Samstag, 21. Dezember 2019

Playlist #282 vom 22.12.2019 - NEUHEITEN 2019 (7)

In der letzten Neuheiten-Sendung des laufenden Jahres gibt es wieder eine bunte Mischung ganz unterschiedlicher Interpreten zu verschiedenen Film- und Fernsehformaten und Genres zu hören. Neben den renommierten Komponisten James Newton Howard, Alexandre Desplat, Howard Shore, Carter Burwell, Thomas Newman, Gabriel Yared, Stephen Warbeck, John Debney und Brian Tyler sind viele neue Namen, aber auch bekannter werdende Nachwuchstalente wie Jeff Russo und Martin Phipps sowie Neuveröffentlichungen von Altmeistern wie Elmer Bernstein und Lalo Schifrin in der heutigen Playlist vertreten.

Den Auftakt bildet die Zusammenarbeit zwischen John Debney und Germaine Franco zur Realfilm-Adaption der Nickelodeon-Zeichentrickserie „Dora“, die von 2000 bis 2014 auf acht Staffeln kam. Nachdem der Vorschulhit eine Spin-off- und Sequelserie, Merch-Artikel, Bücher und Videospiele hervorbrachte, legt „Die Muppets“-Regisseur James Bobin eine Fortsetzung des Familienabenteuers im Kinoformat vor, bei dem die siebenjährige Dora aus dem Fernsehen zu einem Teenager gereift ist und im Dschungel von Peru in einen Entführungsfall verstrickt wird. Die Komponisten haben dazu einen wuchtigen orchestralen Score mit Chor und exotischen Elementen kreiert.
Lele Marchitelli ist vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem italienischen Regisseur Paolo Sorrentino („The Young Pope“, „La Grande Bellazza“) bekannt geworden. Nun komponierte er die von feinen Piano-Melodien und leisen Streichern geprägten Score zum Dokumentarfilm „#AnneFrank – Parallel Stories“, in dem Helen Mirren aus dem Tagebuch der jungen Jüdin vorliest, die kurz vor dem Kriegsende dem Holocaust zum Opfer gefallen war.
Der schwedische Komponist Simon Kölle engagierte für seinen Score zu dem von Rasmus Tirzitis inszenierten Wikinger-Abenteuer „The Huntress: Rune of the Dead“ den schwedischen Multi-Instrumentalisten Per Runberg und die Sängerin Mohlavyr, um dem orchestralen Score außergewöhnliche Farben zu verleihen.
„Es war auf der einen Seite etwas neu für mich, einen Score für einen Wikinger-Film zu komponieren, auf der anderen Seite habe ich einen Hintergrund, Musik für Fantasy-Spiele und -Alben zu schreiben“, erzählt der 1977 in Stockholm geborene Komponist, der gerade die zweite Staffel der schwedischen Serie „Blake Lake“ und den Steven-Seagal-Action-Thriller „The Perfect Weapon“ vertont hat. „Rasmus Tirzitis verwendete keine Temp Music, um mir alle möglichen Freiheiten zu gewähren, mit der Musik eine Geschichte zu erzählen und die passende Stimmung für den Film zu kreieren.“
Seit einem bahnbrechenden Hollywood-Debüt mit „American Beauty“ hat Sam Mendes immer gut drei bis vier Jahre gebraucht, um einen neuen Film in die Kinos zu bringen. Nach den beiden James-Bond-Filmen „Skyfall“ (2012) und „Spectre“ (2015) inszenierte Mendes nun mit „1917“ ein Kriegsdrama, in dem die beiden jungen britischen in Nordfrankreich stationierten Soldaten Schofield (George MacKay) und Blake (Dean-Charles Chapman) den Auftrag erhalten, tief durch von Deutschen kontrolliertes Land zu gehen, um eine wichtige Botschaft zu überbringen. Um den gefürchteten Angriff zu verhindern, läuft den beiden Kurieren aber die Zeit davon, denn unter den Hunderten Soldaten, die dem Angriff zum Opfer fallen würden, wäre auch Blakes eigener Bruder … Thomas Newman komponierte in der siebten Zusammenarbeit mit dem Regisseur dazu einen betörend schönen, von elegischen Streichern und den für Newman typischen Piano-Tupfern getragenen Score, der besonderen Anforderungen gerecht werden musste, wie der Komponist im Interview mit "The Wrap" erinnert:
„Es ging um emotionale Inhalte im Vergleich zu dramatischen Inhalten. Am Ende musste die Musik den Ort, die Nachtfackeln und den Kontrast von Licht und Dunkelheit einbeziehen. Und die Frage, die du beantworten musst, lautet: Soll es beängstigend sein, soll es intensiv sein oder soll es dystopisch schön sein? Mendes wollte immer dystopisch schön sein, und so wurde daraus die Frage: Wie klingt das?“ 
Besonders schöne Klänge gibt es auch von Alexandre Deplat zu hören. Der französische Oscar-Preisträger („The Grand Budapest Hotel“, „The Shape of Water“) vertonte nicht nur Costa-Gravas‘ biografisches Drama „Adults in the Room“, in dem die Auseinandersetzungen über die Finanzhilfen für Griechenland 2015 aufgearbeitet werden, sondern auch Greta Gerwigs Neuverfilmung von „Little Women“.
„Als ich das erste Mal daran dachte, ‚Little Women‘ zu machen, wusste ich, dass der Score ein essentieller Teil des Storytelling werden würde. Ich wollte, dass der Film ein Musical ohne Gesang wird. Er musste wunderschön sein, ohne süßlich zu wirken, episch, ohne die Darsteller zu erdrücken, tragisch, ohne manipulativ zu sein, intelligent, ohne überlegen wirken zu wollen. Kurzgesagt, ich brauchte ein Genie, und Alexandre Desplat ist ein Genie des Kinos, da bin ich mir sicher“, berichtet die Schauspielerin und Regisseurin im Booklet zum Soundtrack von Sony Classical.
„Indem sie ‚Little Women‘ für die Leinwand adaptierte, hat sie die Erforschung vom Ende der Unschuld, die Entdeckung der Liebe und den notwendigen Kampf der Frauen um ihre Unabhängigkeit weiterentwickelt“, fügt Desplat zur Zusammenarbeit mit Greta Gerwig hinzu. „Um das Leben dieser vier jungen Mädchen auf ihrem Weg zum Erwachsensein einzufangen, habe ich es in die vier Hände zweier Pianisten gelegt. Sie werden unterstützt von einem Kammerorchester, das uns in der intimen Welt dieser ‚kleinen Frauen‘ hält.“ 
Caldera Records hat mit „Naked“ eine schöne Zusammenstellung der langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem britischen renommierten Filmemacher Mike Leigh („Lügen und Geheimnisse“, „Happy-Go-Lucky“) veröffentlicht, auf der neben der Musik zu „Meantime“ (1983), „Hohe Erwartungen“ (1988) und „Lügen und Geheimnisse“ (1996) vor allem die von einer Harfe geprägten Musik zu dem 1993 inszenierten Drama „Nackt“ prominent vertreten ist.
Nachdem David Stone Hamilton bereits Carl Strathies Weltraum-Thriller „Solis“ vertont hatte, komponierte er nun auch dessen übernatürlichen Thriller „Dark Encounter“, in dem eine trauernde Familie die Wahrheit über das mysteriöse Verschwinden ihres achtjährigen Mädchen verarbeiten muss.
„Wir wollten mit dem Score Themen der Schuld und des Verlustes erforschen und mit der Musik die Art und Weise reflektieren, wie eine Tragödie eine Familie auseinanderreißen kann“, erklärt der Komponist. „Wenn Besucher aus einer anderen Welt in Gestalt fremdartiger Lichter erscheinen, haben wir avantgardistische Vocals verwendet, um ein Gefühl von Terror und Mystery hervorzurufen, während sie auf einen sehr menschlichen Aspekt in diesen außerirdischen Eindringlingen hinweisen. Als die wahren Absichten der Aliens entschlüsselt sind, werden die Vocals zu himmlischen Chor-Texturen transformiert und das Orchester nimmt größere Ausmaßen an. Wir wollten diesen Kontrast im musikalischen Stil und der Instrumentation, um eine wichtige Veränderung in der Geschichte zu signalisieren, während sich starke emotionale Themen als roter Faden durch den Film ziehen.“ 
Der belgische Komponist Hannes De Maeyer vertonte mit seiner Musik zum WW2-Thriller „U-235“ (aka „Torpedo“) die Geschichte flämischer Rebellen, die in geheimer Mission mit einem gekaperten deutschen U-Boot vom Kongo in die USA mit einer Fracht unterwegs sind, die den Alliierten zum Sieg verhelfen könnte.
„Ich bin immer ein Fan von WW2-bezogenen Filmen und Spielen wie der ‚Medal of Honor‘-Reihe von Michael Giacchino und Christopher Lennertz, ‚Saving Private Ryan‘ von John Williams oder ‚Band of Brothers‘ von Michael Kamen gewesen“, erzählt De Maeyer. „Während der Vorbereitung zu ‚U-235‘ bin ich komplett in diese Welt eingetaucht. Die größte Schwierigkeit bestand darin, eine Balance zwischen der Nostalgie zu finden, ohne dass es zu altmodisch klingt. Das ist etwas, an dem wir hart gearbeitet haben. Es gab keinen Zweifel daran, dass wir den Score mit einem großen Orchester voll mit Blechbläsern und Percussions aufnehmen mussten. Das war einfach das, was der Film brauchte. Die Bezüge und die Stimmungen von nostalgischen Filmen wie ‚The Great Escape‘ und ‚Indiana Jones‘ waren in allen Aspekten des Films vorhanden, auch bei der Musik.“
Der in Frankreich geborene und in Teheran lebende Komponist Christophe Rezai nimmt den Hörer mit seiner Musik zum Animations-Abenteuer „The Last Fiction“ auf eine musikalische Reise durch Raum und Zeit, wobei er die mittelalterliche Welt des Mittleren Ostens auferstehen lässt. Die Geschichte, die auf Traditionen der persischen Literatur und vor allem auf dem Klassiker „The Book of Kings“ von Ferdowski basiert, folgt zum einen dem jungen Prinzen Zahak, der durch einen Handel mit dem Teufel den Thron des antiken Persien erobert, zum anderen dem jungen Helden Afaridoun, der die Menschheit im Königreich aus der Dunkelheit befreien will. Rezai vereint in seinem Score iranische folkloristische Musik mit einem symphonischen, mit Chorälen angereicherten Orchester zu einem ebenso emotionalen wie actionreichen Soundtrack.
„Der Soundtrack zu ‚The Last Fiction‘ präsentiert die reine musikalische Kultur des Iran. Wir haben fünf Jahre damit verbracht, überall im Land die iranische Folkmusik zu erforschen, selbst in den kleinsten Dörfern“, rekapituliert Rezai die Entstehung der Musik. „Wir haben uns dazu entschlossen, weil der Film von Shahnameh (The Book of Kings) handelt, also haben wir das Bedürfnis gehabt, dass die gesamte musikalische Kultur mit einem der größten je geschriebenen iranischen Bücher repräsentiert werden sollte.

Playlist:
1. John Debney & Germaine Franco - Moon Gate (Dora and the Lost City of Gold) - 03:42
2. Lele Marchitelli - Alive (#AnneFrank - Parallel Stories) - 02:50
3. Simon Kölle - The Viking Family (The Huntress) - 03:55
4. Christophe Rezai - Jamshid's Light (The Last Fiction) - 02:26
5. Carl Thiel - Chi Sau Training (Seis Manos) - 02:12
6. Rik Schaffer - Chinatown Theme (Vampire The Masquerade - Bloodlines) - 06:09
7. Brian Tyler - Identity Crisis (Charlie's Angels) - 03:19
8. Nate Heller - Score Suite (A Beautiful Day in the Neighborhood) - 04:45
9. Stephen Warbeck - The City (Down to Earth) - 03:07
10. Gabriel Yared - Prologue (Paradise War - The Story of Bruno Manser) - 02:57
11. Max Aruj & Steffen Thom - Haley's Theme (Crawl) - 02:13
12. Labyrinth - Demanding Excellence (Euphoria) - 03:31
13. Thomas Newman - Come Back to Us (1917) - 05:40
14. Alexandre Desplat - Europe (Adults In The Room) - 05:04
15. Alexandre Desplat - Jo Writes (Little Women) - 03:50
16. James Newton Howard - Love and Suffering (A Hidden Life) - 07:45
17. Howard Shore - It Ended In Silence (The Song of Names) - 04:25
18. David Reichelt - Sola (La Palma) - 02:35
19. Carter Burwell - Are We Doing This? (The Morning Show - Season 1) - 03:53
20. Hannes De Maeyer - Sacrifice (Torpedo) - 02:24
21. David Stone Hamilton - One Year Later (Dark Encounter) - 03:22
22. Lisa Gerrard & James Orr - Nightcap (Secret Bridesmaid's Business) - 02:16 - 03:41
23. Andrew Dickson - Blank It All Out (Naked) - 02:39
24. Martin Phipps - Man on the Moon (The Crown - Season 3) - 04:09
25. Tom Howe - Lu-La's Memory (Farmageddon) - 03:15
26. Trent Reznor & Atticus Ross - How the West Was Really Won (Watchmen - Volume 01) - 03:45
27. Atticus Ross, Leopold Ross & Claudia Sarne - As Far as I Could (Earthquake Bird) - 04:58
28. Lalo Schifrin - Will We Ever See You Again? (Return From Witch Mountain) - 03:40
29. Elmer Bernstein - Goodbyes and End Credits (The Amazing Mr. Blunden) - 03:30
30. Jeff Russo - Race to the Moon [Piano Suite] (For All Mankind - Season 1) - 06:11

Sonntag, 1. Dezember 2019

Playlist #281 vom 08.12.2019 - AUSTIN WINTORY Special

Mit seinem 2012 komponierten Score zum PS3-Spiel „Journey“ schrieb Austin Wintory Geschichte, denn es war der erste Videogame-Score, der in der Kategorie „Best Score for Visual Media“ für einen Grammy nominiert worden ist. Der Soundtrack erreichte zudem die höchste Charts-Platzierung für ein Original Videogame Score in den Billboard Top 200 Charts. Seither hat sich der in Los Angeles arbeitende Komponist zu einem der profiliertesten Vertreter seiner Zunft im Videospielbereich entwickelt und auch mittlerweile für über fünfzig Filme die Musik komponiert. Gerade hat der produktive Wintory die drei Videogame-Soundtracks zu „Erica“, „John Wick Hex“ und „The Bradwell Conspiracy“ veröffentlicht, dazu das Konzeptalbum „Remnants“.

Im Alter von zehn Jahren entdeckte der 1984 in Denver geborene Austin Wintory seine Liebe zur Filmmusik, als er Jerry Goldsmiths Scores zu „Patton“ und „A Patch of Blue“ hörte. Er brachte sich an der High-School selbst Komposition und Orchestration bei, bevor er an den Universitäten von New York und USC zu studieren begann, wo er über 150 Studentenfilme vertonte und zur Zeit seiner Graduierung sowohl von Sony den Auftrag erhielt, das Videospiel „flOw“ zu vertonen, als auch beim Sundance Film Festival den Audience Award für seinen Soundtrack zum Film „Captain Abu Raed“ ausgezeichnet wurde. Seither hat es Wintory vorzüglich verstanden, seine Talente auf der Konzertbühne, in den virtuellen Welten und auf der Leinwand einzubringen und zu verfeinern.
Den Score zum Strategiespiel „The Banner Saga“ (2014) ließ Wintory vom Dallas Wind Symphony und den drei bekannten YouTube-Musikern Malukah, Peter Hollens und Taylor Davis einspielen. Zu den mehr als ein Dutzend Auszeichnungen und Nominierungen zählten seine vierte und fünfte British Academy Award Nominierungen und der ASCAP Composer’s Choice Award für den besten Video Game Score des Jahres. Danach vereinte er in dem für etliche Preise nominierten Score zum Videospiel „ABZÛ“ Orchester, Chor und ein großes Harfen Ensemble, während er für den Ubisoft-Blockbuster „Assassin’s Creed: Syndicate“ einen im Kammermusik-Stil angelegten Score komponierte, der in den Traditionen des 19. Jahrhunderts verwurzelt ist und mit den virtuosen Musikerinnen Sandy Cameron und Tina Gua in den legendären Abbey Road Studios in London aufgenommen wurde.
Neben den bemerkenswerten Arbeiten für Videospiele wie „Tooth and Tail“, „Monaco“, „Soul Fjord“, „Sunset“, „Absolver“, „Deformers“ und „Luna“ komponierte Wintory die Musik zum Action-Thriller „The Rendezvous“, zum Thriller „Standoff“ mit Laurence Fishburne in der Hauptrolle sowie zu „Mercury Plains“ und den Independent-Komödien „A Little Help“ und „Strangely in Love“. Seine Musik ist in den Dramen „Leave“, „The Last Movie Star“ (mit Burt Reynolds in seiner letzten Rolle) und „The Grief Tourist“ ebenso zu hören wie in dem Action-Thriller „Bullet Head“ und den Dokumentationen „Tread“, „A Beautiful Game“ und „The War Around Us“.
Mit seinem Album „Remnants“ hat Austin Wintory ein ganz besonders Konzept verwirklicht.
„Jeder Komponist und im Grunde jeder Künstler wird ständig mit Ablehnung konfrontiert. In meinem Fall besteht diese Form davon darin, dass ich Demos oder Stücke schreibe, um an einem Projekt beteiligt zu werden, nur damit mir gesagt wird, dass es nicht läuft. Die Gründe dafür haben meist nichts mit mir persönlich zu tun, auch wenn es verführerisch ist, es persönlich zu nehmen, Ablehnung mit Versagen gleichzusetzen“, erklärt Wintory auf seiner Bandcamp-Seite zum Album. „Indem meine Karriere trotzdem voranschritt, dämmerte es mir, dass Ablehnungen eine viel bessere Umschreibung einer Möglichkeit waren. Und als ich zurückblickte, realisierte ich, wie viele Möglichkeiten ich gehabt habe! Es machte nichts, dass so viele nicht funktionierten. 100% der Musik auf diesem Album war für den Müll. Das meiste davon sind abgelehnte Stücke, aber auch Stücke für gescheiterte Projekte und auch von einigen, bei denen ich mittendrin gefeuert worden bin. Am Ende hoffe ich, dass ihr es liebt und es eine Erinnerung daran ist, dass Ablehnung keine Niederlage bedeutet, sondern tatsächlich seltsamen Spaß und Bekräftigung bedeutet.“ 

Werkauswahl: 
2007: Flow (Videospiel)
2007: Back Soon
2007: Man Vs. (TV-Serie)
2007: Captain Abu Raed
2008: 3-Day-Weekend
2008: Print
2009: Grace
2009: Serpent and the Sun: Tales of an Aztec Apprentice (Dokumentation)
2009: Knuckle Draggers
2009: Eine Überraschung zum Fest (Make the Yuletide Gay)
2009: The Sunset Sky
2009: Live Evil – Die Jagd hat begonnen
2009: Mr. Sadman
2009: The Echo Game
2010: Let the Game Begin
2010: The River Why
2010: A Little Help
2010: Majid
2010: Workshop
2010: Hubristic
2011: Playing House
2011: Leave
2012: A Beautiful Game (Dokumentation)
2012: Journey (Videospiel)
2012: The Grief Tourist
2012: Spirit of the Cosmos
2012: Junction
2012: Counter-Strike: Global Offensive (Videospiel)
2012: Horn (Videospiel)
2012: Monaco: What’s Yours Is Mine (Videospiel)
2013: Cement Suitcase
2013: Leisure Suit Larry in the Land oft he Lounge Lizards: Reloaded (Videospiel)
2013: It’s Not You, It’s Me
2014: The Banner Saga (Videospiel)
2014: The War Around Us (Dokumentation)
2014: Inverse
2014: Soul Fjord (Videospiel)
2014: Targeting
2014: Aftermath
2014: Strangely in Love
2014: The Incredible Adventure of Jojo
2015: Dark Summer
2015: Sunset (Videospiel)
2015: Home Run Showdown
2015: Assassin’s Creed: Syndicate (Videospiel)
2016: Standoff – Die einzige Zeugin
2016: Mercury Plains
2016: The Banner Saga 2 (Videospiel)
2016: Abzû (Videospiel)
2016: The Morning the Sun Fell Down
2016: The Rendezvous
2017: Deformers (Videospiel)
2017: The Last Movie Star
2017: Diane
2017: Absolver (Videospiel)
2017: Tooth and Tail (Videospiel)
2017: Bullet Head
2018: Pode (Videospiel)
2018: The Assassin’s Code
2018: The Banner Saga 3 (Videospiel)
2018: Command and Conquer: Rivals (Videospiel)
2019: Tread (Dokumentation)
2019: Erica (Videospiel)
2019: John Wick Hex (Videospiel)
2019: The Bradwell Conspiration (Videospiel)
2019: Remnants
Playlist:
1. Austin Wintory - In the Fog (Captain Abu Raed) - 03:36
2. Austin Wintory - Reception (A Little Help) - 01:52
3. Austin Wintory - Curious Eddy (The River Why) - 06:20
4. Austin Wintory  - Larbi (Majid) - 02:46
5. Austin Wintory  - Apotheosis (Journey) - 07:07
6. Austin Wintory  - Twilight Mist (Spirit of the Cosmos) - 06:02
7. Austin Wintory  - Chapter 7: New Beginnings (Strangely in Love) - 04:59
8. Austin Wintory ft. Malukah & Tina Guo - The Forge (The Forge) - 03:55
9. Austin Wintory  - Huddled in the Shadows (The Banner Saga) - 03:02
10. Austin Wintory  - On the Promises of Twilight (The Banner Saga 3) - 04:42
11. Austin Wintory  - Our Curiosity (Our Curiosity) - 06:24
12. Austin Wintory  - How It Might Have Been (Sunset) - 04:01
13. Austin Wintory  - The Churning Seas of London (Assassin's Creed: Syndicate) - 01:58
14. Austin Wintory  - Juke 1: Lefty's (Leisure Suit Larry: Reloaded) - 03:01
15. Austin Wintory  - Grüvheim Streets (Soul Fjord) - 02:43
16. Austin Wintory  - It's a Big Scar / Claire De Claire (The Rendezvous) - 04:51
17. Austin Wintory  - A Thousand Roads (Luna) - 04:34
18. Austin Wintory  - The Tower of Adal (Absolver) - 05:48
19. Austin Wintory  - Desert Walk (Mercury Plains) - 02:49
20. Austin Wintory  - The History Below (Pode) - 06:55
21. Austin Wintory  - Another World, Beneath (Erica) - 03:44
22. Austin Wintory  - So Difficult to Find Good Help These Days (John Wick Hex) - 04:13
23. Austin Wintory  - The Architects (Remnants) - 02:41
24. Austin Wintory  - Not a Fan of Hospitals (The Bradwell Conspiracy) - 06:40
25. Austin Wintory  - Their Waters Were Mingled Together (ABZÛ) - 10:14

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