Donnerstag, 12. September 2013

Playlist #120 vom 22.09.2013 - NEUHEITEN 2013 (3)

In der heutigen Sendung sind wieder viele interessante Neuheiten zu hören, die dieser Tage im Filmmusikbereich erschienen sind, wobei Routiniers wie Hans Zimmer („Rush“), Mark Isham („Once Upon A Time: Season 2") und John Debney („Jobs“) ebenso aufhorchen lassen wie noch zu entdeckende Talente wie Ryan Amon („Elysium“), Gregory Reeves („Gorging“) oder der junge deutsche Komponist Sebastian Pille („Der Geschmack von Apfelkernen“).

Den Auftakt bildet der isländische Komponist Atli Örvarsson, der als Mitglied von Hans Zimmers Remote Control Productions viele Auftragsarbeiten für ihn ausführt, seit 2005 aber immer öfter als eigenständiger Komponist in Erscheinung tritt. Nachdem Örvarsson 2008 mit seinen Scores zu „8 Blickwinkel“ und „Babylon A.D.“ aufhorchen ließ, ist er in diesem Jahr mit drei größeren Produktionen zu hören, angefangen bei „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ und aktuell mit dem Horror-Thriller „Evidence“ und der Jugendbuchverfilmung „Chroniken der Unterwelt – City of Bones“, für die er einen magisch anmutenden Score mit schönen Chören komponiert hat.
Ebenfalls stark im Kommen ist der kanadische Filmkomponist Andrew Lockington, der seine Karriere als Assistent bei Mychael Danna begann und nach ersten eigenen Projekten wie „Skinwalkers“ (2006) und „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (2008) momentan mit drei ganz unterschiedlichen Soundtracks auf sich aufmerksam macht. Neben dem „Percy Jackson“-Sequel „Sea of Monsters“, für das Lockington einen imponierenden, volltönenden Orchester-Score kreiert hat, schuf er für „Siddarth“ eine wunderschön exotisch-melodische Musik und für die gefühlvolle Zeitreise-Geschichte „I’ll Follow You Down“ sehr einfühlsam-eindringliche Klänge.
Hierzulande noch recht unbekannt ist der schwedische Komponist Patrick Rundbladh, der für den Soundtrack zu „Jesus: The Desire Of Ages“ erneut mit der Vokalistin Quimera zusammenarbeitete und einen meist sehr ruhigen, mit ethnischen Akzenten versehenen Score produzierte. Etwas turbulenter geht es dagegen in Jeff Dannas neuem Score zum Thriller „The Expatriate“ zu, ebenso in Joby Talbots „Closed Circuit“ und Hans Zimmers „Rush“, während David Wingo („Take Shelter“) bekanntermaßen für eher spartanische Akustik-Scores verantwortlich zeichnet. Für „Mud“ arbeitete der amerikanische Komponist teilweise mit Lucero zusammen, für „Prince Avalanche“, den neuen Film seines Jugendfreundes David Gordon Green („Snow Angels“) mit der texanischen Post-Rock-Band Explosions In The Sky.
Neues gibt es auch von der Fernsehfront zu hören. Neben der mittlerweile siebten Soundtrack-CD zur Kultserie „Dexter“, für die erneut Daniel Licht mit seiner grandiosen Musik verantwortlich zeichnete, hat Veteran Mark Isham auch die Musik zur zweiten Staffel von „Once Upon A Time“ komponiert, während Komödien-Spezialist Christopher Lennertz mit „Revolution“ das neue TV-Baby von J.J. Abrams („Lost“, „Alias“) musikalisch begleitet hat.
Eine interessante neue Stimme in der Filmmusikszene ist der Musiker und Komponist iZLER, der mit Künstlern wie Robbie Williams, Imogen Heap und Kylie Minogue zusammengearbeitet hat. Für die Serie „Revenge“ hat iZLER einen überraschend vollmundigen Orchester-Score kreiert. Um sich in die Thematik einzuarbeiten, besuchte iZLER 2008 das Sundance Film Composers Lab in Park City, Utah, das Jahr darauf das BMI Conducting Fellowship unter Leitung von Lucas Richman.
„Ich wollte kein Gitarren-Komponist in Los Angeles sein, der orchestrale Musik macht, ohne etwas davon zu verstehen. Ich wollte orchestrale Musik auf einem viel höheren Level begreifen“, rekapituliert iZLER seine filmmusikalischen Anfänge. „Ich habe so viel von diesen Crash-Kursen gelernt. Ich habe dann an der UCLA unter verschiedenen Lehrern und Orchestratoren weiterstudiert, und seitdem verdiene ich damit meinen Lebensunterhalt, was großartig ist. Es gibt keinen besseren Unterricht, als es tagein, tagaus zu machen. Es ist etwas, das ich einfach liebe.“
Mit John Debney, der die eher konventionelle Musik zu „Jobs“, dem Biopic des Apple-Gründers Steve Jobs, komponierte, und Marco Beltrami, der das koreanische Endzeit-Abenteuer „Snowpiercer“ vertonte, sind noch einmal zwei Hollywood-Veteranen zu hören, bevor die Sendung mit einigen jüngeren Komponisten beendet wird. Darunter ist der schwedische Komponist Johan Söderqvist noch der bekannteste, arbeitet er doch seit Jahren eng mit der Regisseurin Susanne Bier zusammen („Brothers“, „Nach der Hochzeit“), deren neuen Film „Love Is All You Need“ wiederum von Söderqvist farbenfroh musikalisch untermalt worden ist. Außerdem vertonte er das norwegische Drama „Kon-Tiki“, das die legendäre Kon-Tiki-Expedition von Thor Heyerdahl aus dem Jahr 1947 thematisiert und als bislang teuerste norwegische Filmproduktion in die Geschichte eingeht.
Bereits mit seinem Spielfilmdebüt „District 9“ bewies Regisseur Neill Blomkamp nicht nur ein gutes Gespür für eine außergewöhnliche Geschichte, sondern bescherte auch Newcomer Clinton Shorter einen sauberen Einstieg in die Filmmusikszene. Das gleiche Schicksal könnte Ryan Amon teilen, den Blomkamp auf Youtube entdeckte und der den Science-Fiction-Thriller mit Matt Damon und Jodie Foster mit einem überwiegend elektronisch produzierten, stets abwechslungsreichen Score versorgte, der klassische Orchesterelemente ebenso aufweist wie ethnische Akzente und Tiergeräusche. Nachdem Danny Boyle mit dem Biopic „127 Hours“ den extremen Klettersport in den Bergen zu einem spannenden Filmthema gemacht hat, folgt der Dokumentarfilm „Gorging“ dem Canyon-Kletterer Steve Cabourne, wozu der in Los Angeles residierende Musiker und DJ Gregory Reeves einen eindrucksvollen elektronischen Score komponierte.
Den Abschluss der heutigen Sendung bilden der amerikanische Werbe- und TV-Komponist David Benjamin Steinberg (Nokia, Honda, Toshiba) mit dem Score zum Dokumentarfilm „Grab“, der ruhige, fast sentimentale Score zu „Zum Geburtstag“ von Jérôme Lemonnier, der bereits zum fünften Mal mit Regisseur Denis Dercourt ("Das Mädchen, das die Seiten umblättert") zusammengearbeitet hat, und die Verfilmung von Katharina Hagenas Bestseller „Der Geschmack von Apfelkernen“ durch Vivian Naefe, zu der „Tatort“- und „Ein Fall für zwei“-Komponist Sebastian Pille den zarten Klavier-Score mit Soloklarinette beigesteuert hat.

Playlist:
1 Atli Örvarsson - Clary's Theme (The Mortal Instruments: City of Bones) - 03:22
2 Atli Örvarsson - Evidence (Evidence) - 04:19
3 Andrew Lockington - Parallel Universes (I'll Follow You Down) - 04:19
4 Andrew Lockington - The Search For Absolute Truth (Siddarth) - 07:42
5 Andrew Lockington - Resurrection (Percy Jackson: Sea Of Monsters) - 03:06
6 Patrick Rundbladh - Prophecies Fulfilled (Jesus: The Desire Of Ages) - 06:40
7 Jeff Danna - The Heist (The Expatriate) - 04:20
8 Joby Talbot - Wheels Within Wheels (Closed Circuit) - 04:36
9 Hans Zimmer - Mount Fuji (Rush) - 03:44
10 David Wingo & Lucero - Opening (Mud) - 05:04
11 Explosions In The Sky & David Wingo - Send Off (Prince Avalanche) - 04:10
12 Shigeru Umebayashi - Love Theme II (The Grandmaster) - 03:54
13 iZLER - I AM Amanda Clark (Revenge) - 07:23
14 Christopher Lennertz - Genesis Of Power (Revolution: Season 1) - 05:03
15 Daniel Licht - Pancakes/Season Seven End (Dexter: Season 7) - 04:08
16 Mark Isham - True Love (Once Upon A Time: Season 2) - 04:45
17 John Debney - Steve's Theme (Jobs) - 03:26
18 Marco Beltrami - Take My Place (Snowpiercer) - 05:56
19 Johan Söderqvist - The End (Love Is All You Need) - 05:40
20 Johan Söderqvist - Epilogue (Kon-Tiki) - 05:17
21 Ryan Amon - Heaven And Earth (Elysium) - 04:25
22 Gregory Reeves - Parallax (Gorging) - 03:22
23 David Benjamin Steinberg - Old Folks Home (Grab) - 03:44
24 Sebastian Pille - Drei Sommer (Der Geschmack von Apfelkernen) - 04:06
25 Jérôme Lemonnier - Epilogue (Zum Geburtstag) - 08:49

Donnerstag, 5. September 2013

Playlist #119 vom 08.09.2013 - TINDERSTICKS & DICKON HINCHLIFFE Special

Danny Elfman hat seine musikalische Karriere bei der New-Wave-Avantgarde-Band Oingo Boingo begonnen, James Newton Howard verdingte sich als Studiomusiker von Elton John und rief mit einigen Toto-Mitgliedern eine eigene Band ins Leben, Hans Zimmer produzierte mit Trevor Horn den Buggles-Hit „Video Killed The Radio Star“.
Es ist also wenig ungewöhnlich, dass viele Größen der heutigen Filmmusikszene in der populären Musik ihre ersten erfolgreichen Schritte unternommen haben. Dazu zählt mittlerweile auch Dickon Hinchliffe, langjähriges Gründungsmitglied der Indie-Pop-Formation Tindersticks, die seit über zwanzig Jahren die britische Musikszene bereichern. Mittlerweile hat sich Hinchliffe zu einer bemerkenswerten, sehr eigenständigen Stimme in der Filmmusikbranche entwickelt, wie auch seinem neuen Soundtrack-Album „Shadow Dancer“ anzuhören ist. Parallel dazu haben auch die Tindersticks mit „Les Salauds“ einen neuen Soundtrack veröffentlicht.

Von 1992 bis 2006 gehörte Dickon Hinchliffe der in Nottingham gegründeten Band Tindersticks als Violinist, Gitarrist und Keyboarder an, eine Band, die aus der von Sänger Stuart Staples, Keyboarder David Boulter und eben Hinchliffe gegründeten Indie-Rock-Band Asphalt Ribbons hervorging. Dazu gesellten sich Gitarrist Neil Fraser, Bassist Mark Colwill und Drummer Al Macaulay.
Nach einigen Singles und der EP „Unwired“ erschien 1993 das selbstbetitelte Tindersticks-Debütalbum, das vom „Melody Maker“ gleich zum Album des Jahres gekürt wurde.
„Die Aura des Besonderen pflegen die Tindersticks wie keine zweite Band: rein optisch, wenn sie seit Jahr und Tag im schnieken Dandy-Sakko auf die Bühne treten, in Interviews, wenn sie sich eines nur als Upper-Class-Englisch zu bezeichnenden Vokabulars bedienen, und vor allem musikalisch mit ihrem vielschichtigen, dunklen und melodischen Gitarren-Indie-Sound, der gern auch mal zehn Minuten über den Plattenteller mäandert. Nein, es ist keine locker-flockige Sommermusik, die die Tindersticks produzieren. Es ist im Gegenteil eine tiefe und sehr persönliche musikalische Suche unter Zuhilfenahme diverser Stilmittel vom orchestralen Schmelz über loungigen Jazz bis hin zu Soul und schwebenden Gitarrenflächen. Ein wenig haben sie damals, bei ihrer Gründung zu Beginn der 1990er Jahre, auch das heutige Genre des Postrock vorweggenommen, zusammen mit der sympathischen Attitüde, sich um Zeitgeist und Radioverträglichkeit eher einen feuchten Kehricht zu scheren. Das hat nicht gerade zur Massenkompatibilität der Tindersticks beigetragen, dafür wurden sie das, was man eben eine Kultband nennt: ein Kollektiv extrem neugieriger und ambitionierter Musiker mit einem starken Fankreis, der der Band auch über zwischenzeitliche Trennungsgerüchte hinweg die Treue gehalten hat“, werden die Tindersticks auf kulturarena.de treffend beschrieben. 
Mit ihren melodischen orchestralen Arrangements erweckten die Tindersticks die Aufmerksamkeit der französischen Filmemacherin Claire Denis, deren Film „Nénette et Boni“ die Tindersticks 1996 vertonten.
„Claire schrieb das Skript zu ‚Nénette et Boni‘, während sie unser zweites Album hörte, und als sie zu einem unserer Konzerte kam, fragte sie, ob wir interessiert daran seien, einen Score zu ihrem Film zu komponieren. Ich denke, sie wollte eher mit Musikern arbeiten als mit eher konventionellen, etablierten Filmkomponisten. Wir hatten ein paar Ideen davon, wie man einen Score schreibt, anders als die Einflüsse der Scores, die wir liebten und mit denen wir aufgewachsen sind. Also mussten wir einen Weg finden, der zu Anfang des Arbeitsprozesses eine Menge Improvisation nach dem ‚trial and error‘-Prinzip beinhaltete. Ich bin froh, dass ich auf diese Weise gelernt habe als durch eine strukturierte und systematische Annäherung, da sie mehr Spontanität und kreative Freiheit erlaubt. Ich versuche immer noch, auf diese Weise Filmmusik zu komponieren“, verriet Dickon Hinchliffe in einem Interview mit Daniel Schweiger auf filmmusicmag.com.
TINDERSTICKS Photo by Phil Nicholls
Es folgten die Soundtracks zu Denis‘ weiteren Werken „Trouble Every Day“ (2001), „Vendredi Soir“ („Friday Night“, 2002), „L’Intrus“ (2004), „35 Rhums“ (2008) und „White Material“ (2009).
In der Zwischenzeit hat sich Hinchliffe mit seinen Scores einen eigenen Namen gemacht. Nach Kurzfilmen wie „Wet“ (2003) und „Mercy“ (2006) komponierte Hinchliffe 2005 die Musik zu Ira Sachs‘ „Forty Shades of Blue“, der auf dem Sundance Film Festival mit dem Dramatic Grand Jury Prize ausgezeichnet wurde. Seitdem verging kaum ein Jahr, in dem nicht die bemerkenswerten Kompositionskünste des Briten gefragt gewesen sind. 2007 komponierte Hinchliffe die Musik zu Ira Sachs‘ Komödie „Married Life“, ein Jahr später den Score für die von Sophie Barthes inszenierte Paul-Giamatti-One-Man-Show „Cold Souls“ und die Musik zum konventionellen Liebesdrama „Last Chance Harvey“ von Joel Hopkins.
Seinen Durchbruch in Hollywood hat Hinchliffe allerdings dem 2010 veröffentlichten Score zum Crime-Drama „Winter’s Bone“ zu verdanken.
„Von Beginn an wusste ich, dass Debra Granik einen rauen und starken Score wollte. Ich denke, ihr ursprünglicher Wunsch war es, überhaupt keinen Score zu verwenden, was ich respektierte, weil ich wusste, dass sie nichts hinter der Musik verstecken oder die Musik als Kunstgriff funktionieren lassen wollte“, erklärt der Komponist in dem bereits erwähnten Interview mit Daniel Schweiger. „Meine erste Reaktion war, Instrumente wie Fidel, Banjo und Gitarre zu verwenden, aber sie auf verschiedene Art einzusetzen. So wird die Fidel manchmal wie eine elektrische Violine, und ich ließ sie viele Harmonien und dissonante Töne spielen oder den Verstärker verzerren. Die Gitarrensounds sind oft verzerrte E-Bows und Feedbacks. Wir haben viel über das Banjo gesprochen. Ich war zunächst skeptisch, weil ich dachte, dass der sehr eigenwillige Sound des Instruments dem Film nicht guttun würde. Doch am Ende wurde es ein sehr wichtiges Instrument, und im Kontext der anderen eher verzerrten Klänge im Score wurde es sehr einzigartig.“ 
Danach arbeitete Hinchliffe an „Lennon Naked“ (2010), Mitch Glazers „Passion Play“ mit Mickey Rourke, Bill Murray und Megan Fox in den Hauptrollen, Ami Canaan Manns „Texas Killing Fields“ mit Sam Worthington und Jeffrey Dean Morgan und dem Dokumentarfilm „Project Nim“ von James Marsh, außerdem am Cop-Drama „Rampart“ mit Woody Harrelson (alle 2011).
Mit Regisseur James Marsh („Red Riding 1980“) arbeitete Dickon Hinchliffe nun bei „Shadow Dancer“ erneut zusammen. Das Drama, bei dem im Belfast der 1990er Jahre eine IRA-Aktivistin von einem MI5-Agenten als Informantin angeworben werden soll, hat der Brite mit einem sehr dezenten Klavier- und Gitarrenscore musikalisch vertont.
Ungewöhnlich elektronisch kommt auch das neue Tindersticks-Soundtrack-Album „Les Salauds“ daher, der mittlerweile siebten Zusammenarbeit mit der französischen Filmemacherin Claire Denis. „Stuart las das Drehbuch, was ihn, wie ich glaube, etwas verstörte. Er brauchte etwas Zeit, um seine Einstellung zu finden und mit dem Komponieren zu beginnen. Ich sagte ihm, der Film würde im Regen beginnen, und schlug vor, dies mit dissonanter elektronischer Musik zu reflektieren. Ich hatte dabei Tangerine Dreams Musik für Michael Manns ‚Thief‘ im Kopf“, beschreibt Denis die Zusammenarbeit mit Tindersticks Mastermind Stuart Staples.
„Wir haben über Matrosen gesprochen und ihre Beziehung zum trockenen Land; einen irrealen Ort, wo die schlimmsten Dinge passieren können und natürlich auch passieren, eine Welt der Alpträume“, fügt Stuart hinzu. „Ich fing mit synthetischen Sounds zu experimentieren an – eine seltsame Umgebung, ich fühlte mich wie der Seemann, umgeben von Equipment und Ideen, die ich nicht verstand. Die Idee, Hot Chocolates ‚Put Your Love In Me‘ zu verwenden, war eine frühe Verbindung meinerseits, die Verzweiflung in dem Song in einen anderen Raum zu hieven, um mir etwas zu geben, an dem ich festhalten und wachsen konnte.“
Dickon Hinchliffe Filmographie: 
2002 Vendredi soir
2005 Forty Shades of Blue
2005 Mord im Pfarrhaus (Keeping Mom)
2006 The Red Veil (Kurzfilm)
2007 Married Life
2007 Mercy (Kurzfilm)
2008 Liebe auf den zweiten Blick (Last Chance Harvey)
2009 Cold Souls
2009 Yorkshire Killer 1980 (Red Riding 1980)
2010 Lennon Naked (Fernsehfilm)
2010 Passion Play
2010 Winter's Bone
2011 Luck (TV-Serie)
2011 Project Nim (Dokumentarfilm)
2011 Rampart
2011 Texas Killing Fields
2012 At Any Price
2012 Hit & Miss (TV-Miniserie)
2012 Shadow Dancer
2013 Hateship Loveship
2013 Locke
2013 Out of the Furnace

Tindersticks Filmographie: 
1996 Nénette et Boni
2001 Trouble Every Day
2007 Warten auf den Mond (Waiting For The Moon)
2008 35 Rum
2013 Les Salauds

Playlist:
1 Dickon Hinchliffe - The Real Tout (Shadow Dancer) - 03:27
2 Dickon Hinchliffe - Le Rallye (Vendredi Soir) - 03:55
3 Tindersticks - Rumba (Nénette et Boni) - 06:54
4 Tindersticks - Closing Titles (Trouble Every Day) - 05:50
5 Tindersticks - A Night In (Intimacy) - 06:23
6 Dickon Hinchliffe - Hardscrabble Elegy (Winter's Bone) - 03:05
7 Dickon Hinchliffe - Rosie Jones (Keeping Mom) - 04:04
8 Tindersticks - El diablo en el Ojo (Too Much Heaven) - 03:30
9 Dickon Hinchliffe - Last Chance Harvey (Last Chance Harvey) - 04:00
10 Dickon Hinchliffe - The Ditch (Texas Killing Fields) - 03:29
11 Dickon Hinchliffe - Never Happened Before (Cold Souls) - 03:05
12 Dickon Hinchliffe - At Any Price (At Any Price) - 02:37
13 Tindersticks - Put Your Love In Me (Les Salauds) - 07:27
14 Dickon Hinchliffe - Hartshorn On The Beach (Rampart) - 03:47
15 Tindersticks - Closing (White Material) - 05:57
16 Tindersticks - Train Montage 1 (35 Rhums) - 03:34
17 Tindersticks - La Passerelle (Nénette et Boni) - 04:16
18 Tindersticks - Tiny Tears (The Sopranos) - 05:44
19 Dickon Hinchliffe - Panic Button (Shadow Dancer) - 03:21
20 Dickon Hinchliffe - The Ripper (Red Riding 1980) - 04:06
21 Dickon Hinchliffe - Alone (Project Nim) - 04:00
22 Dickon Hinchliffe - Russian End (Forty Shades Of Blue) - 02:32
23 Tindersticks - Cherry Blossums (London Nights) - 04:19
24 Dickon Hinchliffe - Mercy (Mercy) - 02:36
25 Dickon Hinchliffe - Laura Leaves (Project Nim) - 02:55
26 Dickon Hinchliffe - Harry Speeds Home (Married Life) - 03:38
27 Tindersticks - Low Life (Les Salauds) - 06:03

Soundtrack Adventures #119 with TINDERSTICKS + DICKON HINCHLIFFE @ Radio ZuSa by Dirk Hoffmann on Mixcloud

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