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Mittwoch, 1. April 2026
In den 1990er Jahren erlebte Winona Ryder mit Rollen
in Tim Burtons „Edward mit den Scherenhänden“, Francis Ford
Coppolas „Bram Stokers Dracula“, Bille Augusts „Das
Geisterhaus“, Jim Jarmuschs „Night On Earth“ und Martin
Scorseses „Zeit der Unschuld“ größten Erfolge. Sie hat es allerdings
geschafft, bis heute immer wieder in von Kritikern und Publikum gefeierten
Filmen und Serien mitzuwirken, zuletzt in Tim Burtons „Beetlejuice
Beetlejuice“ und in der Serie „Stranger Things“. In der heutigen
Sendung könnt ihr euch auf Musik von Danny Elfman, Thomas Newman, Hans
Zimmer, Clint Mansell, Mychael Danna, Elmer Bernstein, Christopher Young
und Carter Burwell freuen.
Als Tochter zweier Hippies wuchs die am 29. Oktober 1971 in
Winona, Minnesota, geborene Winona Laura Horowitz ab 1978 in einer Kommune
in der Nähe von Mendocino in Kalifornien auf. Als die Familie 1981 ins
kalifornische Petaluma umzog, besuchte Winona zunächst eine private Schule,
weil sie in der staatlichen Schule als Außenseiterin galt, und später die
Schauspielschule des American Conservatory Theater.
1985 bewarb sie sich mit einem Video, auf dem sie einen Monolog
aus dem Buch „Franny und Zooey“ von J. D. Salinger vortrug, um eine
Rolle in dem Film „Desert Bloom“ zu erhalten. Obwohl die Wahl der
Besetzung auf ihre Kollegin Annabeth Gish fiel, erkannte der Regisseur
und Autor David Seltzer ihr Talent und besetzte sie als Rina in seinem
Film „Lucas“ (1986) über einen Teenager (Corey Haim) und sein
Leben an der High School. Als sie entscheiden sollte, unter welchem Namen sie
im Abspann genannt werden wollte, fiel ihre Wahl auf Ryder als
Künstlername, weil im Hintergrund des Abspanns ein Lied von Mitch Ryder
gespielt wurde.
Nachdem sie auch in „Square Dance – Wiedersehen in Texas“
(1987) überzeugen konnte, besetzte Tim Burton sie in seinem Film „Beetlejuice“
(1988), weil ihm ihre Performance in „Lucas“ gefiel.
1989 spielte sie die Hauptrolle der Veronica Sawyer in dem Independent-Film
„Heathers“. Der Film handelt von einem Pärchen, das populäre
Schülerinnen umbringt. Der Film war allerdings ebenso ein finanzieller
Misserfolg wie das Biopic „Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben
für den Rock’n’Roll“ (1989). Im selben Jahr trat Ryder in Mojo Nixons
Musikvideo „Debbie Gibson Is Pregnant with My Two-Headed Love Child“ auf.
Anfang der 1990er Jahre nahm Ryders Karriere
ordentlich an Fahrt auf. In Tim Burtons erfolgreicher Fantasy-Märchen „Edward
mit den Scherenhänden“ (1990) an der Seite ihres späteren Lebensgefährten Johnny
Depp und Horror-Ikone Vincent Price in seiner letzten Rolle
überzeugte sie ebenso wie in der ebenfalls 1990 im Kino angelaufenen
Familienkomödie „Meerjungfrauen küssen besser“ mit Cher und Christina
Ricci, in Jim Jarmuschs Episoden-Kulthit „Night on Earth“
(1991) und in Francis Ford Coppolas bildgewaltigen Adaption von „Bram
Stokers Dracula“ (1992), in der sie sowohl als Mina Murray als auch Elisabeta
zu sehen war. Es folgte die Verfilmung von Isabel Allendes Bestseller „Das
Geisterhaus“ (1993) mit Antonio Banderas, Meryl Streep und Glenn
Close, Martin Scorseses Adaption von Edith Whartons Roman „Zeit
der Unschuld“ mit Michelle Pfeiffer und Daniel Day-Lewis. Ihre
Rolle brachte ihr einen Golden Globe als beste Nebendarstellerin sowie eine Oscar-Nominierung
ein.
Nach ihrer Rolle in Ben Stillers Komödie „Reality
Bites – Voll das Leben“ (1994) erhielt sie im selben Jahr eine weitere
Oscar-Nominierung für ihre Rolle als Jo in dem Drama „Betty und ihre
Schwestern“.
1996 spielte sie neben Daniel Day-Lewis und Joan
Allen die Hauptrolle in „Hexenjagd“, einer Adaption von Arthur
Millers Bühnenstück über die puritanische Hexenverfolgung in Salem. Ein
Jahr später verkörperte sie einen Androiden in dem erfolgreichen Horrorfilm „Alien
– Die Wiedergeburt“ (1997) an der Seite von Sigourney Weavers Ripley.
1998 war sie in Woody Allens „Celebrity – Schön. Reich. Berühmt.“
zu sehen, nachdem Drew Barrymore die Rolle abgelehnt hatte.
1999 spielte sie im Drama „Durchgeknallt“ eine Psychiatriepatientin
mit Borderline-Syndrom, basierend auf Susanna Kaysens autobiografischem
Roman. Der Film wurde zum Durchbruch für ihre Kollegin Angelina Jolie,
die mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Im folgenden Jahr trat sie neben Richard Gere in „Es
begann im September“ auf, einer Romanze über die Liebe eines älteren Mannes
zu einer jüngeren Frau. Außerdem hatte sie einen Gastauftritt in der Komödie „Zoolander“
(2000). Im Oktober 2000 erhielt Ryder den Stern mit der Nummer 2165
auf dem Hollywood Walk of Fame.
2002 wurde die Komödie „Mr. Deeds“ (mit Adam
Sandler) ihr bislang größter finanzieller Erfolg, fiel aber bei den
Kritikern durch.
Nachdem sie 2002 wegen wiederholten Ladendiebstahls von
Kleidern im Wert von 5000 US-Dollar zu einer Bewährungszeit von drei Jahren und
einer Arbeitsauflage von 480 Stunden verurteilt worden war, zog sich Winona
Ryder aus der Öffentlichkeit zurück und kehrte erst ab 2006 wieder vermehrt auf
die Leinwand zurück. So war sie in Verfilmung von Philip K. Dicks Roman „A
Scanner Darkly“ an der Seite von Keanu Reeves, Robert Downey Jr. und
Woody Harrelson zu sehen, dann in J.J. Abrams‘ „Star Trek“
(2009). Sie trat zudem an der Seite von Robin Wright und Julianne
Moore in Rebecca Millers „Pippa Lee“ (2009) auf, außerdem
neben Natalie Portman und Mila Kunis in Darren Aronofskys „Black
Swan“ (2010). Darüber hinaus spielte sie die Hauptrolle in dem Fernsehfilm „When
Love Is Not Enough: The Lois Wilson Story“, was ihr Nominierungen für den Satellite
Award und den Screen Actors Guild Award einbrachte.
2011 war sie an der Seite von Vince Vaughn, Kevin James
und Jennifer Connelly in der Komödie „Dickste Freunde“ zu sehen.
Danach spielte sie in den Thrillern „The Iceman“ (2012) und „The
Letter“ (2012). In Tim Burtons „Frankenweenie“ (2012) lieh
sie der Figur Elsa Van Helsing ihre Stimme. In der Netflix-Serie „Stranger
Things“ verkörperte sie von 2016 bis 2025 die Hauptfigur Joyce Byers. 2023
spielt Ryder in Disneys „Haunted Mansion“ eine genervte
Museumsführerin.
2024 kehrte sie in Tim Burtons Sequel „Beetlejuice
Beetlejuice“ in der Rolle der inzwischen erwachsenen Lydia Deetz zurück,
die 36 Jahre nach der verhinderten Hochzeit mit dem Bio-Exorzisten Beetlejuice
noch immer von Visionen gepeinigt wird.
1986: Lucas
1987: Square Dance
1987: AIDS Video Project (Dokumentarfilm)
1988: Beetlejuice
1988: Die Generation von 1969 (1969)
1988: Heathers
1989: Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für
den Rock’n’Roll (Great Balls of Fire!)
1990: Ein Mädchen namens Dinky (Welcome Home, Roxy
Carmichael)
1990: Edward mit den Scherenhänden (Edward Scissorhands)
1990: Meerjungfrauen küssen besser (Mermaids)
1993: Zeit der Unschuld (The Age of Innocence)
1993: Das Geisterhaus (The House of the Spirits)
1994: Reality Bites – Voll das Leben (Reality Bites)
1994: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie, Folge
6x02 Lisas Rivalin, Stimme)
1994: Betty und ihre Schwestern (Little Women)
1995: Ein amerikanischer Quilt (How to Make an American
Quilt)
1996: Run Off (Boys)
1996: Al Pacino’s Looking for Richard (Looking for
Richard)
1996: Hexenjagd (The Crucible)
1997: Alien – Die Wiedergeburt (Alien: Resurrection)
1998: Celebrity – Schön. Reich. Berühmt. (Celebrity)
1999: Durchgeknallt (Girl, Interrupted)
2000: Es begann im September (Autumn in New York)
2000: Lost Souls – Verlorene Seelen (Lost Souls)
2000: Strangers with Candy (Fernsehserie, Folge 3x10 Die
letzte Versuchung der Jerri Blank)
2001: Zoolander
2001: Friends (Fernsehserie)
2002: Mr. Deeds
2002: S1m0ne
2004: Das Herz ist eine hinterlistige Person (The Heart
Is Deceitful Above All Things)
2006: The Darwin Awards
2006: A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm (A Scanner
Darkly)
2007: Das 10 Gebote Movie (The Ten)
2007: Sex and Death 101
2007: Welcome (Kurzfilm)
2009: The Informers
2009: Water Pills (Kurzfilm)
2009: Stay Cool – Feuer & Flamme (Stay Cool)
2009: Star Trek
2009: Pippa Lee (The Private Lives of Pippa Lee)
2010: When Love Is Not Enough: The Lois Wilson Story
(Fernsehfilm)
2010: Black Swan
2011: Dickste Freunde (The Dilemma)
2012: The Iceman
2012: The Letter
2012: Frankenweenie (Stimme)
2013: Homefront
2013–2014: Drunk History (Fernsehserie, 2 Folgen)
2014: Die Verschwörung – Tödliche Geschäfte (Turks &
Caicos)
2015: Experimenter
2015: Show Me a Hero (Miniserie, 4 Folgen)
2016–2025: Stranger Things (Fernsehserie, 41 Folgen)
2018: Destination Wedding
2020: The Plot Against America (Miniserie, 6 Folgen)
2020: Sarah Cooper: Everything’s Fine
2022: Gone in the Night
2023: Geistervilla (Haunted Mansion)
2024: Beetlejuice Beetlejuice
01. Jan A.P. Kaczmarek - Lost Souls (Lost Souls) - 02:54
02. Dave Grusin - Main Title (Lucas) - 02:43
03. David Newman - Petition Montage (Heathers) - 02:29
04. Danny Elfman - Main Titles/End Titles (Beetlejuice) - 03:43
05. Danny Elfman - The End (Edward Scissorhands) - 04:47
06. Thomas Newman - This Was My Intention (Welcome Home, Roxy Carmichael) - 02:29
07. Thomas Newman - Under the Umbrella (Little Women) - 03:41
08. Thomas Newman - An American Quilt (How to Make An American Quilt) - 03:37
09. Wojciech Kilar - Vampire Hunters (Bram Stoker's Dracula) - 03:07
10. Hans Zimmer - Pedro and Blanca (Das Geisterhaus) - 09:47
11. Gabriel Yared - Autumn Forever (Autumn In New York) - 03:39
12. Mychael Danna - Driving In the Rain (Girl, Interrupted) - 03:20
13. Elmer Bernstein - First Visit (The Age of Innocence) - 04:50
14. George Fenton - Taking Elizabeth (The Crucible) - 03:03
15. Kyle Dixon & Michael Stein - Hawkins (Stranger Things Vol. 1) - 05:00
16. David Arnold - Cemetary Hand-Model (Zoolander) - 05:24
17. Carter Burwell - Virtually Forever (S1M0NE) - 03:30
18. Christopher Young - Dysfunctional Everything (The Informers) - 03:09
19. William Ross - Afterlife Part 2 (Destination Wedding) - 03:46
20. Graham Reynolds - Strawberry Pie (A Scanner Darkly) - 04:04
21. Michael Giacchino - Nice to Meld You (Star Trek) - 03:13
22. Clint Mansell - A Swan Song (Black Swan) - 06:23
23. Mark Mancina - Haunted Mansion Opening Title (Haunted Mansion) - 03:59
24. Danny Elfman - The Attic (Beetlejuice Beetlejuice) - 03:21
25. John Frizzell - The Abduction (Alien: Resurrection) - 03:49
26. Wojciech Kilar - Dracula - The Beginning (Bram Stoker's Dracula) - 08:54
27. Hans Zimmer - The House of the Spirits (Das Geisterhaus) - 10:06
Sonntag, 23. November 2025
Playlist #437 vom 30.11.2025 - SUSAN SARANDON Special
Susan Sarandon zählt nicht nur wegen ihres Oscar-Gewinns für ihre beeindruckende Darstellung in dem Drama „Dead Man Walking – Sein letzter Gang“ (1995) zu den profiliertesten Schauspielerinnen in Hollywood. In ihrer umfangreichen Werksbiografie finden sich Dramen, Thriller, Komödien und historische Stoffe ebenso wie eine Vielfalt an Serien. In der heutigen Sendung gibt es Musik aus einigen ihrer bekanntesten Filme wie „Begierde“, „Die Hexen von Eastwick“, „Light Sleeper“, „Betty und ihre Schwestern“, „Thelma & Louise“, „Der Klient“, „Im Zwielicht“ und „Seite an Seite“ von Komponisten wie John Williams, Howard Shore, Mark Isham, Elmer Bernstein, Hans Zimmer, Michel Legrand, Danny Elfman und Thomas Newman zu hören.
Susan Abigail Sarandon wurde am 4. Oktober 1946 in New York
City als ältestes von neun Kindern einer streng katholischen Familie
italienisch-walisischer Herkunft namens Tomalin geboren. Während sie die Edison
High School in Edison Township besuchte, trat sie 1962 einer Band und einer
Tanzgruppe bei, um kranke Kinder in einer nahegelegenen Reha-Klinik zu
unterhalten. In der elften Klasse spielte sie die Hauptrolle in dem
Theaterstück „Lady Precious Stream“, in der zwölften Klasse verkörperte
sie die Titelrolle in der Komödie „My Sister Eileen“ und wurde dafür in
den Lokalzeitungen erwähnt. 1964 wurde Sarandon in die National Honor Society
aufgenommen und schloss die High School ab. Sie besuchte von 1964 bis 1968 die
Catholic University of America in Washington D.C., wo sie einen Bachelor of Arts
in Drama erwarb und bei dem Schauspiellehrer Gilbert V. Hartke studierte,
während sie ihren Lebensunterhalt als Sekretärin, Putzfrau und Model verdiente.
Obwohl sie zunächst recht wenig Interesse an der Schauspielerei hatte, wirkte
sie 1964 an einer Theateraufführung mit und lernte dort ihren späteren Ehemann
Chris Sarandon kennen, mit dem sie von 1967 bis 1979 verheiratet war. Das Paar
wurde 1970 für John G. Avildsens „Joe – Rache für Amerika“
gecastet, doch nur Susan Sarandon bekam eine Rolle. Es folgten kleinere Parts
für das Fernsehen während ihres Studiums, ehe sie an der Seite von Robert
Redford 1975 in „Tollkühne Flieger“ zu sehen war. In dem
Kult-Musical „The Rocky Horror Picture Show“ feierte sie in der Rolle der
Janet Weiss ihren ersten großen Erfolg. Für Louis Malle stand sie in „Pretty
Baby“ (1978) und „Atlantic City“ (1980) vor der Kamera, erhielt für
den letzteren ihre erste Oscar-Nominierung.
Ihr umstrittenster Filmauftritt war in Tony Scotts
modernem Vampir-Drama „Begierde“ (1983), in dem sie eine Sexszene mit Catherine
Deneuve hatte. Es war der erste amerikanische Mainstream-Film mit einer
solchen Szene zwischen zwei Star-Schauspielerinnen. Anschließend war sie in der
Fantasy-Komödie „Die Hexen von Eastwick“ (1987) an der Seite von Jack
Nicholson, Cher und Michelle Pfeiffer zu sehen, um dann mit Kevin
Costner und Tim Robbins in dem Film „Annies Männer“ (1988)
mitzuwirken, der sowohl kommerziell als auch bei den Kritikern ein Erfolg war.
Sarandon wurde in den 1990er-Jahren vier weitere Male
für den Oscar nominiert: als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rollen als Louise
Sawyer in Ridley Scotts Road-Movie-Drama „Thelma & Louise“
(1991), Michaela Odone in „Lorenzos Öl“ (1992) und Reggie Love in Joel
Schumachers Adaption von John Grishams Bestseller „Der Klient“
(1994). Den Oscar gewann sie schließlich für „Dead Man Walking“ (1995),
in dem sie Schwester Helen Prejean spielte, die regelmäßig einen verurteilten
Mörder im Todestrakt besucht. Außerdem erhielt sie acht
Golden-Globe-Nominierungen, unter anderem für die Filme „Frühstück bei ihr“
(1990), „Seite an Seite“ (1998), „Igby“ (2002) und „Bernard
and Doris“ (2007).
Zu ihren weiteren Filmen zählen „Bob Roberts“ (1992),
„Betty und ihre Schwestern“ (1994), „James und der Riesenpfirsich“
(1996), „Überall, nur nicht hier“ (1999), „Darf ich bitten?“
(2004), „Alfie“ (2004), „Elizabethtown“ (2005), „Verwünscht“
(2007) und „Speed Racer“ (2008). Sarandon hatte nicht nur
Gastauftritte in zwei Folgen der „Simpsons“, sondern auch in „Friends“,
„Malcolm mittendrin“, „Saturday Night Live“, „30 Rock“ und „Mike &
Molly“.
Sarandon sprach den Kommentar zu über zwei Dutzend
Dokumentarfilmen, von denen viele soziale und politische Themen behandelten.
Außerdem moderierte sie zahlreiche Folgen der PBS-Dokumentarfilmreihe
Independent Lens. 1999 und 2000 moderierte und präsentierte sie Mythos, eine
Vortragsreihe des verstorbenen amerikanischen Mythologieprofessors Joseph
Campbell. Sarandon ist zudem Jurymitglied des NYICFF, eines New
Yorker Filmfestivals, das sich auf Filme für Kinder und Jugendliche zwischen 3
und 18 Jahren spezialisiert hat.
Sarandon spielte 2009 in Peter Jacksons „In
meinem Himmel“ an der Seite einer Starbesetzung und arbeitete mit ihrer
Tochter Eva Amurri, die aus einer Liebesbeziehung mit dem italienischen
Regisseur Franco Amurri stammt, in „Middle of Nowhere“ (2008), „That's
My Boy“ (2012) und „Das geheime Leben der Marilyn Monroe“ (2015)
zusammen. Sie wirkte in den Filmen „Arbitrage“ (2012), „Cloud Atlas“
(2012), „Tammy“ (2014) und „The Meddler“ (2015) mit. 2017
verkörperte Sarandon Bette Davis in der ersten Staffel der FX-Anthologie-Serie
„Feud“, wofür sie ihre neunte Golden-Globe-Nominierung erhielt.
2018 wurde Sarandon Mitglied des „Social Impact
Advisory Board“ des San Diego International Film Festival. Im Herbst 2022
spielte sie die Hauptrolle in der FOX-Fernsehserie „Monarch“. 2023 war
sie in dem DC-Extended-Universe-Superheldenfilm „Blue Beetle“ zu sehen.
2025 spielte sie an der Seite von Vince Vaughn in „Nonnas“, einer
US-amerikanischen Komödie unter der Regie von Stephen Chbosky. Ebenfalls
2025 gab sie ihr britisches Bühnendebüt in Tracy Letts’ Stück „Mary
Page Marlowe“.
Sarandon ist bekannt für ihr aktives Engagement bei
progressiven und linken politischen Anliegen. Ihr Einsatz reicht von Spenden an
Organisationen wie EMILY's List bis hin zur Teilnahme an einer Delegation nach
Nicaragua im Jahr 1983. 1999 wurde sie zur UNICEF-Botschafterin des Guten
Willens ernannt. In dieser Funktion unterstützte sie aktiv die weltweite
Interessenvertretung der Organisation sowie die Arbeit des kanadischen
UNICEF-Komitees. 2006 war sie eine von acht Frauen, die ausgewählt wurden, die
olympische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2006 in
Turin, Italien, zu tragen. Im selben Jahr erhielt Sarandon den
humanitären Preis von Action Against Hunger. 2018 spendete sie Obstbäume an die
Jamaica Houses der New Yorker Wohnungsbehörde im Stadtbezirk Queens. Sarandon
besuchte die Wohnanlage persönlich, um beim Pflanzen der Bäume zu helfen. Im
Jahr 2022 wurde sie Botschafterin des HALO Trust, einer
Minenräumungsorganisation. Im Mai 2024 rief sie die irischen Wähler dazu auf,
Mick Wallace und Clare Daly als Europaabgeordnete wiederzuwählen. Immer wieder
hat Sarandon in der Vergangenheit auch demokratische
Präsidentschaftskandidaten wie Barack Obama und Bernie Sanders
unterstützt.Filmografie (Auswahl)
1970: Joe – Rache für Amerika
1971: A World Apart (Fernsehserie, 1 Episode)
1971: Fleur bleue
1971: Mortadella (La Mortadella)
1974: Extrablatt (The Front Page)
1974: Aus Liebe zu Molly (Lovin’ Molly)
1974: F. Scott Fitzgerald and ’The Last of the Belles’
(Fernsehfilm)
1975: The Rocky Horror Picture Show
1976: Geheimnis der Libelle (Dragonfly)
1977: Jenseits von Mitternacht (The Other Side of
Midnight)
1978: Pretty Baby
1978: König der Zigeuner (King of the Gypsies)
1979: Fast wie im siebten Himmel (Something Short of
Paradise)
1980: Atlantic City, USA (Atlantic City)
1980: Ein Walzer vor dem Frühstück (Loving Couples)
1982: Der Sturm (Tempest)
1983: Begierde (The Hunger)
1984: Biete Mutter – suche Vater (The Buddy System)
1985: A.D. – Anno Domini (A.D., Fernsehserie, 5
Episoden)
1985: Tödliche Beziehungen (Compromising Positions)
1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches of Eastwick)
1988: Annies Männer (Bull Durham)
1988: Hell Zone – Im Vorhof zur Hölle (Woman of Valor)
1988: Sweethearts Dance – Liebe ist mehr als ein Wort (Sweet
Hearts Dance)
1989: Im Zeichen der Jungfrau (The January Man)
1991: Thelma & Louise
1992: Bob Roberts
1992: Light Sleeper
1992: Lorenzos Öl (Lorenzo’s Oil)
1994: Safe Passage
1994: Der Klient (The Client)
1994: Betty und ihre Schwestern (Little Women)
1995: Dead Man Walking – Sein letzter Gang (Dead Man
Walking)
1996: James und der Riesenpfirsich (James and the Giant
Peach, Stimme)
1996: Tell the Truth and Run: George Seldes and the American
Press (Dokumentarfilm, Stimme)
1998: Illuminata
1998: Seite an Seite (Stepmom)
1998: Im Zwielicht (Twilight)
1999: Das schwankende Schiff (Cradle Will Rock)
1999: Überall, nur nicht hier (Anywhere But Here)
1999: Earthly Possessions (Fernsehfilm)
2000: Joe Goulds Geheimnis (Joe Gould’s Secret)
2001: Friends
2002: Malcolm mittendrin (Malcolm in the Middle,
Fernsehserie, 2 Episoden)
2002: Groupies Forever (The Banger Sisters)
2002: Moonlight Mile
2003: Gefangen im ewigen Eis – Die Geschichte der Dr. Jerri
Nielsen (Ice Bound, Fernsehfilm)
2004: Darf ich bitten? (Shall We Dance)
2004: Alfie
2004: Noel
2005: Romance & Cigarettes
2005: Elizabethtown
2005: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie,
Episode 17x14 Bart Has Two Mommies, Stimme)
2005: The Exonerated
2006: Unwiderstehlich (Irresistable)
2006: Bernard and Doris
2007: Im Tal von Elah (In the Valley of Elah)
2007: Emotional Arithmetic
2007: Verwünscht (Enchanted)
2007: Mr. Woodcock
2008: Speed Racer
2008: Emergency Room – Die Notaufnahme (ER,
Fernsehserie, Episode 15x19 Old Times)
2008: Middle of Nowhere
2009: In meinem Himmel (The Lovely Bones)
2009: Solitary Man
2009: Leaves of Grass
2009: Zeit der Trauer (The Greatest)
2010: Ein Leben für den Tod (You Don’t Know Jack,
Fernsehfilm)
2010: Wall Street: Geld schläft nicht (Wall Street: Money
Never Sleeps)
2010: Peacock
2011: 30 Rock (Fernsehserie, 2 Episoden)
2011: Jeff, der noch zu Hause lebt (Jeff, Who Lives at
Home)
2012: Der Chaos-Dad (That’s My Boy)
2012: Arbitrage – Macht ist das beste Alibi (Arbitrage)
2012: The Big C (Fernsehserie, 6 Episoden)
2012: Robot & Frank
2013: Snitch – Ein riskanter Deal (Snitch)
2013: The Big Wedding
2013: Mein Leben mit Robin Hood (The Last of Robin Hood)
2013–2014: Mike & Molly (Fernsehserie, 2 Episoden)
2014: Tammy – Voll abgefahren (Tammy)
2014: The Calling
2015: Alle Farben des Lebens (3 Generations)
2015: Mit besten Absichten (The Meddler)
2016: Zoolander 2
2016: Ace the Case – Olivia allein zu Haus (Ace the Case)
2017: At Home with Amy Sedaris (Fernsehserie) Folge 2x05 Anniversary
2017: Feud – Die Feindschaft zwischen Bette und Joan (Feud:
Bette and Joan, Fernsehserie, 8 Episoden)
2017: Bad Moms 2 (A Bad Moms Christmas)
2017–2018: Neo Yokio (Fernsehserie, 7 Episoden, Stimme)
2017–2019: Ray Donovan (Fernsehserie, 19 Episoden)
2018: The Death and Life of John F. Donovan
2018: Viper Club
2019: Blackbird – Eine Familiengeschichte (Blackbird)
2019: VHYes
2019: Jesus Rolls (The Jesus Rolls)
2020: Fearless (Stimme)
2021: Ride the Eagle
2022: Forty Winks
2022: Monarch (Fernsehserie, 4 Episoden)
2023: Hochzeit auf Umwegen (Maybe I do)
2023: Blue Beetle
2023: C*A*U*G*H*T (Fernsehserie, 6 Episoden)
2024: The Gutter
2024: The Fabulous Four
2024: The Six Triple Eight
2025: Nonnas
Playlist:
01. Hans Zimmer - Thelma & Louise End Titles (Thelma & Louise) - 03:58
02. Henry Mancini - Free As A Bird (The Great Waldo Pepper) - 03:00
03. Elmer Bernstein - End Credits (Twilight) - 05:05
04. John Williams - The Dance of the Witches / End Credits (The Witches of Eastwick) - 04:47
05. Thomas Newman - Valley of the Shadow (Little Women) - 02:10
06. Michel Legrand - Le sauvage (The Other Side of Midnight) - 03:50
07. Michel Legrand - Slot Machine Baby (Atlantic City) - 03:43
08. Léo Delibes - Lakme [Excerpt] (The Hunger) - 06:11
09. Dave Grusin - Father and Daughter / Stoltz and Suzette (A Dry White Season) - 02:36
10. George Fenton - The Reading (White Palace) - 03:59
11. Danny Elfman - Score Suite (Anywhere But Here) - 07:35
12. Thomas Newman - The Player (The Player) - 03:07
13. Brian Tyler - I Have Only Now (Children of Dune) - 03:12
14. John Williams - A Christmas Quilt (Stepmom) - 03:56
15. Mark Isham - Body Parts (In the Valley of Elah) - 04:39
16. Cliff Martinez - Just Go Away (Arbitrage) - 05:23
17. Cliff Martinez - I Met Your Daughter (The Company You Keep) - 04:03
18. Dominic Lewis - Pretty Face (Jolt) - 02:23
19. Brian Eno, Jon Hopkins & Leo Abrahams - Ship In A Bottle (The Lovely Bones) - 02:31
20. Craig Armstrong - Money (Wall Street: Money Never Sleeps) - 03:13
21. Christophe Beck - Allen & Rose (The Greatest) - 02:39
22. Daniel Licht - Flooded Suspense (Dishonored) - 03:05
23. Aaron Zigman - Finding Abram (The Six Triple Eight) - 04:26
24. Marcelo Zarvos - The Letter (Nonnas) - 04:54
25. Reinhold Heil, Johnny Klimek & Tom Tykwer - Temple of Sacrifice (Cloud Atlas) - 02:03
26. Michael Been - Marianne's Fall (Light Sleeper) - 03:14
27. Howard Shore - Romey's Suicide (The Client) - 08:34
28. Eddie Vedder & Nusrat Fateh Ali Khan - The Long Road (Dead Man Walking) - 10:39
Dienstag, 1. Juli 2025
Playlist #427 vom 13.07.2025 - JAMIE LEE CURTIS Special
Dass Jamie Lee Curtis 2015 in der Serie „Scream
Queens“ mitgewirkt hat, ist natürlich ihrem ikonischen Leinwanddebüt als Laurie
Strode in John Carpenters Slasher-Klassiker „Halloween“ zu
verdanken. Seitdem ist die Tochter der Hollywood-Stars Tony Curtis und Janet
Leigh zum Glück nicht wie viele ihrer Kolleginnen auf das Horror-Genre festgelegt
gewesen, auch wenn sie in vielen Sequels und Reboots der „Halloween“-Reihe
zu sehen war. Stattdessen überzeugte sie in Komödien wie „Die Glücksritter“
und „Ein Fisch namens Wanda“ als auch Krimi- und Action-Komödien wie „True
Lies“ und „Knives Out – Mord ist Familiensache“. In der heutigen
Sendung gibt es neben der Musik von John Carpenter zu den „Halloween“-Filmen
und „The Fog“ auch Jerry Goldsmith, Elmer Bernstein, Trevor Jones, Brad
Fiedel, Cliff Eidelman und James Newton Howard zu hören.
Jamie Lee Curtis wurde am 22. November 1958 in Los Angeles
als Tochter von Tony Curtis und Janet Leigh geboren, die sich
allerdings 1962 scheiden ließen. Wie sie später bekanntgab, sei Tony Curtis
nicht daran interessiert gewesen, die Vaterrolle auszufüllen.
Nach seinem Tod erfuhr sie, dass sie und ihre Geschwister in
seinem Testament nicht berücksichtigt worden waren. Ihre Mutter heiratete den
Börsenmakler Robert Brandt, der sie großzog. Curtis besuchte die
Eliteschule Harvard-Westlake und die Beverly Hills High School in Los Angeles
und machte 1976 ihren Abschluss an der Choate Rosemary Hall in Wallingford,
Connecticut. 1976 kehrte sie nach Kalifornien zurück und studierte Jura an der
Alma Mater ihrer Mutter – der University of the Pacific in Stockton, Kalifornien,
brach das Studium jedoch nach einem Semester ab, um eine Schauspielkarriere zu
verfolgen. Ihren ersten Fernsehauftritt hatte sie in der Folge „Todessymphonie“
der Fernsehserie „Columbo“ als Kellnerin, bevor sie 1977 in 23 Folgen
der Fernsehserie „Unternehmen Petticoat“ als Lt. Barbara Duran zu
sehen war. Ihre erste Filmrolle hatte sie im ersten Teil der „Halloween“-Reihe
von John Carpenter; dort spielte sie die Hauptrolle der Laurie Strode
und wurde anschließend als Scream-Queen weltberühmt, denn auch in den frühen
1980er Jahren war sie immer wieder als verfolgte Heldin zu sehen, die schrille
Schreckensschreie ausstößt, so in dem kanadischen Horrorfilm „Prom Night –
Die Nacht des Schlächters“ und dem 1979 entstandenen „Monster im
Nachtexpress“, dem Regiedebüt von Roger Spottiswoode.
1980 spielte sie in John Carpenters „The Fog“
abermals eine Hauptrolle, bevor sie ein Jahr später neben Stacy Keach in
„Truck Driver“ von Regisseur Richard Franklin besetzt wurde. Für
die Fortsetzung von „Halloween“ schrieben Debra Hill und John
Carpenter zwar wiederum das Drehbuch, die Regie übernahm allerdings Rick
Rosenthal.
Erst 1983 gelang es Curtis, sich vom Image der
„Scream-Queen“ zu lösen und sich als Komödiantin und Charakterdarstellerin zu
etablieren. In der Komödie „Die Glücksritter“ sah man sie als die
Prostituierte Ophelia. Für ihre Nebenrolle erhielt sie den British Academy Film
Award (BAFTA Award) als beste Nebendarstellerin. Bis Mitte der 1990er-Jahre war
sie in zahlreichen Kinohits zu sehen, sie zählte zu den erfolgreichsten weiblichen
Hollywoodstars dieser Zeit. In den 1980er-Jahren erhielt sie zeitweilig den Beinamen
„The Body“.
1985 spielte sie an der Seite von John Travolta in
dem Filmdrama „Perfect“ eine Aerobiclehrerin. Neben Ray Liotta (als
Eugene Luciano) und Tom Hulce (als Dominick Luciano) sah man Curtis in dem Film
„Dominick & Eugene“. 1988 war sie in der Komödie „Ein
Fisch namens Wanda“ neben John Cleese und Kevin Kline in der
titelgebenden Rolle der Juwelendiebin Wanda zu sehen, die den Männern den Kopf
verdreht und sie trickreich für ihre Zwecke manipuliert. Der Film avancierte zu
einem weltweiten Hit und zu einem Klassiker der Filmkomödie. Für ihre
schauspielerische Leistung war Curtis bei den Globes und den BAFTA
Awards jeweils als beste Hauptdarstellerin nominiert.
Curtis wirkte in „My Girl“ und der Fortsetzung
„My Girl 2“ ebenso mit wie in Kathryn Bigelows Thriller „Blue
Steel“ (1990), dem 1991 erschienenen Film „Geboren in Queens“ und Steven
Miners Drama „Forever Young“ (1992).
Als Rechtsanwaltsfachangestellte und Ehefrau des Agenten
Harry Tasker (gespielt von Arnold Schwarzenegger) wirkte sie in James
Camerons „True Lies – Wahre Lügen“ (1994) mit. Für diese Nebenrolle in
der Actionkomödie erhielt sie eine Nominierung bei den Screen Actors Guild
Awards und wurde mit einem Golden Globe, einem Saturn- und einem American
Comedy Award ausgezeichnet.
Mit John Cleese und Kevin Kline stand sie 1996
ein weiteres Mal vor der Kamera, als Willa Weston in dem Film „Wilde
Kreaturen“, der zahlreiche Anspielungen auf „Ein Fisch namens Wanda“
enthält, aber nicht an den Erfolg des Vorgängerfilms anknüpfen konnte. Zwanzig
Jahre nach ihrem Durchbruch verkörperte sie ein weiteres Mal Laurie Strode in „Halloween
H20“, die mittlerweile als Schuldirektorin und Mutter von John Strode (Josh
Hartnett) unter neuem Namen in Kalifornien lebt. Im selben Jahr folgten die
Filme „Virus – Schiff ohne Wiederkehr“ und „Homegrown“ von Stephen
Gyllenhaal.
In der Krimikomödie „Der Fall Mona“ spielte sie neben
Danny DeVito, Casey Affleck, Bette Midler und Neve Campbell. 2001
verkörperte Curtis Louisa Pendel, die Ehefrau des Schneiders Harold
Pendel (Geoffrey Rush) und Mutter von Mark (Daniel Radcliffe),
die sich mit dem britischen Spion Andrew Osnard (Pierce Brosnan) in John
Boormans „Der Schneider von Panama“ anfreunden.
2002 verkörperte sie erneut die Rolle der Laurie Strode in
der „Halloween“-Fortsetzung „Halloween: Resurrection“, in der sie
am Beginn von ihrem immer noch lebenden Bruder Michael Myers vom Dach eines
Sanatoriums geworfen wird und dabei ums Leben kommt.
Mit Lindsay Lohan erhielt sie eine Hauptrolle als
Tess Coleman in der Filmkomödie „Freaky Friday“ von Regisseur Mark
Waters. Dafür war sie bei den Saturn Awards, den Golden Globe Awards und
den Satellite Awards erneut als beste Hauptdarstellerin nominiert.
Es folgten die Komödien „Verrückte Weihnachten“
(2004), „The Kid & I“ (2005), „Beverly Hills Chihuahua“
(2008) und „Du schon wieder“ (2010), ehe sich Curtis vermehrt
Fernsehproduktionen zuwandte. So war sie in „New Girl“ als Mutter von Zooey
Deschanel und in den Serien „Navy CIS“ und „Scream Queens“ zu
sehen.
Ab 2018 war sie in der nun von David Gordon Green
inszenierten Neuverfilmung der „Halloween“-Reihe erneut in der Rolle der
Laurie Strode zu sehen, auch in den Fortsetzungen „Halloween Kills“
(2021) und „Halloween Ends“ (2022). Ihr Auftritt als exzentrische
Steuerfahnderin Deirdre Beaubeirdre in dem gefeierten Fantasy-Abenteuerfilm „Everything
Everywhere All at Once“ (2022) brachte ihr im Jahr 2023 einen Oscar und
eine Nominierung für den Golden Globe Award ein.
Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist Curtis seit
1993 auch als Autorin von Kinderbüchern erfolgreich. Sie und ihr Mann haben
zwei Kinder adoptiert. Eines der Kinder hat sich 2020 als transgender geoutet
und trägt nunmehr den Namen Ruby Guest. Nach dem Gewinn des Oscars 2023 gab
Curtis bekannt, ihre Trophäe mit den im Englischen geschlechtsneutralen
Pronomen „they/them“ zu bezeichnen. Sie verstehe dieses Zeichen als
Unterstützung für Ruby.
Zuletzt war Jamie Lee Curtis in Eli Roths Dark-Action-Fantasy-Komödie
„Borderlands“, in Gia Coppolas Drama „The Last Showgirl“
(2024) und in dem neuen Star-Trek-Film „Star Trek: Sektion 31“ sehen.
Filmografie:
1977: Quincy (Quincy, M. E.,
Fernsehserie, Folge 2x04: Willkommen im Paradies)
1977: Columbo: Todessymphonie
(The Bye-Bye Sky High IQ Murder Case, Fernsehreihe)
1977: Unternehmen Petticoat (Operation
Petticoat – Life in the Pink, Fernsehserie, 23 Folgen)
1978: Drei Engel für Charlie (Charlie’s
Angels, Fernsehserie, Folge 3x06: Nur Verlierer müssen gewinnen)
1978: Halloween – Die Nacht
des Grauens (Halloween)
1979: Buck Rogers
(Fernsehserie, Episode 9 Ein tödliches Wagnis, Orig.: Unchained Woman)
1980: Monster im Nachtexpreß (Terror
Train)
1980: Prom Night – Die Nacht
des Schlächters (Prom Night)
1980: The Fog – Nebel des
Grauens (John Carpenter’s The Fog)
1981: Truck Driver (Roadgames)
1983: Die Glücksritter (Trading
Places)
1983: Hörig (Love Letters)
1984: Speedway Trio (Grandview,
U.S.A)
1985: Perfect
1987: Schweigende Stimmen (Amazing
Grace and Chuck)
1987: A Man in Love (Un
homme amoureux)
1988: Dominick & Eugene (Dominick
and Eugene)
1988: Ein Fisch namens Wanda (A
Fish Called Wanda)
1989–1992: Alles außer Liebe (Anything
but Love, Fernsehserie, 56 Folgen)
1990: Blue Steel
1991: My Girl – Meine erste
Liebe (My Girl)
1991: Geboren in Queens (Queens
Logic)
1992: Forever Young
1993: My Girl 2 – Meine große
Liebe (My Girl II)
1994: Tödliche Absichten (Mother’s
Boys)
1994: True Lies – Wahre Lügen (True
Lies)
1996: Hausarrest (House
Arrest)
1996: Verlorene Träume (The
Heidi Chronicles, Fernsehfilm)
1996: Wilde Kreaturen (Fierce
Creatures)
1997: Nicholas – Ein
Kinderherz lebt weiter (Nicholas’ Gift, Fernsehfilm)
1998: Homegrown
1998: Halloween H20 (Halloween
H20: Twenty Years Later)
1999: Virus – Schiff ohne
Wiederkehr (Virus)
2000: Der Fall Mona (Drowning
Mona)
2000: Schweine nebenan (Pigs
Next Door, Fernsehserie, Folge 1x01, Stimme)2001: Der Schneider von Panama
(The Tailor of Panama)
2001: Daddy and them –
Durchgeknallt in Arkansas (Daddy and Them)
2002: Halloween: Resurrection
2003: Freaky Friday – Ein voll
verrückter Freitag (Freaky Friday)
2004: Verrückte Weihnachten (Christmas
with the Kranks)
2005: The Kid & I
2008: Beverly Hills Chihuahua
2010: Du schon wieder (You
Again)
2012: Navy CIS (NCIS,
Fernsehserie, 5 Folgen)
2012: 8 (8, the Play)
2012–2018: New Girl
(Fernsehserie, 6 Folgen)
2014: Veronica Mars
2014: Only Human (Fernsehfilm)
2015: Spare Parts
2015–2016: Scream Queens
(Fernsehserie, 23 Folgen)
2018: Halloween
2018: The Pages
2020: Archer (Fernsehserie, 2
Folgen)
2021: Halloween Kills
2022: Everything Everywhere
All at Once
2022: Halloween Ends
2023: Geistervilla (Haunted
Mansion)
2023: The Bear: King of the
Kitchen (Fernsehserie, 6 Folgen)
2024: Borderlands
2024: The Last Showgirl
2024: The Sticky
(Fernsehserie, 2 Folgen)
2025: Star Trek: Sektion 31
Playlist:
02. John Carpenter - Theme From The Fog (The Fog) - 05:07
03. Trevor Jones - Nick Runs To Hospital (Dominick & Eugene) - 04:18
04. Jerry Goldsmith - End Credits (Fierce Creatures) - 03:35
05. Elmer Bernstein - Your Breakfast Sir / Good Morning / Dukes (Trading Places) - 03:42
06. Cliff Eidelman - Orchestral Suite (My Girl 2) - 06:39
07. James Newton Howard - Theme From My Girl (My Girl) - 03:35
08. Jerry Goldsmith - Love Theme From Forever Young (Forever Young) - 04:06
09. Elmer Bernstein - Home Town (Amazing Grace and Chuck) - 05:25
10. Georges Delerue - Epilogue (Un homme amoureux) - 04:36
11. John Du Prez - Love Theme (A Fish Called Wanda) - 03:18
12. Rolfe Kent - Suite (Freaky Friday) - 03:51
13. Joel McNeely - Another Ship (Virus) - 04:17
14. Brad Fiedel - End Credits Theme (Blue Steel) - 03:35
15. Brad Fiedel - Main Title / Harry Makes His Entrance (True Lies) - 02:41
16. John Carpenter, Cody Carpenter & Daniel Davies - The Procession (Halloween Ends) - 03:03
17. Steve Jablonsky - Lilith Remembers (Borderlands) - 03:22
18. Kris Bowers - I'll Talk to Him (Haunted Mansion) - 02:51
19. Shaun Davey - The Ambassador, the Chase and the Helicopters (The Tailor of Panama) - 07:16
20. John Ottman - Main Title (Halloween: Twenty Years Later) - 03:18
21. Jerry Goldsmith - Reunited (Forever Young) - 07:44
22. Trevor Jones - Departure (Dominick & Eugene) - 04:00
23. Elmer Bernstein - Chuck and Dad (Amazing Grace and Chuck) - 04:17
24. Nathan Johnson - The Game's Afoot (Knives Out) - 03:59
25. Jeff Russo - Philippa Returns (Star Trek: Section 31) - 03:16
26. Son Lux - Evelyn Everywhere (Everything Everywhere All at Once) - 03:28
27. John Du Prez - Suite (A Fish Called Wanda) - 15:10
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