Starke Soundtracks

Montag, 19. Juni 2017

Playlist #217 vom 25.06.2017 - MARION COTILLARD Special

Seit ihrer vielfach prämierten Darstellung der berühmten französischen Sängerin Édith Piaf in Olivier Dahans Biopic „La vie en rose“ (2007) zählt Marion Cotillard zu den bestbezahlten Schauspielerinnen und war seitdem in so unterschiedlichen Filmen wie dem Musical „Nine“, Christopher Nolans Science-Fiction-Drama „Inception“, Woody Allens „Midnight In Paris“ und der Videospiel-Verfilmung von „Assassin’s Creed“ zu sehen.

Die Schauspielerei wurde der am 30. September 1975 in Paris geborenen Cotillard dabei in die Wiege gelegt. Sowohl ihre Mutter Niseema als auch ihr Vater Theillaud waren Schauspieler und brachten ihre Tochter mit dem Theater in Berührung, als sie erst fünf Jahre jung war. Marions Cousin Laurent Cotillard besetzte sie in dem Stück „Y a des nounous dans le placard“, und wann immer eine Kinderrolle in den Stücken der vom Vater gegründeten Theatergruppe Cotillard zu vergeben war, durfte Marion ihr Talent unter Beweis stellen.
Als sie im Alter von sechs Jahren in zwei Fernsehfilmen mitspielte, reifte in ihr der Entschluss, Schauspielerin zu werden, so dass sie in Orléans ihr Schauspielstudium begann und 1994 am dort ansässigen Conservatoire d’Art Dramatique ihren ersten Preis erhielt. Nach einem Auftritt in der US-amerikanischen Fernsehserie „Highlander“ feierte Cotillard 1994 in Philippe Harels Liebesfilm „Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte“ ihr Kinodebüt. Es folgten ein festes Engagement in der französischen Fernsehserie „Extrême limite“ und Nebenrollen in Arnaud Desplechins Drama „Ich und meine Liebe“ sowie Coline Serreaus Science-Fiction-Komödie „Der grüne Planet – Besuch aus dem All“.
Der Durchbruch gelang ihr allerdings erst 1997, als ihre Darbietung in dem Theaterstück „Affaire classée“ mit dem Darstellerpreis Istres bedacht wurde und sie die Zusammenarbeit mit dem französischen Regisseur Gérard Pirès begann. Seine Action-Komödie „Taxi“, die von Luc Besson geschrieben und produziert wurde, avancierte in Frankreich zur erfolgreichsten Komödie des Sommers und ließ zwei von Gérard Krawczyk inszenierte Fortsetzungen folgen, in denen Cotillard in den Jahren 2000 und 2003 ebenfalls in die Rolle der Lilly Bertineau schlüpfte, für die sie nach dem ersten Teil mit einer César-Nominierung als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet worden war. Mit Rollen in Francis Reusseurs historischen Liebesdrama „Krieg im Oberland“ (1999) oder in dem Kriegsdrama „Lisa“ (2001) etablierte sich Cotillard in der französischen Kinowelt.
Sie spielte die Hauptrolle in dem Action-Fernsehfilm „Flucht durch Nizza“ (2001) und im selben Jahr ihre erste Kinohauptrolle in Gilles Paquet-Brenners Melodram „Pretty Things“, was ihr die zweite César-Nominierung einbrachte, wiederum als beste Nachwuchsdarstellerin.
2002 agierte sie an der Seite von Samuel Le Bihan und Thierry Lhermitte in dem Thriller „Une affire privée“, ein Jahr später zusammen mit Guillaume Canet in der Liebeskomödie „Liebe mich, wenn du dich traust“. Da der Film auch in den USA beim Newport Beach Film Festival präsentiert wurde und Cotillard dabei den Darstellerpreis gewann, wurde auch Hollywood langsam auf die Schauspielerin aufmerksam.
Zunächst besetzte Tim Burton sie in seinem Film „Big Fish“, und nachdem Jean-Pierre Jeunet sie die ehemalige Hure in seinem Drama „Mathilde – Eine große Liebe“ spielen ließ, gewann sie diesmal auch den César als beste Nebendarstellerin. Nun nahm Cotillards Karriere richtig Fahrt auf. Sie spielte unter der Regie von Ridley Scott in der Liebes-Komödie „Ein gutes Jahr“ neben Russell Crowe und Albert Finney und in Oliver Dahans Piaf-Biopic „La vie en rose“, das seine Uraufführung als Eröffnungsfilm der 57. Filmfestspiele von Berlin feierte.
Cotillard erhielt 2008 als überhaupt erst dritte Französin nach Claudette Colbert (1935) und Simone Signoret (1960) den Oscar als beste Hauptdarstellerin und wurde darüber hinaus mit dem César, dem Golden Globe als beste Komödien- bzw. Musical-Darstellerin, dem British Academy Film Award (BAFTA Award), dem Satellite Award und dem Darstellerpreis der Los Angeles Film Critics Association ausgezeichnet. 2009 spielte sie in Michael Manns Gangster-Epos „Public Enemies“ die Freundin des von Johnny Depp verkörperten Bankräubers John Dillinger und in Rob Marshalls Musical-Verfilmung „Nine“, die an Federico Fellinis Klassiker „8½“ angelehnt war und die Midlife-Crisis eines alternden Filmregisseurs (Daniel Day-Lewis) und den Frauen in seinem Leben thematisierte.
Nicht zuletzt durch ihre Rolle in Christopher Nolans „Inception“ wurde Cotillard im Jahre 2011 von der französischen Zeitung „Le Figaro“ in der jährlich veröffentlichten Rangliste von Frankreichs bestbezahlten Schauspielern auf Platz 1 ausgewiesen. Cotillard war im Jahr 2011 sowohl in Woody Allens romantischer Komödie „Midnight in Paris“ als auch in Stephen Soderberghs Seuchen-Thriller „Contagion“ zu sehen, 2012 unter der Regie von Jacques Audiard in dem Drama „Der Geschmack von Rost und Knochen“ und in Christopher Nolans „The Dark Knight Rises“.
Zuletzt agierte sie unter der Regie von Justin Kurzel in den Filmen „Macbeth“ (2015) und „Assassin’s Creed“ (2016) sowie in Robert Zemeckis Kriegs-Liebesdrama „Allied: Vertraute Fremde“ (2016). Aktuell ist sie an der Seite von Charlotte Gainsbourg und Mathieu Amalric in Arnaud Desplechins Thriller-Drama „Les fantômes d'Ismaël“ zu sehen.
Cotillard engagiert sich seit über zwanzig Jahren aktiv für den Umweltschutz und als Sprecherin für „Greenpeace“. So war sie wie viele andere Schauspieler, Sänger und Designer 2005 an dem von Greenpeace initiierten Projekt „Dessins pour le climar“ beteiligt und wurde 2016 von der Ministerin für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung, Ségolène Royal, zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.
Davon abgesehen nahm sie 2010 für die Werbekampagne des französischen Modelabels Dior den von Franz Ferdinand komponierten Song „The Eyes of Mars“ auf und spielte 2013 in dem Video zu David Bowies Single „The Next Day“ eine Hauptrolle als Prostituierte in einem Nachtclub für Geistliche.

Filmographie:
1993: Étude sur le Mouvement (Fernsehserie, 1 Folge)
1993: Highlander (Fernsehserie, 2 Folgen)
1994: Die Draufgänger (Fernsehserie, 2 Folgen)
1994: Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte (L’histoire du garçon qui voulait qu’on l’embrasse)
1996: Ich und meine Liebe (Comment je me suis disputé… (ma vie sexuelle))
1996: Der grüne Planet (La belle verte)
1996: Liebe neu erfinden (L'@mour est à réinventer, dix histoires d’amours au temps du sida)
1998: Taxi
1999: Krieg im Oberland (La guerre dans le haut pays)
1999: Eine andere Welt (Du bleu jusqu’en Amérique)
1999: Furia
2000: Taxi Taxi (Taxi 2)
2001: Lisa
2001: Pretty Things (Les Jolies Choses)
2001: Flucht durch Nizza (Une femme piégée)
2002: Eine ganz private Affäre (Une affaire privée)
2003: Liebe mich, wenn du dich traust (Jeux d’enfants)
2003: Big Fish
2003: Taxi 3
2004: Innocence
2004: Mathilde – Eine große Liebe (Un long dimanche de fiançailles)
2005: Cavalcade
2005: Edy
2005: Love Is in the Air (Ma vie en l’air)
2005: Mary
2005: Burnt Out (Sauf le respect que je vous dois)
2005: Black Box (La Boîte noire)
2006: Du & Ich (Toi et moi)
2006: Dikkenek
2006: Fair Play
2006: Ein gutes Jahr (A Good Year)
2007: La vie en rose (La Môme)
2009: Public Enemies
2009: Le dernier vol
2009: Nine
2010: Inception
2010: Kleine wahre Lügen (Les Petits Mouchoirs)
2011: Midnight in Paris
2011: Contagion
2012: Der Geschmack von Rost und Knochen (De rouille et d’os)
2012: The Dark Knight Rises
2013: Anchorman – Die Legende kehrt zurück (Anchorman 2: The Legend Continues)
2013: The Immigrant
2013: Blood Ties
2014: Zwei Tage, eine Nacht (Deux jours, une nuit)
2015: Macbeth
2015: Der kleine Prinz (Stimme)
2016: Mal de pierres
2016: Einfach das Ende der Welt (Juste la fin du monde)
2016: Allied – Vertraute Fremde (Allied)
2016: Assassin’s Creed
2017: Rock’n’Roll
2017: Les fantômes d'Ismaël
Playlist: 
01. Grégoire Hetzel - Les disparus (Les fantômes d'Ismaël) - 04:15
02. Philippe Rombi - Invitation (Jeux d'enfants) - 05:15
03. Christopher Gunning - Derniere Nuit (La vie en rose) - 07:34
04. Danny Elfman - Titles (Big Fish) - 04:32
05. Marc Streitenfeld - Choosing Love (A Good Year) - 05:39
06. Alexandre Desplat - Stéphanie (De Rouille et d'os) - 04:48
07. Angelo Badalamenti - End Titles (A Very Long Engagement) - 06:51
08. Hans Zimmer & Richard Harvey - Trapped Stars (Le Petit Prince) - 04:00
09. Daniel Pemberton - Une nouvelle vie (Mal de pierres) - 04:08
10. Gabriel Yared - Là, tous ensemble (Juste la fin du monde) - 04:34
11. Alan Silvestri - Essaouiara Desert/Main Title (Allied) - 05:22
12. Jed Kurzel - Patio Underground (Assassin's Creed) - 02:11
13. Jed Kurzel - The Yellow Leaf (Macbeth) - 03:42
14. Hans Zimmer - Time Suite (Inception) - 04:37
15. Hans Zimmer - En Route (Inception) - 03:30
16. Hans Zimmer - Gordon To Foley (The Dark Knight Rises) - 03:50
17. Cliff Martinez - They're Calling My Flight (Contagion) - 03:02
18. Elliot Goldenthal - JD Dies (Public Enemies) - 03:55
19. Philippe Rombi - Ouverture (Jeux d'enfants) - 05:05
20. Angelo Badalamenti - Mathilde's Theme (A Very Long Engagement) - 04:19
21. Hans Zimmer & Richard Harvey - Finding The Rose (Le Petit Prince) - 04:22
22. Gabriel Yared - Louis et sa mère (Juste la fin du monde) - 04:27
23. Alan Silvestri - Trust (Allied) - 03:08
24. Cliff Martinez - Handshake (Contagion) - 04:16
25. Danny Elfman - Finale (Big Fish) - 11:11

Dienstag, 6. Juni 2017

Playlist #216 vom 11.06.2017 - BRUCE BROUGHTON Special

Mit seinem Oscar-nominierten Score für Lawrence Kasdans Western „Silverado“ (1985) wurde der amerikanische Komponist Bruce Broughton quasi über Nacht international bekannt, und er kann in seiner langjährigen Karriere auf zehn Emmy-Auszeichnungen (u.a. für zwei „Dallas“-Folgen und die Fernsehfilme „O‘ Pioneers!“ und „Warm Springs“), vierzehn weitere Emmy-Nominierungen und eine Grammy-Nominierung für seine Musik zu „Young Sherlock Holmes“ zurückblicken.
Mittlerweile ist von dem vor allem in den 1980er und 1990er überaus produktiven Komponisten nur noch selten etwas zu hören. Zuletzt komponierte er zusammen mit John Debney die ebenfalls Emmy-nominierte Musik zur Western-Mini-Serie „Texas Rising“ (2015) und zur Fernsehserie „Orville“ (2017).

Der am 8. März 1945 geborene Bruce Broughton studierte an der University of Southern California, wo er 1967 seinen Abschluss in Musikkomposition machte. Durch einen Bekannten seines Großvaters erhielt Broughton einen Job im Musikdepartment von CBS und war zunächst dafür zuständig, Stücke aus Musikbibliotheken für CBS-Fernsehproduktionen wie „Gunsmoke“ und „Hawaii Five-O“ bereitzustellen. Nach zehn Jahren war er Assistant Director of Music und durfte dabei zusehen, wie Star-Komponisten wie Jerry Goldsmith, Henry Mancini und Michel Legrand Musik zu Fernsehfilmen einspielten, die CBS zu produzieren begannen.
Schließlich begann Broughton selbst Musik zu CBS-Fernsehshows zu komponieren und sich über das Studio hinaus einen Namen zu machen. Vor allem die Arbeit an „Quincy“ in den Jahren zwischen 1977 und 1983 machte ihm viel Spaß.
„Die Geschichten waren immer völlig unterschiedlich, so dass du immer andere Musik geschrieben hast, im Gegensatz zu etwas wie ‚Dallas‘, woran ich ebenfalls arbeitete, was eine Soap Opera gewesen ist, in der quasi jede Woche dieselben Leute zu sehen waren.“ 
In den frühen 1980er Jahren schrieb Broughton noch überwiegend Musik für Fernsehfilme, sein Kinodebüt feierte er 1983 mit „The Prodigal“, ein Jahr später folgte „The Ice Pirates“. Seinen Durchbruch hat er einem Treffen mit Lawrence Kasdan zu verdanken, das ihm sein Agent vermittelte. Eigentlich war das Western-Genre mit John Waynes letzten Film „The Shootist“ (1976) zu Grabe getragen worden, doch Kasdan gelang es, mit „Silverado“ das Genre neu zu beleben.
Für die musikalische Untermalung schwebte dem Regisseur ein großer, Hollywood-typischer traditioneller Western-Score in der Tradition von Jerome Moross‘ „The Big Country“ (1958) und Elmer Bernsteins „Die glorreichen Sieben“ (1960) vor. Mit seiner mitreißenden, beschwingten Musik, die mit klassischen Western-Elementen durchsetzt ist, erhielt Broughton seine erste und einzige Oscar-Nominierung, musste sich aber John Barrys romantisch-melodischer Musik zu „Jenseits von Afrika“ geschlagen geben.
In der Folge komponierte er die Musik zu so unterschiedlichen Filmen wie „Tombstone“, „The Rescuers Down Under“, „The Presidio“, „Miracle on 34th Street“, „Narrow Margin“ und „Harry and the Hendersons“. Darüber hinaus arbeitete er fürs Fernsehen an „JAG“ und Steven Spielbergs „Tiny Toon Adventures“, an Mini-Serien wie „Roughing It“, „The Blue and Gray“ und „True Women“ bis zu etlichen Fernsehfilmen und unzähligen Episoden zu TV-Serien wie „Dallas“, „Quincy“, „Hawaii Five-O“ und „How the West Was Won“.
Bruce Broughton ist davon überzeugt, dass ein guter Score der Story hilft und eine emotionale Dimension ausfüllt, die jenseits der Darstellung und anderen Elementen liegt.
„Es gibt viele gute Film Scores, die nicht unbedingt großartige Musik sind, und es gibt viele Film Scores, die tolle Musik beinhalten, aber keine großen Film Scores darstellen.“ 
Seiner Meinung nach muss ein Filmkomponist in der Lage sein, beim Komponieren alle Arten von Stilen und Techniken zu verwenden, während er schmale Deadlines und genaue Vorstellungen einhalten muss. Je mehr sich die Filmindustrie allerdings weg vom klassischen Film zur digitalen Technik entwickelte, hat sich auch in der Filmmusik der Trend zur elektronischen Produktion mit Synthesizern und Samplern etabliert, weshalb Broughtons klassischer Ansatz mittlerweile schon als antiquiert gilt.

Filmographie:
1973-1975 Gunsmoke (TV-Serie)
1973-1979 Hawaii Five-O (TV-Serie)
1977 The Oregon Trail (TV-Serie)
1977-1983 Quincy, M.E. (TV-Serie)
1978-1979 Barnaby Jones (TV-Serie)
1978-1979 How the West Was Won (TV-Serie)
1979-1985 Dallas (TV-Serie)
1979 The Paradise Connection (Fernsehfilm)
1980 The Return of Frank Cannon (Fernsehfilm)
1980 Desperate Voyage (Fernsehfilm)
1981 Buck Rogers in the 25th Century (TV-Serie)
1982 The Blue and the Gray (TV-Mini-Serie)
1981 The Girl, the Gold Watch & Dynamite (Fernsehfilm)
1981 Killjoy (Fernsehfilm)
1982 Desperate Lives (Fernsehfilm)
1982 One Shoe Makes It Murder (Fernsehfilm)
1983 M.A.D.D.: Mothers Against Drunk Drivers (Fernsehfilm)
1983 Cowboy (Fernsehfilm)
1983 The Prodigal
1983 This Girl for Hire (Fernsehfilm)
1984 The Master of Ballantrae (Fernsehfilm)
1984 The Ice Pirates
1984 Passions (Fernsehfilm)
1984 The Cowboy and the Ballerina (Fernsehfilm)
1985 Stormin' Home (Fernsehfilm)
1985-1986 Amazing Stories (TV-Serie)
1985 Silverado
1985 Young Sherlock Holmes
1986 Sweet Liberty
1986 The Boy Who Could Fly
1986 George Washington II: The Forging of a Nation (Fernsehfilm)
1987 Square Dance
1987 Harry and the Hendersons
1987 The Monster Squad
1987 Big Shots
1987 Cross My Heart
1988 The Presidio
1988 The Rescue
1988 Moonwalker
1988 Last Rites
1989 Jacknife
1989 Sorry, Wrong Number (Fernsehfilm)
1990 The Old Man and the Sea (Fernsehfilm)
1990-1992 Tiny Toon Adventures (TV-Serie)
1990 Betsy's Wedding
1990 Narrow Margin
1990 The Rescuers Down Under
1991 All I Want for Christmas
1992 O Pioneers! (Fernsehfilm)
1992 Honey, I Blew Up the Kid
1992 Stay Tuned
1993 Homeward Bound: The Incredible Journey
1993 So I Married an Axe Murderer
1993 For Love or Money
1993 Tombstone
1994 Holy Matrimony
1994 Baby's Day Out
1994 Miracle on 34th Street
1996 Carried Away
1996 Homeward Bound II: Lost in San Francisco
1996 House Arrest
1996 Infinity
1997 Shadow Conspiracy
1997 A Simple Wish
1997 True Women (TV-Mini-Serie) 
1998 Krippendorf's Tribe
1998 Glory & Honor (Fernsehfilm)
1998 Lost in Space
1998 One Tough Cop
1998 Jeremiah (Fernsehfilm)
1999 Night Ride Home (Fernsehfilm)
2001 The Ballad of Lucy Whipple (Fernsehfilm)
2002 Roughing It (Fernsehfilm)
2002 Damaged Care (Fernsehfilm)
2002 Bobbie's Girl (Fernsehfilm)
2002 The Locket (Fernsehfilm)
2003 Eloise at the Plaza (Fernsehfilm)
2003 Lucy (Fernsehfilm)
2003 Eloise at Christmastime (Fernsehfilm)
2004 Last Flight Out (Video)
2004 Mickey, Donald, Goofy: The Three Musketeers (Video)
2005 Warm Springs (Fernsehfilm)
2005 The Dive from Clausen's Pier (Fernsehfilm)
2006 Bambi II (Video)
2009 Safe Harbor (Fernsehfilm)
2011 The Pledge
2013 A Christmas Tree Miracle
2015 Texas Rising (TV-Mini-Serie, mit John Debney)
2016 Shot
2017 Orville (TV-Serie)
Playlist:
01. Bruce Broughton - For Love Or Money (For Love Or Money) - 04:05
02. Bruce Broughton - Georgia's Theme (True Women) - 03:06
03. Bruce Broughton - Returning Home (The Boy Who Could Fly) - 04:00
04. Bruce Broughton - Main Title (Last Flight Out) - 06:27
05. Bruce Broughton - End Credits (Homeward Bound - The Incredible Journey) - 05:03
06. Bruce Broughton - In The Park (Homeward Bound II - Lost In San Francisco) - 03:20
07. Bruce Broughton - At School (Carried Away) - 03:10
08. Bruce Broughton - A Nightmare Diagram (Infinity) - 03:23
09. Bruce Broughton - Alone (First Olympics: Athens 1896) - 03:13
10. Bruce Broughton - That's All, Folks! (Honey, I Blew Up The Kid) - 04:25
11. Bruce Broughton - Goodbyes (Harry And The Hendersons) - 04:07
12. Bruce Broughton - On To Silverado (Silverado) - 06:26
13. Bruce Broughton - Looking At Heaven (Tombstone) - 08:47
14. Bruce Broughton - The Land (O Pioneers!) - 03:49
15. Bruce Broughton - Lee's Farewell (The Blue And The Gray) - 04:23
16. Bruce Broughton - Impatient To Say Goodbye/End Credits (Presidio) - 05:03
17. Bruce Broughton - End Credits (Narrow Margin) - 03:06
18. Bruce Broughton - Exoneration (One Tough Cop) - 05:36
19. Bruce Broughton - Preparations (The Rescue) - 03:21
20. Bruce Broughton - Solving The Crime (Young Sherlock Holmes) - 04:55
21. Bruce Broughton - Garth Gets It (This Girl For Hire) - 04:32
22. Bruce Broughton - Reprogram The Robot/The Launch (Lost In Space) - 06:26
23. Bruce Broughton - Christmas Morning (Miracle On The 34th Street) - 03:39
24. Bruce Broughton - Pearls, Pickups and Phones/You Look So Happy (Eloise At Christmastime) - 03:53
25. Bruce Broughton & John Debney - Suite (Texas Rising) - 09:16

Sonntag, 21. Mai 2017

Playlist #215 vom 28.05.2017 - ALEC BALDWIN Special

Eigentlich hätte aus Alec Baldwin ein echter Star werden können, nachdem er in seiner Rolle als Jack Ryan in der Tom-Clancy-Verfilmung von „Jagd auf Roter Oktober“ an der Seite von Sean Connery seinen internationalen Durchbruch feiern durfte. Doch statt diese Rolle auch in der Fortsetzung „Die Stunde der Patrioten“ zu spielen, konzentrierte er sich lieber auf seine Broadway-Karriere und verkündete 2009 sogar, 2012 aus dem Filmgeschäft auszusteigen. Zum Glück machte er diese Ankündigung nicht wahr und erst kürzlich in dem Trickfilm „The Boss Baby“ der Titelfigur seine charismatische Stimme.

Alec Baldwin wurde 1958 mit irischen, britischen und französischen Wurzeln auf Long Island geboren und hat fünf Geschwister, von denen seine drei Brüder William, Stephen und Daniel ebenfalls Schauspieler wurden. Bevor Alec allerdings zum Filmgeschäft kam, studierte er Politikwissenschaft an der George Washington University. Anschließend verfolgte er seine Schauspiel-Karriere an der New York University und am Lee Strasberg Theatre Institute in New York.
Nach Engagements in Fernsehserien wie „The Doctors“ (1980-1982), „Die Texas-Klinik“ (1983) und „Unter der Sonne Kaliforniens“ (1984-1985) feierte Baldwin sein Filmdebüt 1987 in „Für immer Lulu“, dann folgten Rollen in populären Filmen wie Tim Burtons Geister-Komödie „Beetlejuice“, Jonathan Demmes romantischer Krimi-Komödie „Die Mafiosi-Braut“, Mike Nichols’ „Die Waffen der Frauen“ und Oliver Stones Drama „Talk Radio“ (alle 1988), ehe John McTiernan Baldwin 1990 in dem Polit-Thriller „Jagd auf Roter Oktober“ besetzte.
1993 heiratete er seine Kollegin Kim Basinger, mit der er bei „Die blonde Versuchung“ (1991) und „Getaway“ (1994) gemeinsam vor der Kamera stand. Zwar schlug Baldwin die Fortsetzung seiner Jack-Ryan-Rolle in „Die Stunde der Patrioten“ wegen seiner Broadway-Karriere (die in einer Nominierung für den renommierten Tony Award für seine Darstellung in „Endstation Sehnsucht“ gipfelte) aus, doch spielte er in den 1990er Jahren auch in Thrillern wie „Malice – Eine Intrige“ (1993), „Getaway“ (1994), „Nicht schuldig“, „Mississippi Delta – Im Sumpf der Rache“, „Das Attentat“ (alle 1996), „Auf Messers Schneide“ (1997) und „Das Mercury Puzzle“ (1998), in Dramen wie „Glengarry Glen Ross“ (1992) und „Al Pacino’s Looking For Richard“ (1996) sowie in der romantischen Komödie „Zauberhafte Zeiten“ (1992).
In den 2000er Jahren war er allerdings kaum noch in größeren Filmproduktionen zu sehen. Zu den bekannteren zählen auf jeden Fall Michael Bays „Pearl Harbor“ (2001), Wes Andersons „The Royal Tenenbaums“ (2001), Wayne Kramers „The Cooler – Alles auf Liebe“ (2003) und die beiden Martin-Scorsese-Dramen „Aviator“ (2004) und „Departed – Unter Feinden“ (2006).
Unter dem Namen Harry Kirkpatrick führte Baldwin 2003 auch Regie bei dem Fantasy-Comedy-Drama „The Devil and Daniel Webster“.
In den letzten Jahren war er in den Woody-Allen-Filmen „To Rome with Love“ (2012) und „Blue Jasmine“ (2013) ebenso zu bewundern wie in den Serien „30 Rock“ und „Saturday Night Live“, wo er seit 2016 sehr erfolgreich Donald Trump parodiert. Außerdem spielte er in dem Action-Thriller „Mission: Impossible – Rogue Nation“ und in Peter Landesmans Sportler-Biopic-Drama „Erschütternde Wahrheit“ (beide 2015).

Filmographie:
1980–1982: The Doctors (Fernsehserie)
1983: Die Texas-Klinik (Cutter to Houston, Fernsehserie, 9 Folgen)
1984: Eine Frau kann nicht vergessen (Sweet Revenge, Fernsehfilm)
1984–1985: Unter der Sonne Kaliforniens (Knots Landing, Fernsehserie, 40 Folgen)
1987: Für immer Lulu (Forever, Lulu)
1987: Alamo – 13 Tage bis zum Sieg (Alamo: 13 Days to Glory)
1988: Beetlejuice
1988: Die Waffen der Frauen (Working Girl)
1988: Die Mafiosi-Braut (Married to the Mob)
1988: Talk Radio
1988: She is having a Baby (She’s Having a Baby)
1989: Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll (Great Balls of Fire!)
1990: Jagd auf Roter Oktober (The Hunt for Red October)
1990: Miami Blues
1990: Alice (Alice)
1991: Die blonde Versuchung (The Marrying Man)
1992: Glengarry Glen Ross
1992: Zauberhafte Zeiten (Prelude to a Kiss)
1993: Malice – Eine Intrige (Malice)
1994: Shadow und der Fluch des Khan (The Shadow)
1994: Getaway (The Getaway)
1995: Endstation Sehnsucht (A Streetcar Named Desire, Fernsehfilm)
1995: 25 Cents (Two Bits)
1996: Nicht schuldig (The Juror)
1996: Mississippi Delta – Im Sumpf der Rache (Heaven’s Prisoners)
1996: Das Attentat (Ghosts of Mississippi)
1996: Al Pacino’s Looking for Richard (Looking for Richard)
1997: Auf Messers Schneide – Rivalen am Abgrund (The Edge)
1998: Das Mercury Puzzle (Mercury Rising)
1998: The Last Bandit (Thick as Thieves)
1999: The Confession – Das Geständnis (The Confession)
1999: Notting Hill
1999: Outer Limits – Die unbekannte Dimension (The Outer Limits, Fernsehserie, Folge 5x18)
1999: Outside Providence
2000: Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit (Nuremberg)
2000: State and Main
2001: Final Fantasy: Die Mächte in dir (Stimme, Final Fantasy, the Spirits Within)
2001: Pluto Nash – Im Kampf gegen die Mondmafia (The Adventures of Pluto Nash)
2001: Pearl Harbor
2001: Die Royal Tenenbaums (The Royal Tenenbaums)
2001: Friends (Fernsehserie, Folgen 8x17–8x18)
2002: Path to War (Fernsehfilm)
2003: The Cooler – Alles auf Liebe (The Cooler)
2003: Ein Kater macht Theater (The Cat in the Hat)
2003: Du stirbst nur zweimal (Second Nature)
2004: Las Vegas (Fernsehserie, Folgen 1x12, 2x09)
2004: … und dann kam Polly (Along Came Polly)
2004: Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis (Nip/Tuck, Fernsehserie, Folge 2x16)
2004: Aviator (The Aviator)
2004: The Last Shot – Die letzte Klappe (The Last Shot)
2005: Elizabethtown
2005: Dick und Jane (Fun with Dick and Jane)
2005: Will & Grace (6 Folgen)
2006: Mein erster Mord (Mini’s First Time)
2006: Krass (Running With Scissors)
2006: Departed – Unter Feinden (The Departed)
2006: Der gute Hirte (The Good Shepherd)
2006–2012: 30 Rock (Fernsehserie, 138 Folgen)
2007: Suburban Girl
2007: Brooklyn Rules
2007: Saturday Night Live (Fernsehshow, Folge 32x17)
2008: Männer sind Schweine (My Best Friend’s Girl)
2008: Lymelife
2008: Madagascar 2 (Stimme, Madagascar: Escape 2 Africa)
2009: Beim Leben meiner Schwester (My Sister’s Keeper)
2009: Wenn Liebe so einfach wäre (It’s Complicated)
2010: Teenage Paparazzo (Dokumentation)
2011: Runaway Girl (Hick)
2011: Die Hüter des Lichts (Stimme, Rise of the Guardian)
2011–2012: Saturday Night Live (Fernsehshow, 2 Folgen)
2012: To Rome With Love
2012: Rock of Ages
2013: AmeriQua
2013: Blue Jasmine
2013: Verführt und Verlassen (Seduced and Abandoned, Dokumentation)
2013: Elaine Stritch: Shoot Me (Dokumentation)
2014: Law & Order: Special Victims Unit (Fernsehserie, Folge 15x18)
2014: Still Alice – Mein Leben ohne Gestern (Still Alice)
2014: Torrente 5: Operación Eurovegas (Torrente V: Misión Eurovegas)
2014: A Dangerous Game (Dokumentation)
2015: Mission: Impossible – Rogue Nation
2015: Erschütternde Wahrheit (Concussion)
2015: Aloha – Die Chance auf Glück (Aloha)
2016: Das Schwarze Labyrinth (Andron)
2017: The Boss Baby, Stimme
Playlist:
01. Hans Zimmer & Steve Mazzaro - I Wish You Were Never Born (The Boss Baby) - 02:53
02. Aaron Zigman - Opening (My Sister's Keeper) - 03:19
03. Ilan Eshkeri - Speech (Still Alice) - 02:35
04. Marcelo Zarvos & Bruce Fowler - Miriam (The Good Shepherd) - 04:16
05. John Barry - Meeting With Kudrow (Mercury Rising) - 03:39
06. Marc Shaiman - Busted (Ghosts From The Past) - 05:44
07. Howard Shore - Open Your Eyes (Prelude To A Kiss) - 02:46
08. Hans Zimmer & Heitor Pereira - It's Complicated (It's Complicated) - 04:15
09. Christopher Young - Living For Love (The Devil And Daniel Webster) - 03:21
10. David Mansfield - Evening Star (A Streetcar Named Desire) - 02:22
11. Jerry Goldsmith - Main Title (Malice) - 03:31
12. Jerry Goldsmith - The Poppy Fields (The Shadow) - 03:41
13. Jerry Goldsmith - Lost In The Wild(s) (The Edge) - 02:59
14. James Newton Howard - End Titles (The Juror) - 03:59
15. James Newton Howard - Be At Peace (Concussion) - 03:49
16. Elliot Goldenthal - The Kiss (Final Fantasy) - 04:14
17. Howard Shore - Icarus (The Aviator) - 04:00
18. Howard Shore - Richard, Duke Of York (Looking For Richard) - 04:09
19. Basil Poledouris - Hymn To Red October (The Hunt For Red October) - 05:04
20. Stewart Copeland - Dietz: Just Come Right In Here, Denise (Talk Radio) - 03:05
21. Danny Elfman - Main Title/End Title (Beetlejuice) - 03:41
22. Hans Zimmer - Once Upon A Time In Africa (Madagascar: Escape 2 Africa) - 03:50
23. Alexandre Desplat - Easter (Rise Of The Guardians) - 03:39
24. George Fenton - Front Title (Heaven's Prisoners) - 05:03
25. Hans Zimmer - Brothers (Pearl Harbor) - 04:04
26. Mark Isham - Leaving Las Vegas (The Cooler) - 05:15
27. Trevor Jones - Notting Hill (Notting Hill) - 04:46
28. Joe Kraemer - Soloman Lane (Mission: Impossible - Rogue Nation) - 04:08
29. Mark Mothersbaugh - The Lindebergh (The Royal Tenenbaums) - 07:21

Donnerstag, 4. Mai 2017

Playlist #214 vom 14.05.2017 - NEUHEITEN 2017 (3)

In der dritten Neuheiten-Sendung dieses Jahres geht es sowohl musikalisch als auch in den dazugehörigen Filmgenres sehr abwechslungsreich zu. Dabei begegnen uns nicht nur alte Bekannte wie Danny Elfman, Brian Tyler, Gabriel Yared, Harry Gregson-Williams, Jeff Beal und Cliff Martinez mit ihren neuen Soundtrack-Arbeiten, sondern auch originelle Tracks aus den Fernsehserien „Trapped“, „Broadchurch“, „Better Call Saul“, „Taboo“ und „13 Reasons Why“ sowie artverwandte Werke von so vielseitigen Komponisten wie Max Richter, Ryuichi Sakamoto und Ben Lukas Boysen.

Den bunten Reigen eröffnet Hollywood-Veteran Danny Elfman („Tulpenfieber“, „Roter Drache“) mit seiner Musik zu James Ponsoldts High-Tech-Thriller-Drama „The Circle“, in dem „Harry Potter“-Star Emma Watson als Mae Holland in dem weltweit führenden Internet-Unternehmen „Circle“ einen Job bekommt und den Visionen des charismatischen Firmengründers Eamon Bailey (Tom Hanks) folgt, der eine Welt der völligen Transparenz schaffen will. Doch je mehr die Arbeit bei „Circle“ zu ihrem Lebensmittelpunkt wird, desto häufiger mehren sich dann doch ihre Bedenken. Der Film zu Danny Elfmans interessant flirrenden Electro-Orchester-Mix startet hierzulande allerdings erst im September.
Nur bis zum Juli müssen wir auf Marc Webbs Drama „Begabt - Die Gleichung eines Lebens“ warten, in dem Frank Adler (Chris Evans) die Erziehung seiner Nichte Mary übernommen hat und dem offensichtlich mathematisch hochbegabten Mädchen ein Leben jenseits von Leistungsdruck und Intelligenztests ermöglichen möchte, wobei er von Marys Lehrerin Bonnie (Jenny Slate) ebenso unterstützt wird wie von seiner Freundin Roberta (Octavia Spencer). Doch Franks eigene Mutter hat große Pläne mit ihrer Enkeltochter … Rob Simonsen („Nerve“, „Viral“) kreierte dazu sehr zarte Piano-Klänge, die durch sanfte Streicher ergänzt werden, während er zu Zach Braffs Gauner-Komödie „Abgang mit Stil“ (mit Michael Caine, Alan Arkin und Morgan Freeman in den Hauptrollen) eher flottere Klänge und Rhythmen komponierte.
Der aus Dallas stammende Musiker Daniel Hart ist vor allem als Frontmann des Hip-Hop-meets-Classical, R&B, Electronic-Projekts Dark Rooms bekannt geworden und hat in den letzten Jahren auch Soundtracks zu Filmen wie Walt Disneys „Pete’s Dragon“ und „Tumbledown“ produziert. Nun komponierte er zu „S-Town“, dem neuen True-Crime-Podcast der Produzenten von „Serial“ und „This American Life“ die Musik, die durch eine sehr lyrische Qualität besticht.
Dagegen hat Action-Spezialist Brian Tyler („War“, „The Expendables“, „Rambo“) sowohl zu „The Fate Of The Furious“ als auch der neuen Kinoadaption der erfolgreichen „Power Rangers“-Reihe wuchtige Wall-Of-Sound-Arrangements produziert. Allerdings sind in dieser Sendung die etwas ruhigeren Cues aus beiden Filmen zu hören.
Das trifft auch auf Jeff Russos Musik zum Videospiel „What Remains Of Edith Finch“, Gabriel Yareds Soundtrack zu Terry Georges Abenteuer-Romanze „The Promise“, Harry Gregson-Williams‘ Kompositionen zu Niki Caros biografischen Kriegsfilmdrama „Die Frau des Zoowärters“ und Hanan Townsends Musik zu Wiktor Ericssons Film „Strawberry Days“ zu.
Elektronisches bekommen wir von Trevor Morris zur Marvel-Serie „Iron Fist“ und zum Fantasy-Abenteuer „Emerald City“, von Marius Christiansen zur norwegischen Drama-Serie „Valkyrien“ und von Eskmo zur Netflix-Serie „13 Reasons Why“ zu hören, dazu die bislang nicht offiziell veröffentlichen Titelmelodien von Jóhann Jóhannsson zu Baltasar Kormákurs Crime-Serie „Trapped – Gefangen in Island“ und von Max Richter zu Steven Knights famoser Serie „Taboo“.
Richter ist darüber hinaus auch mit einem Auszug zu seinem Album „Three Worlds: Music From Woolf Works“ zu hören, das als Soundtrack zu dem 2015 von Wayne McGregors Ballet-Triptychon „Woolf Works“ entstanden ist, das vom Leben und Wirken der britischen Schriftstellerin Virginia Woolf inspiriert worden ist. Richter präsentiert auf seinem Album nicht nur feine Streicher- und Piano-Melodien, sondern auch virtuose Electro-Sounds.
Sein erstes neues Album seit 2012 (das mit Jaques Morelenbaum und Judy Kang eingespielte „Three“) und sein erstes Soloalbum nach acht Jahren präsentiert Ryuichi Sakamoto mit „async“, das in New York entstanden ist und von alltäglichen Objekten, Skulpturen und der Natur inspiriert worden ist. Abgerundet wird die Sendung durch die flott-fröhliche Musik von Dave Porter zum „Breaking Bad“-Spin-Off „Better Call Saul“ und Ólafur Arnalds melancholisch-filigranen Klänge zur britischen Erfolgsserie „Broadchurch“.
Playlist:
01. Danny Elfman - Mae Takes Over (The Circle) - 04:25
02. Rob Simonsen - The Test (Gifted) - 03:33
03. Rob Simonsen - The Line Up (Going In Style) - 02:47
04. Daniel Hart - A Gold Plated Dime (Music From S-Town) - 02:50
05. Jeff Russo - The End (What Remains Of Edith Finch) - 04:40
06. Gabriel Yared - Ana and Michael (The Promise) - 06:20
07. Harry Gregson-Williams - Jan Returns (The Zookeeper's Wife) - 07:32
08. Bear McCreary - A Monster Hypothesis (Colossal) - 04:52
09. Trevor Morris - I've Come To Take You Home (Emerald City) - 03:04
10. Trevor Morris - Things Changed (Iron Fist) - 02:58
11. Jeff Beal - Boston Strong (Boston) - 06:58
12. Max Richter - Mrs. Dalloway: War Anthem (Three Worlds: Music From Woolf Works) - 06:56
13. Ryuichi Sakamoto - ubi (async) - 04:03
14. Ben Lukas Boysen & Sebastian Plano - Human Array (Everything) - 05:02
15. Ólafur Arnalds - Tell Us What Happened (Broadchurch - The Final Chapter) - 03:27
16. Dave Porter - End Credits (Better Call Saul) - 04:06
17. Jóhann Jóhannsson - Theme (Trapped) - 01:01
18. Eskmo - Marcus (13 Reasons Why) - 02:24
19. Max Richter - Main Theme (Taboo) - 01:03
20. Jed Kurzel - The Covenant (Alien: Covenant) - 03:25
21. Brian Tyler - Reunited (The Fate Of The Furious) - 02:44
22. Marius Christiansen - Ravn Explains (Valkyrien) - 03:51
23. Cliff Martinez - Becoming (The Wicked Die Young) - 03:48
24. Hanan Townsend - Birthday (Strawberry Days) - 02:32
25. Brian Tyler - Confessions (Power Rangers) - 04:21
26. Paul Englishby - He Didn't Come Back (The Witness For The Prosecution) - 02:21
27. Lorne Balfe - Forbidden Love (Genius) - 03:05
28. Warren Ellis - Chloe (Bad Girl) - 03:26
29. Warren Ellis & Pierre Bertrand - Lacrimosa Song (Django) - 07:57

Samstag, 22. April 2017

Playlist #213 vom 30.04.2017 - R.I.P. MICHAEL BALLHAUS

Er drehte 15 Filme mit dem deutschen Ausnahmeregisseur Rainer Werner Fassbinder und arbeitete in Hollywood mit Filmgrößen wie Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, Robert Redford und Wolfgang Petersen zusammen. Nun starb der große deutsche, auch international renommierte Kameramann Michael Ballhaus, der neben unzähligen Auszeichnungen auch drei Oscar-Nominierungen (für „Nachrichtenfieber“, „Die fabelhaften Baker Boys“ und „Gangs Of New York“) erhielt, am 12. April nach kurzer Krankheit in seiner Heimatstadt Berlin.

Ballhaus wurde am 5. August 1935 als Sohn der beiden Theaterschauspieler Oskar Ballhaus und Lena Hutter in Berlin geboren und nahm schon als Jugendlicher in einer großfamiliären Künstlerkommune an vielen Gesprächen über die Kunst teil, machte seine ersten Fotoaufnahmen von Bühnenbildern und Szenen der Theateraufführungen für die Presse. 1955 durfte Ballhaus bei den Dreharbeiten zu „Lola Montez“ dabei sein, den mit Max Ophüls ein Freund der Familie inszenierte und in dem 20-jährigen Ballhaus den Wunsch weckte, Kameramann zu werden.
„Der französische Kameramann Christian Matras richtete gerade das Licht ein und verständigte sich mit seinem bayerischen Oberbeleuchter per Handzeichen. Man konnte die Internationalität, das Flair, das Gemeinschaftsgefühl des Kinos spüren und sehen. Max Ophüls stellte seinem Kameramann sehr schwierige Aufgaben, etwa, dass bei einer langen Fahrt ein Teppich hinter der Kamera hergezogen wird, damit man die Schienen nicht sieht. Das hat mich fasziniert. Diese Mischung aus verzwickten technischen Aufgaben und künstlerischem Empfinden. Ophüls war der Chef auf dem Set. Doch ohne den Kameramann ging nichts. Auch das hat mir gefallen. ‚Lola Montez‘ war dann kein Kassenerfolg. Aber ein großartiger Film mit einer wahnsinnigen, extravaganten Farbdramaturgie“, verriet Ballhaus 2014 im Interview mit Die Zeit
Er absolvierte eine zweijährige Fotografenausbildung in Würzburg und begann 1959 in Baden-Baden beim Südwestfunk eine Kameraassistenz. In den sechs Jahren, in denen Ballhaus schließlich zum Chef-Kameramann beim SWF aufstieg, lernte er den Regisseur Peter Lilienthal kennen und fotografierte für ihn die Filme „Die Nachbarskinder“ (1960), „Abschied“ (1965), „Der Aufstand“ (1979/80), „Dear Mr. Wonderful“ (1982) und „Das Autogramm“ (1983). Seinen ersten Kinofilm drehte er 1968 mit der Dieter-Hallervorden-Komödie „Mehrmals täglich“.
Ballhaus lehrte zwischen 1967 und 1970 erstmals an der Film- und Fernsehakademie Berlin und lernte 1970 durch seinen zweiten Kinofilm „Deine Zärtlichkeiten“ Ulli Lommel kennen, der ihn wiederum mit Fassbinder zusammenbrachte. Seit ihrer ersten Zusammenarbeit an dem Südstaatendrama „Whity“ (1970) haben Ballhaus und Fassbinder bis 1979 Filme wie „Welt am Draht“, „Martha“, „Ich will doch nur, daß ihr mich liebt“ und „Die Ehe der Maria Braun“ verwirklicht. Bereits für „Martha“ (1973) hatte Ballhaus versucht, mit einer 360-Grad-Fahrt der Kamera um die Akteure eine andere visuelle Form der Darstellung auszuprobieren, was als „Ballhaus-Kreisel“ Einzug in die Fachsprache finden sollte und vor allem in der berühmten Szene in „Die fabelhaften Baker Boys“ zum Ausdruck kam, als er die singende und auf einem schwarzen Flügel liegende Michelle Pfeiffer im roten Glitzerkleid umkreiste.
Aus der fruchtbaren Arbeitsbeziehung mit Fassbinder resultierten nicht nur Filme mit weiteren namhaften deutschen Filmemachern wie Volker Schlöndorff („Tod eines Handlungsreisenden“), Hans W. Geißendörfer („Der Zauberberg“, „Ediths Tagebuch“) und Margarethe von Trotta („Heller Wahn“), sondern auch der Sprung nach Hollywood, wo er ab 1985 und dem Film „Die Zeit nach Mitternacht“ der Director of photography von Martin Scorsese wurde.
Scorsese mit Ballhaus und den Darstellern Matt Damon und Leonardo di Caprio
am Set von "The Departed"

„Seine Bildideen und sein Rhythmus haben mich immer fasziniert. Und andererseits ist es ja nur ein Plan. Die Herausforderung ist, diesen Plan in Bilder umzusetzen. Mit der richtigen Brennweite, dem richtigen Licht, der richtigen Position der Schauspieler. Ich muss die Vision realisieren. Und dieses Gefühl, auf einer Wellenlänge zu sein, Scorseses Fantasie so umsetzen zu können, wie er es sich erträumt hat, das war immer wieder erhebend.“ (ebd.) 
Zu den großen Hollywood-Filmen, für die Ballhaus die Kameraarbeit machte, zählten neben den Scorsese-Filmen „Die Zeit nach Mitternacht“ (1985), „Die Farbe des Geldes“ (1986), „Die letzte Versuchung Christi“ (1988), „GoodFellas“ (1990), „Zeit der Unschuld“ (1993), „Gangs Of New York“ (2002) und „Departed – Unter Feinden“ (2006) auch Paul Newmans „Die Glasmenagerie“ (1987) und die erste Oscar-Nominierung für seine Arbeit an James L. Brooks‘ „Nachrichtenfieber“ (1987). Ballhaus arbeitete auch mit Mike Nichols, Peter Yates, Robert Redford, Irwin Winkler, Barry Levinson und Francis Ford Coppola zusammen, erhielt 1990 seine zweite Oscar-Nominierung für „Die fabelhaften Baker Boys“ und 2003 seine dritte für „Gangs Of New York“.
2007 bekam er als erster Deutscher von der American Society of Cinematographers den renommierten Preis für sein Lebenswerk. Ballhaus galt als Mann mit der entfesselten Kamera, der auch unter Druck immer in der Lage war, außergewöhnliche Stimmungen und Dynamik zu erzeugen, mit den Regisseuren glaubwürdige Geschichten zu erzählen, die ebenso das Gefühl wie den Verstand ansprachen. Den letzten seiner 38 Hollywood-Filme drehte Ballhaus 2005 wiederum unter der Regie von Martin Scorsese. „Departed – Unter Feinden“ stellte ein 100-Millionen-Dollar-Remake des Hongkong-Thrillers „Internal Affairs“ und die siebte Zusammenarbeit zwischen Scorsese und Ballhaus dar. Danach kehrte Ballhaus nach Berlin zurück, wo er publik machte, dass er seit einigen Jahren an Grauem Star leide, und nur noch gelegentlich als Produzent und Regisseur tätig war.
Von 2010 bis zu seinem Tod war er Abteilungsleiter für Kamera an der Hochschule für Fernsehen und Film München und hatte 2010 eine Gastprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg inne.
2013 fügte er seinem rund 80 Kinofilme umfassenden Lebenswerk noch den Film „3096 Tage“ hinzu, wobei er für seine zweite Frau, die Regisseurin Sherry Hormann, hinter der Kamera stand und das Drama der über acht Jahre im Kellerverlies gefangenen Natascha Kampusch zu beleuchten. 2014 veröffentlichte Ballhaus mit „Bilder im Kopf“ seine Autobiografie und verstarb am 12. April dieses Jahres nach kurzer Krankheit in Berlin.

Filmographie:
1960: Die Kassette – Regie: Rudolf Noelte, Fernsehspiel
1960: Die Nachbarskinder – Regie: Peter Lilienthal, Fernsehspiel
1965: Der große Wildenberg – Regie: Herbert Vesely
1965: Abschied – Regie: Peter Lilienthal
1966: Große Liebe – Regie: Johannes Schaaf
1967: Ganze Tage in den Bäumen – Regie: Tom Toelle
1969: Mehrmals täglich (auch: Darf ich Sie zur Mutter machen?) – Regie: Ralf Gregan
1969: Deine Zärtlichkeiten – Regie: Herbert Vesely und Peter Schamoni
1970: Wir – zwei – Regie: Ulrich Schamoni
1970: Whity – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1970: Warnung vor einer heiligen Nutte – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1970: Fassbinder produziert Film No. 8 (Doku) – Regie: M. Ballhaus, Dietmar Buchmann
1972: Die bitteren Tränen der Petra von Kant – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1973: Tschetan, der Indianerjunge – Regie: Hark Bohm
 1973: Tatort: Tote brauchen keine Wohnung – Regie: Wolfgang Staudte (TV-Serie)
1973: Welt am Draht – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1974: Martha – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1974: Made in Germany und USA – Regie: Rudolf Thome
1974: Faustrecht der Freiheit – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1975: Das Amulett des Todes – Regie: Ralf Gregan
1975: Mutter Küsters Fahrt zum Himmel – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1975: Ich will doch nur, daß ihr mich liebt – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1975: Sommergäste – Regie: Peter Stein, Verfilmung von Maxim Gorkis Theaterstück
1976: Satansbraten – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1976: Chinesisches Roulette – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1977: Bolwieser – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1977: Frauen in New York – Regie: Rainer Werner Fassbinder (TV-Theaterverfilmung)
1978: Despair – Eine Reise ins Licht – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1978: Spiel der Verlierer (nur Filmrolle)
1979: Die Ehe der Maria Braun – Regie: Rainer Werner Fassbinder
1979: Alpensaga – Der deutsche Frühling. – Regie: Dieter Berner
1979: Die erste Polka – Regie: Klaus Emmerich
1979/1980: Der Aufstand – Regie: Peter Lilienthal
1980: Looping – Regie: Walter Bockmayer, Rolf Bührmann
1980: Groß und klein, nach der Inszenierung des Theaterstücks von Peter Stein 1982: Dear Mr. Wonderful – Regie: Peter Lilienthal
1982: Der Zauberberg – Regie: Hans W. Geißendörfer
1982: Baby it’s you – Regie: John Sayles
1983: Heller Wahn – Regie: Margarethe von Trotta
1983: Das Autogramm – Regie: Peter Lilienthal
1984: Jung und rücksichtslos (Reckless) – Regie: James Foley
1984: Die Herzensbrecher (Heartbreakers)
1984: Ediths Tagebuch – Regie: Hans W. Geißendörfer
1985: Die Zeit nach Mitternacht – Regie: Martin Scorsese
1985: Tod eines Handlungsreisenden – Regie: Volker Schlöndorff
1986: Under the Cherry Moon – Unter dem Kirschmond – Regie: Prince
1986: Die Farbe des Geldes – Regie: Martin Scorsese
1987: Die Glasmenagerie – Regie: Paul Newman
1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News – Regie: James L. Brooks
1988: Baja Oklahoma – Regie: Bobby Roth
1988: Das Haus in der Carroll Street – Regie: Peter Yates
1988: Die letzte Versuchung Christi – Regie: Martin Scorsese
1988: Die Waffen der Frauen (Working Girl) – Regie: Mike Nichols
1988: Zwei hinreißend verdorbene Schurken (Dirty Rotten Scoundrels) – Regie: Frank Oz
1989: Die fabelhaften Baker Boys – Regie: Steven Kloves
1990: Grüße aus Hollywood – Regie: Mike Nichols
1990: Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia – Regie: Martin Scorsese
1991: Schuldig bei Verdacht (Guilty by Suspicion) – Regie: Irwin Winkler
1991: Was ist mit Bob? (What About Bob?) – Regie: Frank Oz
1992: Bram Stoker’s Dracula – Regie: Francis Ford Coppola
1992: Mambo Kings (The Mambo Kings) – Regie: Arne Glimcher
1993: Zeit der Unschuld – Regie: Martin Scorsese
1994: Quiz Show – Regie: Robert Redford
1995: Outbreak – Regie: Wolfgang Petersen
1996: Sleepers – Regie: Barry Levinson
1997: Air Force One – Regie: Wolfgang Petersen
1998: Mit aller Macht – Regie: Mike Nichols
1999: Wild Wild West – Regie: Barry Sonnenfeld
2000: Die Legende von Bagger Vance – Regie: Robert Redford
2000: Good Vibrations – Sex vom anderen Stern – Regie: Mike Nichols
2000: Gone Underground – Regie: Su Turhan
2002: Gangs of New York – Regie: Martin Scorsese
2003: Was das Herz begehrt – Regie: Nancy Meyers
2003: Uptown Girls – Eine Zicke kommt selten allein – Regie: Boaz Yakin
2005: Sonntagsluft (Gespenster) – Regie: Frank Alva Buecheler
2006: Departed – Unter Feinden – Regie: Martin Scorsese
2009: In Berlin – mit Ciro Cappellari
2013: 3096 Tage – Regie: Sherry Hormann
Playlist:
01. Howard Shore - Midnight (After Hours) - 03:18
02. Henry Mancini - My Sister Laura (The Glass Menagerie) - 03:30
03. Bill Conti - Young Jane/Main Title (Broadcast News) - 02:43
04. Georges Delerue - Comforting Emily (The House on Carroll Street) - 05:05
05. Peter Gabriel - Of These, Hope (The Last Temptation Of Christ) - 03:55
06. Jerry Goldsmith - The Parachutes (Air Force One) - 05:14
07. James Newton Howard - Robbie's Cured/End Credits (Outbreak) - 07:12
08. Elmer Bernstein - Loveless' Plan (Wild Wild West) - 04:45
09. Elmer Bernstein - End Credits (The Age Of Innocence) - 04:47
10. Carly Simon - In Love (Working Girl) - 03:55
11. Dave Grusin - Main Title [Jack's Theme] (The Fabulous Baker Boys) - 06:40
12. Rachel Portman - Junuh Sees The Field (The Legend Of Bagger Vance) - 05:11
13. Hans Zimmer - Humanity (As Good As It Gets) - 06:23 *
14. Hans Zimmer - Cathy (I'll Do Anything) - 08:07
15. John Williams - Saying The Rosary (Sleepers) - 06:53
16. James Newton Howard - NY to LA - The Bus Depot (Guilty By Suspicion) - 02:42
17. Mark Isham - The World's Smartest Man (Quiz Show) - 05:22
18. Derek And The Dominos - Layla [Piano Exit] (GoodFellas) - 03:52
19. Afro Celt Sound System - Dark Moon, High Tide (Gangs Of New York) - 04:08
20. Wojciech Kilar - The Storm (Dracula) - 05:04
21. Jocelyn Pook - Dionysus (Gangs Of New York) - 04:52
22. Howard Shore - Billy's Theme (Departed) - 07:01
* dieser Titel ist irrtümlich auf der Playlist gelandet, Michael Ballhaus hat nicht bei "Besser geht's nicht" die Kamera geführt, sondern bei einem anderen Jack-Nicholson-Film mit Musik von Hans Zimmer, nämlich bei "Was das Herz begehrt"

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