilmos Zsigmond
wurde am 16. Juni 1930 im ungarischen Szeged als Sohn einer Verwaltungsangestellten und eines Fußballspielers und -trainers geboren. Sein Interesse an der Fotografie begann im Alter von 17 Jahren, nachdem ihm ein Onkel einen Bildband mit Schwarz-Weiß-Fotografien des ungarischen Fotografen Jenő Dulovits geschenkt hatte.
Da seine Familie in den Augen der sowjetisch eingesetzten Regierung der Ungarischen Volksrepublik als bürgerlich galt, war es ihm jedoch verboten, Fotografie zu studieren. Stattdessen arbeitete Zsigmond in einer Fabrik, kaufte sich eine Kamera und brachte sich selbst das Fotografieren bei. Später gründete er einen Fotoclub für die Arbeiter. Dadurch gewann er den Respekt der örtlichen Kommissare und durfte an der Akademie für Drama und Film in Budapest Film studieren. Zsigmond verbrachte vier Jahre an der Filmhochschule, wo er viele 14-Stunden-Tage und Sechs-Tage-Wochen absolvierte. 
Obwohl er das Leben unter der Tyrannei des kommunistischen Regimes verabscheute, lernte er von dem Leiter des Fachbereichs, György Illés, und anderen Dozenten wichtige Erkenntnisse. „Sie lehrten uns, dass ein Film nur dann Kunst ist, wenn er eine wichtige Botschaft hat“, erinnert sich Zsigmond. „Er sollte mehr als bloße Unterhaltung sein. Er sollte einen gesellschaftlichen Wert haben.“ 
Nach seinem Studienabschluss arbeitete Zsigmond 1955 als Kameraassistent und Kameramann im staatlichen Filmstudio in Budapest.
Zsigmond und sein Freund und Kommilitone László Kovács liehen sich eine 35-mm-Kamera von ihrer Schule und dokumentierten die Ereignisse der Ungarischen Revolution von 1956 in Budapest. Sie versteckten die Kamera in einer Einkaufstasche und filmten durch ein Loch, das sie hineingeschnitten hatten. Die beiden drehten 9000 Meter Film und flohen kurz darauf nach Österreich. 1958 kamen Zsigmond und Kovács als politische Flüchtlinge in die USA und verkauften das Filmmaterial an CBS für eine Dokumentation über die Revolution, die von Walter Cronkite kommentiert wurde.
1962 wurde Zsigmond US-amerikanischer Staatsbürger, ließ sich in Los Angeles nieder und arbeitete in Fotolaboren als Techniker und Fotograf.
Sein erster Film in den USA war der 1963 erschienene Schwarzweiß-Exploitationfilm „The Sadist“ mit Arch Hall Jr. in der Hauptrolle. In den 1960er-Jahren arbeitete er an zahlreichen Low-Budget-Independent- und Lehrfilmen, um in der Filmbranche Fuß zu fassen.
Kovács, der 1969 den Film „Easy Rider“ für Peter Fonda und Dennis Hopper drehte, empfahl Zsigmond Fonda für dessen Western „Der weite Ritt“ von 1971, anschließend wurde Zsigmond von Robert Altman für dessen Western-Revisionismus „McCabe & Mrs. Miller“ engagiert. Dieser Film markierte Zsigmonds Durchbruch und seine erste Arbeit an einer großen Hollywood-Produktion.
Im Laufe des folgenden Jahrzehnts avancierte Zsigmond zu einem der gefragtesten Kameramänner Hollywoods. Zu den wichtigsten Filmen, die er in den 1970er-Jahren drehte, zählen John Boormans „Beim Sterben ist jeder der Erste“, Altmans „Der Tod kennt keine Wiederkehr“ und Brian De Palmas „Schwarzer Engel“ sowie Steven Spielbergs „Sugarland Express“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Für letzteren Film erhielt er bei der 50. Oscarverleihung den Oscar für die Beste Kamera.
1978 arbeitete Zsigmond an Michael Ciminos Drama „Die durch die Hölle gehen“ mit Robert De Niro, Meryl Streep und Christopher Walken in den Hauptrollen. Zsigmonds visuelle Arbeit an dem Film brachte ihm 1980 den BAFTA Award für die Beste Kameraführung und eine weitere Oscar-Nominierung ein. Zsigmond arbeitete erneut mit Cimino an dessen Western-Epos „Heaven’s Gate“ (1980).
Zsigmond blieb in den folgenden Jahren ein gefragter Kameramann und arbeitete mehrfach mit verschiedenen Regisseuren zusammen. Er arbeitete erneut mit De Palma an dessen Filmen „Blow Out“, „Fegefeuer der Eitelkeiten“ und „Black Dahlia“.
Zsigmond arbeitete an Filmen wie „Liberty“, „The Rose“, „Menschen am Fluss“ und „Intersection“. Er drehte mit George Miller „Die Hexen von Eastwick“ und mit Kevin Smith „Jersey Girl“. Außerdem arbeitete er mit Woody Allen an „Melinda und Melinda“, „Cassandras Traum“ und „Ich sehe den Mann deiner Träume“, für Richard Donner stand er bei „Maverick“ and „Assassins“ hinter der Kamera.
Auf die Frage, wie er seine Projekte auswählt, antwortet Zsigmond im Interview mit The ASC: „Mein Grundsatz lautet: Wenn ein Film dem Publikum nichts Wertvolles zu vermitteln hat, lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, ihn zu drehen. Man hat im Leben nur Zeit für eine begrenzte Anzahl von Filmen. In vielleicht 75 Prozent der Fälle lässt sich schon beim Lesen des Drehbuchs erkennen, ob sich ein Film lohnt – doch ich habe mich auch schon getäuscht. Es gab Momente, in denen ich glaubte, ein Projekt würde ein guter Film werden, was sich dann aber nicht bewahrheitete. Es müssen so viele Faktoren zusammenspielen – die Schauspieler, der Regisseur, das Drehbuch.“
Zu Zsigmonds Fernseharbeiten zählt die HBO-Miniserie „Stalin“, für die er 1993 den Emmy Award für herausragende Einzelleistung in der Kameraführung für eine Miniserie oder ein Special gewann. Für seine Arbeit an der Miniserie „Die Nebel von Avalon“ aus dem Jahr 2001 wurde er für einen Emmy nominiert. Zwischen 2012 und 2014 drehte Zsigmond außerdem 24 Episoden von „The Mindy Project“.
2011 gründete Zsigmond zusammen mit seinem Kameramannkollegen Yuri Neyman das Global Cinematography Institute in Los Angeles. Das Institut bot ein fortgeschrittenes Ausbildungsprogramm im Bereich Kameraführung für Postgraduierte und erfahrene Filmemacher an.

„Ich ermutige Filmstudenten, die sich für Kameraarbeit interessieren, sich auch mit Bildhauerei, Malerei, Musik, Schriftstellerei und anderen Kunstformen zu beschäftigen“, sagt Zsigmond im Interview mit The ASC. „Filmemachen ist eine Verbindung all dieser Künste. Studenten fragen mich oft um Rat, und ich sage ihnen, dass sie mit Begeisterung bei der Sache sein müssen, denn es ist harte Arbeit. Man kann daran nur dann Freude haben, wenn man voll und ganz darin aufgeht. Wer sich nicht auf diese Weise darauf einlässt, für den kann der Beruf sehr frustrierend sein. Ich bereue nur eine Sache in meiner Karriere: Dass wir keine Stummfilme mehr drehen. Das ist die reinste Kunstform, die ich mir vorstellen kann.“

1998 nahm er den Lifetime Achievement Award der American Society of Cinematographers in Empfang. 2003 wurde er bei einer Umfrage der International Cinematographers Guild unter ihren Mitgliedern in die Top 11 der wichtigsten Kameramänner der Filmgeschichte gewählt.
 
Filmografie: 
 
1957: Ungarn in Flammen 
1963: Todesangst (The Sadist) 
1964: 2071 – Mutan-Bestien gegen Roboter (The Time Travelers) 
1964: What’s Up Front! 
1964: The Nasty Rabbit 
1965: Deadwood ´76 
1965: Summer Children 
1965: Psycho a Go-Go 
1965: Rat Fink 
1967: The Road to Nashville 
1967: Mondo Mod 
1967: Jennie: Wife/Child 
1967: Blood of Ghastly Horror 
1968: Prelude (Kurzfilm) 
1968: Das Rasthaus der teuflischen Schwestern (The Name of the Game Is Kill!) 
1969: Futz 
1969: The Monitors 
1969: Fünf blutige Gräber (Five Bloody Graves) 
1969: Hot Rod Action 
1969: The Picasso Summer 
1970: Astro-Vampire – Todesmonster aus dem All (Horror of the Blood Monsters) 
1971: The Ski Bum 
1971: Der weite Ritt (The Hired Hand) 
1971: McCabe & Mrs. Miller 
1971: Red Sky at Morning 
1972: Beim Sterben ist jeder der Erste (Deliverance) 
1972: Spiegelbilder (Images) 
1973: Asphalt-Blüten (Scarecrow) 
1973: Der Tod kennt keine Wiederkehr (The Long Goodbye) 
1973: Zapfenstreich (Cinderella Liberty) 
1974: Das Mädchen von Petrovka (The Girl from Petrovka) 
1974: Sugarland Express 
1976: Catch Ferrari (Sweet Revenge) 
1976: Schwarzer Engel (Obsession) 
1977: Unheimliche Begegnung der dritten Art (Close Encounters of the Third Kind) 
1978: Die durch die Hölle gehen (The Deer Hunter) 
1979: Philadelphia Clan (Winter Kills) 
1979: The Rose 
1979: Flesh & Blood (Fernsehfilm) 
1980: Heaven’s Gate 
1981: Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren (Blow Out) 
1982: Verhext (Jinxed!) 
1983: Ein Tisch für fünf (Table for Five) 
1984: Eine starke Nummer (No Small Affair) 
1984: Menschen am Fluß (The River) 
1985: Was für ein Genie (Real Genius) 
1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches of Eastwick) 
1988: Reise zur Insel der Geister (Journey to Spirit Island) 
1989: Die Schattenmacher (Fat Man and Little Boy) 
1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes) 
1990: Fegefeuer der Eitelkeiten (The Bonfire of the Vanities) 
1992: Stalin 
1993: Sliver 
1994: Begegnungen – Intersection (Intersection) 
1994: Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel (Maverick) 
1995: Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße (Crossing Guard) 
1995: Assassins – Die Killer (Assassins) 
1996: Der Geist und die Dunkelheit (The Ghost and the Darkness) 
1998: Leben und lieben in L.A. (Playing by Heart) 
2000: Ljuset håller mig sällskap (Dokumentarfilm) 
2001: Das Haus am Meer (Life as a House) 
2001: The Body 
2001: Die Nebel von Avalon (The Mists of Avalon) 
2002: Bánk bán 
2004: Melinda und Melinda (Melinda and Melinda) 
2004: Jersey Girl 
2005: Surrender, Dorothy (Fernsehfilm) 
2006: The Black Dahlia 
2007: Cassandras Traum (Cassandra’s Dream) 
2010: Ich sehe den Mann deiner Träume (You Will Meet a Tall Dark Stranger) 
2010: Louis 
2011: The Maiden Danced to Death (A halálba táncoltatott leány) 
2013: Compulsion 
2012-2014: The Mindy Project (TV-Serie, 3 Folgen) 
2014: God the Father 
2014: Six Dance Lessons in Six Weeks 
 
Playlist:
01. Stanley Myers - Cavatina [Reprise] (The Deer Hunter) - 03:55 
02. Michel Legrand - Head For Home (The Picasso Summer) - 04:23 
03. John Williams - The Long Goodbye (The Long Goodbye) - 04:30 
04. John Williams - The Final Ride (The Sugarland Express) - 03:36 
05. David Mansfield - Overture (Heaven's Gate) - 03:58 
06. Bernard Herrmann - Sandra at Monument (Obsession) - 03:01 
07. Pino Donaggio - Theme From Blow Out (Blow Out) - 03:47 
08. John Williams - Love Theme (The River) - 04:55 
09. Jerry Goldsmith - The Bridge (The Ghost and the Darkness) - 04:09 
10. Ennio Morricone - We Must Not Forget (Fat Man and Little Boy) - 06:11 
11. Van Dyke Parks - The Plot Thickens (The Two Jakes) - 04:46 
12. Lee Holdridge - The Mystic's Dream (The Mists of Avalon) - 07:42 
13. Howard Shore - The End (Sliver) - 05:32 
14. James Newton Howard - End Titles (Intersection) - 04:10 
15. John Williams - Resolution and End Title (Close Encounters of the Third Kind) - 06:54 
16. Randy Newman - Opening (Maverick) - 05:37 
17. John Barry - Playing by Heart [Vows Renewed] (Playing by Heart) - 06:37 
18. Mark Isham - Madeline/Nothing Stays Buried Forever (The Black Dahlia) - 03:12 
19. Mark Isham - I Built Myself A Life (Life As A House) - 05:48 
20. Philip Glass - The Pursuit & Murder in the Park (Cassandra's Dream) - 06:46 
21. John Williams - The Dance of the Witches/End Credits (The Witches of Eastwick) - 04:47 
22. Lee Holdridge - Finale (The Mists of Avalon) - 05:19 
23. Jerry Goldsmith - Welcome to Tsavo #2 - Revised (The Ghost and the Darkness) - 09:54

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