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Sonntag, 12. April 2026

Playlist #447 vom 19.04.2026 - ÉRIC DEMARSAN Special

Éric Demarsan darf sich als einziger Komponist rühmen, zweimal mit dem großen Filmemacher Jean-Pierre Melville gearbeitet zu haben, bevor dieser 1973 verstarb. Doch neben seinen ikonischen Arbeiten für Melvilles Klassiker „Armee im Schatten“ (1969) und „Vier im roten Kreis“ (1970) arbeitete der französische Komponist im Laufe der Jahrzehnte auch mit so populären Regisseuren wie Jean-Pierre Mocky, Costa-Gavras oder Patrice Leconte zusammen. Zuletzt war er für die Fernsehserien „Romance“ (2020) und „Notre-Dame“ (2022) tätig.
Éric Demarsan wurde am 2. Oktober 1938 in Paris geboren. Seine Großmutter, Malerin und Musikerin, förderte ihn schon früh und gab ihm erste Kurse in Aquarellmalerei und Klavier. Mit zwölf Jahren war er während eines Familienessens in einem Restaurant von einem Glissando eines Pianisten tief beeindruckt. Von da an beschränkte sich sein Klavierunterricht nicht mehr nur auf seine gute Ausbildung. Zwischen 16 und 18 Jahren spielte Eric Demarsan bis zum Morgengrauen in den Nachtclubs der Place du Tertre in Montmartre (Paris), zusammen mit Bernard Dimey, Marian Kouzan und vor allem Michel Magne, wo er die dort auftretenden Sänger begleitete.
Demarsan studierte außerdem Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und Komposition bei renommierten Meistern wie Julien Falk. Nach seinem Militärdienst arbeitete er als Pianist für den Verlag Vogue, bevor er Michel Magne wiedertraf, dem er von 1965 bis 1967 auf Schloss Hérouville assistierte und dabei zahlreiche Techniken der Orchestrierung sowie die Grundlagen des Orchesterklangs erlernte.
Anschließend arbeitete Demarsan als Orchestrator an den Filmen „Angélique“ und „Fantômas“, komponierte die Musik für Cécile Aubrys Fernsehserie „Sébastien Parmi les Hommes“ und orchestrierte 1968 für François de Roubaix die Musik für Jean-Pierre Melvilles Film „Der eiskalte Engel“, François Villiers’ Fernsehserie „Les Chevaliers du Ciel“ sowie Julien Duviviers Film „Mit teuflischen Grüßen“.
Jean-Pierre Melville
bat ihn 1969, die Filmmusik für „Armee im Schatten“ zu schreiben, und im darauffolgenden Jahr, innerhalb von zwei Wochen, die für „Vier im roten Kreis“, nachdem Michel Legrands Partitur abgelehnt worden war.
,Vier im roten Kreis‘ unterschied sich von ,Armee im Schatten‘: Er war offensichtlich zeitgenössischer, aber vor allem weniger lyrisch, viel abstrakter. Es ist ein eisiger Film über die Lebenswege der Menschen. Melville bat mich um ein minimalistisches Musikstück im orchestralen Stil des Modern Jazz Quartet. Er hegte eine gewisse Nostalgie für John Lewis und ihre missglückte Zusammenarbeit an ,Der zweite Atem‘. Um meine Inspiration zu lenken, ließ Melville mich eine 35-mm-Kassette mit dem abgemischten Soundtrack zu Robert Wises Film ,Wenig Chancen für morgen‘ anhören, dessen Originalmusik von Lewis stammte. ,Genau diese Klangfarbe brauche ich‘, sagte er. Daher das Hauptthema für ,Vier im roten Kreis‘ - Blechbläserakkorde und ein Jazzquintett für eine einfache, in sich gekehrte Melodie“, blicht Demarsan im Interview mit Stéphane Lerouge zurück.
„Melvilles Wunsch war klar: In ,Vier im roten Kreis‘ sollte die Musik das Gefühl der Gefangenschaft, die Idee des Schicksals vermitteln. All diese Figuren. … haben eine Verabredung mit ihrem Schicksal. Ich erinnere mich an eine bestimmte Szene mit Delon in einem Aufzug, in der das Licht aus dem Inneren flüchtig von einem Stockwerk zum nächsten huscht. Melville sagte zu mir: ,Dieses Bild ist eine Vorahnung des Todes. Deine Musik muss uns dieses Gefühl vermitteln …‘ Und doch ahnt zu diesem Zeitpunkt im Film niemand das tragische Ende der Figur. Als ich die Musik komponierte, versuchte ich, diese Vision als etwas Flüchtiges und beinahe Unterschwelliges zu verstärken. Die Filmmusik ist insgesamt von Angst durchdrungen. Wie immer bei Melville mussten Gefühle durch ein sehr feines Sieb. Und was ihm sehr wichtig war: Er wollte nicht auf traditionelle Weise dramatisieren, mit altmodischen Effekten. Er zog es vor, ,Vier im roten Kreis‘ mit einer geheimnisvolleren Musik zu untermalen, Musik, die den abstrakten und metaphysischen Aspekt des Films trägt.“
Im selben Jahr komponierte er unter dem Pseudonym Jason Havelock das Album „Pop Symphony“.
Eric Demarsan arbeitete anschließend mit zahlreichen Filmregisseuren zusammen, darunter siebenmal mit Jean-Pierre Mocky (u.a. „L’Ibis Rouge“), dreimal mit Christian Gion, mit Costa-Gavras („Section Spéciale“) und Patrice Leconte („Les Spécialistes“ und einige Werbespots). Er komponierte auch für das Fernsehen, insbesondere für „La Dernière Fête“ (1996) von Pierre Granier-Deferre und „Clarissa“ (1998) von Jacques Deray.
Heute arbeitet er regelmäßig mit Hervé Hadmar zusammen: „Les Oubliées“ (2008), „Pigalle, la Nuit“ (2009), „Signature“ (2011), „Les Témoins“ (2014 und 2017), „Au-delà des Murs“ (2016) und „Romance“ (2020).
Demarsan komponierte außerdem die Musik für die Ton- und Lichtshow „So Blois is told you“ für das Schloss Blois, die „Vendéan Suite for Choir and Orchestra“ für das Wassertheater im Puy-du-Fou-Park sowie das Bühnenbild für La Mine Bleue, ein altes Schieferbergwerk bei Angers.
Anfang der 2000er-Jahre kehrte er mit Guillaume Nicloux zum Kino zurück und arbeitete 2001 an „Une Affaire Privée“ („Eine ganz private Affäre“), 2003 an „Cette Femme Là“ („Im Schatten der Wälder“) und 2006 an „Le Concile de Pierre“ („Liu San – Wächter des Lebens“). 2012 folgte eine weitere Zusammenarbeit für den Fernsehfilm „L'Affaire Gordji“ und den E-Film „The End“ (2016).
Eric Demarsan nimmt regelmäßig an Meisterkursen, Konferenzen und Jury-Sitzungen teil, unter anderem beim Internationalen Filmfestival Aubagne (2005), dem Internationalen Festival für Musik und Film (Auxerre, 2007), dem FIPA (Biarritz, 2008), den Mediterranean Cinema Weeks (Lunel, 2008) und dem Festival „The Eye Listens“ (Rochefort, 2008).

Filmografie (Auswahl): 

1965: Belle und Sebastian (Belle et Sébastien, TV-Serie) 
1969: Armee im Schatten (L’armée des ombres) 
1970: Vier im roten Kreis (Le cercle rouge) 
1971: L’humeur vagabonde 
1973: La sainte famille 
1974: L’ombre d’une chance 
1974: Man hat's nicht leicht auf dieser Welt (C’est dur pour tout le monde) 
1975: Entscheidung in der Wand (Mort d'un guide, Fernsehfilm) 
1975: La rage au poing 
1975: Der rote Ibis (L’ibis rouge) 
1975: Der erotische Zirkus (La fille du garde-barrière) 
1975: Love-Story einer Nonne (Les mal-partis) 
1975: Sondertribunal – Jeder kämpft für sich allein (Section spéciale) 
1978: Der unheimliche Fremde (Attention, les enfants regardent) 
1979: 5 Prozent Risiko (5% de risque) 
1982: Flirt mit dem Tod (L’indiscretion) 
1983: Der Herzensbrecher (Le Bourreau des cœurs) 
1984: Die Spezialisten (Les spécialistes) 
1991: Die Baskenmütze (Bonne chance Frenchie) 
1993: Das Geheimnis des 13. Wagens (La Treizième voiture) 
1996: La dernière fête (Fernsehfilm) 
1997: Eine Rose für den Maharadscha (Les mystères de Sadjurah) 
1997: Saga der Wissenschaften (La légende des sciences, TV-Serie) 
1998: Clarissa – Tränen der Zärtlichkeit (Clarissa) 
1998: Vidange 
2000: Tout est calme 
2000: La candide Mme Duff 
2001: On n’a qu’une vie (Fernsehfilm) 
2002: Eine ganz private Affäre (Une affaire privée) 
2003: Im Schatten der Wälder (Cette femme-là) 
2006: Liu San – Wächter des Lebens (Le concile de pierre) 
2007: Les oubliées (TV-Serie, 6 Episoden) 
2008: Lucifer et moir 
2009: Pigalle, la nuit (TV-Mini-Serie) 
2011: Signature (TV-Serie, 6 Episoden) 
2012: Berthe Morisot (Fernsehfilm) 
2012: L'affaire Gordji, histoire d'une cohabitation (Fernsehfilm) 
2014–2017: Die Zeugen (Les témoins, TV-Serie, 14 Episoden) 
2016: The End 
2016: Briefe aus Athen (Portraito tou patera se kalro polemou) 
2016: Hinter den Mauern (Au-delà des murs, TV-Mini-Serie, 3 Episoden) 
2020: Der Virtuose des Gangsterfilms – Jean-Pierre Melville (Melville, le dernier samouraï) 
2020: Romance (TV-Serie, 6 Episoden) 
2022: Notre-Dame (TV-Serie, 6 Episoden) 

Playlist: 
01. Éric Demarsan - Thème de Gerbier (L'armée des ombres) - 03:15 
02. Éric Demarsan - Final Inedit (Le cercle rouge) - 04:05 
03. Éric Demarsan - Mathias et Odile (L'ombre d'une chance) - 04:27 
04. Éric Demarsan - Rêve de Letellier (C'est dur pour tout le monde) - 04:27 
05. Éric Demarsan - Mona (La fille du garde barrriere) - 04:59 
06. Éric Demarsan - Beunon et sa femme (Section spéciale) - 02:58 
07. Éric Demarsan - Nouvell vie (Demain les mômes) - 04:09 
08. Éric Demarsan - Générique de fin (Les passagers) - 02:54 
09. Éric Demarsan - Roberte… (Roberte) - 04:01 
10. Éric Demarsan - Thème slow (5% de risque) - 03:06 
11. Éric Demarsan - La fille de l'émir (Pétrole! Pétrole!) - 03:47 
12. Éric Demarsan - Déclenchez le plan Horace (Les spécialistes) - 04:50 
13. Éric Demarsan - Final (Moi vouloir toi) - 04:12 
14. Éric Demarsan - Onze jours plus tôt (Une affaire privée) - 04:46 
15. Éric Demarsan - A travers la vitre (Les obliées) - 03:33 
16. Éric Demarsan - Territoire (Signature) - 04:09 
17. Éric Demarsan - Un couple (Les temoins - Saison 1) - 04:13 
18. Éric Demarsan - Arrivée in Paris (L'humeur vagabonde) - 03:58 
19. Éric Demarsan - A Growing Passion (Hollywood Nostalgia) - 06:09 
20. Éric Demarsan - Terre d'Ombre (La légende des science) - 06:09 
21. Éric Demarsan - Les belles histoires (Romance) - 03:59 
22. Éric Demarsan - Le dernier samourai [Version piano] (Melville, le dernier samourai) - 04:03 
23. Éric Demarsan - Nos destins croisés (Notre-Dame) - 05:31 
24. Éric Demarsan - Festival de Cannes (Hollywood Nostalgia) - 04:55 
25. Éric Demarsan - Les enfants du soleil (Attention les enfants regardent) - 07:06 
26. Éric Demarsan - Chez les Dalton (Cette femma là) - 08:35

Mittwoch, 1. April 2026

Playlist #446 vom 05.04.2026 - WINONA RYDER Special

In den 1990er Jahren erlebte Winona Ryder mit Rollen in Tim Burtons „Edward mit den Scherenhänden“, Francis Ford Coppolas „Bram Stokers Dracula“, Bille Augusts „Das Geisterhaus“, Jim Jarmuschs „Night On Earth“ und Martin Scorseses „Zeit der Unschuld“ größten Erfolge. Sie hat es allerdings geschafft, bis heute immer wieder in von Kritikern und Publikum gefeierten Filmen und Serien mitzuwirken, zuletzt in Tim Burtons „Beetlejuice Beetlejuice“ und in der Serie „Stranger Things“. In der heutigen Sendung könnt ihr euch auf Musik von Danny Elfman, Thomas Newman, Hans Zimmer, Clint Mansell, Mychael Danna, Elmer Bernstein, Christopher Young und Carter Burwell freuen.
Als Tochter zweier Hippies wuchs die am 29. Oktober 1971 in Winona, Minnesota, geborene Winona Laura Horowitz ab 1978 in einer Kommune in der Nähe von Mendocino in Kalifornien auf. Als die Familie 1981 ins kalifornische Petaluma umzog, besuchte Winona zunächst eine private Schule, weil sie in der staatlichen Schule als Außenseiterin galt, und später die Schauspielschule des American Conservatory Theater.
1985 bewarb sie sich mit einem Video, auf dem sie einen Monolog aus dem Buch „Franny und Zooey“ von J. D. Salinger vortrug, um eine Rolle in dem Film „Desert Bloom“ zu erhalten. Obwohl die Wahl der Besetzung auf ihre Kollegin Annabeth Gish fiel, erkannte der Regisseur und Autor David Seltzer ihr Talent und besetzte sie als Rina in seinem Film „Lucas“ (1986) über einen Teenager (Corey Haim) und sein Leben an der High School. Als sie entscheiden sollte, unter welchem Namen sie im Abspann genannt werden wollte, fiel ihre Wahl auf Ryder als Künstlername, weil im Hintergrund des Abspanns ein Lied von Mitch Ryder gespielt wurde.
Nachdem sie auch in „Square Dance – Wiedersehen in Texas“ (1987) überzeugen konnte, besetzte Tim Burton sie in seinem Film „Beetlejuice“ (1988), weil ihm ihre Performance in „Lucas“ gefiel.
1989 spielte sie die Hauptrolle der Veronica Sawyer in dem Independent-Film „Heathers“. Der Film handelt von einem Pärchen, das populäre Schülerinnen umbringt. Der Film war allerdings ebenso ein finanzieller Misserfolg wie das Biopic „Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll“ (1989). Im selben Jahr trat Ryder in Mojo Nixons Musikvideo „Debbie Gibson Is Pregnant with My Two-Headed Love Child“ auf. 
Anfang der 1990er Jahre nahm Ryders Karriere ordentlich an Fahrt auf. In Tim Burtons erfolgreicher Fantasy-Märchen „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) an der Seite ihres späteren Lebensgefährten Johnny Depp und Horror-Ikone Vincent Price in seiner letzten Rolle überzeugte sie ebenso wie in der ebenfalls 1990 im Kino angelaufenen Familienkomödie „Meerjungfrauen küssen besser“ mit Cher und Christina Ricci, in Jim Jarmuschs Episoden-Kulthit „Night on Earth“ (1991) und in Francis Ford Coppolas bildgewaltigen Adaption von „Bram Stokers Dracula“ (1992), in der sie sowohl als Mina Murray als auch Elisabeta zu sehen war. Es folgte die Verfilmung von Isabel Allendes Bestseller „Das Geisterhaus“ (1993) mit Antonio Banderas, Meryl Streep und Glenn Close, Martin Scorseses Adaption von Edith Whartons Roman „Zeit der Unschuld“ mit Michelle Pfeiffer und Daniel Day-Lewis. Ihre Rolle brachte ihr einen Golden Globe als beste Nebendarstellerin sowie eine Oscar-Nominierung ein.
Nach ihrer Rolle in Ben Stillers Komödie „Reality Bites – Voll das Leben“ (1994) erhielt sie im selben Jahr eine weitere Oscar-Nominierung für ihre Rolle als Jo in dem Drama „Betty und ihre Schwestern“.
1996 spielte sie neben Daniel Day-Lewis und Joan Allen die Hauptrolle in „Hexenjagd“, einer Adaption von Arthur Millers Bühnenstück über die puritanische Hexenverfolgung in Salem. Ein Jahr später verkörperte sie einen Androiden in dem erfolgreichen Horrorfilm „Alien – Die Wiedergeburt“ (1997) an der Seite von Sigourney Weavers Ripley. 1998 war sie in Woody AllensCelebrity – Schön. Reich. Berühmt.“ zu sehen, nachdem Drew Barrymore die Rolle abgelehnt hatte. 
1999 spielte sie im Drama „Durchgeknallt“ eine Psychiatriepatientin mit Borderline-Syndrom, basierend auf Susanna Kaysens autobiografischem Roman. Der Film wurde zum Durchbruch für ihre Kollegin Angelina Jolie, die mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Im folgenden Jahr trat sie neben Richard Gere in „Es begann im September“ auf, einer Romanze über die Liebe eines älteren Mannes zu einer jüngeren Frau. Außerdem hatte sie einen Gastauftritt in der Komödie „Zoolander“ (2000). Im Oktober 2000 erhielt Ryder den Stern mit der Nummer 2165 auf dem Hollywood Walk of Fame.
2002 wurde die Komödie „Mr. Deeds“ (mit Adam Sandler) ihr bislang größter finanzieller Erfolg, fiel aber bei den Kritikern durch.
Nachdem sie 2002 wegen wiederholten Ladendiebstahls von Kleidern im Wert von 5000 US-Dollar zu einer Bewährungszeit von drei Jahren und einer Arbeitsauflage von 480 Stunden verurteilt worden war, zog sich Winona Ryder aus der Öffentlichkeit zurück und kehrte erst ab 2006 wieder vermehrt auf die Leinwand zurück. So war sie in Verfilmung von Philip K. Dicks Roman „A Scanner Darkly“ an der Seite von Keanu Reeves, Robert Downey Jr. und Woody Harrelson zu sehen, dann in J.J. Abrams„Star Trek“ (2009). Sie trat zudem an der Seite von Robin Wright und Julianne Moore in Rebecca MillersPippa Lee“ (2009) auf, außerdem neben Natalie Portman und Mila Kunis in Darren AronofskysBlack Swan“ (2010). Darüber hinaus spielte sie die Hauptrolle in dem Fernsehfilm „When Love Is Not Enough: The Lois Wilson Story“, was ihr Nominierungen für den Satellite Award und den Screen Actors Guild Award einbrachte.
2011 war sie an der Seite von Vince Vaughn, Kevin James und Jennifer Connelly in der Komödie „Dickste Freunde“ zu sehen. Danach spielte sie in den Thrillern „The Iceman“ (2012) und „The Letter“ (2012). In Tim BurtonsFrankenweenie“ (2012) lieh sie der Figur Elsa Van Helsing ihre Stimme. In der Netflix-Serie „Stranger Things“ verkörperte sie von 2016 bis 2025 die Hauptfigur Joyce Byers. 2023 spielt Ryder in Disneys „Haunted Mansion“ eine genervte Museumsführerin.
2024 kehrte sie in Tim Burtons Sequel „Beetlejuice Beetlejuice“ in der Rolle der inzwischen erwachsenen Lydia Deetz zurück, die 36 Jahre nach der verhinderten Hochzeit mit dem Bio-Exorzisten Beetlejuice noch immer von Visionen gepeinigt wird.

Filmografie:

1986: Lucas
1987: Square Dance
1987: AIDS Video Project (Dokumentarfilm)
1988: Beetlejuice
1988: Die Generation von 1969 (1969)
1988: Heathers
1989: Great Balls of Fire – Jerry Lee Lewis – Ein Leben für den Rock’n’Roll (Great Balls of Fire!)
1990: Ein Mädchen namens Dinky (Welcome Home, Roxy Carmichael)
1990: Edward mit den Scherenhänden (Edward Scissorhands)
1990: Meerjungfrauen küssen besser (Mermaids)
1991: Night on Earth
1992: Bram Stoker’s Dracula (Dracula)
1993: Zeit der Unschuld (The Age of Innocence)
1993: Das Geisterhaus (The House of the Spirits)
1994: Reality Bites – Voll das Leben (Reality Bites)
1994: Die Simpsons (The Simpsons, Fernsehserie, Folge 6x02 Lisas Rivalin, Stimme)
1994: Betty und ihre Schwestern (Little Women)
1995: Ein amerikanischer Quilt (How to Make an American Quilt)
1996: Run Off (Boys)
1996: Al Pacino’s Looking for Richard (Looking for Richard)
1996: Hexenjagd (The Crucible)
1997: Alien – Die Wiedergeburt (Alien: Resurrection)
1998: Celebrity – Schön. Reich. Berühmt. (Celebrity)
1999: Durchgeknallt (Girl, Interrupted)
2000: Es begann im September (Autumn in New York)
2000: Lost Souls – Verlorene Seelen (Lost Souls)
2000: Strangers with Candy (Fernsehserie, Folge 3x10 Die letzte Versuchung der Jerri Blank)
2001: Zoolander
2001: Friends (Fernsehserie)
2002: Mr. Deeds
2002: S1m0ne
2004: Das Herz ist eine hinterlistige Person (The Heart Is Deceitful Above All Things)
2006: The Darwin Awards
2006: A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm (A Scanner Darkly)
2007: Das 10 Gebote Movie (The Ten)
2007: Sex and Death 101
2007: Welcome (Kurzfilm)
2008: The Last Word
2009: The Informers
2009: Water Pills (Kurzfilm)
2009: Stay Cool – Feuer & Flamme (Stay Cool)
2009: Star Trek
2009: Pippa Lee (The Private Lives of Pippa Lee)
2010: When Love Is Not Enough: The Lois Wilson Story (Fernsehfilm)
2010: Black Swan
2011: Dickste Freunde (The Dilemma)
2012: The Iceman
2012: The Letter
2012: Frankenweenie (Stimme)
2013: Homefront
2013–2014: Drunk History (Fernsehserie, 2 Folgen)
2014: Die Verschwörung – Tödliche Geschäfte (Turks & Caicos)
2015: Experimenter
2015: Show Me a Hero (Miniserie, 4 Folgen)
2016–2025: Stranger Things (Fernsehserie, 41 Folgen)
2018: Destination Wedding
2020: The Plot Against America (Miniserie, 6 Folgen)
2020: Sarah Cooper: Everything’s Fine
2022: Gone in the Night
2023: Geistervilla (Haunted Mansion)
2024: Beetlejuice Beetlejuice

Playlist: 

01. Jan A.P. Kaczmarek - Lost Souls (Lost Souls) - 02:54 
02. Dave Grusin - Main Title (Lucas) - 02:43 
03. David Newman - Petition Montage (Heathers) - 02:29 
04. Danny Elfman - Main Titles/End Titles (Beetlejuice) - 03:43 
05. Danny Elfman - The End (Edward Scissorhands) - 04:47 
06. Thomas Newman - This Was My Intention (Welcome Home, Roxy Carmichael) - 02:29 
07. Thomas Newman - Under the Umbrella (Little Women) - 03:41 
08. Thomas Newman - An American Quilt (How to Make An American Quilt) - 03:37 
09. Wojciech Kilar - Vampire Hunters (Bram Stoker's Dracula) - 03:07 
10. Hans Zimmer - Pedro and Blanca (Das Geisterhaus) - 09:47 
11. Gabriel Yared - Autumn Forever (Autumn In New York) - 03:39 
12. Mychael Danna - Driving In the Rain (Girl, Interrupted) - 03:20 
13. Elmer Bernstein - First Visit (The Age of Innocence) - 04:50 
14. George Fenton - Taking Elizabeth (The Crucible) - 03:03 
15. Kyle Dixon & Michael Stein - Hawkins (Stranger Things Vol. 1) - 05:00 
16. David Arnold - Cemetary Hand-Model (Zoolander) - 05:24 
17. Carter Burwell - Virtually Forever (S1M0NE) - 03:30 
18. Christopher Young - Dysfunctional Everything (The Informers) - 03:09 
19. William Ross - Afterlife Part 2 (Destination Wedding) - 03:46 
20. Graham Reynolds - Strawberry Pie (A Scanner Darkly) - 04:04 
21. Michael Giacchino - Nice to Meld You (Star Trek) - 03:13 
22. Clint Mansell - A Swan Song (Black Swan) - 06:23 
23. Mark Mancina - Haunted Mansion Opening Title (Haunted Mansion) - 03:59 
24. Danny Elfman - The Attic (Beetlejuice Beetlejuice) - 03:21 
25. John Frizzell - The Abduction (Alien: Resurrection) - 03:49 
26. Wojciech Kilar - Dracula - The Beginning (Bram Stoker's Dracula) - 08:54 
27. Hans Zimmer - The House of the Spirits (Das Geisterhaus) - 10:06

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