Starke Soundtracks

Dienstag, 10. Oktober 2017

Playlist #225/226 vom 15./29.10.2017 - HANS ZIMMER Special

Mit seinen Scores zu Kinohits wie „Rain Man“, „Hannibal“, „Der König der Löwen“, „Gladiator“, „Das Sakrileg“ und „Illuminati“ und mehr als 180 Credits hat sich Hans Zimmer längst als Top-Act unter Hollywoods Filmkomponisten etabliert und wurde bereits mit einem Oscar für „Der König der Löwen“ und einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt. Im letzten Monat feierte der gebürtige Frankfurter seinen 60. Geburtstag, unternahm in diesem Jahr eine umfangreiche Welttournee, auf der er mit großem Orchester, ausgesuchten Solo-Künstlern und Chor Highlights aus seiner imponierend vielseitigen Werkschau präsentierte, und komponierte zuletzt kurzfristig die Musik zu Denis Villneuves lang erwartetem Sci-Fi-Film „Blade Runner 2049“.

Wie so viele seiner Kollegen (Cliff Martinez, Clint Mansell, James Newton Howard, Danny Elfman) kommt Zimmer aus der Popmusik, ist, nachdem er seinen Klavierlehrer zur Verzweiflung getrieben und sich das Spielen selbst beigebracht hatte, 1979 nach London gezogen, um für Air Edel Associates Jingles für TV Commercials zu schreiben und parallel dazu mit Trevor Horn und Geoff Downes den Hit „Video Killed The Radio Star“ und das Album „The Age Of Plastic“ zu produzieren.
1980 arbeitete er mit Warren Cann von Ultravox in der Band Helden zusammen, wo er erstmals Computer live auf der Bühne einsetzte. Wenig später traf er mit dem renommierten Filmkomponisten Stanley Myers („Trusting Beatrice“, „The Deer Hunter“) zusammen, bei dem er die filmmusikalische Praxis erlernte und mit dem er an Filmen wie „Moonlighting“, „Mein wunderbarer Waschsalon“ und „Eureka“ arbeitete, wenn auch auf etwas ungewöhnliche Art.
„Wir haben immer zusammengearbeitet, ohne je zusammen im Studio gewesen zu sein. Wir haben uns den Film gemeinsam angesehen, und Stanley - er war ja der Boss - hat gesagt, welche Szenen er schreiben wollte, und mir die gegeben, die er nicht machen wollte. Während ich die Autojagden bekam, hat Stanley die Liebesszenen gemacht. Manchmal hat er Sachen bei mir verändert, wenn ich nicht im Studio war, und umgekehrt habe ich mir einige Szenen angesehen, Stanleys Musik dazu gehört und bei ihm etwas geändert, wenn ich z.B. dachte, dass da noch ein Schlagzeug draufkommen könnte. Aber wir haben eigentlich nie darüber gesprochen, was wir an den Sachen des jeweils anderen geändert haben. Anfangs habe ich natürlich einiges verkehrt gemacht, die Stanley für mich wieder in Ordnung brachte. Er hat sich immer im Hintergrund gehalten, aber wenn etwas schiefging, war er immer da, um mir zu helfen. Für mich war es wirklich am besten, am Film selbst komponieren zu lernen als es auf einer Schule zu tun.“
Mittlerweile zählt Hans Zimmer zu den vielseitigsten Synthesizerkomponisten des Genres.
Nachdem er 1984 beim SPK-Album „Machine Age Voodoo“ das Programmieren der Metal-Drums übernommen hatte, schuf er zwischen 1989 und 1991 mit seiner Musik zu Filmen wie „Black Rain“, „Backdraft“, „K2“ und “Codename: Nina“ furiose Action-Spektakel, die mit ihrem „Wall-to-Wall“-Scores den Großteil des Films nicht nur mit Musik unterlegten, die durch mächtige Orchester- und Synthesizer-Symbiosen geprägt waren. Aber Hans Zimmer hat es darüber hinaus immer wieder verstanden, feinfühlige, psychologisch intensive Epen wie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, „I´ll Do Anything“, „Younger & Younger“, „Paperhouse“, „In Sachen Henry“, „Rain Man“ und „Das Geisterhaus“ mit eindringlichen Themen und zarter Instrumentierung zu versehen. Mit „Green Card“, „Mr. Bill“, „Toys“ und „Cool Running“ bewies Hans Komödienqualitäten, und seine afrikanischen Scores zu „Im Glanz der Sonne“, „A World Apart“, „Der König der Löwen“ und „Millennium“ zählen mit ihren exotischen Klängen zu den aufregendsten Werken des Genres überhaupt.
Für Hans Zimmer besteht die Herausforderung gerade darin, sich stets an neuen Sachen zu versuchen.
„Manchmal macht es natürlich Spaß, in einem Stil zu schreiben, den man noch nie versucht hat. Wenn man im Rock´n´Roll einen Hit in einem bestimmten Stil hat, muss man immer weiter in diesem Stil arbeiten. Hier kann ich jeden Monat etwas anderes machen. Früher haben die Komponisten eben Variationen zu einem Thema von irgendwem gemacht. Das kann man in der Filmmusik auch. Aber irgendwie versuche ich, meinem eigenen Stil zu entkommen. Insofern ist es ganz gut, in einem Stil aus einer ganz anderen Welt zu schreiben, wie z.B. die afrikanischen Sachen. Ich bin ja kein Afrikaner, ich habe keine Idee von deren Kultur, aber es ist ganz interessant zu beobachten, was passiert, wenn zwei Kulturen aufeinandertreffen.“
Für „Rain Man“ wurde der damals erst 32-jährige Komponist auch für einen Oscar nominiert, was ihn so nervös machte, dass er froh war, ihn nicht gewonnen zu haben und keine Rede halten zu müssen. Wie die meisten seiner Kollegen steht er der Zeremonie, die vor allem kommerziellen Wert hat, eher skeptisch gegenüber.
„Je länger ich hier bin, desto weniger möchte ich den Oscar eigentlich haben. Das hat doch nichts mit Musik, Kunst oder Leben zu tun. Der Morricone hat z.B. nie einen Oscar bekommen, weder für ‚The Mission‘ noch für ‚Once Upon A Time In America‘. Ich weiß nicht, wie das funktioniert“, beklagte sich Hans Zimmer im Interview, das ich Anfang der 1990er Jahre mit ihm geführt habe. Mittlerweile hat Morricone nicht nur den Ehren-Oscar, sondern auch einen für „The Hateful Eight“ bekommen, Zimmer gewann bis heute nur einen für „The Lion King“ und kam auf weitere neun Nominierungen, u.a. für „Interstellar“, „Inception“, „The Thin Red Line“ und „Gladiator“.
„Die meisten, die für die Musikbranche wählen, haben seit zehn, zwanzig Jahren keinen Film mehr gemacht. Die sind so weit weg von dem, was eigentlich passiert. Es bedeutet einem vielleicht etwas für die Karriere, aber nicht als Mensch, als Musiker. Ich schreibe nicht, um einen Oscar zu gewinnen, sondern weil ich glaube, dass ich noch nie etwas richtig gut geschrieben habe.“
Dass Zimmer seinem Ziel möglichst nahe kommt, ist auch seinem Musikstudio Media Ventures zu verdanken, das der gebürtige Frankfurter Mitte der 80er mit Jay Rifkin gegründet hatte. Seit 2003 hat Zimmers Unternehmen Remote Control Productions die Geschäftsführung übernommen und mittlerweile als Talentschmiede den Weg für Komponisten wie Steve Jablonsky, Jim Dooley, Marc Streitenfeld, Harry Gregson-Williams, Klaus Badelt, Ramin Djawadi, John Powell, Mark Mancina, Geoff Zanelli, Jeff Rona und Nick-Glennie Smith geebnet.  
Hans Zimmer wurde wegen seiner innovativen elektronischen Arrangements vor allem von den Brüdern Tony und Ridley Scott engagiert („Days of Thunder“, „Thelma & Louise“, „Matchstick Men“, „Black Rain“, „Gladiator“, „True Romance“, „The Fan“, „Black Hawk Down“), doch mittlerweile haben Hans Zimmers Schüler seinen Job bei Tony (Harry Gregson-Williams) und Ridley Scott (u.a. Marc Streitenfeld) übernommen. Dafür arbeiten Regisseure wie Ron Howard („The Da Vinci Code“, „Illuminati“), Nancy Meyers („Liebe braucht keine Ferien“, „Was das Herz begehrt“) James L. Brooks („Spanglish“, „Besser geht’s nicht“) und Gore Verbinski („Fluch der Karibik“) immer wieder gern mit dem vielseitigen Komponisten zusammen.
Für das erfolgreiche Disney-Franchise „Fluch der Karibik“ durfte sich Zimmer aber erst ab dem zweiten Teil so richtig austoben.
„Ich kannte Gore Verbinski schon sehr lange. Als er mir von seinem Piratenfilm erzählte, dachte ich, er bindet mir einen Bären auf. Ja, ja, sagte ich, Piraten der Karibik, Disney-Kram, das kann nur grässlich werden“, wird Zimmer auf hr.de zitiert. „Ich arbeitete an einem anderen Film, dessen Vertrag mir keinerlei Nebenarbeit gestattete. Als Gore mich an einem Sonntagabend anrief und mich bat, mir seine Aufnahmen anzusehen, sagte er mir auch, dass es Schwierigkeiten mit dem Komponisten gegeben hatte. Aber Gore ist mein Freund, also ging ich hin und fand es absolut großartig. Weil es so unglaublich und unerwartet war. ‚Warum beauftragst du nicht meinen Kollegen Klaus Badelt‘, schlug ich ihm vor, ‚denn ich kann nicht. Die erschießen mich sonst. Aber ich gehe nach Hause und schreibe ein paar Melodien.‘ Und das habe ich dann auch getan. Zwei Nächte und einen Tag lang – ohne Schlaf. Um 4:56 Uhr habe ich den Computer ausgeschaltet. Aber das waren 90% der Melodien für den ersten ‚Fluch der Karibik‘-Film.“
Mit diesem Konzept prägt Zimmer seit Jahren das Filmmusik-Business in Hollywood. Wenn er selbst zu beschäftigt ist, um einen interessanten Auftrag in kürzester Zeit auszuführen, komponiert er ein paar Themen und überlässt die weitere Arbeit an der Musik zum Film oder zur Fernsehserie – wie zuletzt bei „The Crown“ und „Genius“ – einzelnen Leuten aus seinem Talentschuppen (zurzeit sind dies vor allem Rupert Gregson-Williams, Benjamin Wallfisch und Lorne Balfe).
Zu seinen interessantesten Arbeiten zählt die Oscar-nominierte Musik zu Ridley Scotts „Gladiator“ (2000).
„Ein Gladiator-Film? – Da habe ich Ridley Scott ausgelacht, denn ich dachte an Männer in Röcken und Sandalen. Als ich später sah, dass er eine Art Leni-Riefenstahl-Optik als Hommage für das imperiale Rom gewählt hatte, habe ich meine deutsche Seele hervorgeholt, um ein bisschen auf Wagners Pfaden zu wandeln“, erinnert sich der Komponist auf hr.de. „Für die Kampfszenen wollte ich einen Klang finden, der die beiden Seiten Roms repräsentiert: Auf der einen Seite dieses Formalisierte und Zivilisierte, das sogar das Zelt eines Feldherrn mit Kultur und Kunst ausgestattet hat. Auf der anderen Seite das Wilde und Brutale, denn das Imperium war auf Blut und Sklaverei gegründet. Welche Musik würde diese Dualität ausdrücken können? Ich kam auf die verrückte Idee, dass die Musik für alle Action-Szenen Walzer sein sollten. Es gibt nichts Kultivierteres und Eleganteres als einen Wiener Walzer, wunderschön und perfekt. Was also, wenn ich den formvollendeten Walzer nehme und lasse ihn blutig, wild und brutal klingen? Formvollendet wie die römische Architektur und gleichzeitig finster wie deine dunkelsten, bösesten Instinkte. Der große ‚Gladiator-Walzer‘ war wie ein fieses Experiment, das tatsächlich Bilder und Klänge atemberaubend verschmelzen ließ. Für einen Film wie ‚Gladiator‘ muss man eben zu jeder Zeit mutig sein und etwas riskieren.“
Die außergewöhnlichste Zusammenarbeit bestand bis jetzt mit seinem Freund und ebenso populären Kollegen James Newton Howard zu den beiden „Batman“-Sequels „Batman Begins“ und „The Dark Knight“, die gleichzeitig den Beginn der bis heute sehr produktiven Zusammenarbeit zwischen Hans Zimmer und Filmemacher Christopher Nolan („Interstellar“, „Inception“, „Dunkirk“) bedeutete.
„Die einzige Art und Weise, es zu beschreiben, ist, dass es so ähnlich ist wie eine Band zu haben“, versucht Zimmer die außergewöhnliche Beziehung zu Chris Nolan auf denofgeek.com zu beschreiben. „Ich schreibe zwar die Noten, aber für Chris ist vor allem wichtig, dass ich versuche, für ihn einen Platz zu schaffen, an dem er sich komplett frei und aufrichtig fühlen kann, so dass er jede Idee artikulieren kann, wie grotesk sie auch erscheinen mag. Weil das die Art ist, wie wir zu der Sache vordringen. All die guten Ideen, die in dem Raum zu Gehör kommen, beginnen gewöhnlich damit, dass einer sagt, dass es wahrscheinlich eine wirklich schlechte Idee sei, aber gemeinsam finden wir heraus, was hinter der Sache an sich steckt. Und für Chris ist es wirklich, wirklich wichtig, für mich eine Umgebung zum Arbeiten zu schaffen, wo meine Vorstellungskraft nicht von den Mechaniken des Filmemachens beschränkt wird.“
Filmographie:
1984 - Die Geschichte der O - Teil 2
1985 - Insignificance - Die verflixte Nacht
1988 - Zwei Welten (A World Apart)
1988 - The Fruit Machine – Rendezvous mit einem Killer
1988 - The Nature of the Beast - mit Stanley Myers
1988 - Brennendes Geheimnis (Burning Secret)
1988 - Die Chaoten-Spione (Spies Inc.) - mit Fiachra Trench
1988 - Rain Man
1989 - Diamond Skulls
1989 - Paperhouse - Alpträume werden wahr - mit Stanley Myers
1989 - Miss Daisy und ihr Chauffeur
1989 - Black Rain
1990 - Fremde Schatten (Pacific Heights)
1990 - Maniac City (Nightmare at Noon) - mit Stanley Myers
1990 - Green Card - Scheinehe mit Hindernissen
1990 - Tage des Donners (Days of Thunder)
1990 - Chicago Joe And The Showgirl - mit Shirley Walker
1990 - Ein Vogel auf dem Drahtseil (Bird on a Wire)
1990 - Narren des Schicksals (Fools of Fortune)
1990 - Twister – Keine ganz normale Familie
1991 - Wolfsblut
1991 - In Sachen Henry (Regarding Henry)
1991 - K2 - Das letzte Abenteuer
1991 - Backdraft - Männer, die durchs Feuer gehen
1991 - Thelma & Louise
1992 - Sleeping Dogs - Tagebuch eines Mörders (Where Sleeping Dogs Lie) - mit Mark Mancina
1992 - Radio Flyer
1992 - Tödliches Spielzeug (Toys)
1992 - Eine Klasse für sich (A League of Their Own)
1992 - Im Glanz der Sonne (The Power of One)
1993 - True Romance
1993 - Codename: Nina (Point of No Return)
1993 - Calendar Girl
1993 - Cool Runnings - mit Nick-Glennie-Smith
1993 - Sniper - Der Scharfschütze
1993 - Das Geisterhaus (The House of the Spirits)
1993 - Younger And Younger
1994 - Mr. Bill (Renaissance Man)
1994 - Geht’s hier nach Hollywood (I'll Do Anything)
1994 - Der König der Löwen (The Lion King)
1994 - Drop Zone
1995 - Crimson Tide – In tiefster Gefahr
1995 - Two Deaths
1995 - Rangoon – Im Herzen des Sturms (Beyond Rangoon)
1995 - Nine Months
1995 - Power Of Love (Something to Talk About) - mit Graham Preskett
1996 - The Rock - Fels der Entscheidung - mit Nick Glennie-Smith und Harry Gregson-Williams
1996 - Operation: Broken Arrow
1996 - Muppets - Die Schatzinsel (Muppet Treasure Island)
1996 - The Fan
1996 - Rendevous mit einem Engel (The Preacher’s Wife)
1997 - Fräulein Smillas Gespür für Schnee - mit Harry Gregson-Williams
1997 - Projekt: Peacemaker (The Peacemaker)
1997 - Besser geht's nicht (As Good as it Gets)
1998 - Der Prinz von Ägypten (The Prince of Egypt)
1998 - Der schmale Grat (The Thin Red Line)
1998 - Die letzten Tage (The Last Days)
1999 - Der Chill Factor (The Chill Factor) - mit John Powell
2000 - Gladiator - mit Lisa Gerrard
2000 - Mit oder ohne – Was Männer haben sollten (An Everlasting Piece)
2000 - Der Weg nach El Dorado (The Road To El Dorado) - mit John Powell
2000 - M:i-2 - Mission: Impossible 2
2000 - Hannibal
2001 - Pearl Harbor
2001 - Das Versprechen (The Pledge) - mit Klaus Badelt
2001 - Unterwegs mit Jungs (Riding in Cars with Boys)
2002 - Unbesiegbar (Invincible) – mit Klaus Badelt
2002 - Black Hawk Down - mit Ilan Eshkeri, Heitor Pereira, Jim Dooley, Jeff Rona
2002 - Spirit - Der wilde Mustang (Spirit: Stallion of the Cimarron)
2002 - Ring (The Ring) – mit Jim Dooley, Henning Lohner
2003 - Last Samurai (The Last Samurai)
2003 - Was das Herz begehrt (Somethings’s Gotta Give)
2003 - Tricks (Matchstick Men)
2003 - Tränen der Sonne (Tears of the Sun)
2004 - Spanglish
2004 - Lauras Stern – mit Nick Glennie-Smith
2004 - Große Haie – Kleine Fische (Shark Tale)
2004 - King Arthur
2004 - Thunderbirds - mit Ramin Djawadi
2005 - Batman Begins - mit James Newton Howard
2005 - Madagascar – mit Jim Dooley, Heitor Pereira
2005 - Der kleine Eisbär 2 – Die geheimnisvolle Insel – mit Nick Glennie-Smith
2005 - The Weather Man – mit James S. Levine
2006 - Liebe braucht keine Ferien (The Holiday)
2006 - Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 (Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest)
2006 - The Da Vinci Code – Sakrileg
2007 - Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt (Pirates of the Caribbean: At World's End)
2007 - Die Simpsons – Der Film (The Simpsons Movie)
2008 - Casi Divas
2008 - Kung Fu Panda - mit John Powell
2008 - The Dark Knight - mit James Newton Howard
2008 - The Burning Plain - mit Omar Rodriguez
2008 - Madagascar 2
2008 - Frost/Nixon
2009 - Illuminati
2009 - Wenn Liebe so einfach ware (It’s Complicated) - mit Heitor Pereira
2009 - Sherlock Holmes
2010 - Henri 4 – mit Henry Jackman
2010 - The Pacific – mit Geoff Zanelli & Blake Neely
2010 - Inception
2010 - Megamind – mit Lorne Balfe
2010 - Ich – Einfach unverbesserlich (Despicable Me) – mit Heitor Pereira
2010 - Woher weißt du, dass es Liebe ist? (How Do You Know?)
2011 - Dickste Freunde (The Dilemma) – mit Lorne Balfe 
2011 - Rango
2011 - Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten (Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides) - mit Rodrigo y Gabriela
2011 - Kung Fu Panda 2 - mit John Powell
2011 - Sherlock Holmes: Spiel im Schatten (Sherlock Holmes: A Game of Shadwos)
2012 - Madagascar 3: Flucht durch Europa (Madagascar 3: Europe’s Most Wanted)
2012 - The Dark Knight Rises
2013 - Die Bibel (The Bible, TV-Miniserie) – mit Lorne Balfe
2013 - Lone Ranger (The Lone Ranger)
2013 - Mr. Morgans letzte Liebe (Mr. Morgan’s Last Love)
2013 - Man of Steel
2013 - Rush – Alles für den Sieg (Rush)
2013 - 12 Years a Slave
2014 - Winter’s Tale – mit Rupert Gregson-Williams
2014 - The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (The Amazing Spider-Man 2) – mit Pharrell Williams 
2014 - Son of God – mit Lorne Balfe 
2014 - Interstellar
2015 - Die Frau in Gold (Woman in Gold) – mit Martin Phipps
2015 - Chappie
2015 - Sons of Liberty (TV-Serie) - mit Lorne Balfe
2015 - Freeheld: Jede Liebe ist gleich (Freeheld)
2015 - Der Kleine Prinz (The Little Prince) - mit Richard Harvey
2016 - Kung Fu Panda 3
2016 - The Last Face
2016 - Batman v Superman: Dawn of Justice – mit Junkie XL
2016 - Eine Erde – viele Welten (Planet Earth II) – mit Jasha Klebe & Jacob Shea
2016 - Inferno
2016 - The Crown (TV-Serie, Titelthema)
2016 - Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen (Hidden Figures) – mit Pharrell Williams und Benjamin Wallfisch
2017 - The Boss Baby – mit Steve Mazzaro
2017 - Genius (TV-Serie, Titelthema)
2017 - Dunkirk
2017 - The Road of Love
2017 - Blade Runner 2049 – mit Benjamin Wallfisch

Playlist #225 vom 15.10.2017 
01. Hans Zimmer - End Credits (Rain Man) - 03:15
02. Hans Zimmer - Suite (Dark Obsession) - 04:25
03. Hans Zimmer - Driving (Driving Miss Daisy) - 06:50
04. Hans Zimmer - World Of Theory (Insignificance) - 04:12
05. Hans Zimmer - Instinct (Green Card) - 03:32
06. Hans Zimmer - Daniel & Ana Die/Finale (Two Deaths) - 04:50
07. Hans Zimmer - Thelma & Louise [Thunderbird] (Thelma & Louise) - 04:01
08. Hans Zimmer - Cole & Claire (Days Of Thunder) - 03:29
09. Hans Zimmer - Suite [Excerpt] (Burning Secret) - 04:15
10. Hans Zimmer - End Title (A World Apart) - 04:55
11. Hans Zimmer - Geerewol Celebrations (Millennium) - 05:01
12. Hans Zimmer - Under The Stars/Simba Is Alive (The Lion King) - 03:22
13. Hans Zimmer - Of Death & Dying (The Power Of One) - 04:11
14. Hans Zimmer - Pedro And Blanca (Das Geisterhaus) - 09:50
15. Hans Zimmer - Waters Of Irrawaddy (Beyond Rangoon) - 03:49
16. Hans Zimmer - To Know My Enemy (The Last Samurai) - 04:50
17. Hans Zimmer - Small Piece For Doumbek And Strings/Kopano Part I (Tears Of The Sun) - 08:55
18. Hans Zimmer - Still (Black Hawk Down) - 04:48
19. Hans Zimmer - Happy Birthday, Maggie (Point Of No Return) - 05:36
20. Hans Zimmer - Central Park, 6pm (Regarding Henry) - 04:25
21. Hans Zimmer - Revenge [Excerpt] (Fools Of Fortune) - 05:28
22. Hans Zimmer - Maestro (The Holiday) - 03:54
23. Hans Zimmer - Building The Flyer (Radio Flyer) - 05:40

Playlist #226 vom 29.10.2017 
01. Hans Zimmer & Benjamin Wallfisch - Joi (Blade Runner 2049) - 03:52
02. Hans Zimmer & Johnny Marr - Remembering (Freeheld) - 04:30
03. Hans Zimmer - Nothing To Forgive (12 Years A Slave) - 03:32
04. Hans Zimmer & Martin Phipps - Maria Altman (Woman In Gold) - 03:09
05. Hans Zimmer - Humanity (As Good As It Gets) - 06:23
06. Hans Zimmer - My Mind Rebels At Stagnation (Sherlock Holmes) - 04:31
07. Hans Zimmer & Lorne Balfe (feat. Lisa Gerrard) - Promised King (Son Of God) - 04:33
08. Hans Zimmer - Aurora - 08:36
09. Hans Zimmer & James Newton Howard - Eptesicus (Batman Begins) - 04:19
10. Hans Zimmer & James Newton Howard - I Am The Batman (The Dark Knight) - 04:07
11. Hans Zimmer - The End (The Dark Knight Rises) - 06:13
12. Hans Zimmer - Let My Home Be My Gallows (Hannibal) - 10:00
13. Hans Zimmer - CheValiers De Sangreal (The Da Vinci Code) - 04:09
14. Hans Zimmer - Black Smoke (Angels & Demons) - 05:45
15. Hans Zimmer - Journey To The Line (The Thin Red Line) - 09:21
16. Hans Zimmer - The Might Of Rome (Gladiator) - 05:17
17. Hans Zimmer (feat. Rodriga y Gabriela) - Angelica (Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides) - 04:20
18. Hans Zimmer - December 7th (Pearl Harbor) - 05:06
19. Hans Zimmer - Time (Inception) - 04:34
20. Hans Zimmer - Where We're Going (Interstellar) - 07:41
21. Hans Zimmer, Lorne Balfe & Benjamin Wallfisch - End Titles (Dunkirk) - 07:12

Sonntag, 1. Oktober 2017

Playlist #224 vom 01.10.2017 - R.I.P. HARRY DEAN STANTON (1926 - 2017)

Seine erste Hauptrolle – in Wim Wenders‘ „Paris, Texas“ (1984) – machte ihn weltberühmt, doch Harry Dean Stanton wurde in den über einhundert Filmen, in denen der amerikanische Schauspieler mitwirkte, vor allem als charismatischer Nebendarsteller eingesetzt. Seinen letzten großen Auftritt hatte er in der neu aufgelegten Mystery-Serie „Twin Peaks“ von David Lynch, mit dem in seiner Karriere oft zusammengearbeitet hat und erst kürzlich in John Carroll Lynchs Drama „Lucky“ gemeinsam vor der Kamera stand. Am 15. September 2017 verstarb der vielseitige Darsteller im Alter von 91 Jahren in Los Angeles.

Stanton wurde am 14. Juli 1926 als Sohn eines Tabakfarmers in West Irvine, Kentucky, geboren und arbeitete während des Zweiten Weltkriegs als Koch bei der Navy, ehe er Journalismus studierte und 1949 Schauspielkurse am Pasadena Playhouse zu belegen begann. Zunächst hatte Stanton auch Ambitionen als Autor und Musiker, wandte sich dann aber ganz der Schauspielerei zu. Gut zwei Jahrzehnte war er in Fernsehshows und Low-Budget-Filmen wie „The Adventures of Rin Tin Tin“ (1958), „Bonanza“ und „Tausend Meilen Staub“ zu sehen, ehe Monte Hellman in sowohl in seinem Western „Der Ritt im Wirbelwind“ (1966) an der Seite von Jack Nicholson und in dem Road Movie „Asphaltrennen“ (1971) agieren ließ.
Einen der bemerkenswertesten Auftritte lieferte er in Stuart Rosenbergs „Der Unbeugsame“ (1967) mit Star Paul Newman, wo er den Gospel-Song „Just a Closer Walk with Thee“ interpretierte. Auch später war er mit seiner Harry Dean Stanton Band in Los Angeles über ein Jahrzehnt lang regelmäßig als Sänger und Gitarrist zu sehen.
Mit seinem ausdrucksstarken, wettergegerbten Gesicht und der sanftmütigen Mimik erhielt er in den 1970er Jahren immer mehr Rollen im aufstrebenden New Hollywood Cinema, war in der Kriegs-Komödie „Stoßtrupp Gold“ (1970), in John Milius‘ „Jagd auf Dillinger“ (1973) und mit Marlon Brando und Jack Nicholson in „Duell am Missouri“ (1976) zu sehen.
Zwar bekam Stanton in dem kommerziell erfolgreichen Mafia-Epos „Der Pate 2“ (1974) unter der Regie von Francis Ford Coppola auch eine Rolle als FBI-Agent, doch erst als Mitglied der Nostromo-Crew in Ridley Scotts Science-Ficition-Horror-Film „Alien“ (1979) machte er auch andere Regisseure nachhaltig auf sich aufmerksam.
So durfte er in John Carpenters „Die Klapperschlange“ (1981) ebenso brillieren wie in der Teenie-Romanze „Pretty in Pink“ (1986) als Molly Ringwalds Vater. Zu diesem Zeitpunkt hatte er im Alter von bereits 58 Jahren in Wim Wenders‘ „Paris, Texas“ (1984) seine erste Hauptrolle.
Darin spielt er den halb verdursteten Travis, der zunächst orientierungslos durch die texanische Wüste irrt, von einem Provinz-Arzt notdürftig versorgt und dann von seinem Bruder Walt aus dem fernen Los Angeles abgeholt wird, der ihn bereits tot geglaubt hat. Zusammen mit seiner Frau Anne hat Walt Travis‘ mittlerweile siebenjährigen Sohn Hunger aufgezogen, der sich mit Travis nun auf die Suche nach seiner Mutter (Nastassja Kinski) macht.
Später sagte er der Los Angeles Times, dass er „endlich die Rolle spielte, die er spielen wollte. Wenn ich nie einen anderen Film danach gemacht hätte, wäre ich glücklich gewesen“. Doch obwohl Harry Dean Stanton nun populärer geworden war, wurde er weiterhin in Nebenrollen eingesetzt, wenn auch in Kassenerfolgen wie Martin Scorseses „Die letzte Versuchung Christi“, der Stephen-King-Verfilmung „The Green Mile“ und Terry Gilliams „Fear and Loathing in Las Vegas“.
Vor allem David Lynch schätzte die Zusammenarbeit mit Stanton, die mit „Wild at Heart“ (1990) begann und über „Twin Peaks: Fire Walk With Me“ (1992), „The Straight Story“ (1999), „Inland Empire“ (2006) bis zur neuen Staffel von „Twin Peaks“ (2017) führte.
Mit seinem Freund Jack Nicholson, dessen Trauzeuge er gewesen ist und mit dem er nach dessen Scheidung eine Zeitlang zusammenlebte, drehte er später noch „Man Trouble“ (1992) und „Das Versprechen“ (2001). Der renommierte Filmkritiker Roger Ebert meinte einst, dass ein Film, in dem Harry Dean Stanton eine Nebenrolle spielt, nicht völlig schlecht sein könne.
„Gewöhnlich spiele ich mich selbst. Durch welche psychologischen Traumata oder Konflikte ich auch gerade zu jener Zeit gehe, versuche ich diese in die Rolle einzubringen. Wenn das nicht mit den Dilemmas der Figur korrespondiert, mache ich den Film nicht“, erklärte Stanton einmal im Interview. In „Lucky“, dem Regiedebüt von Schauspieler John Carroll Lynch, spielte Stanton zuletzt an der Seite von David Lynch und Tom Skerritt den 90-jährigen Atheisten und Freigeist Lucky, der sich auf eine spirituelle Reise begibt, nachdem er sich vor dem Abgrund des Lebens wiedergefunden hat.
Filmographie (Auswahl): 
1954: Inner Sanctum (Fernsehserie, Episode 1x29)
1956: Der falsche Mann (The Wrong Man)
1957: Alarm in Fort Bowie (Tomahawk Trail)
1957: Fort Laramie (Revolt at Fort Laramie)
1958: Der stolze Rebell (The Proud Rebel)
1958–1968: Rauchende Colts (Gunsmoke, Fernsehserie, 8 Episoden)
1959–1963: Am Fuß der blauen Berge (Laramie, Fernsehserie, 4 Episoden)
1959–1965: Tausend Meilen Staub (Rawhide, Fernsehserie, 4 Episoden)
1960: Abenteuer am Mississippi (The Adventures of Huckleberry Finn)
1962: Das war der Wilde Westen (How the West Was Won)
1965: Für eine Handvoll Dollar (Per un pugno di dollari)
1964: Auf der Flucht (The Fugitive, Fernsehserie, Episode 2x22)
1967: Der gnadenlose Ritt (A Time for Killing)
1967: Der Unbeugsame (Cool Hand Luke)
1967: In der Hitze der Nacht (In the Heat of the Night)
1971: Asphaltrennen (Two-Lane Blacktop)
1970: Stoßtrupp Gold (Kelly’s Heroes)
1972: Cisco Pike
1973: Pat Garrett jagt Billy the Kid (Pat Garrett and Billy the Kid)
1973: Jagd auf Dillinger (Dillinger)
1974: Der Pate – Teil II (The Godfather Part II)
1975: Duell am Missouri (The Missouri Breaks)
1975: Fahr zur Hölle, Liebling (Farewell, My Lovely)
1978: Stunde der Bewährung (Straight Time)
1979: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (Alien)
1979: The Rose
1980: Death Watch – Der gekaufte Tod (La mort en direct)
1980: Schütze Benjamin (Private Benjamin)
1980: UFOria
1981: Die Klapperschlange (Escape from New York)
1982: Küss mich Doc (Young Doctors in Love)
1982: Einer mit Herz (One from the Heart)
1983: Christine (John Carpenter’s Christine)
1984: Repoman (Repo Man)
1984: Paris, Texas
1984: Die rote Flut (Red Dawn)
1985: Fool for Love
1986: Pretty in Pink
1988: Die letzte Versuchung Christi (The Last Temptation of Christ)
1989: Dream a Little Dream
1990: Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula
1990: Powerplay (The Fourth War)
1992: Twin Peaks – Der Film (Twin Peaks: Fire Walk with Me)
1994: Against the Wall (Fernsehfilm)
1995: Never Talk To Strangers – Spiel mit dem Feuer (Never Talk to Strangers)
1996: Mission: Rohr frei! (Down Periscope)
1996: Dead Man’s Walk – Der tödliche Weg nach Westen (Miniserie)
1997: Alles aus Liebe (She’s So Lovely)
1997: Fire Down Below
1998: The Mighty – Gemeinsam sind sie stark (The Mighty)
1998: Fear and Loathing in Las Vegas
1999: The Green Mile
1999: Eine wahre Geschichte – The Straight Story (The Straight Story)
2000: In stürmischen Zeiten (The Man Who Cried)
2001: Das Versprechen (The Pledge)
2002: Ginostra
2003: Die Wutprobe (Anger Management)
2004: Two and a Half Men (Fernsehserie, Episode 2x01)
2004: Hawaii Crime Story (The Big Bounce)
2006–2010: Big Love (Fernsehserie, 39 Episoden)
2006: Alpha Dog – Tödliche Freundschaften (Alpha Dog)
2006: Inland Empire
2006: Alien Autopsy – Das All zu Gast bei Freunden (Alien Autopsy)
2009: Alice im Wunderland (Alice, Fernsehzweiteiler)
2009: The Open Road
2010: On Holiday
2010: Athena (Kurzfilm)
2011: Rango (Sprechrolle)
2011: Mongo Wrestling Alliance (Fernsehserie, Sprechrolle)
2011: Cheyenne – This Must Be the Place (This Must Be the Place)
2012: Marvel’s The Avengers (The Avengers)
2012: 7 Psychos (Seven Psychopaths)
2013: The Last Stand
2013: 9 Full Moons
2013–2015: Getting On – Fiese alte Knochen (Getting On, Fernsehserie, 3 Episoden)
2014: The Pimp and the Rose (Kurzfilm)
2014: Alien: Isolation (Videospiel)
2016: Hux (Kurzfilm)
2017: Sick of it All
2017: Lucky
2017: Twin Peaks (Fernsehserie, 5 Episoden)
2017: Frank and Ava
Playlist:
01. Angelo Badalamenti - Twin Peaks Theme (Twin Peaks) - 05:04
02. Ry Cooder - She's Leaving The Bank (Paris, Texas) - 06:02
03. Trevor Jones - Past Times (The Mighty) - 05:04
04. Thomas Newman - Red Over Green (The Green Mile) - 02:57
05. Hans Zimmer & Klaus Badelt - You're Crazy (The Pledge) - 05:57
06. Peter Gabriel - The Feeling Begins (The Last Temptation Of Christ) - 03:58
07. Aaron Zigman - At The Site/Driving To The Site (Alpha Dog) - 04:01
08. Nino Rota - End Titles (The Godfather - Part II) - 03:51
09. John Williams - Jane And Logan (The Missouri Breaks) - 03:48
10. Lalo Schifrin - Down Here On The Ground [Symphonic Version] (Cool Hand Luke) - 05:59
11. Angelo Badalamenti & Kinny Landrum - Cool Cat Walk (Wild At Heart) - 03:24
12. Angelo Badalamenti - Laurens Walking (The Straight Story) - 04:11
13. Angelo Badalamenti - The Pink Room (Twin Peaks - Fire Walk With Me) - 04:05
14. David Lynch - Ghost Of Love (Inland Empire) - 05:30
15. New Order - Elegia (Pretty In Pink) - 04:50
16. John Carpenter & Alan Howarth - Moochie Mix Four (Christine) - 02:26
17. John Carpenter & Alan Howarth - Main Title (Escape From New York) - 03:53
18. Basil Poledouris - The Drive-In (Red Dawn) - 06:20
19. Angelo Badalamenti - Laura Palmer's Theme (Twin Peaks) - 04:49
20. Jerry Goldsmith - The Landing (Alien) - 04:31
21. Angelo Badalamenti - Audrey's Dance (Twin Peaks) - 05:28
22. Peter Gabriel - Passion (The Last Temptation Of Christ) - 07:38
23. Thomas Newman - The Green Mile (The Green Mile) - 03:37
24. Angelo Badalamenti - Montage (The Straight Story) - 07:26

Samstag, 30. September 2017

31. Filmfest Braunschweig (17. - 22.10.) mit Don Davis und Jan A.P. Kaczmarek

Vom 17. bis 22. Oktober findet bereits zum 31. Mal das „Internationale Filmfest Braunschweig“ statt, das 1987 von zwanzig Hochschulstudenten, Absolventen der Braunschweiger Filmklasse und Mitglieder der „Filmkoop“, ins Leben gerufen wurde, um das cineastische Angebot in der Stadt interessanter und vielfältiger zu machen.
Mittlerweile wird das älteste Filmfestival Niedersachsens von gut 25.000 Besuchern frequentiert, darunter Filmschaffende, Komponisten und Journalisten. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Festivalbesucher auf ca. 250 Lang- und Kurzfilme freuen, die auf sechs Leinwänden gezeigt werden.

Zu den Schwerpunkten des Festivals zählen seit jeher das junge europäische Kino und die Reihe „Musik und Film“, in der Filmkonzerte „live to projection“ ebenso zu erleben sind wie Stummfilmkonzerte berühmter Klassiker und Retrospektiven international erfolgreicher Filmkomponisten. So sind seit 2002 Komponisten wie Craig Armstrong („Romeo + Juliet“, „Der Knochenjäger“), Shigeru Umebayashi („The Grandmaster“, „House of Flying Daggers“), Michael Nyman („Gattaca“, „Das Piano“) und Patrick Doyle („Thor“, „Needful Things – In einer kleinen Stadt“) zu Gast in Braunschweig gewesen.
In diesem Jahr wird das Braunschweiger Filmfestival am 17. Oktober um 19 Uhr mit dem Filmkonzert „Matrix Live. Film in Concert“ in der Braunschweiger Stadthalle eröffnet. Der 1999 von Andy and Lana Wachowski inszenierte Science-Fiction-Klassiker „Matrix“, der das Genre und die Filmwelt durch seine Erzählweise und seine atemberaubenden Effekte veränderte, wird mit einer für diesen Konzertabend eigens präparierten Tonspur präsentiert, der nur die Dialoge enthält, während die Filmmusik von Don Davis und die Effekte live und synchron gespielt werden. Der amerikanische Komponist dirigiert das Staatsorchester Braunschweig und ist tags darauf im LOT im Filmgespräch mit Matthias Hornschuh zu erleben.
Am Donnerstag, 19.10., ist zudem der polnische Komponist Jan A.P. Kaczamarek (die von ihm vertonten Filme „Aimée & Jaguar“, „Untreu“ und „Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft“ laufen ebenfalls im Programm des Filmfests) im Gesprächskonzert mit Mitgliedern des Staatsorchesters Braunschweig in den „Schlossarkaden“ zu sehen. Alle weiteren Infos zum Festival findet ihr unter: www.filmfest-braunschweig.de

Freitag, 8. September 2017

Playlist #223 vom 17.09.2017 - SAMUEL L. JACKSON Special

Seit seinem unvergesslichen Auftritt als Killer Jules in Quentin Tarantinos Meisterwerk „Pulp Fiction“ zählt Samuel L. Jackson zu den populärsten und meistbeschäftigten Schauspielern in Hollywood. Bis dahin ist seine Karriere allerdings mehr als holperig verlaufen. Nach Auftritten in verschiedenen Filmen des Marvel Comic Universe als Nick Drake, in George Lucas‘ jüngerer „Star Wars“-Trilogie und dem jüngsten Sequel der „xXx“-Reihe ist Jackson derzeit in der Action-Komödie „Killer’s Bodyguard“ zu sehen.

Eigentlich wollte der am 21. Dezember 1948 in Washington, D.C., geborene Samuel Leroy Jackson Trompeter werden, nachdem sein Interesse schon in der Kindheit ganz der Musik galt und er Mitglied im Schulorchester war. Doch als sein Arzt ihm die Schauspielerei als Heilmittel gegen sein Stottern empfahl, änderte er seine Pläne. Jackson besuchte das Morehouse College in Atlanta und wurde nach der Ermordung von Martin Luther King Jr. im Zuge der Bürgerrechtsbewegung für zwei Jahre suspendiert, weil er mit seinen Kommilitonen Reformen des Schulcurriculums erzwingen wollte und dabei Mitglieder des Kuratoriums auf dem Campus als Geiseln festhielt.
Nachdem er 1972 seinen Abschluss in Theaterwissenschaften gemacht hatte, war Jackson in den Stücken „Home“, „The District Line“ und „Mutter Courage und ihre Kinder“ zu sehen, sein Filmdebüt feierte er im selben Jahr in „Together For Days“.
„Wenn ich zurückblicke und mich frage, wie ich hier gelandet bin, dann ist wohl vor allem meine Tante schuld. Ich bin in einem Haus mit meiner Tante und meinen Großeltern aufgewachsen. Sie war Lehrerin und unterrichtete unter anderem Schauspiel. Immer wenn sie etwas inszenierte, fehlten ihr Jungs. Also griff sie auf mich zurück. Sie war es, die mich zum Lesen animierte, die mir das Tanzen beibrachte, die mich Dialoge auswendig lernen ließ, die mich in seltsame Kostüme steckte. Mir machte das enormen Spaß, und immer wenn die Schule ein Stück auf die Bühne brachte, meldete ich mich - bis man mir sagte, dass ich auch mal andere zum Zug kommen lassen müsste. Danach spielte ich lange nicht, bis ich im College einen Kurs über öffentliches Reden belegte. Der Dozent inszenierte die 'Dreigroschenoper' und brauchte noch Jungs - und seither mache ich das“, berichtet Jackson im Interview auf faz.net
Bis in die 1990er Jahre hinein war Jackson allerdings nur in Nebenrollen zu sehen, angefangen bei Miloš Formans „Ragtime“ (1981), Stan Lathans „Onkel Toms Hütte“ (1987) und an der Seite von Eddie Murphy in John Landis‘ „Der Prinz aus Zamunda“ (1988) bis zu Spike Lees „Do The Right Thing“ (1989), Martin Scorseses „GoodFellas“ (1990), Roger Donaldsons „White Sands“ (1992) und Phillip Noyces „Die Stunde der Patrioten“ (1992). Durch Auftritte in den Kassenerfolgen von „Menace II Society“, Steven Spielbergs „Jurassic Park“ und Tony Scotts „True Romance“ (alle 1993) machte Samuel L. Jackson zunehmend auf sich aufmerksam, bis ihm in Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ 1994 der internationale Durchbruch gelang, nachdem Jackson bereits für eine Rolle in Tarantinos Debüt „Reservoir Dogs“ vorgesprochen, aber den Job nicht bekommen hatte.
Seit seiner Oscar-nominierten Darstellung in „Pulp Fiction“ hat Jackson in nahezu jedem Tarantino-Film mitgewirkt, sei es als Waffenhändler Ordell in „Jackie Brown“, als Klavierspieler in „Kill Bill: Vol. 2“, als Erzähler in „Inglourious Basterds“, als Sklave in „Django Unchained“ oder als Kopfgeldjäger in „The Hateful Eight“. Es blieb bis zum heutigen Tage zwar bei der einen Oscar-Nominierung, doch seit „Pulp Fiction“ zählt Jackson zu den fleißigsten Vertretern seiner Branche. So war er 1995 neben Nicolas Cage und David Caruso in Barbet Schroeders Thriller „Kiss of Death“ und in John McTiernans „Stirb langsam – Jetzt erst recht“ zu sehen, ein Jahr später in der John-Grisham-Verfilmung „Die Jury“ und Renny Harlins Action-Thriller „Tödliche Weihnachten“, 1987 in „187 – Eine tödliche Zahl“ und „Jackie Brown“, 1998 in „Sphere – Die Macht aus dem All“ und „Verhandlungssache“, ehe er sich 1999 einen Traum erfüllte und in George Lucas‘ „Star Wars“-Prequels Mace Windu verkörpern durfte.
Im Jahr 2000 überzeugte er nicht nur in der Kinoversion der erfolgreichen TV-Serie „Shaft“, sondern auch in M. Night Shyamalans Mystery-Thriller „Unbreakable“ (in dessen Fortsetzung „Glass“ Jackson auch wieder zu sehen sein wird) und William Friedkins Kriegs-Thriller-Drama „Rules – Sekunden der Entscheidung“. In den letzten Jahren schloss er einen Deal mit Marvel über neun Filme ab, in denen er als Nick Drake sowohl in der Fernsehserie „Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.“ als auch in Kinofilmen wie „Iron Man 2“, „Thor“, „The Avengers“ und „The Avengers 2: Age of Ultron“ zu sehen ist. Zuletzt durfte man den früheren Black-Power-Aktivisten in Spike Lees „Chi-raq“, in der Stephen-King-Verfilmung „Puls“, in Tim Burtons „Die Insel der besonderen Kinder“ und Jordan Vogt-Roberts‘ Fantasy-Abenteuer „Kong: Skull Island“ erleben. Aktuell spielt er in Patrick Hughes‘ Action-Komödie „Killer’s Bodyguard“ einen Auftragskiller, der durch den weltbesten Personenschützer davor bewahrt werden soll, durch den weißrussischen Diktator Vladislav Dukhovich (Gary Oldman) eliminiert zu werden, gegen den er vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag aussagen soll.

Filmographie:
1972: Together for Days
1977: The Displaced Person (Fernsehfilm)
1978: The Trial of the Moke (Fernsehfilm)
1981: Ragtime
1987: Onkel Toms Hütte (Uncle Tom’s Cabin, Fernsehfilm)
1987: Magic Sticks
1987: Eddie Murphy Raw (Fernsehfilm)
1988: School Daze
1988: Der Prinz aus Zamunda (Coming to America)
1989: Dead Man Out (Fernsehfilm)
1989: Hawk (A Man Called Hawk, Fernsehserie, Folge 1×10 Intensive Care)
1989: Do the Right Thing
1989: The Days and Nights of Molly Dodd (Fernsehserie, Folge 3×07 Always Make Your Bed in the Morning)
1989: Sea of Love – Melodie des Todes (Sea of Love)
1990: Mord mit System (A Shock to the System)
1990: Def by Temptation
1990: Familienehre (Betsy’s Wedding)
1990: Mo’ Better Blues
1990: Der Exorzist III (The Exorcist III)
1990: Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (Goodfellas)
1990: The Return of Superfly
1991: Law & Order (Fernsehserie, Folge 1×14 The Violence of Summer)
1991: Jungle Fever
1991: Johnny Suede
1991: Roc (Fernsehserie, Folge 1×06 Hearts and Diamonds)
1991: Strictly Business
1991: Die Rache der Mafia (Dead and Alive: The Race for Gus Farace, Fernsehfilm)
1992: Manny und Dan – Leben und Sterben in der Bronx (Jumpin’ at the Boneyard)
1992: Juice – City-War (Juice)
1992: White Sands – Der große Deal (White Sands)
1992: Die Stunde der Patrioten (Patriot Games)
1992: Ghostwriter (Fernsehserie, 3 Folgen)
1992: Getrennte Wege (Fathers & Sons)
1993: The American Experience (Fernsehserie, Folge 5×10 Simple Justice)
1993: Loaded Weapon 1
1993: Amos & Andrew – Zwei fast perfekte Chaoten (Amos & Andrew)
1993: Menace II Society
1993: Jurassic Park
1993: True Romance
1994: Against the Wall (Fernsehfilm)
1994: Fresh
1994: Julius Caesar Superstar (Hail Caesar)
1994: Der steinige Weg zur Gerechtigkeit (Assault at West Point: The Court-Martial of Johnson Whittaker, Fernsehfilm)
1994: Pulp Fiction
1994: New Age (The New Age)
1994: Auf der Suche nach Jimmy Hoyt (The Search for One-eye Jimmy)
1995: Die andere Mutter (Losing Isaiah)
1995: Kiss of Death
1995: Stirb langsam: Jetzt erst recht (Die Hard: With a Vengeance)
1996: Last Exit Reno (Sydney)
1996: Great White Hype – Eine K.O.Mödie (The Great White Hype)
1996: Trees Lounge – Die Bar, in der sich alles dreht (Trees Lounge)
1996: Die Jury (A Time to Kill)
1996: Tödliche Weihnachten (The Long Kiss Goodnight)
1997: 187 – Eine tödliche Zahl (One Eight Seven)
1997: Eve’s Bayou
1997: Jackie Brown
1997: Verhandlungssache (The Negotiator)
1998: Sphere – Die Macht aus dem All (Sphere)
1998: Out of Sight
1998: Die rote Violine (Le violon rouge)
1999: Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I – The Phantom Menace)
1999: Deep Blue Sea
1999: Forever Hollywood (Dokumentarfilm)
2000: Any Given Wednesday
2000: Rules – Sekunden der Entscheidung (Rules of Engagement)
2000: WWF Smackdown! (Fernsehserie, Folge 1×44)
2000: Shaft – Noch Fragen? (Shaft)
2000: Unbreakable – Unzerbrechlich (Unbreakable)
2001: The Caveman’s Valentine
2001: The 51st State
2002: The Comeback
2002: Spurwechsel (Changing Lanes)
2002: Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II – Attack of the Clones) 2002: No Good Deed (The House on Turk Street)
2002: xXx – Triple X (xXx)
2003: Freedom: A History of Us (Fernsehserie, 5 Folgen)
2003: Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit (Basic)
2003: S.W.A.T. – Die Spezialeinheit (S.W.A.T.)
2004: In My Country
2004: Twisted – Der erste Verdacht (Twisted)
2004: Kill Bill – Volume 2 (Kill Bill: Vol. 2)
2004: Die Unglaublichen – The Incredibles (The Incredibles, Stimme für Lucius Best/Frozone)
2005: Coach Carter
2005: xXx 2 – The Next Level (xXx: State of the Union)
2005: Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (Star Wars: Revenge of the Sith)
2005: Cool & Fool – Mein Partner mit der großen Schnauze (The Man)
2006: Honor Deferred (Fernsehfilm)
2006: Das Gesicht der Wahrheit (Freedomland)
2006: Snakes on a Plane
2006: Black Snake Moan
2006: Home of the Brave
2007: Afro Samurai (Fernsehfünfteiler, alle Folgen, Stimme für Afro Samurai/Ninja Ninja)
2007: Zimmer 1408 (1408)
2007: Cleaner
2007: The Champ (Resurrecting the Champ)
2008: Jumper
2008: Iron Man
2008: Star Wars: The Clone Wars (Stimme für Mace Windu) 2008: Gospel Hill 2008: Lakeview Terrace 2008: The Spirit
2008: Soul Men
2009: Mütter und Töchter (Mother and Child)
2009: Inglourious Basterds (Stimme für Erzähler)
2009: Afro Samurai: Resurrection (Fernsehfilm, Stimme für Afro Samurai/Ninja Ninja) 2010: Iron Man 2
2010: Unthinkable – Der Preis der Wahrheit (Unthinkable)
2010: Die etwas anderen Cops (The Other Guys)
2010: Vengeance: A Love Story
2011: The Sunset Limited (Fernsehfilm)
2011: Thor
2011: Captain America: The First Avenger
2011: Arena
2012: Der Samariter – Tödliches Finale (The Samaritan)
2012: Meeting Evil
2012: Marvel’s The Avengers (The Avengers)
2012: Django Unchained
2013: Oldboy
2013: Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum (Turbo, Stimme von Bleifuss)
2013–2014: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. (Fernsehserie)
2014: Reasonable Doubt
2014: RoboCop
2014: The Return of the First Avenger (Captain America: The Winter Soldier)
2014: Kite – Engel der Rache (Kite)
2014: Big Game – Die Jagd beginnt (Big Game)
2014: Kingsman: The Secret Service
2015: Avengers: Age of Ultron
2015: Secret Agency – Barely Lethal (Barley Lethal)
2015: Chi-Raq
2015: The Hateful Eight
2016: Legend of Tarzan (The Legend of Tarzan)
2016: Die Insel der besonderen Kinder (Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children)
2016: Puls
2017: xXx: Die Rückkehr des Xander Cage (xXx: Return of Xander Cage)
2017: Kong: Skull Island
2017: Killer’s Bodyguard (The Hitman's Bodyguard)
Playlist:
01. Atli Örvarsson - Broken Wing (Hitman's Bodyguard) - 02:31
02. Trevor Jones - Main Title Theme (Sea Of Love) - 03:03
03. Patrick O'Hearn - Opening Title (White Sands) - 03:54
04. David Holmes - Snoopy's Car (Out Of Sight) - 02:27
05. David Arnold - Scenes Of The Crime (Shaft) - 02:54
06. Klaus Badelt - Domain (Basic) - 03:45
07. Trevor Jones - End Credits (Kiss Of Death) - 04:05
08. The Tornadoes - Bustin' Surfboards (Pulp Fiction) - 02:26
09. The Vampire Sound Inc. - The Lions And The Cucumber (Jackie Brown) - 05:07
10. Malcolm McLaren - About Her (Kill Bill Vol. 2) - 04:45
11. Charles Bernstein - White Lightning (Inglourious Basterds) - 02:53
12. Hans Zimmer - You're So Cool (True Romance) - 03:40
13. John Williams - Theme From Jurassic Park (Jurassic Park) - 03:27
14. John Williams - Anakin's Theme (Star Wars - Episode I) - 03:08
15. Mark Isham - Seeking Isaiah (Losing Isaiah) - 04:10
16. Elliot Goldenthal - Main Titles (Sphere) - 02:49
17. Graeme Revell - Hostage Crises (The Negotiator) - 04:40
18. James Newton Howard - Mr. Glass (Unbreakable) - 07:53
19. James Newton Howard - Freedomland (Freedomland) - 06:00
20. James Horner - Closing Credits (Patriot Games) - 04:10
21. Elliot Goldenthal - Pavane For Solace (A Time To Kill) - 02:29
22. Jeff Danna & Mychael Danna - Can't Sleep (Lakeview Terrace) - 02:40
23. Mark Isham - The City (Twisted) - 03:46
24. Rupert Gregson-Williams - Tarzan And Jane (The Legend Of Tarzan) - 03:39
25. Ennio Morricone - Ouverture (The Hateful Eight) - 03:11
26. Mike Higham & Matthew Margeson - Go To Her (Miss Peregrine's Home For Peculiar Children) - 06:16
27. Roque Baños - Alcohol Haze (Oldboy) - 04:16
28. Mark Isham - On The Threshold Of Liberty (Rules Of Engagement) - 07:27

Freitag, 1. September 2017

Playlist #222 vom 03.09.2017 - JAMES CAMERON Special

Mit „Titanic“ (1997) und „Avatar“ (2009) schuf der kanadische Filmemacher James Cameron die bis heute erfolgreichsten Filme aller Zeiten und ist in Hollywood vor allem für seine oft revolutionäre Verwendung modernster Tricktechniken bekannt. Wenn er heutzutage seine bahnbrechenden Blockbuster noch einmal aufpoliert und in atemberaubender 3D-Technik präsentiert, darf sich das Kinopublikum auf ein eindrucksvolles Filmerlebnis freuen. Am 29. August erlebt sein Sci-Fi-Action-Klassiker „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ (1991) nach über 25 Jahren nun in 3D seine Wiederaufführung.

Cameron wurde am 16. August 1954 in Kapuskasing, Ontario, als Sohn eines Elektroingenieurs und einer Malerin geboren und wuchs im kanadischen Niagara Falls an der Grenze zur USA auf. Als er 1969 Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ sah, war sein Berufswunsch vorgezeichnet. Die Familie zog 1971 ins kalifornische Orange County. Eine Ausbildung an einer Filmschule kam aus finanziellen Gründen nicht in Frage, stattdessen begann Cameron ein Physik-Studium am Fullerton College, wechselte wegen der zu hohen mathematischen Anforderungen aber zur englischen Literatur. Nach seinem College-Abschluss heiratete Cameron Sharon Williams und arbeitete zunächst als LKW-Fahrer, bis 1977 George Lucas‘ „Krieg der Sterne“ erneut seine Leidenschaft für das Filmemachen entfachte. Im Selbststudium eignete er sich das Wissen über Drehbuchschreiben und Filmemachen an und lernte, mit der entsprechenden Ausrüstung umzugehen. 1978 realisierte er mit seinen Freunden William Wisher und Randall Frakes den 35mm-Kurzfilm „Xenogenesis“, bei dem Cameron gleichzeitig als Regisseur, Produzent, Autor, Kameramann, Editor, Modellbauer und Special-Effects-Koordinator fungierte. Zwar schaffte es der Film nie zur Aufführung, aber für Cameron kam nur noch ein Job in der Filmbranche in Frage.
Er bewarb sich bei Roger Cormans Produktionsfirma New World Pictures und war als künstlerischer Leiter für den Film „Sador – Herrscher im Weltraum“ tätig, dann als Produktionsdesigner und Second-Unit-Regisseur bei „Planet des Schreckens“ (1981), woraufhin er sein erstes Regieangebot erhielt.
„Piranha 2 – Fliegende Killer“ (1981) war als Fortsetzung von Joe Dantes „Piranhas“ (1978) zwar in künstlerischer wie kommerzieller Hinsicht eine Enttäuschung, aber schon mit seinem nächsten Film eroberte Cameron Hollywood im Sturm. 1982 verkaufte er sein auf einem eigenen Albtraum basierendes Drehbuch zu „The Terminator“ für einen Dollar an die Produzentin Gale Anne Hurd (mit der von 1985 bis 1989 verheiratet war) gegen die Zusage, selbst bei dem Film Regie führen zu dürfen. Durch die Verzögerung bei der Finanzierung kam der Film erst 1984 in die Kinos, aber Cameron nutzte die Zeit, um die Drehbücher zu „Aliens – Die Rückkehr“ und „Rambo 2 – Der Auftrag“ zu schreiben.
Mit „The Terminator“ schuf Cameron bereits 1984 einen düsteren Sci-Fi-Klassiker, in dem Arnold Schwarzenegger als Terminator von den Skynet-Funktionären aus einer von Maschinen beherrschten Zukunft zurück in die Vergangenheit geschickt wird, um mit Sarah Connor (Linda Hamilton) die Mutter des späteren Rebellen John Connor zu eliminieren, der für Skynet eine Bedrohung darstellt.
„Der Clou der Geschichte besteht darin, dass Reese und Sarah – sozusagen aus der Not heraus – sich ineinander verlieben (eine in keiner Weise rührselige Liebesgeschichte) und Reese der Vater von Sarahs Sohn, John Connor wird. Dieser ‚Zirkel‘ ist der Grund für die Analogie dieser Geschichte zum Paradoxon der abendländischen christlichen Mythologie und Heilslehre. Denn wenn der Terminator Sarah töten würde, bekäme sie kein Kind von Reese, John Connor hätte die Menschen des Jahres 2029 nicht gerettet und der Terminator wäre nie in das Jahr 1984 geschickt worden. Da beides jedoch geschah, ergibt sich die logische Schlussfolgerung, dass das Schicksal des Terminators von Anfang an besiegelt ist: seine Vernichtung“, kommentiert Ulrich Behrens in seiner Filmkritik auf filmstarts.de
Bei der Umsetzung seines Drehbuchs zu „Rambo 2“ war Cameron nicht mehr beteiligt, da Sylvester Stallone die antimilitaristische Botschaft aus dem Originaldrehbuch streichen ließ, dafür durfte er nach dem Erfolg von „The Terminator“ bei „Aliens – Die Rückkehr“ (1986) die Regie führen. In der Fortsetzung von Ridley Scotts mit dem Oscar für die besten visuellen Effekte ausgezeichneten Weltraum-Drama „Alien“ von 1979 wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver) nach 57 Jahren aus dem Kälteschlaf geholt, um vor einem Untersuchungsausschuss über die Vorkommnisse auf der "Nostromo" und über die Alien-Eier auf dem Planeten LV-426 zu berichten. Da der Kontakt zu dem Planeten abgebrochen ist, auf dem mittlerweile sogar Menschen leben, soll eine Militärmission mit Ripley als Beraterin nach dem Rechten sehen.
Gleich sieben Oscar-Nominierungen erhielt der Film, darunter eine für Sigourney Weaver als beste Hauptdarstellerin und eine für James Horner für die beste Filmmusik, ausgezeichnet wurde „Aliens – Die Rückkehr“ letztlich mit je einem Academy Award für die besten Soundeffekte und für die besten visuellen Effekte. Auch mit seinem nächsten Sci-Fi-Film setzte Cameron neue Maßstäbe.
„Abyss – Abgrund des Todes“ (1989) verwendete völlig neue Techniken wie Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen und erhielt ebenfalls einen Oscar für die besten visuellen Effekte. 1990 gründete Cameron mit Larry Kasanoff die Produktionsfirma Lightstorm Entertainment und 1993 mit dem Oscar-prämierten Effect-Spezialisten Stan Winston („Terminator 2 – Tag der Abrechnung“, „Aliens – Die Rückkehr“, „Jurassic Park“) das Special-Effect-Unternehmen Digital Domain.
1991 brachte Cameron mit „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ schließlich das bahnbrechende Sequel zu seinem eigenen Film „The Terminator“ in die Kinos, wieder mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle, diesmal aber in einer gänzlich sympathischen Rolle. Nachdem der erste Versuch, den 1985 geborenen Anführer des Widerstandes in der Vergangenheit zu töten, gescheitert ist, unternehmen die Cyborgs des Jahres 2029 einen zweiten Versuch, John Connors junge Version (Edward Furlong) auszuschalten. Diesmal soll es der T-1000-Terminator (Robert Patrick) richten, eine Maschine aus flüssigem Metall, die in der Lage ist, jede beliebige Form anzunehmen. Doch dieser Terminator ist nicht der einzige Killerroboter, der in die Vergangenheit geschickt wird, denn das Ur-Modell aus der T-800-Serie (Arnold Schwarzenegger) wurde in der Zukunft von den Rebellen darauf programmiert, Connor um jeden Preis zu schützen. Gemeinsam mit Johns Mutter Sarah (Linda Hamilton) gibt er sein Bestes, den Jungen am Leben zu halten.
James Camerons ‚Terminator 2‘ strotzt nicht nur vor furioser Action und grandiosen Effekten, sondern bietet ein perfektes Gesamtpaket mit einer durchdachten Story, coolen Onelinern und kraftvoller Musik – ein Meisterwerk auch in 3D und für uns weiterhin der beste Actionfilm aller Zeiten“, findet Carsten Baumgardt in seiner Rezension auf filmstarts.de.
Besonders auffällig und brillant ist in dem ersten Film, der die 100-Millionen-Dollar-Produktionskosten-Marke überschritt, neben den visuellen Effekten auch der rein elektronische Score von Brad Fiedel.
„Der Score zum zweiten Film unterscheidet sich sehr stark vom ersten, der noch sehr elektronisch klang und viele Sequenzen benutzt, weil ich den mechanischen Charakter des Terminators betonen wollte, das Element des Unzerstörbaren. Der zweite Score weist eigentlich nur zum Anfang und zum Ende die Melodie auf, auf die zwischenzeitlich manchmal verwiesen wird, aber ansonsten ist er vielfältiger, komplexer“, erklärte mir der Komponist in einem Interview. „Musikalisch ist dabei eine Entwicklung zu beobachten, die auf meine eigene Entwicklung zurückgeht, ebenso wie auf die Erhältlichkeit und die Möglichkeiten der Technologie, des Samplings und des Arbeitens. Als ich den ersten ‚Terminator‘ machte, gab es nicht mal ein Midi-Interface. Ich musste alle Sequenzen und Drum Maschinen per Hand programmieren, was eine schwierige Angelegenheit war. Beim zweiten Film war die Technologie so ausgereift, wie ich sie mir vorstellte.“
Die Zusammenarbeit mit Schwarzenegger und Fiedel setzte Cameron 1994 in seiner Action-Komödie „True Lies“ fort.
„Er zählt zu den wenigen Regisseuren, die sehr detaillierte Ideen zu der Geschichte und den Bildern haben und sie auch im Film umsetzen können. Das hat mich sehr beeindruckt. Ich denke, er ist sehr kreativ, was die eigene Vorstellungskraft, die Benutzung der Technologie und die filmische Umsetzung dessen angeht, was er zu tun beabsichtigt“, meint Fiedel. „Obwohl seine Filme voller Action und technischer Raffinessen sind, geht es doch um menschliche Belange, um das Verhältnis zwischen Mensch und Maschinen, die Benutzung der Technologie durch den Menschen. Gerade in ‚True Lies‘ stehen zwischenmenschliche Beziehungen, Arbeit und Familie im Vordergrund.“
1997 folgte mit „Titanic“ ein mit elf Oscars – u.a. für den besten Film und für die beste – von James Horner komponierte - Musik - ausgezeichneter, aber auch gut 200 Millionen Dollar teurer Film, der gleich drei Geschichten zu erzählen hat. In der ersten geht es um den Schatzsucher Brock Lovett (Bill Paxton), der das Wrack des ehemals größten Schiffs der Welt nach dem Diamant-Collier „Herz des Ozeans“ absucht. Dabei nimmt das Forscherteam Kontakt zur ehemaligen Besitzerin der wertvollen Kette auf. Die Dame heißt Rose Dawson-Colvert (alt: Gloria Stuart, jung: Kate Winslet) und war 1912 mit an Bord, als das berühmte Unglück geschah. Rose erzählt den Männern Geschichte Nr. 2, in der sie sich auf der Jungfernfahrt als verlobtes Oberschichten-Mädchen in den armen Künstler Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) verliebt - eine Liebe über gesellschaftliche Klassen hinweg mit all den dazugehörigen Problemen. Diese Liebesgeschichte wiederum geschieht vor dem Hintergrund von Geschichte Nr. 3: Es ist eine Geschichte voller Größenwahn und blinder Technikgläubigkeit, die an einem Eisberg endet...
„Die Mischung aus realistischer Fiktion und großem Theater der Sinne bewahrt den teuersten Film aller Zeiten davor, eine Leistungsshow Hollywoods zu werden. So sieht man eine Wasseroper mit opulenten Massenszenen, faszinierenden Unterwasseraufnahmen und einer luxuriösen Ausstattung: die Vereinigung von ‚Vom Winde verweht‘ und ‚Die Brücke am Kwai‘“, resümiert Bettina Koch auf spiegel.de.
Nach der aufreibenden Arbeit an „Titanic“ zog sich Cameron zunächst aus der Regiearbeit zurück, unternahm als Hobbyforscher mehrere Tiefseetauchgänge und arbeitete zusammen mit seinem Bruder Mike an der Entwicklung neuer Filmtechniken. Nach einem über zwei Staffeln andauernden Ausflug ins Fernsehgeschäft mit der Sci-Fi-Agentenserie „Dark Angel“ im Jahr 2000 realisierte Cameron mit Bill Paxton und seinem Bruder Mike 2001 den IMAX-3D-Film „Ghosts of the Abyss“ über die Titanic, zu dem wie zu „Dark Angel“ wiederum Joel McNeely die Musik komponierte. Es folgten 2002 die Fernsehdokumentation über das deutsche Schlachtschiff „Bismarck“ und 2005 eine 3D-Dokumentation mit dem Titel „Aliens der Meere“, in der Cameron zusammen mit NASA-Wissenschaftlern Gebirgsketten auf dem Meeresgrund und Tiefseelebewesen untersucht.
„Ich behaupte nicht, Wissenschaftler zu sein, aber ich glaube an die Leidenschaft von Forschern, die ihr ganzes Leben einer zeitraubenden, schwierigen und hochdisziplinierten Wissenschaft widmen, für die sie weder Ruhm, noch angemessene Bezahlung einstreichen. Ihnen kommt keine der schicken Bequemlichkeiten zugute, die wir mit dem glamourösen westlichen Lifestyle assoziieren. Und trotzdem tun sie es. Warum? Weil sie die Antworten wissen wollen, weil sie über intellektuelle Neugier verfügen. Ihnen liegt etwas an der Wahrheit“, meint Cameron in einem Interview mit spiegel.de 
2009 kehrte James Cameron mit einem weiteren Paukenschlag auf die Kinoleinwand zurück. Sein Science-Fiction-3D-Abenteuer „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ setzte mit der Erweiterung von digitalen und stereoskopen 3D-Techniken sowie CGI-Techniken einmal mehr neue Maßstäbe, entwickelte sich zum erfolgreichsten Film aller Zeiten und erhielt neun Oscar-Nominierungen (darunter für den besten Film, für die beste Regie und eine für James Horners Musik), drei der begehrten Trophäen erhielt er schließlich auch (einmal mehr für die besten visuellen Effekte, für die Kameraarbeit und für die künstlerische Gestaltung).
Der Film erzählt von dem rund vier Jahre von der Erde entfernten Planeten Pandora, dessen reichhaltige Unobtanium-Vorkommen die existenziellen Rohstoff-Sorgen der Menschheit im Jahr 2154 auf einen Schlag lösen würden. So bricht eine Gruppe von Wissenschaftlern auf, um mit den Ureinwohnern Pandoras, den hochgewachsenen und in Stämmen organisierten Na’vi, Verhandlungen über die Kolonisation ihrer Heimat aufzunehmen. Darunter ist der an den Rollstuhl gefesselte Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Anstelle seines verstorbenen Bruders schlüpft nun Jake in die Haut eines Avatars – eines geklonten Na’vi-Körpers, der gleichzeitig als Vehikel und als diplomatisches Instrument dient. Bei seinem ersten Ausritt in den Dschungel trifft er auf die Eingeborene Neytiri (Zoe Saldana), zu der er sofort einen Draht findet. Doch die Zeit drängt: Das Militär unter Führung von Colonel Quaritch (Stephen Lang) scharrt längst mit den Hufen...
„Im schlechteren Fall sieht das aus wie ein cineastisches Pop-up-Buch: Räumlich gestaffelte 2-D-Bilder (die paradoxerweise die Zweidimensionalität der Bildelemente nur umso deutlicher machen). Im normalen Fall: Effekte der ‚Coming At You‘-Art. Ganz mag auch Cameron nicht darauf verzichten. Im besten Fall aber, und davon gibt es in Camerons Film reichlich, bekommt Räumlichkeit eine eigene Poesie. Am schönsten ist das nicht so sehr bei den spektakulären Dingen, sondern beim Kleinen, bei Wassertropfen, beim Funkenflug, bei der Bewegung kleiner, zarter Medusen durch die giftig-schöne Atmosphäre von Pandora“, urteilt Georg Seesslen in seiner Filmkritik auf taz.de. „Die Popmythologie des All-in-One-Films ist ein wunderbarer semiologischer Selbstbedienungsladen. Und ‚Avatar‘ ein ikonografisch-mythisches Großprojekt, der erste Metafilm des neuen Jahrhunderts.“ Derzeit arbeitet Cameron, der für sein großes umweltpolitisches Engagement bekannt ist, an den „Avatar“-Sequels 2 bis 5, die zwischen 2020 und 2025 in den Kinos anlaufen sollen.
Filmographie: 
1978: Xenogenesis (Kurzfilm)
1981: Piranha 2 – Fliegende Killer (Piranha Part Two: The Spawning)
1984: Terminator (The Terminator)
1985: This Time It’s War (Dokumentarfilm)
1985: Rambo II – Der Auftrag (Rambo: First Blood II“, nur Drehbuch)
1986: Aliens – Die Rückkehr (Aliens)
1988: Martini Ranch – Reach (Musikvideo)
1989: Abyss – Abgrund des Todes (The Abyss)
1991: Terminator 2 – Tag der Abrechnung (Terminator 2: Judgment Day)
1994: True Lies – Wahre Lügen (True Lies)
1995: Strange Days (Drehbuch und Film Editing)
1996: T2 3-D: Battle Across Time (Kurzfilm)
1997: Titanic
2001: Earthship.TV (Fernsehfilm)
2000 - 2002: Dark Angel (Fernsehserie, Folge 2×21 Ein Volk von Monstern)
2002: Expedition Bismarck (Expedition: Bismarck) (Dokumentarfilm)
2003: Die Geister der Titanic (Ghosts of the Abyss) (IMAX-3D-Dokumentarfilm)
2005: Aliens der Meere (Aliens of the Deep) (IMAX-Dokumentarfilm)
2009: Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar)
Playlist:
01. Brad Fiedel - "It's Over" ("Good-Bye") (Terminator 2: Judgement Day) - 04:36
02. James Horner - "You Don't Dream In Cryo …" (Avatar) - 06:28
03. James Horner - Main Title (Aliens) - 05:10
04. Jerry Goldsmith - Betrayed (Rambo: First Blood 2) - 04:22
05. Brad Fiedel - "I'll Be Back"/Police Station & Escape (The Terminator) - 03:46
06. Alan Silvestri - Lindsay's Close Encounter (The Abyss) - 06:23
07. Graeme Revell - Happy New Year! (Strange Days) - 03:51
08. Tricky - Overcome (Strange Days) - 04:29
09. Brad Fiedel - Escape From The Chateau (True Lies) - 02:41
10. James Horner - Lament (Titanic) - 04:36
11. Alan Silvestri - Finale And End Credits (The Abyss) - 04:47
12. James Horner - Hymn To The Sea (Titanic) - 06:25
13. Joel McNeely - Break-In At Logan's (Dark Angel) - 03:55
14. Brad Fiedel - Our Gang Goes To Cyberdyne (Terminator 2: Judgement Day) - 03:11
15. Jerry Goldsmith - Stories (Rambo: First Blood 2) - 03:26
16. James Horner - Resolution And Hyperspace (Aliens) - 06:10
17. Joel McNeely - The End (Ghosts Of The Abyss) - 03:15
18. James Horner - Southhampton (Titanic) - 04:00
19. James Horner - Gathering All The Navi Clans For The Battle (Avatar) - 05:03
20. James Horner - Becoming One Of The People (Avatar) - 03:18
21. Brad Fiedel - The Terminator Theme (The Terminator) - 04:20
22. Brad Fiedel - Harry Rides Again (True Lies) - 07:06
23. Graeme Revell - End Credits (Strange Days) - 03:49
24. James Horner - Jake Meets The Navi (Avatar) - 10:22

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