Montag, 19. Juni 2017

Playlist #217 vom 25.06.2017 - MARION COTILLARD Special

Seit ihrer vielfach prämierten Darstellung der berühmten französischen Sängerin Édith Piaf in Olivier Dahans Biopic „La vie en rose“ (2007) zählt Marion Cotillard zu den bestbezahlten Schauspielerinnen und war seitdem in so unterschiedlichen Filmen wie dem Musical „Nine“, Christopher Nolans Science-Fiction-Drama „Inception“, Woody Allens „Midnight In Paris“ und der Videospiel-Verfilmung von „Assassin’s Creed“ zu sehen.

Die Schauspielerei wurde der am 30. September 1975 in Paris geborenen Cotillard dabei in die Wiege gelegt. Sowohl ihre Mutter Niseema als auch ihr Vater Theillaud waren Schauspieler und brachten ihre Tochter mit dem Theater in Berührung, als sie erst fünf Jahre jung war. Marions Cousin Laurent Cotillard besetzte sie in dem Stück „Y a des nounous dans le placard“, und wann immer eine Kinderrolle in den Stücken der vom Vater gegründeten Theatergruppe Cotillard zu vergeben war, durfte Marion ihr Talent unter Beweis stellen.
Als sie im Alter von sechs Jahren in zwei Fernsehfilmen mitspielte, reifte in ihr der Entschluss, Schauspielerin zu werden, so dass sie in Orléans ihr Schauspielstudium begann und 1994 am dort ansässigen Conservatoire d’Art Dramatique ihren ersten Preis erhielt. Nach einem Auftritt in der US-amerikanischen Fernsehserie „Highlander“ feierte Cotillard 1994 in Philippe Harels Liebesfilm „Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte“ ihr Kinodebüt. Es folgten ein festes Engagement in der französischen Fernsehserie „Extrême limite“ und Nebenrollen in Arnaud Desplechins Drama „Ich und meine Liebe“ sowie Coline Serreaus Science-Fiction-Komödie „Der grüne Planet – Besuch aus dem All“.
Der Durchbruch gelang ihr allerdings erst 1997, als ihre Darbietung in dem Theaterstück „Affaire classée“ mit dem Darstellerpreis Istres bedacht wurde und sie die Zusammenarbeit mit dem französischen Regisseur Gérard Pirès begann. Seine Action-Komödie „Taxi“, die von Luc Besson geschrieben und produziert wurde, avancierte in Frankreich zur erfolgreichsten Komödie des Sommers und ließ zwei von Gérard Krawczyk inszenierte Fortsetzungen folgen, in denen Cotillard in den Jahren 2000 und 2003 ebenfalls in die Rolle der Lilly Bertineau schlüpfte, für die sie nach dem ersten Teil mit einer César-Nominierung als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet worden war. Mit Rollen in Francis Reusseurs historischen Liebesdrama „Krieg im Oberland“ (1999) oder in dem Kriegsdrama „Lisa“ (2001) etablierte sich Cotillard in der französischen Kinowelt.
Sie spielte die Hauptrolle in dem Action-Fernsehfilm „Flucht durch Nizza“ (2001) und im selben Jahr ihre erste Kinohauptrolle in Gilles Paquet-Brenners Melodram „Pretty Things“, was ihr die zweite César-Nominierung einbrachte, wiederum als beste Nachwuchsdarstellerin.
2002 agierte sie an der Seite von Samuel Le Bihan und Thierry Lhermitte in dem Thriller „Une affire privée“, ein Jahr später zusammen mit Guillaume Canet in der Liebeskomödie „Liebe mich, wenn du dich traust“. Da der Film auch in den USA beim Newport Beach Film Festival präsentiert wurde und Cotillard dabei den Darstellerpreis gewann, wurde auch Hollywood langsam auf die Schauspielerin aufmerksam.
Zunächst besetzte Tim Burton sie in seinem Film „Big Fish“, und nachdem Jean-Pierre Jeunet sie die ehemalige Hure in seinem Drama „Mathilde – Eine große Liebe“ spielen ließ, gewann sie diesmal auch den César als beste Nebendarstellerin. Nun nahm Cotillards Karriere richtig Fahrt auf. Sie spielte unter der Regie von Ridley Scott in der Liebes-Komödie „Ein gutes Jahr“ neben Russell Crowe und Albert Finney und in Oliver Dahans Piaf-Biopic „La vie en rose“, das seine Uraufführung als Eröffnungsfilm der 57. Filmfestspiele von Berlin feierte.
Cotillard erhielt 2008 als überhaupt erst dritte Französin nach Claudette Colbert (1935) und Simone Signoret (1960) den Oscar als beste Hauptdarstellerin und wurde darüber hinaus mit dem César, dem Golden Globe als beste Komödien- bzw. Musical-Darstellerin, dem British Academy Film Award (BAFTA Award), dem Satellite Award und dem Darstellerpreis der Los Angeles Film Critics Association ausgezeichnet. 2009 spielte sie in Michael Manns Gangster-Epos „Public Enemies“ die Freundin des von Johnny Depp verkörperten Bankräubers John Dillinger und in Rob Marshalls Musical-Verfilmung „Nine“, die an Federico Fellinis Klassiker „8½“ angelehnt war und die Midlife-Crisis eines alternden Filmregisseurs (Daniel Day-Lewis) und den Frauen in seinem Leben thematisierte.
Nicht zuletzt durch ihre Rolle in Christopher Nolans „Inception“ wurde Cotillard im Jahre 2011 von der französischen Zeitung „Le Figaro“ in der jährlich veröffentlichten Rangliste von Frankreichs bestbezahlten Schauspielern auf Platz 1 ausgewiesen. Cotillard war im Jahr 2011 sowohl in Woody Allens romantischer Komödie „Midnight in Paris“ als auch in Stephen Soderberghs Seuchen-Thriller „Contagion“ zu sehen, 2012 unter der Regie von Jacques Audiard in dem Drama „Der Geschmack von Rost und Knochen“ und in Christopher Nolans „The Dark Knight Rises“.
Zuletzt agierte sie unter der Regie von Justin Kurzel in den Filmen „Macbeth“ (2015) und „Assassin’s Creed“ (2016) sowie in Robert Zemeckis Kriegs-Liebesdrama „Allied: Vertraute Fremde“ (2016). Aktuell ist sie an der Seite von Charlotte Gainsbourg und Mathieu Amalric in Arnaud Desplechins Thriller-Drama „Les fantômes d'Ismaël“ zu sehen.
Cotillard engagiert sich seit über zwanzig Jahren aktiv für den Umweltschutz und als Sprecherin für „Greenpeace“. So war sie wie viele andere Schauspieler, Sänger und Designer 2005 an dem von Greenpeace initiierten Projekt „Dessins pour le climar“ beteiligt und wurde 2016 von der Ministerin für Umwelt, Energie und nachhaltige Entwicklung, Ségolène Royal, zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.
Davon abgesehen nahm sie 2010 für die Werbekampagne des französischen Modelabels Dior den von Franz Ferdinand komponierten Song „The Eyes of Mars“ auf und spielte 2013 in dem Video zu David Bowies Single „The Next Day“ eine Hauptrolle als Prostituierte in einem Nachtclub für Geistliche.

Filmographie:
1993: Étude sur le Mouvement (Fernsehserie, 1 Folge)
1993: Highlander (Fernsehserie, 2 Folgen)
1994: Die Draufgänger (Fernsehserie, 2 Folgen)
1994: Die Geschichte des Jungen, der geküsst werden wollte (L’histoire du garçon qui voulait qu’on l’embrasse)
1996: Ich und meine Liebe (Comment je me suis disputé… (ma vie sexuelle))
1996: Der grüne Planet (La belle verte)
1996: Liebe neu erfinden (L'@mour est à réinventer, dix histoires d’amours au temps du sida)
1998: Taxi
1999: Krieg im Oberland (La guerre dans le haut pays)
1999: Eine andere Welt (Du bleu jusqu’en Amérique)
1999: Furia
2000: Taxi Taxi (Taxi 2)
2001: Lisa
2001: Pretty Things (Les Jolies Choses)
2001: Flucht durch Nizza (Une femme piégée)
2002: Eine ganz private Affäre (Une affaire privée)
2003: Liebe mich, wenn du dich traust (Jeux d’enfants)
2003: Big Fish
2003: Taxi 3
2004: Innocence
2004: Mathilde – Eine große Liebe (Un long dimanche de fiançailles)
2005: Cavalcade
2005: Edy
2005: Love Is in the Air (Ma vie en l’air)
2005: Mary
2005: Burnt Out (Sauf le respect que je vous dois)
2005: Black Box (La Boîte noire)
2006: Du & Ich (Toi et moi)
2006: Dikkenek
2006: Fair Play
2006: Ein gutes Jahr (A Good Year)
2007: La vie en rose (La Môme)
2009: Public Enemies
2009: Le dernier vol
2009: Nine
2010: Inception
2010: Kleine wahre Lügen (Les Petits Mouchoirs)
2011: Midnight in Paris
2011: Contagion
2012: Der Geschmack von Rost und Knochen (De rouille et d’os)
2012: The Dark Knight Rises
2013: Anchorman – Die Legende kehrt zurück (Anchorman 2: The Legend Continues)
2013: The Immigrant
2013: Blood Ties
2014: Zwei Tage, eine Nacht (Deux jours, une nuit)
2015: Macbeth
2015: Der kleine Prinz (Stimme)
2016: Mal de pierres
2016: Einfach das Ende der Welt (Juste la fin du monde)
2016: Allied – Vertraute Fremde (Allied)
2016: Assassin’s Creed
2017: Rock’n’Roll
2017: Les fantômes d'Ismaël
Playlist: 
01. Grégoire Hetzel - Les disparus (Les fantômes d'Ismaël) - 04:15
02. Philippe Rombi - Invitation (Jeux d'enfants) - 05:15
03. Christopher Gunning - Derniere Nuit (La vie en rose) - 07:34
04. Danny Elfman - Titles (Big Fish) - 04:32
05. Marc Streitenfeld - Choosing Love (A Good Year) - 05:39
06. Alexandre Desplat - Stéphanie (De Rouille et d'os) - 04:48
07. Angelo Badalamenti - End Titles (A Very Long Engagement) - 06:51
08. Hans Zimmer & Richard Harvey - Trapped Stars (Le Petit Prince) - 04:00
09. Daniel Pemberton - Une nouvelle vie (Mal de pierres) - 04:08
10. Gabriel Yared - Là, tous ensemble (Juste la fin du monde) - 04:34
11. Alan Silvestri - Essaouiara Desert/Main Title (Allied) - 05:22
12. Jed Kurzel - Patio Underground (Assassin's Creed) - 02:11
13. Jed Kurzel - The Yellow Leaf (Macbeth) - 03:42
14. Hans Zimmer - Time Suite (Inception) - 04:37
15. Hans Zimmer - En Route (Inception) - 03:30
16. Hans Zimmer - Gordon To Foley (The Dark Knight Rises) - 03:50
17. Cliff Martinez - They're Calling My Flight (Contagion) - 03:02
18. Elliot Goldenthal - JD Dies (Public Enemies) - 03:55
19. Philippe Rombi - Ouverture (Jeux d'enfants) - 05:05
20. Angelo Badalamenti - Mathilde's Theme (A Very Long Engagement) - 04:19
21. Hans Zimmer & Richard Harvey - Finding The Rose (Le Petit Prince) - 04:22
22. Gabriel Yared - Louis et sa mère (Juste la fin du monde) - 04:27
23. Alan Silvestri - Trust (Allied) - 03:08
24. Cliff Martinez - Handshake (Contagion) - 04:16
25. Danny Elfman - Finale (Big Fish) - 11:11

Dienstag, 6. Juni 2017

Playlist #216 vom 11.06.2017 - BRUCE BROUGHTON Special

Mit seinem Oscar-nominierten Score für Lawrence Kasdans Western „Silverado“ (1985) wurde der amerikanische Komponist Bruce Broughton quasi über Nacht international bekannt, und er kann in seiner langjährigen Karriere auf zehn Emmy-Auszeichnungen (u.a. für zwei „Dallas“-Folgen und die Fernsehfilme „O‘ Pioneers!“ und „Warm Springs“), vierzehn weitere Emmy-Nominierungen und eine Grammy-Nominierung für seine Musik zu „Young Sherlock Holmes“ zurückblicken.
Mittlerweile ist von dem vor allem in den 1980er und 1990er überaus produktiven Komponisten nur noch selten etwas zu hören. Zuletzt komponierte er zusammen mit John Debney die ebenfalls Emmy-nominierte Musik zur Western-Mini-Serie „Texas Rising“ (2015) und zur Fernsehserie „Orville“ (2017).

Der am 8. März 1945 geborene Bruce Broughton studierte an der University of Southern California, wo er 1967 seinen Abschluss in Musikkomposition machte. Durch einen Bekannten seines Großvaters erhielt Broughton einen Job im Musikdepartment von CBS und war zunächst dafür zuständig, Stücke aus Musikbibliotheken für CBS-Fernsehproduktionen wie „Gunsmoke“ und „Hawaii Five-O“ bereitzustellen. Nach zehn Jahren war er Assistant Director of Music und durfte dabei zusehen, wie Star-Komponisten wie Jerry Goldsmith, Henry Mancini und Michel Legrand Musik zu Fernsehfilmen einspielten, die CBS zu produzieren begannen.
Schließlich begann Broughton selbst Musik zu CBS-Fernsehshows zu komponieren und sich über das Studio hinaus einen Namen zu machen. Vor allem die Arbeit an „Quincy“ in den Jahren zwischen 1977 und 1983 machte ihm viel Spaß.
„Die Geschichten waren immer völlig unterschiedlich, so dass du immer andere Musik geschrieben hast, im Gegensatz zu etwas wie ‚Dallas‘, woran ich ebenfalls arbeitete, was eine Soap Opera gewesen ist, in der quasi jede Woche dieselben Leute zu sehen waren.“ 
In den frühen 1980er Jahren schrieb Broughton noch überwiegend Musik für Fernsehfilme, sein Kinodebüt feierte er 1983 mit „The Prodigal“, ein Jahr später folgte „The Ice Pirates“. Seinen Durchbruch hat er einem Treffen mit Lawrence Kasdan zu verdanken, das ihm sein Agent vermittelte. Eigentlich war das Western-Genre mit John Waynes letzten Film „The Shootist“ (1976) zu Grabe getragen worden, doch Kasdan gelang es, mit „Silverado“ das Genre neu zu beleben.
Für die musikalische Untermalung schwebte dem Regisseur ein großer, Hollywood-typischer traditioneller Western-Score in der Tradition von Jerome Moross‘ „The Big Country“ (1958) und Elmer Bernsteins „Die glorreichen Sieben“ (1960) vor. Mit seiner mitreißenden, beschwingten Musik, die mit klassischen Western-Elementen durchsetzt ist, erhielt Broughton seine erste und einzige Oscar-Nominierung, musste sich aber John Barrys romantisch-melodischer Musik zu „Jenseits von Afrika“ geschlagen geben.
In der Folge komponierte er die Musik zu so unterschiedlichen Filmen wie „Tombstone“, „The Rescuers Down Under“, „The Presidio“, „Miracle on 34th Street“, „Narrow Margin“ und „Harry and the Hendersons“. Darüber hinaus arbeitete er fürs Fernsehen an „JAG“ und Steven Spielbergs „Tiny Toon Adventures“, an Mini-Serien wie „Roughing It“, „The Blue and Gray“ und „True Women“ bis zu etlichen Fernsehfilmen und unzähligen Episoden zu TV-Serien wie „Dallas“, „Quincy“, „Hawaii Five-O“ und „How the West Was Won“.
Bruce Broughton ist davon überzeugt, dass ein guter Score der Story hilft und eine emotionale Dimension ausfüllt, die jenseits der Darstellung und anderen Elementen liegt.
„Es gibt viele gute Film Scores, die nicht unbedingt großartige Musik sind, und es gibt viele Film Scores, die tolle Musik beinhalten, aber keine großen Film Scores darstellen.“ 
Seiner Meinung nach muss ein Filmkomponist in der Lage sein, beim Komponieren alle Arten von Stilen und Techniken zu verwenden, während er schmale Deadlines und genaue Vorstellungen einhalten muss. Je mehr sich die Filmindustrie allerdings weg vom klassischen Film zur digitalen Technik entwickelte, hat sich auch in der Filmmusik der Trend zur elektronischen Produktion mit Synthesizern und Samplern etabliert, weshalb Broughtons klassischer Ansatz mittlerweile schon als antiquiert gilt.

Filmographie:
1973-1975 Gunsmoke (TV-Serie)
1973-1979 Hawaii Five-O (TV-Serie)
1977 The Oregon Trail (TV-Serie)
1977-1983 Quincy, M.E. (TV-Serie)
1978-1979 Barnaby Jones (TV-Serie)
1978-1979 How the West Was Won (TV-Serie)
1979-1985 Dallas (TV-Serie)
1979 The Paradise Connection (Fernsehfilm)
1980 The Return of Frank Cannon (Fernsehfilm)
1980 Desperate Voyage (Fernsehfilm)
1981 Buck Rogers in the 25th Century (TV-Serie)
1982 The Blue and the Gray (TV-Mini-Serie)
1981 The Girl, the Gold Watch & Dynamite (Fernsehfilm)
1981 Killjoy (Fernsehfilm)
1982 Desperate Lives (Fernsehfilm)
1982 One Shoe Makes It Murder (Fernsehfilm)
1983 M.A.D.D.: Mothers Against Drunk Drivers (Fernsehfilm)
1983 Cowboy (Fernsehfilm)
1983 The Prodigal
1983 This Girl for Hire (Fernsehfilm)
1984 The Master of Ballantrae (Fernsehfilm)
1984 The Ice Pirates
1984 Passions (Fernsehfilm)
1984 The Cowboy and the Ballerina (Fernsehfilm)
1985 Stormin' Home (Fernsehfilm)
1985-1986 Amazing Stories (TV-Serie)
1985 Silverado
1985 Young Sherlock Holmes
1986 Sweet Liberty
1986 The Boy Who Could Fly
1986 George Washington II: The Forging of a Nation (Fernsehfilm)
1987 Square Dance
1987 Harry and the Hendersons
1987 The Monster Squad
1987 Big Shots
1987 Cross My Heart
1988 The Presidio
1988 The Rescue
1988 Moonwalker
1988 Last Rites
1989 Jacknife
1989 Sorry, Wrong Number (Fernsehfilm)
1990 The Old Man and the Sea (Fernsehfilm)
1990-1992 Tiny Toon Adventures (TV-Serie)
1990 Betsy's Wedding
1990 Narrow Margin
1990 The Rescuers Down Under
1991 All I Want for Christmas
1992 O Pioneers! (Fernsehfilm)
1992 Honey, I Blew Up the Kid
1992 Stay Tuned
1993 Homeward Bound: The Incredible Journey
1993 So I Married an Axe Murderer
1993 For Love or Money
1993 Tombstone
1994 Holy Matrimony
1994 Baby's Day Out
1994 Miracle on 34th Street
1996 Carried Away
1996 Homeward Bound II: Lost in San Francisco
1996 House Arrest
1996 Infinity
1997 Shadow Conspiracy
1997 A Simple Wish
1997 True Women (TV-Mini-Serie) 
1998 Krippendorf's Tribe
1998 Glory & Honor (Fernsehfilm)
1998 Lost in Space
1998 One Tough Cop
1998 Jeremiah (Fernsehfilm)
1999 Night Ride Home (Fernsehfilm)
2001 The Ballad of Lucy Whipple (Fernsehfilm)
2002 Roughing It (Fernsehfilm)
2002 Damaged Care (Fernsehfilm)
2002 Bobbie's Girl (Fernsehfilm)
2002 The Locket (Fernsehfilm)
2003 Eloise at the Plaza (Fernsehfilm)
2003 Lucy (Fernsehfilm)
2003 Eloise at Christmastime (Fernsehfilm)
2004 Last Flight Out (Video)
2004 Mickey, Donald, Goofy: The Three Musketeers (Video)
2005 Warm Springs (Fernsehfilm)
2005 The Dive from Clausen's Pier (Fernsehfilm)
2006 Bambi II (Video)
2009 Safe Harbor (Fernsehfilm)
2011 The Pledge
2013 A Christmas Tree Miracle
2015 Texas Rising (TV-Mini-Serie, mit John Debney)
2016 Shot
2017 Orville (TV-Serie)
Playlist:
01. Bruce Broughton - For Love Or Money (For Love Or Money) - 04:05
02. Bruce Broughton - Georgia's Theme (True Women) - 03:06
03. Bruce Broughton - Returning Home (The Boy Who Could Fly) - 04:00
04. Bruce Broughton - Main Title (Last Flight Out) - 06:27
05. Bruce Broughton - End Credits (Homeward Bound - The Incredible Journey) - 05:03
06. Bruce Broughton - In The Park (Homeward Bound II - Lost In San Francisco) - 03:20
07. Bruce Broughton - At School (Carried Away) - 03:10
08. Bruce Broughton - A Nightmare Diagram (Infinity) - 03:23
09. Bruce Broughton - Alone (First Olympics: Athens 1896) - 03:13
10. Bruce Broughton - That's All, Folks! (Honey, I Blew Up The Kid) - 04:25
11. Bruce Broughton - Goodbyes (Harry And The Hendersons) - 04:07
12. Bruce Broughton - On To Silverado (Silverado) - 06:26
13. Bruce Broughton - Looking At Heaven (Tombstone) - 08:47
14. Bruce Broughton - The Land (O Pioneers!) - 03:49
15. Bruce Broughton - Lee's Farewell (The Blue And The Gray) - 04:23
16. Bruce Broughton - Impatient To Say Goodbye/End Credits (Presidio) - 05:03
17. Bruce Broughton - End Credits (Narrow Margin) - 03:06
18. Bruce Broughton - Exoneration (One Tough Cop) - 05:36
19. Bruce Broughton - Preparations (The Rescue) - 03:21
20. Bruce Broughton - Solving The Crime (Young Sherlock Holmes) - 04:55
21. Bruce Broughton - Garth Gets It (This Girl For Hire) - 04:32
22. Bruce Broughton - Reprogram The Robot/The Launch (Lost In Space) - 06:26
23. Bruce Broughton - Christmas Morning (Miracle On The 34th Street) - 03:39
24. Bruce Broughton - Pearls, Pickups and Phones/You Look So Happy (Eloise At Christmastime) - 03:53
25. Bruce Broughton & John Debney - Suite (Texas Rising) - 09:16

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