Radio ZuSa
Posts mit dem Label Christopher Young werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Christopher Young werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 16. Juli 2026

Playlist #454 vom 26.07.2026 - DANNY GLOVER Special

Vor allem als Mel Gibsons Partner in der erfolgreichen Action-Filmreihe „Lethal Weapon“ ist Danny Glover weltweit berühmt geworden, doch auch in Filmen wie Steven Spielbergs „Die Farbe Lila“ (1984), Peter Weirs „Der einzige Zeuge“ (1985), „Predator 2“ (1990), „Saw“ (2004) oder Roland Emmerichs Katastrophenfilm „2012“ (2009) hinterließ der politisch aktive schwarze Schauspieler, Regisseur und UNICEF-Sonderbotschafter einen bleibenden Eindruck. In der heutigen Sendung sind neben der Musik aus den genannten und weiteren Filmen von Komponisten wie Maurice Jarre, Michael Kamen, Christopher Young, James Newton Howard, Basil Poledouris, Charlie Clouser, Georges Delerue, James Horner und Rachel Portman auch welche aus Serien wie „Brothers & Sisters“ und „Leverage“ zu hören.
Danny Lebern Glover wurde am 22. Juli 1946 im kalifornischen San Francisco als Sohn von Postangestellten geboren, die sich auch für Bürgerrechte engagierten. Glover studierte an der San Francisco State University, machte aber keinen Abschluss. Stattdessen war er in der Stadtverwaltung im Bereich der Gemeindeentwicklung tätig, bevor er zum Theater wechselte. „Ich empfand den Wechsel nicht als schwierig. Die Schauspielerei ist eine Plattform, die als Sprachrohr für Ideen dienen kann. Kunst ist eine Möglichkeit, Dinge zu verstehen sowie sich mit Problemen und den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen – all dies im Rahmen der Möglichkeiten, die sie bietet“, rekapitulierte Glover in einem Interview mit dem "Ability Magazine". „Für mich war es vielleicht ein Sprung ins Ungewisse, nicht nur wegen meiner Lernschwäche (Legasthenie), sondern auch, weil ich mich oft unbeholfen fühlte. Ich erlebte all das, was jemand empfindet, der gut 1,90 Meter groß ist, gepaart mit meinen eigenen, eher bescheidenen Vorstellungen davon, wer ich sein könnte und wie ich mich fühlen würde. Ganz gleich, ob ich mich der Kunst, der Schauspielerei oder dem Theater widme: ​​Ich bringe dabei stets besonders viel Leidenschaft und Energie ein.“ Seine ersten Erfahrungen im Theaterbereich sammelte er am American Conservatory Theatre, einem regionalen Ausbildungsinstitut in San Francisco. 
Es war sein Broadway-Debüt in Fugards „Master Harold... and the Boys“, das ihm nationale Anerkennung einbrachte und Regisseur Robert Benton veranlasste, Glover 1984 in seiner für den Oscar nominierten Film „Ein Platz im Herzen“ zu spielen. Im darauffolgenden Jahr spielte Glover in zwei weiteren Nominierungen für den besten Film mit: Er spielte den Ehemann von Whoopi Goldbergs Figur Celie in der gefeierten Literaturverfilmung „Die Farbe Lila“ und Lieutenant James McFee in Peter Weirs Krimi-Drama „Der einzige Zeuge“
Am bekanntesten ist Glover für seine Darstellung des Police-Sergeants Roger Murtaugh aus Los Angeles im Actionfilm „Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis“ (1987) sowie in den Fortsetzungen der Filmreihe aus den Jahren 1989, 1992 und 1998, in denen er an der Seite von Mel Gibson spielte. Er erhielt Nominierungen für den Primetime Emmy Award für seine Rollen als Nelson Mandela im HBO-Fernsehfilm „Mandela“ (1987) und als Joshua Deets in der CBS-Western-Miniserie „Lonesome Dove“ (1989). 1990 übernahm er die Hauptrolle in dem Blockbuster „Predator 2“ (an der Seite von Gary Busey), der Fortsetzung des Science-Fiction-Actionfilms „Predator“
Im selben Jahr spielte er in Charles Burnetts „To Sleep with Anger“ die Hauptrolle, wofür er mit dem Independent Spirit Award als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Zudem wirkte er in Filmen wie „Grand Canyon – Im Herzen der Stadt“ (1991) und „Bopha!“ (1993) mit. 1994 gründete Glover gemeinsam mit dem Schauspieler Ben Guillory die Robey Theatre Company in Los Angeles zu Ehren des Schauspielers und Konzertsängers Paul Robeson. Ziel der Gründung war es, den Fokus auf Theaterstücke von und über schwarze Menschen zu legen. Ebenfalls 1994 gab Glover sein Regiedebüt mit dem Kurzfilm „Override“ für den Sender Showtime und spielte die Rolle des Baseball-Managers George Knox in dem Disney-Film „Angels in the Outfield“. Wie zuvor Humphrey Bogart, Elliott Gould und Robert Mitchum, die Raymond Chandlers Privatdetektiv Philip Marlowe verkörpert hatten, übernahm auch Glover diese Rolle in der Episode „Red Wind“ der Showtime-Serie „Fallen Angels“ (1995), wofür er eine Nominierung für den Primetime Emmy Award erhielt. 
Im selben Jahr spielte Glover die Rolle des Captain Sam Cahill in dem Kriegsfilm „Operation Dumbo Drop“. 1997 fungierte Glover über seine damalige Produktionsfirma Carrie Films als ausführender Produzent für zahlreiche Filme von Regisseuren, die ihr Debüt gaben; dazu gehörte unter anderem Pamm Malveaux’ Neo-Noir-Kurzfilm „Final Act“ mit Joe Morton in der Hauptrolle, der auf dem Independent Film Channel ausgestrahlt wurde. 1998 spielte er die Rolle des Paul D. in dem Filmdrama „Beloved“, das auf dem Roman von Toni Morrison basiert. Darüber hinaus war Glover als Synchronsprecher an vielen Kinderfilmen beteiligt, darunter „Der Prinz von Ägypten“ (1998), „Antz“ (1998) und „Our Friend, Martin“(1999). 
Im Jahr 2000 verkörperte er Will Walker in dem für den Sender TNT produzierten Biopic „Freedom Song“, was ihm eine weitere Nominierung für einen Primetime Emmy Award einbrachte. An der Seite von Gwyneth Paltrow, Anjelica Huston, Ben Stiller und Owen Wilson war Glover 2001 in Wes Andersons „The Royal Tenenbaums“ zu sehen. Er spielte in dem von der Kritik hochgelobten Spielfilm „Dreamgirls“ unter der Regie von Bill Condon und in „Po' Boy's Game“ für Regisseur Clement Virgo mit. Er trat in dem Spielfilmhit „Shooter“ von Antoine Fuqua, „Honeydripper“ von John Sayles und „Abgedreht“ von Michel Gondry auf. Glover hat auch Anerkennung für seinen weitreichenden gemeinnützigen Aktivismus und seine philanthropischen Bemühungen erlangt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Eintreten für wirtschaftliche Gerechtigkeit und dem Zugang zu Gesundheits- und Bildungsprogrammen in den Vereinigten Staaten und Afrika liegt. 
Auf internationaler Ebene war Glover von 1998-2004 als Botschafter des guten Willens für das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen tätig, wobei er sich auf Themen wie Armut, Krankheit und wirtschaftliche Entwicklung in Afrika, Lateinamerika und der Karibik konzentrierte. Außerdem ist er UNICEF-Botschafter. 2005 war Glover Mitbegründer von Louverture Films, das sich der Entwicklung und Produktion von Filmen von historischer Relevanz, sozialem Zweck, kommerziellem Wert und künstlerischer Integrität widmete. 
Das in New York ansässige Unternehmen hat eine Reihe progressiver Spiel- und Dokumentarfilme veröffentlicht, darunter „Trouble the Water“, der 2008 beim Sundance Film Festival mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, „Africa Unite“, der preisgekrönte Spielfilm „Bamako“ und die jüngsten Projekte „Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives“ und „The Disappearance of McKinley Nolan“. 
Glover beteiligte sich 2008 neben anderen als Produzent an dem palästinensischen Spielfilm „Das Salz des Meeres“. 2020 fungierte er gemeinsam mit Regisseur Oliver Stone als Executive Producer der dreiteiligen Reportage-Reihe „The War on Cuba“ der unabhängigen Dokumentarfilmfirma Belly of the Beast. Am 5. November 2021 startete die zweite Staffel der Serie über Kuba und die Beziehungen zwischen Kuba und den USA, die erneut drei Folgen umfassen soll. 
Im Jahr 2009 wirkte Glover in „The People Speak“ mit, einem Dokumentarfilm, der auf Howard Zinns Werk „A People's History of the United States“ basiert und Briefe, Tagebucheinträge sowie Reden gewöhnlicher Amerikaner in Form dramatischer und musikalischer Darbietungen präsentiert. Zudem übernahm er wiederkehrende Rollen in den Serien „ER“ und „Brothers & Sisters“.  
Glover spielte Präsident Thomas Wilson in dem Katastrophenfilm „2012“ unter der Regie von Roland Emmerich. 2010 war er in der schwarzen Komödie „Death at a Funeral“ sowie in dem spanischen Film „I Want to Be a Soldier“ zu sehen. 2012 spielte er eine Hauptrolle in dem Film „Donovan's Echo“. Glover spielte eine Rolle in der Science-Fiction-Komödie „Sorry to Bother You“ (2018). Außerdem wirkte er in dem Film „The Last Black Man in San Francisco“ (2019) mit. 
Im Dezember 2019 verkörperte er Milo Walker in der Actionkomödie „Jumanji: The Next Level“ an der Seite von Dwayne Johnson, Kevin Hart, Jack Black und Karen Gillan. Glover spielte Mark Walker in dem Indie-Drama „The Drummer“ (2020). Im Jahr 2020 trat er als Uncle Norman in einer Folge der ABC-Sitcom „Black-ish“ (2014–2022) auf. Er spielte Jerry in der Komödie „American Dreamer“ (2022) und Cooper in dem Liebesdrama „Press Play“ (2022). Zudem verkörperte er den Weihnachtsmann im Disney+-Film „The Naughty Nine“ (2023) sowie Michael Tedeschi im Film „Double Soul“ (2023). Zuletzt war Glover in den beiden Kurzfilmen „Newbies“ und „Grizzly Peak“ (beide 2025) zu sehen. 

Filmografie: 

1979: B.J. und der Bär (B.J. and the Bear, Fernsehserie, Folge 1x03 A Coffin with a View) 
1979: Flucht von Alcatraz (Escape from Alcatraz) 
1979: Lou Grant (Fernsehserie, Folge 3x03 Slammer) 
1979: Paris (Fernsehserie, Folge 1x02 Dear John) 
1981: Palmerstown, U.S.A. (Fernsehserie, Folge 2x06 The Threat) 
1981: The Greatest American Hero (Fernsehserie, Folge 1x07 Fire Man) 
1981: Crazy Street Life (Chu Chu and the Philly Flash) 
1981: Polizeirevier Hill Street (Hill Street Blues, Fernsehserie, 4 Folgen) 
1981: Gimme a Break! (Fernsehserie, Folge 1x06 A Man in Nell’s Room) 
1982: Out 
1983: The Face of Rage (Fernsehfilm) 
1983: Die Polizei-Chiefs von Delano (Chiefs, Fernsehdreiteiler, Folge 1x02 Part 2) 
1983: Die Schuld der Helden (Memorial Day, Fernsehfilm) 
1984: The Stand-In 
1984: Ein Platz im Herzen (Places in the Heart) 
1984: Rückkehr aus einer anderen Welt (Iceman) 
1985: Die Farbe Lila (The Color Purple) 
1985: Der einzige Zeuge (Witness) 
1985: Silverado 
1987: Mandela (Fernsehfilm) 
1987: Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis (Lethal Weapon) 
1988: A Place at the Table (Fernsehfilm) 
1988: BAT-21 – Mitten im Feuer (BAT21) 
1989: Weg in die Wildnis (Lonesome Dove) (Vierteilige TV-Serie) 
1989: Brennpunkt L.A. (Lethal Weapon 2) 
1989: Der Henker muss warten (Dead Man Out, Fernsehfilm) 1990: Predator 2 
1990: Zorniger Schlaf (To Sleep With Anger) 
1991: Flug durch die Hölle (Flight of the Intruder) 
1991: Reine Glückssache (Pure Luck) 
1991: Harlem Action 
1991: Grand Canyon – Im Herzen der Stadt (Grand Canyon) 
1992: Brennpunkt L.A. – Die Profis sind zurück (Lethal Weapon 3) 
1993: Queen (Miniserie, 3 Folgen) 
1993: Bopha! 
1993: Streets of New York (The Saint of Fort Washington) 
1994: Angels – Engel gibt es wirklich! (Angels in the Outfield) 
1994: Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel (Maverick) 
1995: Operation: Dumbo (Operation Dumbo Drop) 
1997: Buffalo Soldiers (Fernsehfilm) 
1997: Wild America 
1997: Switchback – Gnadenlose Flucht (Switchback) 
1997: Der 100.000 $ Fisch (Gone Fishin’) 
1997: Der Regenmacher (The Rainmaker) 
1998: Lethal Weapon 4 
1998: Antz (Synchronisation) 
1998: Menschenkind (Beloved) 
1998: Der Prinz von Ägypten (The Prince of Egypt, Synchronisation) 
1999: The Monster 
2000: Freedom Song (Fernsehfilm) 
2000: Bàttu 
2000: Boesman and Lena 
2000: 3 A.M. – Drei Stunden nach Mitternacht (3 A.M.) 
2001: Die Royal Tenenbaums (The Royal Tenenbaums) 
2003: Good Fences (Fernsehfilm) 
2003: The Law and Mr. Lee (Fernsehfilm) 
2004: Earthsea – Die Saga von Erdsee (Fernsehzweiteiler, alle Folgen) 
2004: Saw 
2004: The Cookout 
2005: Emergency Room – Die Notaufnahme (ER, Fernsehserie, 4 Folgen) 
2005: Manderlay 
2005: The Exonerated (Fernsehfilm) 
2005: Missing in America 
2006: Dreamgirls 
2006: Poor Boy’s Game 
2006: Das Weltgericht von Bamako (Bamako) 
2006: Shaggy Dog – Hör mal, wer da bellt (The Shaggy Dog) 
2007: Shooter 
2007: Poor Boy’s Game 
2007: Terra (Battle for Terra) 
2007: Honeydripper 
2007: Namibia – Der Kampf um die Freiheit (Namibia: The Struggle for Liberation) 
2007–2008: Brothers & Sisters (Fernsehserie, 6 Folgen) 
2008: Abgedreht (Be Kind Rewind) 
2008: Die Stadt der Blinden (Blindness) 
2008: Gospel Hill 
2009: Night Train 
2009: The Harimaya Bridge 
2009: Down for Life 
2009: 2012 
2009: My Name Is Earl (Fernsehserie, Folge 4x19) 
2010: Legendary – In jedem steckt ein Held (Legendary) 
2010: Fünf Minarette in New York (Five Minarets in New York) 
2010: Sterben will gelernt sein (Death at a Funeral) 
2010: Alpha und Omega (Alpha and Omega, Synchronisation) 
2010: I’m Still Here 
2010: Mooz-Lum 
2010: Ich möchte Soldat werden (De mayor quiero ser soldado) 
2011: Age of the Dragons 2011: Mysteria 
2011: Leverage (Fernsehserie, Folge 4x04 The Van Gogh Job) 
2011: Psych (Fernsehserie, Folge 6x05) 
2012: Touch (Fernsehserie, 7 Folgen) 
2013: Muhammad Alis größter Kampf (Muhammad Ali's Greatest Fight) 
2013: Extraction 
2013: The Shift 2013: Chasing Shakespeare 
2013: Highland Park 
2013: The Bouquet 
2013: A Timeless Love Story – Die Liebe meines Lebens (Chasing Shakespeare) 
2013: Space Warriors – Das verrückte Weltraumcamp (Space Warriors) 
2014: Tokarev – Die Vergangenheit stirbt niemals (Rage) 
2014: Bad Ass 2: Bad Asses (Bad Asses) 
2014: Supremacy 
2014: Mumie des Grauens (Day of the Mummy) 
2015: Bad Ass 3 (Bad Asses on the Bayou) 
2015: Schachmatt – Spiel ohne Ausweg 
2015: Waffle Street 
2015: Andròn: The Black Labyrinth (Das schwarze Labyrinth) 
2015: Diablo 
2015: Gridlocked – In der Schusslinie (Gridlocked) 
2016: Almost Christmas 
2016: Dirty Grandpa 
2016: Complete Unknown 
2016: Darkweb 
2016: Mr. Pig 
2016: Criminal Minds (Fernsehserie, Folge 11x16 Derek) 
2016: Monster Trucks 
2016: Back in the Day 
2016: Pushing Dead 
2016: Mozart in the Jungle (TV-Serie, 1 Folge) 
2016: 93 Days 
2017: Erpressung – Wie viel ist deine Familie wert? (Extortion) 
2017: Locke & Key (Fernsehfilm) 
2017: The Christmas Train (Fernsehfilm) 
2017: Buckout Road 
2017: Vagabonds (Kurzfilm) 
2017: Tour de Pharmacy (Fernsehfilm) 
2017: Cold Case Files (TV-Serie, 9 Folgen) 
2017: The Good Catholic 
2018: Proud Mary 
2018: Sorry to Bother You 
2018: Come Sunday 
2018: Ulysses: A Dark Odyssey 
2018: Ein Gauner & Gentleman (The Old Man & the Gun) 
2018: Death Race: Anarchy 
2018: Izzy gegen die Weihnachtsräuber (Christmas Break-In) 
2019: The Last Black Man in San Francisco 
2019: The Dead Don’t Die 
2019: Strive 
2019: Jumanji: The Next Level 
2020: The Drummer 
2020: Black-ish (Fernsehserie, Folge 7x06 Our Wedding Dre) 
2021: Saint Paul 
2022: Raus aus dem Haus – Living the American Dream (American Dreamer) 
2022: Press Play and Love Again (Press Play) 
2023: Double Soul 
2023: Andy’s 8 – Der Weihnachtsraub (The Naughty Nine) 
2025: Newbies (Kurzfilm) 
2025: Grizzly Peak (Kurzfilm)

Playlist: 

01. Bruce Smeaton - Main Title (Iceman) - 03:31 
02. Maurice Jarre - Witness / Journey to Baltimore (Witness) - 06:22 
03. Bruce Broughton - On to Silverado (Silverado) - 06:26 
04. Quincy Jones - Reunion / Finale (The Color Purple) - 04:33 
05. Michael Kamen & Eric Clapton - Amanda (Lethal Weapon) - 03:07 
06. Michael Kamen, Eric Clapton & David Sanborn - Goodnight Rika (Lethal Weapon 2) - 04:04 
07. Christopher Young - North Passage (BAT 21) - 05:06 
08. Basil Poledouris - Captain Call's Journey (Lonesome Dove) - 07:18 
09. Basil Poledouris - Morg's Death (Flight of the Intruder) - 06:40 
10. Alan Silvestri - Swinging Rude Boys (Predator 2) - 05:33 
11. Jonathan Sheffer - Getting Close (Pure Luck) - 03:37 
12. James Newton Howard - Don't Want Out (Grand Canyon) - 06:49 
13. James Newton Howard - Matthew Takes A Picture (The Saint of Fort Washington) - 03:22 
14. James Horner - Theme From Bopha! / Amandla! (Bopha!) - 06:02 
15. Randy Edelman - Man of the Hour (Angels in the Outfield) - 03:52 
16. Randy Edelman - Sleepwalking (Gone Fishin') - 03:34 
17. Uakti - Minimal 13 (Blindness) - 03:31 
18. David Newman - Cahill and Lihn / The Temple (Operation Dumbo Drop) - 06:13 
19. Rachel Portman - Beloved (Beloved) - 03:35 
20. Charlie Clouser - Hello Zepp (Saw) - 03:03 
21. Jeff Rona - If Not Us (Earthsea) - 03:22 
22. Daniel Hart - You're Doing A Great Job (The Old Man and the Gun) - 03:35 
23. Fil Eisler - I'm Mary (Proud Mary) - 03:39  
24. Basil Poledouris - Spreader Fight (Switchback) - 10:54

Sonntag, 21. Juni 2026

Playlist #452 vom 28.06.2026 - Neuheiten 2026 (3)

Auf den Mattscheiben und Leinwänden kehrt Altbekanntes zurück. Hier ein Themenpark zur „Drachenzähmen leicht gemacht“-Reihe, dort das Sequel zu „Der Teufel trägt Prada“ und schließlich ein Remake des einst gefloppten Superhelden-Spektakels „Masters of the Universe“. In der heutigen Sendung gibt es neben den Soundtracks zu diesen Filmen auch Serien-Highlights neuer Staffeln von „Euphoria“, „Citadel“ und „Good Omens“ sowie den neuen Serien „Watson“ und „Dutton Ranch“. Freut euch auf Musik von Daniel Pemberton, Hans Zimmer, John Powell, Jeff Russo, John Williams, Volker Bertelmann, Christopher Young und vielen anderen.
In Orlando hat Universal mit „How to Train Your Dragon – Isle of Berk“ einen neuen Themenpark (nach „The Wizarding World of Harry Potter – Ministry of Magic“, „Super Nintendo World“ und „Dark Universe“ mit klassischen Monstern) eröffnet. Zu den Highlights der Ankündigung gehören neben den vielen interaktiven Drachen-Erlebnissen und der „Hiccup’s Wing Gliders“-Achterbahn die orchestrale Musik von John Powell, der bereits die Scores zu den Filmen der „Drachenzähmen leicht gemacht“-Reihe komponierte.
David Oyelowo spielt in Nate Parkers Thriller-Drama „Newborn“ die Titelfigur, die nach sieben Jahren in Einzelhaft versucht, sich ein neues Leben aufzubauen und wieder eine Bindung zu seiner Familie herzustellen – doch er muss feststellen, dass die Freiheit zu einem beängstigenden psychologischen Schlachtfeld geworden ist.
„Musikalisch ist die Welt der Einzelhaft zutiefst psychologisch geprägt und unerbittlich. Sie wirkt einerseits karg und gedämpft, andererseits aber auch weitläufig und intensiv, um die erschütternde Tiefe echter Isolation zu veranschaulichen. Schon früh im Produktionsprozess ließ Regisseur Nate Parker uns Originalaufnahmen aus Einzelhaftzellen hören – etwa das Schlagen von Häftlingen gegen Türen und Fenster. Dies wollten wir in der Filmmusik durch aggressive Metallklänge nachempfinden, die zwar rhythmisch die Konturen des Familienthemas nachzeichnen, dies jedoch in einem Ton der Verzweiflung tun. Während Chris versucht, diese Welt hinter sich zu lassen, unternimmt die Familie einen Ausflug nach Windor Peak – gedreht im stimmungsvollen Vancouver“, erzählt Komponist Anthony Willis. In Stücken wie ‚Looking for Peace‘ und ‚The Perfect Day‘ baut er eine Bindung zu seinem Sohn Jake auf; die Musik spiegelt dabei die Wärme und Intimität des Familienlebens wider – ein Gefühl der Wiederannäherung und des Nachhausekommens. Doch immer wieder wird er durch seine Umgebung und quälende Halluzinationen – etwa in ‚Visions of Prison‘ und ‚Build, Cell, Run‘ – aus der Bahn geworfen und beginnt, alles um sich herum infrage zu stellen.“
Volker Bertelmann hat bereits mit seiner Oscar-prämierten Musik zur Neuverfilmung des Klassikers „Im Westen nichts Neues“ Erfahrungen mit Kriegsfilmen machen können. Nun vertonte er mit „Pressure“ die britisch-französische Filmproduktion des australischen Filmemachers Anthony Maras, die wiederum auf dem gleichnamigen Theaterstück von David Haig basiert, das erstmals im Jahr 2014 uraufgeführt wurde. Der Film spielt in den 72 Stunden vor der geplanten alliierten Invasion in die Normandie, die von einem entscheidenden Element abhängt: das englische Wetter. Der britische Chefmeteorologe James Stagg steht vor der Aufgabe, die wichtigste Wettervorhersage der Geschichte zu liefern, was ihn in eine angespannte Pattsituation mit der gesamten alliierten Führung bringt. Falsche Bedingungen könnten die größte Seeinvasion aller Zeiten zum Scheitern bringen, während jede Verzögerung die Gefahr birgt, dass der deutsche Geheimdienst Wind von der Sache bekommt. Nur seinem vertrauten Adjutanten Captain Kay Summersby kann er sich anvertrauen, und die katastrophale Generalprobe für den D-Day verfolgt ihn, so liegt die endgültige Entscheidung beim Oberbefehlshaber der Alliierten, General Dwight D. Eisenhower…
Deborah Correa hat mit „The War Between“ Western-Drama inszeniert, das 1862 im Arizona-Territorium spielt. In den ersten Monaten des Bürgerkriegs müssen hier zwei feindliche Soldaten zusammenarbeiten, um zu überleben, nachdem sie in der Sonora-Wüste gestrandet sind.

„Schon seit meiner Kindheit liebe ich Geschichten über den Wilden Westen und den Bürgerkrieg. Als Kind schlich ich mich sogar heimlich ins örtliche Kino, um den neuesten John-Wayne-Film zu sehen – ein kleines, aber feines Vergnügen für mich. Dort wurde mir erstmals bewusst, welche Wirkung Filmmusik hat; ich war fasziniert und wollte unbedingt wissen, wie diese Art von Filmmagie entsteht“, erzählt Filmkomponist Dennis Dreith. „Als mich Ron Yungul – Autor und Produzent von ‚The War Between‘ – anfragte, ob ich die Musik für seinen im Arizona-Territorium spielenden Bürgerkriegsfilm komponieren wolle, ergriff ich sofort die Gelegenheit. Die Zusammenarbeit mit Filmemachern, die ihr erstes Projekt realisieren, kann durchaus eine Herausforderung sein, ist aber auch sehr bereichernd, da man ihnen zeigen kann, was Musik für einen Film bewirken kann. In diesem Fall hatten die Filmemacher eine klare Vorstellung von ihrem Projekt, die sich wunderbar mit meiner eigenen Vision deckte. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit war eine Mischung aus Aaron Copland und Earl Klugh, gepaart mit einer Hommage an die klassischen Soundtracks der Westernfilme vergangener Zeiten.“

Einst komponierte Genre-Spezialist Christopher Young die Musik zu großartigen Horror-Werken wie Clive Barkers „Hellraiser“, dessen Fortsetzung „Hellraiser II“, George A. Romeros „The Dark Half“ oder Sam Raimis „The Gift“. Mittlerweile wird der Altmeister nur noch für B-Movie-Produktionen wie dem verpatzten Remake von „Friedhof der Kuscheltiere“, dem Okkult-Horror „The Offering“ oder dem Mystery-Horror „The Piper“ engagiert. In diese Reihe gehört auch „Passenger“. Für die moderne „Jeepers Creepers“-Variante komponierte Young zwei verschiedene Arten von Musik. Während die „Passenger“-Cues gruselige Horror-Klänge präsentieren, bieten die „St. Christopher“-Stücke sakrale Chöre ohne instrumentale Begleitung. 

„Als ich die CD mit der Filmmusik zusammenstellte, beschloss ich, das eigentliche Material aus dem Film als Ausgangspunkt für eine Suite von Ideen zu nutzen, die zu einer eigenen musikalischen Erzählung weiterentwickelt wurden. Angelehnt an den Ablauf eines Gottesdienstes beginnt das Werk mit einem Vorspiel für Streichorchester (anstelle des üblichen Orgelvorspiels). Darauf folgen drei Abschnitte: Im ersten Teil singen ein Knaben- und ein Männerchor einen eigens komponierten Hymnus im Stil traditioneller episkopaler Chormusik; dieser steht für die Figur des Heiligen Christophorus. Es schließt sich eine Prozession von Geistlichen an, die Trommeln und Glocken spielen. Schließlich folgt auf diesen Abschnitt das düstere Material – jene Musik, die „The Passenger“ (den Passagier) repräsentiert. Die beiden verbleibenden Teile der Partitur sind nach demselben Prinzip aufgebaut.“

Damit gelingt Christopher Young einmal mehr das Kunststück, unauffällige Horror-Produktionen mit seiner versierten Musik extrem aufzuwerten.
1987 inszenierte Gary Goddard mit „Masters of the Universe“ mit Dolph Lundgren in der Hauptrolle ein trashiges-Action-Science-Fiction-Abenteuer, das seinen Ursprung in einer Spielzeugreihe aus dem Jahr 1982 hatte und in dem der heroische Krieger He-Man gegen den bösen Lord Skeletor und seine Armeen der Dunkelheit um die Kontrolle über Castle Grayskull kämpfte. Fast vierzig Jahre später versucht sich nun Regisseur Travis Knight („Kubo: Der tapfere Samurai“, „Bumblebee“) an einer Wiederbelebung, bewahrt in seiner Interpretation der Geschichte den skurrilen Ton der 80er-Jahre-Realverfilmung. Der gerade einmal zehn Jahre alte Prinz Adam stürzt mit seinem Raumschiff auf dem Planeten Erde ab und wird dabei von seinem mächtigen magischen Schwert getrennt, das ihn mit seiner Heimat Eternia verbindet. Erst fast zwei Jahrzehnte später findet er die kraftvolle Klinge wieder und wird durch ihre magischen Kräfte durch das All zurück auf seinen mittlerweile ziemlich anders aussehenden Heimatplaneten gewirbelt. Der wurde nämlich während seiner Abwesenheit von Skeletor übernommen und während dieser Schreckensherrschaft regelrecht in Schutt und Asche gelegt. Um Skeletor also besiegen zu können, muss Prinz Adam erst einmal die Geheimnisse seiner eigenen Vergangenheit aufdecken und zu He-Man, dem mächtigsten Mann des Universums, werden. Zum Glück kann er dabei auch auf seine engsten und treuesten Verbündeten zählen: Teela und Duncan aka Man-at-Arms.
Um He-Mans Verwandlung vom durchschnittlichen jungen Mann zu einem allmächtigen Wesen – jemandem, der ein Schwert führt, das sonst niemand handhaben kann – musikalisch zu untermalen, arbeitete Komponist Daniel Pemberton mit dem Queen-Mitbegründer Brian May gemeinsam an dem Titelsong „Electrica“. Dabei handelt es sich um eine dreiminütige Ballade, die einen 100-köpfigen Chor, ein 80-köpfiges Orchester, eine Rockband und zahlreiche Synthesizer vereint.

„Ich wollte, dass sich ein erwachsener Mann wieder wie ein kleiner Junge fühlt und ein kleiner Junge wie ein erwachsener Mann“, sagt Pemberton im Interview mit "Variety". „Ich wollte etwas, das die Wucht und Ernsthaftigkeit eines Hard-Rock-Songs besitzt, gepaart mit der Farbigkeit, dem Camp-Faktor und dem leicht Kitschigen eines eingängigen Euro-Pop-Songs. Die Einflüsse jener Zeit waren stark vom Pop geprägt. Der Song sollte genau diese Stimmung vermitteln: Sobald der Film beginnt, weiß man, dass einen etwas Unterhaltsames erwartet. Das ist das Wichtigste an diesem Film – er macht einfach ungeniert Spaß.“

In Ricardo de Montreuils Drama „Mistura“ gerät das Leben einer Frau aus den Fugen, als sie durch den Verrat ihres Mannes aus der Welt der High Society verstoßen wird. Sie wendet sich Randgruppen zu und begibt sich auf eine Reise der Wandlung; mit einem gewagten kulinarischen Unterfangen stellt sie gesellschaftliche Normen infrage und definiert ihr Leben völlig neu.
„Als Regisseur Ricardo de Montreuil mir erstmals Standbilder vom Set von ,Mistura‘ zeigte, war ich sofort fasziniert. Die Bilder besaßen eine leuchtende, zeitlose Qualität, die an ein Meisterwerk mit Sophia Loren erinnerte – eine Rückkehr zu einer Art von exquisiter Filmkunst, wie ich sie seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hatte. Doch als ich den fertigen Film sah, entfaltete sich eine tiefere, emotional unmittelbarere Geschichte. Wir begleiten Norma, eine Frau aus privilegierten Verhältnissen, der plötzlich ihre Welt genommen wird; sie steht vor dem Nichts und ist von jener Elite-Gesellschaft isoliert, die einst ihr Leben bestimmt hatte. Ihre Reise ist geprägt von radikalem Wandel: Sie öffnet sich für Gemeinschaften, die zuvor keine Rolle für sie spielten, und fordert den Status quo durch ein gewagtes kulinarisches Projekt heraus, das schließlich ihre Seele neu definiert. Die größte Herausforderung bei der Komposition für ,Mistura‘ bestand darin, eine Klangsprache zu finden, die sowohl die äußere Schönheit von Normas Träumen als auch den inneren Kampf um ihr Überleben einfangen konnte“, berichtet Komponist Timothy Williams von der Arbeit an „Mistura“. „Die Musik musste einerseits so kultiviert wirken wie ihre Vergangenheit, andererseits aber auch so ungefiltert und rau wie ihre Gegenwart. Während Normas Themen oft durch elegante Klavier- und Streicherarrangements getragen werden, bildet die Figur des Oscar einen essenziellen Gegenpol. Um seine Welt musikalisch darzustellen, integrierte ich ein lebendiges ‚Street-Flair‘, bei dem der legendäre Alex Acuña am Schlagwerk mitwirkte. Seine rhythmischen Texturen bilden den Herzschlag der lokalen Kultur und fungieren als Katalysator, der Normas Entwicklung vorantreibt. Ganz im Sinne des Filmtitels ist auch die Filmmusik eine ‚Mistura‘ – eine bewusste Mischung. Wir verbanden klassische Strukturen mit traditionellen rhythmischen Wurzeln, um Normas Weg aus den Salons der High Society hinein in das pulsierende Herz der Gemeinschaft widerzuspiegeln.“ 
„Disclosure Day“ stellt die 30. Zusammenarbeit zwischen Regisseur Steven Spielberg und Maestro John Williams dar. Obwohl Williams dem Filmemacher vier andere Komponisten vorschlug, konnte sich Spielberg am Ende durchsetzen und den versierten Komponisten zu einem melodischen, sehr ruhigen Score zu dem Science-Fiction-Film überreden, der zwar etwas an Spielbergs Meisterwerk „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ erinnert, sich aber in einem entscheidenden Punkt von „Disclosure Day“ unterscheidet.
„Die Filmmusik zu ,Unheimliche Begegnung der dritten Art‘ hat fast opernhaften Charakter, sie führt den Film an – sie ist dem Film gewissermaßen voraus“, meinte Spielberg in einem Interview. „Bei ,Disclosure Day‘ wollte ich hingegen, dass Johns Musik hinter dem Film steht, ihn gleichsam unterfüttert. Sie sollte den Film tragen, aber nicht zu sehr abheben lassen; sie sollte ihn lenken und stützen, sich aber niemals in den Vordergrund drängen.“

Playlist: 

01. John Powell - Fate of the Hidden World (How to Train Your Dragon - Isle of Berk) - 03:22 
02. Anthony Willis - Solitary Suite (Newborn) - 06:08 
03. Volker Bertelmann - Pressure Ending Credits (Pressure) - 06:22 
04. Dennis Dreith - Reunion and Loss (The War Between) - 03:27 
05. Christopher Young - St. Christopher #1 (Passenger) - 04:25 
06. Hans Zimmer - Rue Romance (Euphoria - Season 3) - 08:47 
07. Nick Cave & Warren Ellis - Shootout (Detective Hole) - 03:41 
08. Dickon Hinchliffe - Remarkable Bright Creatures (Remarkable Bright Creatures) - 03:04 
09. John Williams - Memory... (Disclosure Day) - 04:07 
10. Kris Bowers & Michael Dean Parsons - You Loved Me at My Worst (Spider-Noir) - 03:13 
11. Volker Bertelmann - Singing Together (La Bataille de Gaulle - L’Âge de fer) - 03:30 
12. Brian Tyler & Breton Vivian - Texas Train Station (Dutton Ranch - Season 1) - 03:22 
13. Arturo Cardelùs - Misericordia (Terra Alta) - 02:39 
14. Nick Foster & Sam Thompson - Landing (The Balloonists) - 04:01 
15. Max Aruj - She Needs You (Man on Fire) - 03:41 
16. Daniel Pemberton - Young Adam (Masters of the Universe) - 03:46 
17. Rupert Gregson-Williams - Crawl (Prisoner) - 03:48 
18. Paul Leonard-Morgan - Take Care of the Babies (Watson - Seasons 1 & 2) - 03:04 
19. Timothy Williams - If I Lost You (Mistura) - 04:10 
20. David Arnold - Jesus Is Confused (Good Omens 3) - 03:06 
21. Theodore Shapiro - Timeless (The Devils Wear Prada 2) - 04:03 
22. Siddhartha Khosla - She's Gone (Swapped) - 04:27 
23. Federico Jusid - A Message From Home (Star City) - 03:16 
24. Mike Forst - We Gotta Move (Seven Snipers) - 03:26 
25. Will Bates - Lonely Boy Absolved (Tuner) - 04:04 
26. Austin Wintory - Happy Birthday Little Buddy (SWAPMEAT) - 06:57
27. Randy Newman - Tech Boom (Toy Story 5) - 03:05
28. Jeff Russo - Citadel Redux [Broken] (Citadel - Season 2) - 08:04

Mittwoch, 1. April 2026

Playlist #446 vom 05.04.2026 - WINONA RYDER Special

In den 1990er Jahren erlebte Winona Ryder mit Rollen in Tim Burtons „Edward mit den Scherenhänden“, Francis Ford Coppolas „Bram Stokers Dracula“, Bille Augusts „Das Geisterhaus“, Jim Jarmuschs „Night On Earth“ und Martin Scorseses „Zeit der Unschuld“ größten Erfolge. Sie hat es allerdings geschafft, bis heute immer wieder in von Kritikern und Publikum gefeierten Filmen und Serien mitzuwirken, zuletzt in Tim Burtons „Beetlejuice Beetlejuice“ und in der Serie „Stranger Things“. In der heutigen Sendung könnt ihr euch auf Musik von Danny Elfman, Thomas Newman, Hans Zimmer, Clint Mansell, Mychael Danna, Elmer Bernstein, Christopher Young und Carter Burwell freuen.
Als Tochter zweier Hippies wuchs die am 29. Oktober 1971 in Winona, Minnesota, geborene Winona Laura Horowitz ab 1978 in einer Kommune in der Nähe von Mendocino in Kalifornien auf. Als die Familie 1981 ins kalifornische Petaluma umzog, besuchte Winona zunächst eine private Schule, weil sie in der staatlichen Schule als Außenseiterin galt, und später die Schauspielschule des American Conservatory Theater.
1985 bewarb sie sich mit einem Video, auf dem sie einen Monolog aus dem Buch „Franny und Zooey“ von J. D. Salinger vortrug, um eine Rolle in dem Film „Desert Bloom“ zu erhalten. Obwohl die Wahl der Besetzung auf ihre Kollegin Annabeth Gish fiel, erkannte der Regisseur und Autor David Seltzer ihr Talent und besetzte sie als Rina in seinem Film „Lucas“ (1986) über einen Teenager (Corey Haim) und sein Leben an der High School. Als sie entscheiden sollte, unter welchem Namen sie im Abspann genannt werden wollte, fiel ihre Wahl auf Ryder als Künstlername, weil im Hintergrund des Abspanns ein Lied von Mitch Ryder gespielt wurde.
Nachdem sie auch in „Square Dance – Wiedersehen in Texas“ (1987) überzeugen konnte, besetzte Tim Burton sie in seinem Film „Beetlejuice“ (1988), weil ihm ihre Performance in „Lucas“ gefiel.
1989 spielte sie die Hauptrolle der Veronica Sawyer in dem Independent-Film „Heathers“. Der Film handelt von einem Pärchen, das populäre Schülerinnen umbringt. Der Film war allerdings ebenso ein finanzieller Misserfolg wie das Biopic „Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll“ (1989). Im selben Jahr trat Ryder in Mojo Nixons Musikvideo „Debbie Gibson Is Pregnant with My Two-Headed Love Child“ auf. 
Anfang der 1990er Jahre nahm Ryders Karriere ordentlich an Fahrt auf. In Tim Burtons erfolgreicher Fantasy-Märchen „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) an der Seite ihres späteren Lebensgefährten Johnny Depp und Horror-Ikone Vincent Price in seiner letzten Rolle überzeugte sie ebenso wie in der ebenfalls 1990 im Kino angelaufenen Familienkomödie „Meerjungfrauen küssen besser“ mit Cher und Christina Ricci, in Jim Jarmuschs Episoden-Kulthit „Night on Earth“ (1991) und in Francis Ford Coppolas bildgewaltigen Adaption von „Bram Stokers Dracula“ (1992), in der sie sowohl als Mina Murray als auch Elisabeta zu sehen war. Es folgte die Verfilmung von Isabel Allendes Bestseller „Das Geisterhaus“ (1993) mit Antonio Banderas, Meryl Streep und Glenn Close, Martin Scorseses Adaption von Edith Whartons Roman „Zeit der Unschuld“ mit Michelle Pfeiffer und Daniel Day-Lewis. Ihre Rolle brachte ihr einen Golden Globe als beste Nebendarstellerin sowie eine Oscar-Nominierung ein.
Nach ihrer Rolle in Ben Stillers Komödie „Reality Bites – Voll das Leben“ (1994) erhielt sie im selben Jahr eine weitere Oscar-Nominierung für ihre Rolle als Jo in dem Drama „Betty und ihre Schwestern“.
1996 spielte sie neben Daniel Day-Lewis und Joan Allen die Hauptrolle in „Hexenjagd“, einer Adaption von Arthur Millers Bühnenstück über die puritanische Hexenverfolgung in Salem. Ein Jahr später verkörperte sie einen Androiden in dem erfolgreichen Horrorfilm „Alien – Die Wiedergeburt“ (1997) an der Seite von Sigourney Weavers Ripley. 1998 war sie in Woody AllensCelebrity – Schön. Reich. Berühmt.“ zu sehen, nachdem Drew Barrymore die Rolle abgelehnt hatte. 
1999 spielte sie im Drama „Durchgeknallt“ eine Psychiatriepatientin mit Borderline-Syndrom, basierend auf Susanna Kaysens autobiografischem Roman. Der Film wurde zum Durchbruch für ihre Kollegin Angelina Jolie, die mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Im folgenden Jahr trat sie neben Richard Gere in „Es begann im September“ auf, einer Romanze über die Liebe eines älteren Mannes zu einer jüngeren Frau. Außerdem hatte sie einen Gastauftritt in der Komödie „Zoolander“ (2000). Im Oktober 2000 erhielt Ryder den Stern mit der Nummer 2165 auf dem Hollywood Walk of Fame.
2002 wurde die Komödie „Mr. Deeds“ (mit Adam Sandler) ihr bislang größter finanzieller Erfolg, fiel aber bei den Kritikern durch.
Nachdem sie 2002 wegen wiederholten Ladendiebstahls von Kleidern im Wert von 5000 US-Dollar zu einer Bewährungszeit von drei Jahren und einer Arbeitsauflage von 480 Stunden verurteilt worden war, zog sich Winona Ryder aus der Öffentlichkeit zurück und kehrte erst ab 2006 wieder vermehrt auf die Leinwand zurück. So war sie in Verfilmung von Philip K. Dicks Roman „A Scanner Darkly“ an der Seite von Keanu Reeves, Robert Downey Jr. und Woody Harrelson zu sehen, dann in J.J. Abrams„Star Trek“ (2009). Sie trat zudem an der Seite von Robin Wright und Julianne Moore in Rebecca MillersPippa Lee“ (2009) auf, außerdem neben Natalie Portman und Mila Kunis in Darren AronofskysBlack Swan“ (2010). Darüber hinaus spielte sie die Hauptrolle in dem Fernsehfilm „When Love Is Not Enough: The Lois Wilson Story“, was ihr Nominierungen für den Satellite Award und den Screen Actors Guild Award einbrachte.
2011 war sie an der Seite von Vince Vaughn, Kevin James und Jennifer Connelly in der Komödie „Dickste Freunde“ zu sehen. Danach spielte sie in den Thrillern „The Iceman“ (2012) und „The Letter“ (2012). In Tim BurtonsFrankenweenie“ (2012) lieh sie der Figur Elsa Van Helsing ihre Stimme. In der Netflix-Serie „Stranger Things“ verkörperte sie von 2016 bis 2025 die Hauptfigur Joyce Byers. 2023 spielt Ryder in Disneys „Haunted Mansion“ eine genervte Museumsführerin.
2024 kehrte sie in Tim Burtons Sequel „Beetlejuice Beetlejuice“ in der Rolle der inzwischen erwachsenen Lydia Deetz zurück, die 36 Jahre nach der verhinderten Hochzeit mit dem Bio-Exorzisten Beetlejuice noch immer von Visionen gepeinigt wird.

Filmografie:

1986: Lucas
1987: Square Dance
1987: AIDS Video Project (Dokumentarfilm)
1988: Beetlejuice
1988: Die Generation von 1969 (1969)
1988: Heathers
1989: Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll (Great Balls of Fire!)
1990: Ein Mädchen namens Dinky (Welcome Home, Roxy Carmichael)
1990: Edward mit den Scherenhänden (Edward Scissorhands)
1990: Meerjungfrauen küssen besser (Mermaids)
1991: Night on Earth
1992: Bram Stoker’s Dracula (Dracula)
1993: Zeit der Unschuld (The Age of Innocence)
1993: Das Geisterhaus (The House of the Spirits)
1994: Reality Bites – Voll das Leben (Reality Bites)
1994: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie, Folge 6x02 Lisas Rivalin, Stimme)
1994: Betty und ihre Schwestern (Little Women)
1995: Ein amerikanischer Quilt (How to Make an American Quilt)
1996: Run Off (Boys)
1996: Al Pacino’s Looking for Richard (Looking for Richard)
1996: Hexenjagd (The Crucible)
1997: Alien – Die Wiedergeburt (Alien: Resurrection)
1998: Celebrity – Schön. Reich. Berühmt. (Celebrity)
1999: Durchgeknallt (Girl, Interrupted)
2000: Es begann im September (Autumn in New York)
2000: Lost Souls – Verlorene Seelen (Lost Souls)
2000: Strangers with Candy (Fernsehserie, Folge 3x10 Die letzte Versuchung der Jerri Blank)
2001: Zoolander
2001: Friends (Fernsehserie)
2002: Mr. Deeds
2002: S1m0ne
2004: Das Herz ist eine hinterlistige Person (The Heart Is Deceitful Above All Things)
2006: The Darwin Awards
2006: A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm (A Scanner Darkly)
2007: Das 10 Gebote Movie (The Ten)
2007: Sex and Death 101
2007: Welcome (Kurzfilm)
2008: The Last Word
2009: The Informers
2009: Water Pills (Kurzfilm)
2009: Stay Cool – Feuer & Flamme (Stay Cool)
2009: Star Trek
2009: Pippa Lee (The Private Lives of Pippa Lee)
2010: When Love Is Not Enough: The Lois Wilson Story (Fernsehfilm)
2010: Black Swan
2011: Dickste Freunde (The Dilemma)
2012: The Iceman
2012: The Letter
2012: Frankenweenie (Stimme)
2013: Homefront
2013–2014: Drunk History (Fernsehserie, 2 Folgen)
2014: Die Verschwörung – Tödliche Geschäfte (Turks & Caicos)
2015: Experimenter
2015: Show Me a Hero (Miniserie, 4 Folgen)
2016–2025: Stranger Things (Fernsehserie, 41 Folgen)
2018: Destination Wedding
2020: The Plot Against America (Miniserie, 6 Folgen)
2020: Sarah Cooper: Everything’s Fine
2022: Gone in the Night
2023: Geistervilla (Haunted Mansion)
2024: Beetlejuice Beetlejuice

Playlist: 

01. Jan A.P. Kaczmarek - Lost Souls (Lost Souls) - 02:54 
02. Dave Grusin - Main Title (Lucas) - 02:43 
03. David Newman - Petition Montage (Heathers) - 02:29 
04. Danny Elfman - Main Titles/End Titles (Beetlejuice) - 03:43 
05. Danny Elfman - The End (Edward Scissorhands) - 04:47 
06. Thomas Newman - This Was My Intention (Welcome Home, Roxy Carmichael) - 02:29 
07. Thomas Newman - Under the Umbrella (Little Women) - 03:41 
08. Thomas Newman - An American Quilt (How to Make An American Quilt) - 03:37 
09. Wojciech Kilar - Vampire Hunters (Bram Stoker's Dracula) - 03:07 
10. Hans Zimmer - Pedro and Blanca (Das Geisterhaus) - 09:47 
11. Gabriel Yared - Autumn Forever (Autumn In New York) - 03:39 
12. Mychael Danna - Driving In the Rain (Girl, Interrupted) - 03:20 
13. Elmer Bernstein - First Visit (The Age of Innocence) - 04:50 
14. George Fenton - Taking Elizabeth (The Crucible) - 03:03 
15. Kyle Dixon & Michael Stein - Hawkins (Stranger Things Vol. 1) - 05:00 
16. David Arnold - Cemetary Hand-Model (Zoolander) - 05:24 
17. Carter Burwell - Virtually Forever (S1M0NE) - 03:30 
18. Christopher Young - Dysfunctional Everything (The Informers) - 03:09 
19. William Ross - Afterlife Part 2 (Destination Wedding) - 03:46 
20. Graham Reynolds - Strawberry Pie (A Scanner Darkly) - 04:04 
21. Michael Giacchino - Nice to Meld You (Star Trek) - 03:13 
22. Clint Mansell - A Swan Song (Black Swan) - 06:23 
23. Mark Mancina - Haunted Mansion Opening Title (Haunted Mansion) - 03:59 
24. Danny Elfman - The Attic (Beetlejuice Beetlejuice) - 03:21 
25. John Frizzell - The Abduction (Alien: Resurrection) - 03:49 
26. Wojciech Kilar - Dracula - The Beginning (Bram Stoker's Dracula) - 08:54 
27. Hans Zimmer - The House of the Spirits (Das Geisterhaus) - 10:06

Dienstag, 7. Oktober 2025

Playlist #434 vom 19.10.2025 - KIM BASINGER Special

 Als Bond-Girl in „Sag niemals nie“ (1983) und an der Seite von Mickey Rourke in dem Erotik-Thriller „9 ½ Wochen“ (1986) wurde Kim Basinger weltberühmt. Sie überzeugte aber in Comic-Verfilmungen wie „Batman“ und „Cool World“ ebenso wie in Komödien („Nadine“, „Die blonde Versuchung“), Neo-Noir-Dramen („L.A. Confidential“) und Thrillern („Eiskalte Leidenschaft“, „Final Call“). In der heutigen Sendung bekommt ihr die Filmmusiken von Maurice Jarre, Jerry Goldsmith, Danny Elfman, George Fenton, Alan Silvestri, Christopher Young, Mark Isham u.v.a. zu hören.
Kimila „Kim“ Basinger wurde am 8. Dezember 1953 in Athens, Georgia, als drittes von fünf Kindern des Jazzmusikers und Weltkriegsveteranen Don Basinger und seiner Frau Ann geboren, die als Synchronschwimmerin in Esther-Williams-Filmen mitgewirkt hatte. So war Kim Basinger das Showgeschäft von Kindheit an vertraut. In ihrer Jugend erhielt Basinger Ballettunterricht und war Mitglied der Cheerleader-Mannschaft ihrer Schule. Im Alter von 17 Jahren gewann sie einen Schönheitswettbewerb in Georgia und unterschrieb Anfang der 1970er Jahre einen Vertrag bei der Ford Model Agency. Sie ging nach New York und arbeitete als Fotomodell, bevor sie privaten Schauspielunterricht nahm und erste kleine Auftritte auf der Theaterbühne und als Sängerin in Clubs im New Yorker Stadtteil Greenwich Village hatte. 
Im Jahr 1976 zog Basinger nach Los Angeles und versuchte zunächst, als Fernsehdarstellerin in Hollywood Fuß zu fassen. So spielte sie erste Rollen in Fernsehfilmen und Serien wie „Drei Engel für Charlie“. Ihr Kinodebüt gab sie 1981 in dem Filmdrama „Jodie – Irgendwo in Texas“, in dem sie gleich die weibliche Hauptrolle spielte. Ein erster Durchbruch als Filmschauspielerin gelang ihr 1983 als Bond-Girl Domino Petachi in dem James-Bond-Film „Sag niemals nie“ neben Sean Connery und spätestens an der Seite von Mickey Rourke in dem kontroversen Erotikfilm „9½ Wochen“ (1986), mit dem sie vor allem durch eine vielzitierte Striptease-Einlage zu Joe Cockers „You Can Leave Your Hat On“ zum Sexsymbol der 1980er Jahre avancierte.
1989 trat sie in Tim Burtons Comicverfilmung „Batman“ auf, in der sie kurzfristig ihre Schauspielkollegin Sean Young in der weiblichen Hauptrolle ersetzte und so als Fotojournalistin Vicky Vale an der Seite von Jack Nicholson und Michael Keaton zum Einsatz kam. Der Film spielte über 400 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein und wurde damit zum kommerziell erfolgreichsten Filmprojekt in Basingers Laufbahn. Außerdem wirkte Basinger auf dem Album „Batman“ von Prince mit, der in vier Songs Filmzitate der Schauspielerin sampelte. Anfang der 1990er Jahre übernahm sie in den Filmen „Die blonde Versuchung“ (neben Alec Baldwin) und „Eiskalte Leidenschaft“ (neben Richard Gere) jeweils die weibliche Hauptrolle. 1992 schlug sie die Hauptrolle in „Basic Instinct“ aus, die schließlich Sharon Stone erhielt. 1993 übernahm sie die Hauptrolle in dem Heist-Movie „Karen McCoy – Die Katze“, der jedoch an den Kinokassen katastrophal floppte. 1994 spielte sie in dem erotisch aufgeladenen Thriller „Getaway“ erneut an der Seite von Alec Baldwin, mit dem sie damals auch verheiratet war. 
1997 überzeugte sie in den 1950er Jahren spielenden Neo-Noir „L.A. Confidential“ unter der Regie von Curtis Hanson und erhielt 1998 einen Oscar in der Kategorie Beste Nebendarstellerin für die Rolle des Callgirls Lynn Bracken. Damit war sie das erste ehemalige Bond-Girl, das diesen Preis gewann. Spätestens zu dieser Zeit gehörte Basinger zu den bestbezahlten Hollywoodstars. Für den Film „Ich träumte von Afrika“ (2000) erhielt sie eine Gage von fünf Millionen US-Dollar, doch der Film floppte an den Kinokassen. 2002 spielte sie in dem Musikdrama „8 Mile“ – erneut unter der Regie von Curtis Hanson – die alkoholkranke Mutter des von Eminem verkörperten Protagonisten. Anschließend war Basinger in den Filmen „Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben“ (2004), „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“ (2006) und „Auf brennender Erde“ (2008) zu sehen. Im Jahr 2010 spielte sie an der Seite von Jungdarsteller Zac Efron in dem Drama „Wie durch ein Wunder“. Später wirkte sie kaum noch in nennenswerten oder kommerziell erfolgreichen Produktionen mit, so etwa in dem in Deutschland spielenden und wenig beachteten Independent-Film „Um jeden Preis“ (2014), in dem sie eine Frau spielte, die sich nach mehreren Fehlgeburten auf illegale Weise ein Kind beschaffen will. 2017 spielte sie im zweiten Teil der Filmreihe „Fifty Shades of Grey“ mit der Rolle der Elena Lincoln die Geschäftspartnerin und ehemalige Geliebte von Christian Grey. Sie erhielt dafür 2018 eine Goldene Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin. Im dritten Teil „Fifty Shades of Grey – Befreite Lust“ sollte sie erneut die Elena spielen und war auch in den Trailern zu sehen. Ihre Szenen wurden jedoch aus der endgültigen Filmfassung herausgeschnitten. Es war Basingers bisher letzte Arbeit als Schauspielerin vor der Kamera. Als Sprecherin lieh sie danach ihre Stimme der Sally Smith in der Serie „Comrade Detective“ (2017) und sprach 2021 die Rolle „Mother Bear“ in dem animierten Kurzfilm „Back Home Again“

Filmografie (Auswahl):

1976: Gemini Man (Miniserie, Folge 1x04)
1976: Drei Engel für Charlie (Charlie’s Angels, Fernsehserie, Folge 1x05)
1977: Der Sechs-Millionen-Dollar-Mann (The Six Million Dollar Man, Fernsehserie, Folge 4x13)
1977: Dog and Cat (Fernsehserie, 7 Folgen)
1977: Dog and Cat (Fernsehfilm)
1978: Der Geist von Flug 401 (The Ghost of Flight 401)
1978: Playmate des Monats (Fernsehfilm)
1978: Vegas (Fernsehserie, 1 Folge)
1979: Verdammt in alle Ewigkeit (From Here to Eternity, Mini-Serie)
1980: From Here to Eternity (Fernsehserie, 11 Folgen)
1981: Jodie – Irgendwo in Texas (Hard Country)
1981: Killjoy – Mörderische Begegnung (Killjoy)
1982: Goldfieber (Mother Lode)
1983: Sag niemals nie (Never Say Never Again)
1983: Frauen waren sein Hobby (The Man Who Loved Women)
1984: Der Unbeugsame (The Natural)
1985: Fool for Love
1986: 9½ Wochen (Nine 1/2 Weeks)
1986: Gnadenlos (No Mercy)
1987: Blind Date – Verabredung mit einer Unbekannten (Blind Date)
1987: Nadine – Eine kugelsichere Liebe (Nadine)
1988: Meine Stiefmutter ist ein Alien (My Stepmother Is an Alien)
1989: Batman
1991: Die blonde Versuchung (The Marrying Man)
1992: Eiskalte Leidenschaft (Final Analysis)
1992: Cool World
1993: Karen McCoy – Die Katze (The Real McCoy)
1993: Wayne’s World 2
1994: Getaway (The Getaway)
1994: Prêt-à-Porter
1997: L.A. Confidential
1998: Die Simpsons (The Simpsons, Folge 10x05, Stimme)
2000: Ich träumte von Afrika (I Dreamed of Africa)
2000: Die Prophezeiung (Bless the Child)
2002: 8 Mile
2002: Im inneren Kreis (People I Know)
2004: The Door in the Floor – Die Tür der Versuchung (The Door in the Floor
2004: Elvis Has Left the Building
2004: Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben (Cellular)
2006: Tödlicher Einsatz (Even Money)
2006: The Sentinel – Wem kannst du trauen? (The Sentinel)
2006: Das Geheimnis der Meerjungfrau (The Mermaid Chair)
2008: Auf brennender Erde (The Burning Plain)
2008: While She Was Out
2008: Informers
2010: Wie durch ein Wunder (Charlie St. Cloud)
2012: Black November
2013: Dritte Person (Third Person)
2013: One Square Mile
2013: Zwei vom alten Schlag (Grudge Match)
2014: Um jeden Preis (I Am Here)
2016: The Nice Guys
2017: Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe (Fifty Shades Darker)
2018: Fifty Shades of Grey – Befreite Lust (Fifty Shades Freed)

Playlist:

01. Michel Legrand - Bahama Island (Never Say Never Again) - 02:50 
02. Randy Newman - Prologue 1915-1923 (The Natural) - 05:20 
03. Roger Eno - A Paler Sky ( Weeks)
04. Alan Silvestri - Save My Life (My Stepmother Is An Alien) - 06:58 
05. Henry Mancini - Something For Nash (Blind Date) - 03:30 
06. Danny Elfman - Dream / Challenge / Tender Bat Cave (Batman) - 04:28 
07. George Fenton - The Rain's Stopped (Final Analysis) - 03:36 
08. Mark Isham - Love Scene (The Getaway) - 03:23 
09. Brad Fiedel - Breaking Into Vault (The Real McCoy) - 05:22 
10. Jerry Goldsmith - False Information (L.A. Confidential) - 02:36 
11. Maurice Jarre - Arrival In Africa (I Dreamed Of Africa) - 08:45 
12. Christopher Young - Lux Aeterna (Bless the Child) - 06:44 
13. Christopher Young - Love Is Love Is Love (The Informers) - 06:43 
14. Hans Zimmer & Omar Rodriguez-Lopez - End Credits (The Burning Plain) - 06:45 
15. Marcelo Zarvos - Orient Point (The Door in the Floor) - 02:53 
16. Christophe Beck - Union Station (The Sentinel) - 03:53 
17. Paul Haslinger - Main Titles (While She Was Out) - 03:14 
18. Rolfe Kent - Sunset Goodbye (Charlie St. Cloud) - 03:30 
19. David Newman - Run, Charley, Run! (The Marrying Man) - 04:49 
20. Dario Marianelli - A Tale of Three Cities (Third Person) - 03:40 
21. Mark Isham - I'm No Dream (Cool World) - 02:27 
22. Jean-Michel Jarre - Arpegiator ( Weeks) - 06:54 
23. David Buckley & John Ottman - A Liitle Favor (The Nice Guys) - 02:52 
24. Danny Elfman - On His Knees (Fifty Shades Darker) - 03:24 
25. Brian Eno - Music For Airports: 2/1 ( Weeks) - 12:05

Sonntag, 16. März 2025

Playlist #419 vom 23.03.2025 - WILL PATTON Special

Will Patton zählt fraglos zu den vielseitigsten Schauspielern in Hollywood, ist während seiner langen Karriere oft neben Kevin Costner („Postman“, „Yellowstone“, „Horizon: Eine amerikanische Saga“) vor der Kamera zu sehen gewesen und machte in preisgekrönten Dramen wie „Silkwood“, „Ein Aufstand alter Männer“, „Everybody Wins“ und „Die Geschichte vom Spitfire Grill“ eine ebenso überzeugende Figur wie in Thrillern („Der Klient“, „No Way Out“, „Copykill“, „The November Man“) oder Horror-Schockern („The Mothman Prophecies“, „Halloween“). 
Er ist nicht nur aus populären Fernsehserien wie „Outer Range“, „Falling Skies“ „Silo“ und „Yellowstone“ bekannt, sondern fühlt sich auch auf Theaterbühnen zuhause und spricht seit 1986 mit wachsendem Erfolg Hörbücher von Autoren wie Stephen King, James Lee Burke, Annie Proulx, Al Gore, Jack Kerouac oder William Faulkner ein.
William Rankin Patton wurde am 14. Juni 1954 in Charleston, South Carolina, als ältester von drei Kindern geboren und wuchs auf einer Farm auf, wo seine Eltern ein Pflegeheim für schwer erziehbare Teenager führten. Den Sinn für die Schauspielerei hat er seinem Vater zu verdanken, der Stücke schrieb und als Schauspiel- und Regielehrer tätig war. Patton studierte an der North Carolina School of the Arts und am Actors Studio Schauspielerei. Seine erste größere Rolle hatte er 1982 in der Fernsehserie „Ryan’s Hope“.
Nach kleineren Rollen in Filmen wie „Silkwood“ (1983), „Susan … verzweifelt gesucht“ und „Die Zeit nach Mitternacht“ (beide 1985) hatte Patton seine erste größere Rolle in Roger Donaldsons Thriller „No Way Out“, seiner ersten Zusammenarbeit mit Kevin Costner. 1997 war er in der Rolle des General Bethlehem in „Postman“ (1997) erneut als Gegenspieler von Costner zu sehen. Er porträtierte Trainer Bill Yoast in „Gegen jede Regel“ (2000) und FBI-Agent Melvin Purvis in dem 1991 für das Fernsehen gedrehten Film „Dillinger“.
Spätere Produktionen, an denen er beteiligt war, sind „Der Klient“ (1994), „Copycat“ (1995), „The Spitfire Grill“ (1996), „Verlockende Falle“ (1999), Michael BaysArmageddon – Das jüngste Gericht“ (1998), „Nur noch 60 Sekunden“ (2000), „Die Mothman Prophezeiungen“ (2002), „The Punisher“ (2004), „Die vierte Art“ (2009), „Brooklyn‘s Finest“ (2010), „Minari“ (2020) und „The Forever Purge“ (2021) oder Rollen in den Fernsehserien „Numbers – Die Logik des Verbrechens“ und „24“. Darüber hinaus ist Patton regelmäßig am Theater tätig. Er erhielt zwei Obie Awards als Bester Schauspieler für seine Darstellungen in Sam ShepardsFool for Love“ und in dem Stück „What Did He See?“ von Richard Foreman. Von 2011 bis 2015 war er in der Rolle des Captain Weaver in der Science-Fiction-Serie „Falling Skies“ zu sehen.
Weitere Bekanntheit erreichte er durch die Hauptrolle des Officers Frank Hawkins, die er von 2018 bis 2022 in allen drei Filmen der von David Gordon Green inszenierten Trilogie der „Halloween“-Filmreihe spielte. Zuletzt stand Patton erneut mit Kevin Costner vor der Kamera, um an dessen Realisierung des ultimativen Western mitzuwirken. Die ersten beiden der insgesamt vier Teile von „Horizon: Eine amerikanische Saga“ sind bereits zu sehen. 

Filmographie:

1979: Minus Zero 
1981: Tod auf dem Campus (Kent State, Fernsehfilm) 
1982: Ryan’s Hope (Fernsehserie, 2 Episoden) 1983: Variety 
1983: King Blank 
1983: Silkwood 
1984–1985: Search for Tomorrow (Fernsehserie, 34 Episoden) 
1985: Susan … verzweifelt gesucht (Desperately Seeking Susan) 
1985: Die Zeit nach Mitternacht (After Hours)
1985: The Beniker Gang 
1987: No Way Out – Es gibt kein Zurück (No Way Out) 
1987: Ein Aufstand alter Männer (A Gathering of Old Men) 
1988: Stars and Bars – Der ganz normale amerikanische Wahnsinn (Stars and Bars) 
1988: Wildfire 
1989: Signs of Life 
1990: Everybody Wins 
1991: Dillinger – Staatsfeind Nr. 1 (Dillinger, Fernsehfilm) 
1991: Dunkle Erleuchtung (The Rapture) 
1993: Romeo Is Bleeding 
1993: The Paint Job 
1994: Tod in Bangkok (Natural Causes) 
1994: Der Klient (The Client) 
1994: Puppet Masters – Bedrohung aus dem All (The Puppet Masters) 
1995: Copykill (Copycat) 
1995–1997: VR.5 (Fernsehserie, 5 Episoden) 
1996: Fled – Flucht nach Plan (Fled) 
1996: Die Geschichte vom Spitfire Grill (The Spitfire Grill) 
1997: Postman (The Postman) 
1997: Die Abbotts – Wenn Hass die Liebe tötet (Inventing the Abbotts) 
1998: Armageddon – Das jüngste Gericht (Armageddon) 
1999: Breakfast of Champions – Frühstück für Helden (Breakfast of Champions) 
1999: Verlockende Falle (Entrapment) 
2000: Nur noch 60 Sekunden (Gone in Sixty Seconds) 
2000: Gegen jede Regel (Remember the Titans) 
2001–2003: The Agency – Im Fadenkreuz der C.I.A. (The Agency, Fernsehserie, 45 Episoden) 
2002: Die Mothman Prophezeiungen (The Mothman Prophecies) 
2004: The Punisher 
2004: The Last Ride (Fernsehfilm) 
2005: Into the West – In den Westen (Into the West, Fernseh-Mehrteiler) 
2006: Road House 2 
2006–2007: Numbers – Die Logik des Verbrechens (Numb3rs, Fernsehserie, 4 Episoden) 
2007: Code Name: The Cleaner 
2007: Ein mutiger Weg (A Mighty Heart) 
2008: Das Mädchen mit dem Diamantohrring (The Loss of a Teardrop Diamond) 
2008: American Violet 
2008: Wendy and Lucy 
2009: 24 (Fernsehserie, 5 Episoden) 
2009: Die vierte Art (The Fourth Kind) 
2009: The Canyon 
2010: Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest (Brooklyn’s Finest)
2010: Auf dem Weg nach Oregon (Meek’s Cutoff) 
2011: Knucklehead – Ein bärenstarker Tollpatsch (Knucklehead) 
2011–2015: Falling Skies (Fernsehserie, 52 Episoden) 
2012: The Girl 
2014: The November Man 
2016: Good Wife (The Good Wife, Fernsehserie, 4 Episoden) 
2016: American Honey 
2017: Sergeant Rex – Nicht ohne meinen Hund (Megan Leavey) 
2018: Halloween 
2019: Radioflash 
2019: Swamp Thing (Fernsehserie, 10 Episoden) 
2019: Blood on My Name (Blood on Her Name) 
2020: Minari – Wo wir Wurzeln schlagen (Minari) 
2020: Yellowstone (Fernsehserie, 10 Episoden) 
2021: The Forever Purge 
2021: Halloween Kills 
2022–2024: Outer Range (Fernsehserie) 
2022: Halloween Ends 
2023: Silo (Fernsehserie, 4 Episoden) 
2023: Janet Planet 
2024: Horizon: An American Saga

Playlist:

01. Maurice Jarre - Main Title (No Way Out) - 04:50 
02. Georges Delerue - Largo (Silkwood) - 03:13 
03. Thomas Newman - Leave Atlantic City (Desperately Seaking Susan) - 02:33 
04. Thomas Newman - In Jail (The Rapture) - 03:30 
05. Howard Shore - 6 AM (After Hours) - 03:16 
06. Mark Isham - Empty Chambers / Romeo Is Dreaming (Romeo Is Bleeding) - 06:52 
07. Christopher Young - Lay Me Down (Copycat) - 04:52 
08. Christopher Young - Thank God (Entrapment) - 04:04 
09. Graeme Revell - Main Title (Fled) - 02:30 
10. James Newton Howard - General Bethlehem (The Postman) - 06:55 
11. Mark Isham - Sympathy and Acknoledgement (Everybody Wins) - 08:19 
12. Michael Kamen - Doug and Pam (Inventing the Abbotts) - 05:37 
13. Howard Shore - I Know Where the Body's Buried (The Client) - 03:40 
14. Trevor Rabin & Harry Gregson-Williams - Leaving (Armageddon) - 02:31 
15. Trevor Rabin - The Field (Remember the Titans) - 03:33 
16. John Debney - White Eyes of the Changing World (Horizon) - 03:42 
17. Brian Tyler & Breton Vivian - The Hill (Yellowstone - Season 4) - 03:14 
18. Geoff Zanelli - Jacob and Thunder Heart Woman (Into the West) - 03:41 
19. Marco Beltrami - Natalia (The November Man) - 03:51 
20. Atli Örvarsson - Dr. Nichols (SILO - Season 1) - 03:46 
21. Atli Örvarsson - Flight To Nome (The Fouth Kind) - 03:07 
22. Marcelo Zarvos - Sal's Dilemma (Brooklyn's Finest) - 03:41 
23. Danny Bensi & Saunder Jurriaans - Good Luck Cowboy (Outer Range) - 02:32 
24. John Carpenter, Cody Carpenter & Daniel Davies - Halloween Triumphant (Halloween) - 07:28 
25. tomandandy - Movement 1 (The Mothman Prophecies) - 08:04 
26. James Horner - …Care of the Spitfire Grill (The Spitfire Grill) - 09:53

  © Blogger template Brooklyn by Ourblogtemplates.com 2008

Back to TOP